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Dogdance im Sportunterricht

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In unserem Sportkurs mit Schwerpunkt Tanzen ist das letzte Halbjahr angebrochen. Daher hat sich unsere Lehrerin überlegt, dass wir uns in Kleingruppen ein eingenes Unterrichtsthema überlgen, dass in irgend einer Weise mit unserem Schwerpunktthema zu tun hat.

Kathrin und ich haben uns dabei fürs Dogdancing entschieden, was wir jetzt schon seit ein paar Monaten üben. Seit ein paar Tagen steht unsere Choreo, die ich jetzt mal kurz beschreibe, vielleicht versteht es ja jemand :)

1. Wir gehen zusammen rein, diagonal aufeinander zu. Dabei laufen die Hunde durch unsere Beine, bellen in der Mitte einmal und Milo und ich gehen raus.

2.Kathrin macht eine Minute lang ihre Choreo, während wir beiden warten. Dabei läuft sie ein U und ihr Hund dreht sich ab und zu, danach drehen sich beide auf der Stelle, heben "Pfoten", krabbeln und springen durch einen Reifen.

3.Wir gehen quasi in einer Linie Slalom. ich geh rein und kahtrin raus. Ich wende mich zum Publikum. Milo parkt rückwärts ein und wir gehen zusammen einen Schritt nach links, einen nach rechts. danach geht er ins Fuß, wir laufen das gleiche U wir Kathrin. Er geht rückwärts zwischen meine Beine und wir laufen Seitlich gehend vorm Publikum her, rennen dann raus.

4.Gemeinsamer Schluss: Wir laufen wie ein ying yang umeinander herum. Hunde sind in der Mitte, wir stehen alle seitlich zum Publikum. 2 mal Pfote, einmal Rolle, wir gehen nach vorne und verbeugen uns (Hunde auch) - fertig

Jetzt heißt es üben, üben, üben, denn wir haben nur noch einen Monat Zeit für den Feinschliff. Die Kommandos sind den Hunden bereits bekannt - jetzt geht es nur noch um saubere Ausführung und Ablenkungstraining...

Zudem haben wir erfahren, dass wir 60min Unterricht vorbereiten müssen, aus dem die Schülerinnen etwas mitnehmen.

Da nicht alle auf die Hunde lostürzen, was einige auch gar nicht wollen haben wir uns folgendes überlegt:

1. Vorführung unserer Choreo

2. Vortrag: Entstehung des Dogdances + Wie bringe ich meinem Hund das bei? (+ Video von den Crufts?)

3. Selbstversuch: Bringe deinem Partner etwas bei (z.B. Kratz dich am Bein) ohne, dass du es ihm sagst, oder vormachst.

4. einen Menschen klickern?

Habt ihr dazu noch bessere Ideen? Wir sind uns noch nicht so ganz sicher, wie wir den Menschen etwas daraus mitgeben sollen. Ich bin nicht dafür, dass einfach jede die einen Hund hat den mitbringt, weil ich nicht davon ausgehe, dass die alle so super erzogen sind - darum die Idee sich etwas gegenseitig beizubringen. Unsere Angst besteht darin, dass es ihnen zu lächerlich vorkommt. Also was könnte man noch mit ihnen machen?

Ich freue mich auf Anregungen! (Und hab auch noch eine Frage bei den rechtlichen Sachen --> Siehe andere Rubrik)

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(bearbeitet)

Ich finde Eure Choreo und Eure Ideen wirklich klasse. Hut ab!

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann würde ich Euren Vortrag auch in diese zwei Teile aufteilen.

Teil 1 stellt das Dogdancing vor, wie es entstanden ist und wie es sich heutzutage international präsentiert, welche Standards es gibt, wer die bekannten Meister sind mit welcher Choreo (ich kenne mich damit nicht so aus, aber da gab es doch auch mal mal eine, die mit zwei erstaunlichen Borders durchs deutsche TV tingelte und damit auch außerhalb der Hundeszene bekannt wurde). Videos wären sicherlich klasse, aber habt Ihr dazu die Möglichkeit?

Teil 2 würde ich auch dem Training widmen: was ist Clickern, woher kommt es, wozu kann man es verwenden (auch andere Tiere werden geclickert wie Delfine usw.) und wie funktioniert es. Evtl. könntet Ihr es an einem Eurer Hunde mal vorführen, wie schwer das eigentlich ist, indem Ihr ein noch nicht so bekanntes Kommando vor Ort weiter trainiert und clickert.

Den Selbstversuch finde ich eine spitzen Idee! Das kann ich mir schon richtig bildlich vorstellen, wie sich Paare gegenüberstehen, der eine hat einen kurzen Bewegungsablauf (darauf würde ich es erweitern, denn sonst ist es wahrscheinlich zu einfach für Menschen) im Kopf und der andere muss herausfinden, was er tun soll, und dabei wird nur einseitig über den Clicker kommuniziert. :D

Was Eure Mitschüler daraus mitnehmen können, ist sicherlich die Erfahrung, wie schwer es ist, sich auf den anderen zu konzentrieren und einzulassen ohne vieler Worte, dafür aber mit perfektem Timing. Und welches harte und langwierige Training dahinter steckt, wenn man mit Tieren arbeitet und seien es nur die Grundkommandos.

Wünsche Euch eine erfolgreiche Vorführung! (die ich zu gerne sehen würde, könnt Ihr es nicht evtl. sogar aufnehmen lassen? :klatsch: )

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