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Hundeforum Der Hund
Gast

Welpenverkauf in Zoohandlungen!

Empfohlene Beiträge

@PfotenHoch,

Vielleicht hätte ich da ein paar Smilies setzen sollen.

Aber solange das unseren Politikern am A**** vorbei zieht werden solche Dinge halt möglich sein.

Das wir Menschen uns bei der Anschaffung und der damit verbundenen Verantwortung für das Tier sehr leicht tun ist das eigentliche Problem.

Steffen hat es schon angesprochen schau nur mal in diesem Forum wie die Leuts an die Hunde gekommen sind.

Und wenn man jetzt nicht mehr über die Grenze fahren muss und billige Hunde direkt vor Ort kaufen kann umso besser.

Wir werden uns hier darüber aufregen aber ändern werden wir nichts.

Mal sehen was passiert wenn sich der erste Käufer eines solchen Hundes hier anmeldet und um Erziehungstipps bittet.

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Wenn ich heute nur Welpen verkaufe, kein Risiko der Hundegeburten tragen muss, Zuchthunde nicht erst füttern muss bis sie Gebären können/dürfen, ausgediente Hunde nicht durchfüttern muss........................

halten sich die Kosten der in Zoogeschäften verkauften Welpen äußerst niedrig. Verkaufszeitraum 4 - 5 Tage!

Da kann man sich locker Personal halten.

Naja,

dann werden die Welpen die dort angeboten werden auch keine Papiere haben.

Und wenn dann für Upswürfe richtig Kohle bezahlt wird. Dann lohnt doch die Produktion von Hunden.

Selbst wenn die Welpen duch die Ärzte gecheckt werden, können sie doch nicht mehr für einen Appel und ein Ei angekauft werden. Denn dann werden selbst Vermehrer darauf achten müssen das die Tiere gesund sind und tierärztliche Betreuung erfahren.

In sofern wäre das sogar ein Beitrag zum Tierschutz.

Es wurde in diesem Thread zwar schon mal gespostet, aber ist schon etwas her. http://www.katzen-forum.net/tierschutz-allgemein/94837-zoo-zajac-die-traurige-geschichte-eines-rassekaetzchens.html mal ein Beispiel, wie gut die Tiere beim Herrn Z. in der Tierhandlung durchgecheckt werden.

So ganz habe ich das Handeln der Käuferin zwar auch nicht nachvollziehen können, aber eines ist dabei klar. Da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Sprich, man beißt nicht in die Hand die einen füttert.

Und mal ganz abgesehen davon, werden auf diese Weise eher noch Schwarzzüchter unterstützt, da sie ihre Kitten und Welpen ja pünktlich loswerden und sich nicht einen Tag länger kümmern müssen. Das hat für mich mal ganz und gar nichts mit Tierschutz zu tun, im Gegenteil.

Und ob es ein Rassetier ist oder nur ein "Look a Like", darüber kann sich jeder auch mal seine Gedanken machen, denn Abstammungsnachweise gibt es natürlich nicht.

Ich höre jetzt schon den ein oder anderen sagen: " Ich brauch so ein Papier auch nicht". Klar, es scheint überflüssig für den ein oder anderen, da viele immernoch irrtümlich denken, es diene merh als Statussymbol.

Das ist so aber nicht richtig. Ein Stammbaum hat den Sinn, dass man mehr über die Vorfahren eines Tieres weiß und somit auch über Erbkrankheiten. Ich suche meine Tiere für die Zucht grundsätzlich nach den Linien aus. Und am Ende kommt genau das nämlich dem Käufer zugute. Dass er dann ein gesundes Tier bekommt. Übrigens vererbt sich auch Charakter weiter, nicht nur der Rasse spezifische.

Mit all dem Kann Herr Z aber nicht dienen, weil er keinen Abstammungsnachweis hat. Finde es schon interessant, dass man ein Bild der Mutterhündin machen will, aber der Vater wohl gar keine Rolle spielt. Es ist echt zum.... naja, ich sagte es ja schon..... :wall:

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@Kräuterhexe,

das das natürlich ein Schlag ins Gesicht für jeden guten Züchter ist, ist mir Klar.

Warum unternimmt denn der VDH unter dem viele Züchter vereint sind nichts dagegen?

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@ Riko

Ich habe Dich schon richtig verstanden. Ich kenne ja Deine Einstellung.

Politiker: Ein Thema für sich. Die sind ja in ihren eigenen Reihen nicht sauber!

Und was die Einstellung der "Welpenkäufer" anbelangt, das kriege ich ja ständig mit. Würde das gerne mal loswerden wollen.

Eins ist doch klar - die wenigsten outen sich wirklich, wo ihr Welpe herkommt. Der Tenor geht doch in Richtung "Welpe aus armseligen Verhältnissen rausgeholt", weil das gut ankommt.

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Mich würde mal Interessieren warum damals die großen Kaufhausketten den Verkauf eingestellt haben.

Ich denke mal das sich der Tierschutz und das damit vorhandene Tierschutzgesetz doch auch weiter entwickelt hat.

Also wenn dieses Zoogeschäft nicht gegen das geltende Tierschutzgesetz verstoßen dann kann man nur noch den zukünftigen Hundehalter ins Gebet nehmen und Aufklärung betreiben.

In diesem Forum wird es ja auch immer wieder Ansatzweise versucht. Endet dann aber wieder in irgendwelche persönlichen Ausartungen.

Also wie kann man effektiv und objektiv Aufklären??

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Die meisten Zoogeschäfte sind dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) angeschlossen.

Hier wird das Tierschutzgesetz zur Grundlage genommen und Auflagen geschaffen, die einzuhalten sind. Der Geschäftsinhaber ist somit abgesichert.

Aufklärung? Das haben bislang auch die Züchter nicht geschafft! Sie lehnen eine bestimmte Sorte Menschen ab, verkaufen nicht. Das macht der Zoohändler nicht - da zählen die Verkaufszahlen, nicht das Lebewesen Tier!

In dem der gute Herr angibt so und so viele Tierärzte zu beschäftigen (sicherlich nur auf Honorarbasis, aber wohl kaum ganztägig oder im Rund-Um-Betrieb), erscheint alles nach Außen hin sehr sauber.

Wie aufklären? Im Gespräch bleiben, immer wieder darüber reden und den Glauben, die Hoffnung nicht verlieren.

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Mich würde mal Interessieren warum damals die großen Kaufhausketten den Verkauf eingestellt haben.

Weil Postbeamte gehört haben, wie die Hundepakete gewinselt und gejammert haben, wie sie gesehen haben, dass oftmals diese Pakete lange unterwegs waren und, weil es nicht schön ist, wenn die Pisse aus den Paketen raus läuft.

Da waren Menschen vor Ort die auf die Barrikaten gegangen sind und natürlich war es auch der größte Hundeverein der dagegen gewettert hat, weil seine Züchter plötzlich stagnierende Verkaufszahlen hatte.

Und - weil das Tierschutzgesetz verbessert wurde.

Ein Verbot war die richtige Entscheidung!

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@Riko: Ich denke, wenn man immer wieder solche Erfahrungsberichte von ehemaligen Käufern weiter verbreitet, wie ich den Link oben nochmal eingestellt habe, dann ist schon ein guter Teil getan. Gut, die Leute müssen sich Zeit zum Lesen nehmen. Aber es sind nun mal Fakten.

Zusätzlich muss man denke ich auch so ansetzen, dass andere wie Futterhersteller, etc mitziehen und nicht mehr an solche Zoohandlungen liefern. Denn im Grunde sind es die Welpen/Kitten, vor denen sonst auch gewarnt wird, nämlich von Vermehrern mit Profitgier, denen Herr Z noch einen draufsetzt unter dem Deckmantel, er wäre ja so bemüht. Wer glaubt denn schon, dass die Tierärzte dort was gegen die Gesundheit sagen. Wenn die die Tiere als krank einstufen würden, würden sie ihm nicht dienlich sein und er bezahlt sie ja.

Klar offentsichtliche Dinge, wie verklebt Augen, etc werden sicher beanstandet, aber viel mehr kann man so auf den ersten Blick ja nicht sehen, zumindest der Leihe nicht, der sich das Tier kauft. Die Überraschungen kommen später.

Mein Tierarzt hingegen schreibt nur ungern Gesundheitszeugnisse als Garantie für Gesundheit nach der normalen Untersuchung beim Impfen, weil man es eben nicht garantieren kann und da noch immer was versteckt sein kann, was man nicht direkt sieht. Da muss dann die Formulierung angepasst werden und noch mehr untersucht werden.

Zudem denke ich, geht es beim Tierschutz in Bezug auf Vermehrer nicht nur um die Gesundheit der Nachkommen, sondern auch darum, wie wird mit den Elterntieren verfahren. Ich habe eine Schwarzzüchterin ( Katzenbereich), die hat sich in einem anderen Forum als Gutmensch aufgeführt( da kannten wir sie alle noch nicht richtig) und wollte eine tragende Siamkatze aus schlechten Verhältnissen herausholen. Das Geld dafür hätte sie aber nicht.

Sie hat es zunächst geschafft, dass man ihr das Geld als Patenschaft spenden wollte, ging aber zum Glück wegen eines Zahlendrehers schief. Sie hat sich die Katze dennoch geholt.

Anfangs bekam die Dame noch viel Zuspruch. Man muss sagen, die Katze war noch kein Jahr alt und das zweite Mal tragend ( Stand Oktober damals).

Die Katze bekam dann bei ihr die Babys. Soweit so gut. Aber im darauffolgenden März, und jetzt kommt es, hatte die Katze wieder Junge, ebenso wie im Juli und November. Sprich sie ist vom Regen in die Traufe gekommen und wird weiter ausgebeutet. Die Katze hatte mit gerade mal 2 Jahren schon 5 Würfe geboren und führte ein Leben als Gebärmaschine.

Ansonsten war sie wohl gesund und die Kitten auch, was die obige Tatsache aber nicht besser macht.

Die gleiche Dame prangert Züchter, die im Verein züchten als geldgeil an und wir würden alle unsere Tiere mit Ausstellungen, etc quälen. Zweifach geimpft ist bei ihr die Impfung in Woche 8 gegen Schnupfen und Seuche( sprich die erste Impfung, das Tier ist nicht zweifach geimpft).

So, was hat diese Dame mit dem Herrn Zajac zu tun. Genau Menschen wie sie, werden von seiner Tierhandlung angeschrieben, damit sie ihre Kitten ihm zum Verkauf geben. Und damit fördert er dieses Elend der Massenproduktion und tut mal gar nichts für den Tierschutz.

Zu Deiner anderen Frage. Wie der VDH das macht kann ich nicht sagen, da ich Katzen und nicht Hunde züchte. Aber bei uns ist es so, dass wir gar nicht an Tierhandlungen verkaufen dürfen ( käme mir aber nicht in den Sinn).

Liebe Grüße

Katharina

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Also mal davon ab, dass ich es furchtbar finde, dass ZZ wieder alte Zeiten aufleben lassen will und Welpen zu verkaufen, verkauft er ja auch eh schon alles andere an Getier von denen 75% sowie so nicht in Leienhände gehören und schon gar nicht in ein Zoogeschäft.

Ich habe aus dem Terraristikbereich und von Exotenhaltern auch schon einige Schauergeschichten gehört über den Zustand dort erworbener Tiere.

Andererseits frage ich mich schon ob wir mir Protesten wirklich was erreichen. Klar Hundehaltung müßte strengeren Auflagen unterliegen (meine Meinung).

Aber wenn ich für ´nem Hund von einem seriösen Züchter weniger zahle als beim Herrn ZZ würde er auch keine Abnehmer finden.

Ja Züchter haben Ausgaben, mehr als dass sie es sich leisten könnten ZZ für 200/ 300€ einen Welpen zu verkaufen, ob diese allerdings Welpenpreise von über 1000€ rechtfertigen ist , hmmmm... (Will ich auch gar nicht diskutieren) aber da fehlt den meisten, das Verständnis. Würde ich ehrlich auch nicht ausgeben, obwohl ich zur Zeit auch nur Hunde vom VDH-Züchter habe.

Es ist doch leider so, dass die Menschen einzig über ihre Geldbörse denken. Wenn ZZ teurer ist wird er auch nix los, oder nur so wenig, dass sich seine Anlage nicht lohnt. Das kombiniert mit strengeren Auflagen für Welpenkäufer und mehr Aufklärung. Vielleicht würde man dann endlich sowas aus der Welt schaffen, zumindest in Deutschland.

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da ich hier nicht mehr auf dem laufenden bin, mal ne frage:

verkauft der auch mixe?

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