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polar-chat.de  Der Hund
Hova

Wie unsicherem Hund mehr Sicherheit geben?

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Hallo zusammen

Ich habe seit ca. 3 Wochen eine Gassihündin, mit der ich 3x pro Woche spazieren gehe. Sie ist 3-4 Jahre alt, kommt aus Polen und ist seit ca. 4 Wochen bei ihrer Besitzerin.

Anfangs war ich überrascht, wie gelassen sie auf die meisten Umweltreize in der Stadt reagiert, angesichts der Tatsache, dass sie wahrscheinlich nicht allzu viel kennt. Sie bleibt zwar öfters mal stehen, wenn ihr etwas unheimlich vorkommt und guckt sich das an oder zieht zu Passanten hin, die sie interessieren. Mit meinem Rüden vertrug sie sich von Anfang an gut, aber bei fremden Hunden ist sie ziemlich unsicher und macht meistens eine Bürste. Auf den ersten paar Spaziergängen habe ich sie nur an der kurzen Leine oder an der Schleppleine geführt, aber die letzten 3 Male habe ich sie in einem kleinen, eingezäunten Park ein bisschen frei laufen lassen.

Am Dienstag haben wir in dem Park ein paar andere Hunde getroffen, die meine Gassihündin anscheinend ziemlich irritierten. Zuerst ging sie zwar zum Schnüffeln zu ihnen hin, doch als wir ihnen zum zweiten Mal begegneten, wich sie ihnen in einem riesigen Bogen aus und kam erst nach mehrmaligem Rufen und Locken wieder zu mir. Auch heute, als ich wieder mit ihr unterwegs war, reagierte sie in dem Park ängstlich, als sie andere Hunde erblickte und zog in die andere Richtung (nach dem Erlebnis am Dienstag behielt ich sie wohlweislich an der Leine). Ich ging in einem grossen Bogen mit ihr an den anderen Hunden vorbei, aber sie wirkte doch ziemlich gestresst.

Wie würdet ihr in Zukunft bei Hundebegegnungen oder allgemein bei Dingen, vor denen sie Angst hat, reagieren? Wie kann ich ihr mehr Sicherheit geben? Ich habe mit unsicheren Hunden leider wenig Erfahrung, da ich Ängstlichkeit von Juma und meiner früheren Hündin kaum kenne...

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Ich finde das schon ganz gut, dass du Bögen gehst! Allein das gibt deinem Hund schon Sicherheit.

Achte darauf, dass du die Leine nicht anders hältst, wenn du an Hunden vorbei gehst und manovriere dich und Hund ganz gelassen mit einer entspannten Körperhaltung vorbei.

Nimm deinen Hund an die dem anderen Hund abgewandte Seite und den anderen Hund würde ich nicht anschauen, sondern einfach ruhig vorbei gehen.

So lernt dein Hund, dass an anderen Hunden nichts Besonderes ist und du strahlst Ruhe und Sicherheit aus.

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Geht zwar etwas am Thema vorbei, aber ich habe mit unserem Langzeitpflegi Selma - die aus dem Versuchslabor kommt und mit Menschen nicht wirklich "guten Fusses" war(/ist) -, ein offensive Training angewandt und bin mit ihr gezielt (an der Leine) dort gelaufen, wo auch viele Menschen unterwegs sind.

Mittlerweile geht sie offline problemlos an Menschen vorbei, also ohne Bellen oder sonstiges großes Theater. Manchmal erweckt sie mir sogar den Eindruck, als ob sie (freundliches) Interesse an den "Spaziergängern" hat.

Vielleicht ist das der Weg zum Ziel, wobei natürlich hier erschwerend dazu kommt, daß sich Menschen anders verhalten als Hunde und i.d.R. keinen Kontakt suchen zu einem fremden Hund.

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Klingt für mich so, als wenn Du vielleicht die hundeartgerechte Sozialkontakt-Aufnahme störst oder nicht stressarm zulässt?

Video wäre da sehr hilfreich um da genauer zu sehen, wie welcher Hund reagiert.

Ein Hund der einen Rückenkamm/Bürste zeigt ist eher nicht unsicher in seiner Kontakt-Anbahnung?

LG :winken:

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Ein Hund der einen Rückenkamm/Bürste zeigt ist eher nicht unsicher in seiner Kontakt-Anbahnung?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66818&goto=1402880

Ich denke schon, dass ein Hund mit Bürste sehr unsicher sein kann. Man müsste den Rest des Körpers vom Hund sehen.

Eine Bürste heißt ja erst mal: Ich mache mich groß und sehe stark aus.

Je nachdem wie die weitere Körpersprache des Hundes aussieht, kann es auch ein status-bewusster Hund sein oder einer, der auf Krawall aus ist.

Kann man pauschal -glaube ich- nicht beantworten.

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(bearbeitet)

Sehe ich auch so Steffi.

Würde am liebsten mal einen "Bürsten-Hoch-Thread" aufmachen, wo dann jeder seinen Kommentar ablassen kann zu den jeweils eingestellten Bildern.

Ich habe nämlich auch zwei "Bürsten-Mädels" - die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wenn Selma die Bürste stellt geh ich auf Alarmstufe Gelb oder auch gleich Rot (je nachdem), wenn Adelhaid das tut, bleib ich in 99% der Fälle entstpannt.

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Ich habe nämlich auch zwei "Bürsten-Mädels" - die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wenn Selma die Bürste stellt geh ich auf Alarmstufe Gelb oder auch gleich Rot (je nachdem), wenn Adelhaid das tut, bleib ich in 99% der Fälle entstpannt.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66818&goto=1402890

:D

Wenn Sam das macht, dann weiß ich, dass er "blufft". Wenn das der Nachbarhund ist und ohne Leine unterwegs ist, dann nehme ich die Beine in die Hand :o

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Ach bluffen tun die doch alle, der eine aber eher nachhaltiger, sprich unterstreicht seinen Bluff dann nochmals mit einer anderen "aktiven Äußerung". :D

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Du kennst meinen Nachbarshund nicht *grusel* :o

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Das hört sich richtig regelwidrig an. :D Erst bluffen, dann zuschlagen. Wo kommen wir denn da hin? Hundeverhalten sollte doch klar und direkt sein. Scheint mir ein Scheinheiliger zu sein. ;)

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