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polar-chat.de  Der Hund
Nale

Was heißt "Ihr Hund hat einen Leishmaniose Titer"?

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Bei der Blutuntersuchung unseres spanischen Hunde-Mädchens wurde festgestellt, dass sie einen Leishmaniose Titer hat. Unser Tierarzt meinte, dass sie schon einmal infiziert wurde, die Krankheit aber nicht ausgebrochen ist. Sie sollte jetzt nur nicht noch mal infiziert werden. Ich verstehe das immer noch nicht so wirklich-kann sie jetz,t so wie sie jetzt ist, denn noch Leishamniose bekommen?

Um Tipps dankbar,

Nale

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Bei unserem Hund aus Spanien gab uns die Orga den dringenden Rat trotz negativem Titer, Poldi in einem 1/2 Jahr unbedingt noch einmal kontrollieren zu lassen.

Dann kannst du wohl davon ausgehen, dass bei einem pos. Titer der Hund doch noch erkranken kann.

Frag doch einfach nochmal tel. bei deinem Tierarzt nach.

Oft ist es doch so, dass man in der Aufregung nicht die richtigen Fragen stellt, die einem dann zu Hause wieder einfallen :D

Jeder Tierarzt hat dafür Verständnis!

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Hallo Nale,

ein positiver Antikörpertest bedeutet, dass Dein Hund bereits Kontakt zu Leishmanien hatte.

Das bedeutet noch nicht, dass die Krankheit ausgebrochen ist.

Ebenso gibt es öfter mal falsch positiv und falsch negativ Tests.

Ob eine Leishmaniose ausgebrochen ist, erkennt der Tierarzt zunächst am Blutbild und an möglichen Symptomen, wie Gewichtsabnahme, stumpfes Fell, Haarverlust (oft um die Augen herum, die sogenannte Brillenbildung), Anorexie, diverse Hautveränderungen, wie beispielsweise schlecht heilende Wunden, eitrige Stellen, Pusteln, ausgefranste Ohren, ein vermehrtes Krallenwachstum, etc.

Im großen Blutbild sieht man oft abweichende Werte bei den Nieren, der Leber und den Eiweißen. Zur weiteren Diagnostik sollten die Organwerte ermittelt werden (großes Screening) und eine Eiweißelektrophorese mit Kurve erstellt werden. Anhand der Kurve der Eiweißelektrophorese kann der Tierarzt sehen, ob eine akute Erkrankung vorliegt, oder ob der Hund nur Erregerkontakt hatte.

Bei einem Leishmaniose-positiv Hund sollte man einige Verhaltensregeln beachten:

Der Hund sollte möglichst stressfrei gehalten werden (damit ist gemeint, dass man ihn möglichst nicht großen Ängsten, starken Belastungen, unruhiges Leben, wie dauernde Ortswechsel o.ä. und auch keine großen körperlichen Belastungen wie Hundeleistungssport, etc. aussetzt).

Auch Impfungen gelten als Auslöser der Leishmaniose, es gibt sehr viele Hunde, die LM-positiv waren und bei denen die Leishmaniose nach der jährlichen Impfung ausgebrochen ist. Ein Risiko sind auch Operationen mit Narkosen, da muss sorgsam abgewägt werden.

Am besten schaust Du mal im Leishmaniose-Forum vorbei, dort bekommst Du viele und nützliche Informationen und kannst Dich mit anderen Betroffenen austauschen, hier der Link

und hier kannst Du Dich schon einmal über die Krankheit informieren.

Mit Leishmaniose ist nicht zu spaßen, daher solltest Du Dich gut informieren und Deinen Hund regelmäßig untersuchen lassen, damit Du rechtzeitig etwas unternehmen kannst, falls die Krankheit einmal ausbricht.

Es gibt aber auch Hunde, die LM-positiv sind und nicht erkranken.

Ich drücke euch die Daumen für letzteres :winken:

Lieben Gruß

Gudrun

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Wir haben ein kleines Blutbild machen lassen und der Tierarzt meinte, das ihre Wert 1 mit Sternchen sind und sie gar keine Anzeichen von einer Leishamniose zeigt, sie eben nur nicht noch mal infiziert werden darf. Irgendwie komisches Gefühl.

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Komische Aussage: Sie darf nicht nochmal infiziert werden? Was meint er denn damit?

Ich hab auch einen LM-Hund (und Ehrlichiose) und etwas Ahnung. Kann dir auch nur das Leishmaniose-Forum empfehlen. Dort wird dir definitiv geholfen, meist besser als vom Tierarzt. MeinHund ist derzeit stabil -ohne Medikamente. Ich lasse in regelmässigen Abständen die Blutwerte kontrollieren (Organwerte, Blutbild, eep).

Ich hab das so gelernt bei Lm: Einmal positiv getestet sollte ein LM Hund immer als positiv behandelt werden , dh jetz aber nich dass er auch unbedingt medikamentös behandelt werden werden muss ,sondern dass die Leishmänner sich noch iwo im Körper aufhalten können , aber grad keine Probleme verursachen. Bei Stress,Krankheiten, Impfungen usw = wenn das Immunsystem schwächelt ist es aber durchaus möglich dass sie dann wieder aktiv werden können.

Wie alt ist denn dein Hund ? Wie hoch ist der Titer?? Wurde noch andere Krankheiten getestet?

Bei niedrigem Titer kann es durchaus sein , dass Test "nur" auf andere Krankheiten sind (zB Babesiose , Trypanosomen) reagiert hat (Kreuzreaktionen)

Und bei Welpen/jungen Hunden bis 1 Jahr könnten es theoretisch auch noch Antikörper von Mami sein. Muss aber nicht.

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Wir haben ein kleines Blutbild machen lassen und der Tierarzt meinte, das ihre Wert 1 mit Sternchen sind und sie gar keine Anzeichen von einer Leishamniose zeigt, sie eben nur nicht noch mal infiziert werden darf. Irgendwie komisches Gefühl.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66979&goto=1406183

Sorry, aber das ist ja kompletter Blödsinn :wall:

Wo bitte, soll der Hund sich denn erneut infizieren? Bei uns fliegen keine Sandmücken, die LM übertragen (es gibt zwar erstmalig nachgewiesen auch bei uns Sandmücken in BW, aber derzeit noch nicht infiziert mit Leishmanien). Und selbst wenn, ein Hund der positiv ist, ist positiv und bleibt positiv, da gibt es kein ++

Ist mir völlig unverständlich.

Und ein kleines Blutbild ist für die Katz, da die Organwerte nicht dabei sind.

Bitte informiere Dich mal richtig und eventuell gehst Du mal zu einem anderen Tierarzt?

Wie Sandra hier ganz richtig schrieb, kann es bei einem Junghund (bis zu einem Jahr) auch zu einem Positivergebnis durch maternale Antikörper kommen. Wie alt ist denn Dein Hund?

LG

Gudrun

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Sie ist ca. 3 Jahre alt. Wenn ich den Befund vom Labor jetzt richtig lese steht da:

Leishmaniose ++ 89 in Klammern dahinter (ab 12 ist der Befund positiv). Ich weiß nicht, welche Maßeinheit etc diese 89 sein sollen. Weiß das jemand...pro mg im Blut oder so was, keine Ahnung.

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(bearbeitet)

Hallo Nale,

das Problem ist, dass es noch immer viele Tierärzte gibt, die sich mit Leishmaniose überhaupt nicht auskennen.

Darf ich fragen, von welcher Tierschutzorganisation Dein Hund ist? Die sind viel dichter an der Materie, hatten in der Regel schon viele Tiere die erkrankt und behandelt wurden und können Dir auch sicher Auskunft geben. Wenn es eine seriöse Orga ist, wird man Dich nicht einfach nur beruhigen, sondern Dir so gut es geht Auskunft geben, was jetzt zu beachten ist.

Frag ansonsten mal bei den Tierärzten ein bisserl herum. Aus welcher Ecke München bist Du denn? Bei uns in Grünwald sind so unglaublich viele Tierschutzhunde, dass sich hier im weiteren Umkreis viele Tierärzte und auch die Kliniken inzwischen sehr gut mit den südländischen und osteuropäischen Krankheitsbildern auskennen.

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Sie ist ca. 3 Jahre alt. Wenn ich den Befund vom Labor jetzt richtig lese steht da:

Leishmaniose ++ 89 in Klammern dahinter (ab 12 ist der Befund positiv). Ich weiß nicht, welche Maßeinheit etc diese 89 sein sollen. Weiß das jemand...pro mg im Blut oder so was, keine Ahnung.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66979&goto=1406542

Wie wurde denn getestet? Elisa oder Ifat?

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