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Hundeforum Der Hund
guttel

Hat jemand Erfahrung mit Hunden aus dem Tierheim?

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Hallo,

wie einige schon wissen soll bei uns ein Hund einziehen.Nicht heute und auch nicht morgen aber in naher Zukunft.Zuerst wollte mein Freund einen Huskywelpen.Aber nachdem ich mich schlau gemacht habe denke ich das er nicht wirklich passen würde.Nach langen hin und her hat er zugestimmt das es eventuell auch ein Mix aus dem TH sein kann wenn alles passt.Er hat Angst das wir einen Problemhund bekommen könnten da man ja nicht weiß was der Hund vorher mitgemacht hat.

Also wer von euch hat Erfahrungen dies bezüglich sammeln können.Wie erkenne ich ob mit dem Hund alles ok ist und ob er zu uns passt.Ich brauch ganz viele gut Ratschläge so das mein Freund dann auch zu 100% überzeugt ist.Ich würde gern einer Notnase helfen.

Meine 2 Tiger sind auch aus dem TH.

LG guttel

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Hallo Guttel,

unser Sid kommt aus dem Tierschutz. Er war auf einer Pflegestelle, und ich muß sagen, dass er genau so ist, wie er uns geschildert wurde.

Allerdings würde ich mir auch die Vermittlungspraktiken des Tierheims vorher genau anschauen.

Ich wäre z.B. skeptisch, wenn vor der Vermittlung nicht geprüft würde, wo der Hund hinkommt, oder wenn die Tierheim-Mitarbeiter einen Bewerber nicht vor der Vermittlung nach den Lebensumständen fragen würden. Oft ist die Vorgeschichte eines Tieres bekannt, und die Mitarbeiter können auch recht gut einschätzen, wie ein Hund so ist.

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Huhu,

ich habe Bato auch aus dem Tierschutz. Er war in Spanien und dann hier in Deutschland für 4 Wochen in einer Pflegefamilie.

Die Leute die den Hund betreuen bzw. Vermitteln wissen meistens genau wie sich der Hund verhält. Und auch was der Hund braucht bzw. wie die Leute sein müssten um dem Hund gerecht zu werden. (Bato ist genau das was ich mir gewünscht habe und er ist auch genau so wie beschrieben) Daher denke ich nicht, dass du da allzugroße Angst haben musst. Wenn ihr Ihnen sagt, was ihr euch wünscht und wie eure Lebensumstände sind dann können Sie euch genau sagen welcher Hund zu euch passen könnte.

Klar gibt es Problemhunde. Aber wenn ihr Ihnen sagt, dass ihr euch einen solchen Hund nicht zutraut.... dann werden Sie euch einen solchen Hund nicht vermitteln. Auch das Tierheim/Tierschutzorgas wollen nicht das ihre Schützlinge nach kurzer Zeit wieder zurück sind.

Gruß

Manu

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Ich habe nur Hunde aus Tierheimen.

Meine jetzigen beiden waren jeweils 7 Jahre in Tierheimen, teilweise unter schlimmsten Bedingungen. Meine Hündin Fricka, die im November gestorben ist, wurde auch misshandelt und entwickelte sich dennoch zu einem ganz warmherzigen, gutmütigen Hund bei uns. Und meine Alma lag sogar eine Weile an der Kette.

Alle sind/waren einfach nur traumhafte und unkomplizierte Hunde, ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

Aber - und das muss ich auch ganz deutlich sagen - mit Ausnahme von meiner Fricka (die mir quasi zufällig ins Haus geflattert ist) habe ich mir die Hunde auch sehr genau nach der Beschreibung ausgesucht.

Die Frage ist also auch, ob die Hunde gut beschrieben werden (können), das hängt sicher auch ein stückweit vom Tiereheim ab. Da musst du dann eben auf dein Bauchgefühl hören. Oder den Glücklichen eben vorher kennenlernen, indem du öfter ins Tierheim fährst.

Oder du nimmst einen Hund, der auf einer Pflegestelle sitzt und so in der Regel ganz gut eingeschätzt werden kann - wie Manu es schon so schön beschrieben hat.

:winken:

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Wenn der Hund schon länger im Tierheim sitzt oder von den Besitzern abgegeben wurde, kann man in der Regel einiges zu ihm sagen. Wichtig sind viele Spaziergänge mit ihm, um einfach mal zu sehen, ob es da schon Auffälligkeiten gibt.

Ein gutes Tierheim steht Euch mit Rat und Tat zur Seite, bei uns gibt es sogar anfangs kostenlose Stunden bei einem Trainer.

Wir haben eine Wundertüte aus dem Tierheim, von der wir nichts wüssten, wenn mein Mann nicht zufällig ein Gespräch mit dem ehemaligen Halter mitgehört hätte, der allerdings auch viel gelogen hat, z. B. Red hätte einen Tumor. Er hat kaum Auffälligkeiten (er mag sich lediglich von mir nicht auf die Seite legen, daran arbeiten wir aber), nur bei der Gesundheit hat er nicht ins Glück gegriffen. Aber das werden seine Vorbesitzer nicht gewusst haben, so wie die drauf waren.

Ich kann Euch nur dazu raten, mit dem "Auserwählten" möglichst viel Zeit zu verbringen. Die Tierheime hier vermitteln i.d.R. lieber einen Hund weniger als einen in die unpassenden Hände.

Schaut Euch doch mal Tappancs oder Betty an :http://www.tierheim-hodenhagen.de/hunde.html

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In den bereits genannten Punkten kann ich mich den Vorschreiben nur anschließen...

Mein Hund war auch im TH, ich bin die 3. Besitzerin.

Ca. 2 Monate lang bin ich mit ihm mehrmals in der Woche als Gassigängerin spazieren gegangen, und wir haben uns so kennenlernen können.

Folgendes war mir wichtig:

- reagiert er gut auf mich, gibt er Blickkontakt?

- ist er kooperativ, d.h., macht er was mit mir, wenn ich ihm etwas anbiete (z.B. Leckerchen im Gras suchen, an der Leine natürlich) - oder ist ALLES interssanter als ich?

- wie verhält er sich bei Begegnungen: andere Menschen, Autos, Radfahrer, Jogger, andere Hunde...

Er hat keinerlei Macken, und obwohl er vom letzten Besitzer einfach in der Wohnung zurückgelassen wurde, ist auch alleine bleiben von Anfang an kein Problem gewesen (ich habe nach 4-5 Wochen Eingewöhung langsam angefangen, ähnlich wie bei einem Welpen).

Vom Rasse-Mix her habe ich es mir sorgfältig überlegt.

Der Malinois in ihm möchte arbeiten, aber auch gefallen und alles gut machen. Vom Mali hat er das Temperament, er ist ein flotter, spritziger Hund - bei richtiger Auslastung (nur keine Angst davor ;) ) - daheim ruhig und schmusig wie eine Katze.

Der Münsterländer in ihm ist auch keine Schlaftablette und bringt noch einiges an Jagdtrieb mit, aber Blaze hat das mittlerweile gut im Griff.

Ein verantwortungsvoll vermittelndes TH wird euch keinen Hund nach ner Stunde Gassi mitgeben.

Wenn das örtliche TH nicht geeignet scheint, oder dort kein passender Hund zur Vermittlung steht, würde ich auch etliche KM im Umkreis suchen.

Viel Glück beim Finden eures Hundes!

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Hallo,

vielen lieben Dank für eure netten Antworten.Ich glaube ich mach das so das ich mal ins TH fahre und schaue ob mein Wunschhund dabei ist und dann werde ich öfters mit ihm Gassi gehen.Und was meinen Freund betrifft den schleif ich dann einfach mal mit sobald ich MEINEN Hund gefunden habe.Dann kann er einfach nicht nein sagen.Ich weiß ja auch was er sich vorstellt.

LG Guttel

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Na dann viel Spaß bei der Suche. Und halt uns auf dem Laufenden! :)

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Unsere Micky ist auch aus dem Tierheim und wohnt nun fast drei Jahre hier. Ich würde sie nicht mehr hergeben, obwohl sie noch die ein oder andere kleine Macke hat ;) Allerdings konnte man bei ihr auch nicht viel sagen, weil ihr Besitzer verstorben war... Wir haben auch noch einen Hund vom Züchter, trotzdem möchte ich den nächsten Hund auch wieder aus dem Tierschutz aufnehmen.

Dann wünsch ich euch, dass ihr euren Hund findet. Wäre natürlich toll, wenn es einer aus dem Tierschutz wird :)

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Ich sag ja immer: Man muss einem Hund auch Zeit geben, sich an die zahlreichen Macken der Menschen zu gewöhnen, bei denen er nun leben muss. :)

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