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your dog ...  Der Hund
Felix2007

Welpe mit viel Angst

Empfohlene Beiträge

Hallo ich bin neu hier im Forum mein Anliegen ist wir bekommen am Samstag einen Welpen aus dem Tierheim ( ca.12 wochen)der ist mit seinen 4 Geschwistern in einer Transportbox Anfang Januar nachts vor dem Tierheim abgestellt worden. Das Problem ist das der Angst vor allem hat. Der kennt keine Menschen,Halsband Leine,spazieren gehen, Autos etc. Da die Welpen sich bei anderen Hunden im Tierheim schon einiges abgeschaut haben war die Bedingung vom Tierheim das die neuen Besitzer einen Hund haben müssen. Haben wir einen wundervollen 3 jährigen Podencomischling. Jetzt ist meine Frage wir gewöhne ich den Welpen an uns als Familie ( er läßt sich nicht anfassen) und danach an Halsband und Leine. Ich hab mir zwar schon 2 Bücher gekauft aber so schnell bekomm ich die dicken Schinken auch nicht gelesen.

Vielen Dank schonmal im vorraus!

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Dann fasse ihn auch erstrmal nicht an. Das ist schwer aber es ist besser sei sehr ruhig mit ihm mache alles ganz langsam das er dich beobachten kann das du ein guter bist bzw. ihr.

Zeige ihm alles was du so treibst. Zwinge ihn erstmal zu nix.

Wenn Ihr einen Garten habt ist das sein reich vor die Tür kommt er erstmal nicht. er soll sich ans Haus an euch gewöhnen keine Gassi runden usw kein Besuch von freunden nur ihr.

Wenn es geht würde ich ihn eine Leine dran machen eine dünne die ihn nicht stört das man immer zugriff hat auf den kleinen.

Du wirst sehn nach ein paar Tagen wenn er sieht ihr seit coole leute habt auch einen Coolen alten Hund wird er schneller frech als die lieb ist viel erfolg wenn du mehr wissen willst können wir gerne mal tel oder so.

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Ich würde ihn zwar mit viel Rücksicht, aber nicht mit Samthandschuhen anfassen. Wie soll er sonst lernen das es Dinge gibt, die ganz normal sind? Wie z.B von seinen Leuten angefasst werden und ähnliches?

Behandle ihn mit viel Ruhe und Geduld, aber bloß nicht wie ein rohes Ei, sonst lernt er nie die Welt kennen.

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Warte einfach ab, ob er auf dich zukommt. Der hat extremen Stress, warte einfach ab wie er sich in den nächsten Tagen verhält. Dränge ihn nicht zum fressen, lass ihn allein entscheiden.

Und mit dem Ignorieren zeigst du ihm, dass er für dich eigentlich unsichtbar ist.

Kommt er allerdings, dann lobe ihn mit "Donald Duck" Stimme, also nicht so ein high pitch sondern freundlich und aufmunternd.

Wenn er zugänglicher wird, lieber leise reden und nicht direkt angucken.

Du kannst auch in seiner Gegenwart laut gähnen, dir die Lippen lecken usw, also das volle Beschwichtigungsprogramm.

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Hallo!

das alles erinnert mich - mal wieder - an meinen kleinen Hund, Piroschka.

ich hbe das schon einige MAle hier geschrieben,

aber ich erzähl es dir auch noch einmal -

vielleicht hift es deinem Hund und dir!

Das ist nur ein Fall, jeder Hund ist verschieden.

Piroschka habe ich bekommen, als sie ungefähr so alt war wie dein Welpe.

Sie ist mit ihrer bissigen Mutter auf einer Müllhalde gefunden worden.

Die Tierschutzorganisation hatte als Bedingung auch gestellt,

daß schon ein Hund da ist, das war meine Frida bei mir.

Sie kannte auch nichts.

und sie hatte ANGST. vor allem und immer.

Sie hat aber sofort Freundschaft mit Frida geschlossen.

und ich hatte das Glück,

daß sie sofort Vertrauen zu mir gefasst hat.

es warwie ein entschluß von ihr: der vertrau ich mal.

Das bedeutet nicht, daß ich sie anfassen konnte.

sondern einfach, daß sie hinter mir herlief in einigem Abstand oder mich beobachtete.

Das alles entscheidende bei ihr war:

NIEMALs auf den Hund ZUGEHEN.

also niemals selber initiativ werden und Kontakt aufnehmen.

ich habe sie IMMER selber entscheiden lassen,

ob sie zu mir kommen wollte.

ich hab mich auf den Boden gelegt und nicht bewegt,

so daß sie sich herangewagt hat und mich mal in Ruhe überall abschnüffeln konnte.

ich hab leise mit ihr gesprochen.

ich hab sehr sehr oft ihren Namen zu ihr gesagt mit

einer immer gleichen Melodie, so ungefähr Piiiiiiiiiroschka,

damit sie das schnell erkennt.

ich hab mich hingehockt und sie hat dann meine Hände geschnüffelt, dann hab ich gaaaaanz langsam sie gestreichelt,

aber nicht von oben über Kopf und Rücken,

sondern seitlich und die Brust und den Bauch.

Halsband und Leine benutze ich noch heute so gut wie nie.

sie ist immernoch ängstlich und bleibt bei mir.

Ich hab ihr das Halsband hingelegt und sie konnte es kennenlernen.

dann hab ich es ihr irgendwann umgelegt,

dann irgendwann zugeschnallt. das war dann auch okay für sie.

ich glaube, man muß einfach sehr geduldig sein

und dem Welpen vor allem Sicherheiten geben.

bei uns waren das: feste Zeiten fürs Rausgehen, fürs Spielen, fürs Schlafen und fürs Fressen.

aber genauso wichtig:

daß ich immer GLEICH war mit ihr,

gleich gelassen, gleich ruhig und gelich liebevoll.

nemals darf man den Welpen erschrecken,

wenn er sowieso so verängstigt ist.

langsame Bewegungen, niemals hektisch auf ihn zu gehen oder nie die Hand schnell auf ihn zustrecken.

Piroschka weiß: von meinen Händen kommt nur Liebe zu ihr.

Inzwischen klebt sie an mir und ist sehr verschmust und süß.

Und wenn sie Blödsinn macht,

denn jetzt ist sie 13 Monate alt,

da bleibt das ja nicht aus,

dann reicht bei ihr ein freundliches; Nein nein!

und sie ist sofort beeindruckt.

Sicherlich ist sie ein extremes Beispiel.

Vielleicht taut euer Welpe schneller auf.

Dein Beitrag liest sich so, als hättest du eine komplette Familie.

Ich behaupte,

das Schwierigste ist, so einem kleinen süßen Hund,

der dann etwas NEUES ist im eigenen Leben,

zu WiDERSTEHEN.

Natürlich will man so ein esen schmusen und knuddeln, betüddeln und spielen etc.

aber das ist einfach verkehrt, wenn ein Welpe total verängstigt ist.

Der muß in Ruhe gelassen werden und

muß einen Platz haben,

wo er absolut sicher ist,

wo ihn niemand stören darf.

Er muß selber alles erkunden können und

wird dann schon Interesse an euch bekommen und kommen.

Vielleicht schaut er sich ja auch viel von eurem Podenco ab,

und dann könnt ihr über den Podenco besser Kontakt zu dem neuen Hund bekommen.

Puh, erstmal genug.

Wenn du etwas wissen möchtest, antworte ich gerne noch mehr!

Erstmal alles Gute für euch und den Welpen!

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(bearbeitet)

Achja..hier ist noch ein Artikel von einer Bekannten,

die etwas über schlechte Prägung geschrieben hat.

Die Folgen schlechter Prägung

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Vielen vielen Dank für die Antworten ich find das echt klasse das ist das was ich bisher schon teilweise in Büchern gelesen habe. Naja jetzt warte ich erstmal den Samstag ab und werde mich dann regelmäßig melden wie sich unser kleiner verhält!! Nochmals vielen Dank Gruß Andrea

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