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Hundeforum Der Hund
melmajac

Junghund macht ständig unter sich

Empfohlene Beiträge

ein Hallo in die Runde,

ich hoffe, jemand hat eine Idee oder einen guten Tipp. Also, mein Vater hat vor 8 Wochen einen Malinoi-Mix zu sich nach Hause geholt. Der "Kleine" ist jetzt 7 Monate alt und ein zuckersüsser Bursche. Er war vorher in einem Haushalt in dem er es glaube ich nicht sehr gut hatte. Er wurde viel allein gelassen weil niemand für ihn Zeit hatte. Das Problem ist, dass er ständig Urin verliert (organisch ist alles o.k, sagt der Tierarzt), die Hundetrainerin wo mein Vater mit ihm hingeht, hat auch keinen Tipp. Wenn man ihn ignoriert passiert nichts, aber wenn man ihn anspricht fängt es schon an zu tröpfeln, bei Begegnung mit anderen Hunden pieselt er erst mal(Unterwürfigkeit? Angst?), danach ist er ein total aufgeweckter kleiner Kerl der dann auch im Spiel mit unserem Sam (fast 3, Border-Collie Mix) nicht unbedingt ein auf Unterwürfig macht. Mein Vater war gestern mit Arco (so heisst der Lümmel) bei mir zu Besuch und bei Arco hat es ständig getröpfelt ...(Kommentarlos weggemacht, auch mein Vater schimpft nicht mit ihm wenn es zu Hause passiert.

Aber auch nach 8 Wochen ist nicht viel Besserung in Sicht. Wenn man mit ihm trainieren will, bei Handzeichen Platz z. B. kommt ein ganzer See. ( Ist er vielleicht geschlagen worden??) Die Vorbesitzer sagten, er habe immer vor Freude gepieselt... Wer weiss vielleicht einen Rat, wir wollen der armen Maus helfen weil man ihn ja so auch nicht überall mit hinnehmen kann, denn nicht jeder findet so ein Malleur zu Hause schön...

Vielen Dank im Vorraus für eventuelle Anregungen und Tipps

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Hallo,

eine Antwort habe ich leider nicht für dich, aber ich schiebe dein Thema noch mal hoch! :)

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(bearbeitet)

Hallo,

er scheint ein sehr unsicherer Hund zu sein.

Bitte bloß nicht schimpfen ! Das Pieseln ist eine Unterwerfungs- und Beschwichtigungsgeste (das würde durch das Schimpfen dann noch schlimer werden)und hört im Allgemeinen dann auf, wenn der Hund erwachsener wird.

Du selber hast erwähnt das der Hund, wenn man ignoriert, kein Urin verliert und erst bei Ansprache so reagiert. Es ist seine Art zu sagen "Tue mir bitte nichts".

Versucht erst mal sein Vertrauen zu gewinnen und immer ruhig und nicht laut mit ihm zu reden. Bitte keine derben Befehlsworte, wenn er sich setzen oder legen soll. Diese Unterordnungdinge kann man sehr freundlich mit heller, ruhiger Stimme, Leckerlis und viel Lob beibringen.

Ansonsten sollte er mehr ignoriert werden und soll von sich aus kommen dürfen.

Achtet auf eure Körperhaltung, nicht frontal auf den Hund zugehen und sich von oben runterbeugen um ihn zu streicheln, das weckt bei diesen Hunden Todesängste.

Immer seitlich hinhocken und den Hund nicht ständig anschauen, immer wieder wegschauen und das Gesicht seitlich abwenden. Diese Geste wird vom Hund als freundlich und beruhigend empfunden und er muss sich nicht fürchten.

Die Körpersprache ist sehr wichtig und sehr oft zeigen wir mit unserer körperhaltung genau das Gegenteil was wir eigentlich erreichen wollen. :Oo

In der Ruhe und Geduld liegt die Kraft und ein Hund braucht keine ständige Ansprache, sondern eher ein ruhiges, spracharme Umgebung. Ich würde ihn auch noch nicht überall mit hinnehmen, sondern warten bis er selbstsicherer geworden ist.

Fussel (auch ein sensibler, ängstlicher) hat auch immer getröpfelt aber nur anfänglich bei anderen Hunden. Erst mit ca. 8-9 Monaten hat das aufgehört.

Einfach ignorieren, auch keine Begrüßungen und die Pfütze stillschweigend wegwischen.

Oft denken viele HH zu menschlich, doch das hilft dem Hund nicht.

Alles Gute der Fellnase! ;)

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(bearbeitet)

Ich fürchte, dass es mit der Kommunikation nicht ganz stimmig ist.

Welpen reagieren mit Pieseln und wollen damit anzeigen "ich bin ein ganz Kleiner, tu mir nix". Signalisieren damit ihren Rang (niedrige Position).

Dieses Verhalten lässt sich unterbrechen, wenn man die Situationen, wo der Hund zum Pinkeln neigt, vermeidet oder den Hund selbst nicht beachtet.

Beispiel: Der junge Hund kommt angerannt, wenn Frauchen - egal wie lange - endlich wieder nach Hause kommt. Er freut sich, er wedelt und, wenn Frauchen sich jetz bückt und den Hund in seiner Erregungsphase anspricht, pieselt der Hund. Er will ja seine "Unterwürfigkeit" seinen niedrigen Rang anzeigen.

Wenn dieses Verhalten unerwünscht ist, vermeide ich solche Aktionen. Ich ignoriere den Hund beim "Wiedersehn", nehm das Verhalten einfach so an, reagiere nicht darauf. Was tut der Hund automatisch: er fährt mit seiner Erregung runter, pieselt nicht!

Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Hund einfach zu viel "Druck" erfährt und deshalb auf "unterwürfig" und "ich bin ein ganz Kleiner, tu mir nix", macht!

Wie sich das jetzt verhält, lässt sich hier nicht verdeutlichen, weil ich ja nicht dabei bin; es nicht gesehen habe. Lass mal einen anerkannten und Aussenstehenden Hundekenner (der den Hund bislang nicht kennt) drauf schauen.

Gruß Christa

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für mich klingt das auch ganz stark nach Unsicherheit und Ängstlichkeit. Ich finde es schon sehr erstaunlich, dass die Hundetrainerin da so gar nichts zu zu sagen hat. Vielleicht mal mit einem anderen Trainer probieren?

darüber hinaus würde ich zu Beginn versuchen Befehle vor allem über Handzeichen beizubringen und vor allem mit positiver Bestärkung zu arbeiten.

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