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polar-chat.de  Der Hund
Faberi

Gibt es wirklich einen Placeboeffekt beim Hund?

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Ich muss vorweg schicken, dass ich nicht unbedingt der größte Fan von Homöopathie für mich selbst bin. Schüsslersalze und so weiter gehen auch nicht an mich.

Bei Tieren habe ich es noch nicht wirklich ausprobiert.

Glaubt ihr, dass man einen Placeboeffekt als Halter bei Tieren auslösen kann?

Den Artikel, durch den ich mich das frage, findet ihr hier: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,743592,00.html

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Hi!

Seit einigen Jahren versorge ich meine Tiere und zeitweilig auch mich selbst vorrangig homöopathisch.

Dabei bin ich eigentlich eher ein "bodenständiger" Mensch und ich habe wirklich keine Ahnung, WARUM das funktioniert....wichtig ist für mich nur: Es klappt!

Und dabei habe ich den ersten Versuchen durchaus kritisch gegenüber gestanden....was hätte dann den Placeboeffekt auslösen können?

Ich habe aufgehört, den Grund zu suchen...wenn meine eigene Kraft die Tiere und mich selbst heilt, ist es auch ok! ;)

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wir haben unser älteres Pferd oft mit homöophathischen Mitteln behandelt.

Das ist wirklich seltsam,

wenn man so einem riesigen Tier

einige winzige kleine Globuli-Kügelchen gibt -

und dann eine Wirkung deutlich merkbar einsetzt.

Placebo-Effekt entsteh doch beim Menschen,

weil er weiß, er bekommt "Medizin",

er weiß aber nicht, daß diese unwirksam ist.

Also durch dieses Wissen entsteht der Effekt.

Ich behaupte mal,

daß Hunde nicht wissen, daß z.B. das jetzt Medizin ist, die gegen Bauchweh hilft.

Pferde genauso wenig.

Ich selber nehme gerne alternative Medizin und "glaube" auch dran.

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Ja das frage ich mich auch, Tanja.

In der Placebo-Studie werden die Halter ja auch im Unklaren gelassen und diese glauben daran - deswegen könnte ich einen Placeboeffekt noch nachvollziehen.

Calua, in dem Artikel wird beschrieben, dass sich ein Placeboeffekt bei Tieren antrainieren lässt.

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Ich glaube schon, dass es möglich ist, "positive Energie" auf ein Tier zu übertragen und damit vielleicht auch so etwas wie einen Placeboeffekt auzulösen.

Ich jedoch war sehr kritisch.....ich kann mir nicht vorstellen, dass davon IRGENDWER gesunden soll! :D

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Wie soll man das den antranieren.Mein Hund hält Globulis für Leckerchen?!Die weiß nicht das die Dinger ihr helfen sollen,damit ihre Wunde schneller heilt,die frisst die auch so ohne Hintergedanken

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Ich habe es schon mehrfach erlebt:

Z.B. Eine Kundin konnte ihre Stute nicht verladen, es ging nicht im Guten und nicht mit Druck. Jetzt mußte die Stute aber auf den Hänger (sollte zur Besamumgsstation, um besamt zu werden) und die Besitzerin besorgte sich Rescue-Tropfen.

Am nächsten Tag ging da s Pferd anstandslos auf den Hänger. Der Besitzerin fiel erst auf der Fahrt ein, dass sie völlig vergessen hatte, ihr vorher die Tropfen zu geben.

Aber sie selber ist dadurch, dass sie die Tropfen hatte, einfach entspannter an die Situation rangegangen und hat dieses Mal nicht mit ihrer unterschwelligen Anspannung das Pferd verunsichert.

Ähnliches kann auch bei anderen Mitteln passieren. Man gebe dem Pferd Nux Vomica bei Bauchschmerzen und führe es 2 Stunden. Die Bauchschmerzen sind weg, nur ob´s einfach die Zeit, das Führen oder die Globuli waren, ist fraglich.

Ich will damit nicht sagen, dass Homöopathie sowieso wirkungslos wäre, dazu müßte ich mich mehr damit beschäftigen. Und letztlich ist es der Erfolg, der zählt, nicht der Weg dorthin.

Bedenklich finde ich nur das sehr laxe Handhaben mit Homöpoatischen Mitteln durch den Laien. Denn wenn man denn an die Wirkung von Homöopathika glaubt, muß man auch unerwünschte Wirkungen in Kauf nehmen, da kein Wirkstoff nur eine einzige Wirkung hat. Man muß sich genau mit den unterschiedlichen Wirkungen verschiedener Potenzen auskennen und wissen, welches AM-Bild der Patient hat. Alles andere ist keine Homöopathie, sondern rumdoktoren mit angeblich Nebenwirkungsfreien Medikamenten, was den Tieren auch oft schaden kann.

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Der Hund kriegt beim Tierarzt was gespritzt von dem ich nicht weiß was es war, es hilft und im nachhinein stellt sich raus das es Homöopatisches Zeug war.

Klar hab ich dem Hund den Plazeboeffekt antrainiert und der macht das jetzt automatisch wenn er Spritzen beim Tierarzt bekommt?

:Oo

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Ich finds immer lustig, dass die meisten Menschen so wissenschaftsgläubig sind.

Wenn die Wissenschaft sagt, etwas hat eine Wirkung, dann glaubt man das.

Wenn die Wissenschaft sagt, etwas hat keine Wirkung, ist nur ein reiner Placebo-Effeklt, dann glaubt man das auch.

Akupunktur ist ja auch so etwas, das keine Wirkung hat, da sie nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Dazu mal eine Geschichte: Meine Physiotherapeutin, die leider, leider nach Spanien auswanderte, behandelte zur Winterszeit einen Patienten mit Akupunktur gegen seine Schulter - oder Rückenschmerzen (weiß ich nicht mehr so genau). Es half natürlich - wie Wissenschaftsgläubige meinen, weil der Mann dran glaubte, da Akupunktur ja wirkungslos ist.

Im Laufe des Sommers stellte der Mann fest, dass sein Heuschnupfen gar nicht kommen wollte und sprach darüber mit seiner Physiotherapeutin. Sie schlug nochmal in ihren Büchern nach und stellte fest, dass sie auch mehrere Punkte gegen Heuschnupfen bei ihm gestochen hatte. Ihr war das in dem Moment nicht bewusst und dem Mann erst recht nicht. Wissenschaftsgläubige sagen jetzt, dass es ne zufällige Spontanheilung war, denn daran zu glauben haben sie keine Bedenken. :kaffee:

Ach, ich bin so traurig, dass sie weg ist. In meiner akuten Heuschnupfenzeit war ich beschwerdefrei, wenn ich einmal die Woche zur Akupunktur bei ihr war. Leider aber half das, was bei dem Mann geholfen hatte, bei mir nicht. :(

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Durch Zufall ist mal herausgekommen, dass es die Leitbahnen der Akupunktur wirklich gibt. War nur keine offizielle Studie, deshalb nicht veröffentlicht.

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