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polar-chat.de  Der Hund
glomu

Kreuzbandriss im Knie

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Hallo Leute ,

ich habe mal eine Frage , denn mein Hund ( Mischling 14 Jahre ) ist am Samstag aufgestanden , und fing an zu humpeln , Sie konnte Ihr hinteres Bein nicht mehr benutzen. Da es nicht besser wurde , sind wir zum Tierarzt , wo dann festgestellt wurde das das hintere Knie einen Kreuzbandriss hat, und zudem der Hund noch einen Herzklappenfehler hat.

Ich bin mir nicht sicher ob Sie eine OP überstehen würde in Ihrem Alter , vor allem ob es danach besser wird . Aber ich möchte auch nicht das Sie sich quält , daher weiss ich nicht ob ich den Eingriff machen lassen soll oder nicht , denn was ist wenn es nicht besser wird , oder Sie dadurch weiteren Schaden nimmt , dann wird es noch schlimmer und die Qualen oder Schmerzen können schlimmer werden.

Da es anscheinend keine Alternative als eine OP gibt , bin ich echt am überlegen . Aber würde das in dem hohen Alter das einschläfern rechtfertigen ?

Danke wenn Ihr mir Tipps gebt.

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Gibt es denn eine Möglichkeit, über Schmerzmittel dem Hund die Beschwerden zu nehmen?

Damit kann ein Hund ne ganze Weile leben, bevor die Organe vielleicht Schaden nehmen. Müsste eben mit den Herzmedikamenten abgestimmt werden.

Einschläfern? Nein.

LG Anja

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Herzlich Willkommen hier bei uns,

wie groß und schwer ist denn dein Hund? Ich würde in diesem Alter auch nicht mehr operieren lassen.

Aber das ist auch kein Grund ihn einschläfern zu lassen. Das kann sehr gut auch ohne OP verheilen. Dein Hund ist sicher nicht mehr so aktiv und hibbelig wie ein Junger :)

Man kann den Hund über eine längere Zeit sehr gut auf Schmerzmedis einstellen um es ihm leichter zu machen.

Was sagt denn dein Tierarzt dazu?

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Hallo glomu,

hätte mein hund einen kreuzbandriss, dann würde ich ihn auf jeden Fall op lassen, denn das ist ja nicht mit Medikamenten zu bereinigen.

Natürlich ist da das Risiko einer Narkose, aber das kann uns keiner nehmen, das ist bei meinem Hund das gleiche, nur der hat eine viel schlimmere Diagnose, "Krebs" .

Gruß

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Man muss es nicht in jedem Fall operieren lassen. Ich hatte auch einen Hund mit der Diagnose und hab es nicht operieren lassen. Als es verheilt war sah man nix mehr von wegen Lahmen :)

Darum ja auch meine Frage nach der Größe des Hundes. Man kann da nix pauschal sagen ;)

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(bearbeitet)
hätte mein hund einen kreuzbandriss, dann würde ich ihn auf jeden Fall op lassen, denn das ist ja nicht mit Medikamenten zu bereinigen.

Genau so ist es ... Mia ist auch grade haarscharf an einem Abriss vorbeigeschrammt. Sie hat GsD nur einen Anriss und darf jetzt nur auf Sparflamme laufen.

Ich würde die OP riskieren wenn der Hund ansonsten noch gut drauf ist.

Allerdings ist es mit der OP allein natürlich nicht getan. Mehrere Wochen Gips, Verbandswechsel (möglicherweise unter Narkose), Physio und kaum Spaziergänge. Es ist eine Tortour, aber ich würde es riskieren. Die OP ist das größte Risiko ... der Rest ist zwar anstrengend aber zu überstehen.

Es kommt aber wie gesagt auf die Gesamtverfassung des Hundes an.

@Muck

Stimmt, es ist auch ohne OP möglich, aber es ist arg langwierig und es ist nicht zu 100% sicher, dass es heilt. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde.

Wenn ich sehe, wie Mia darunter gelitten hat, dass sie nicht laufen konnte ... das könnte ich mir nicht über Monate antun

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Danke für eure Tips und antworten ...

Aber ich weiss nicht Schmerzmittel , der Tierarzt sagte das Sie dadurch nicht besser laufen wird , sie läuft auf 3 Beinen , das defekte kann Sie gar nicht belasten. Durch das Schmerzmittel wird Sie es wahrscheinlich belasten , und das wird nicht gut werden , man sagte mir es gibt keine Alternative als OP , von alleine wird das nicht besser , da Sie schon so alt ist. Nun dazu kommt der Herzfehler ( wobei mir das nie aufgefallen ist , denn in dem Alter kann Sie mit ruhig mal eine Verschnaufpause einlegen.

Ich kann mich damit auch nicht anfreunden , aber das Tier weiss doch überhaupt nicht was mit ihm geschieht , und wenn die OP bzw. es danach nicht besser wird , dann quält es den Hund noch mehr , das will ich auf jedenfall vermeiden , und wenn es keine andere Lösung gibt dann ....

Obwohl diese letzte Möglichkeit nicht einfach ist , ich habe sie als Welpe bekommen , und das wäre hart , zudem hat Sie fast ohne Probleme das hohe Alter erreicht .

Ich werde bis zu nächsten Termin darüber nachdenken .

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Wie groß und schwer ist sie denn?

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Dein Hund ist 14 Jahre alt.

Mal ganz ohne Gefühle, viele Hunde schaffen es nicht mal in das hohe Alter.

Und ja, sie hat Schmerzen, aber man kann tatsächlich mit Schmerzmitteln was machen.

Meine Hündin hatte auch einen Kreuzband- und Meniskusriss, da war sie 9 Jahre alt.

Und ja, ich habe sie operieren lassen.

Die OP war echt übel und die Zeit danach einfach nur schlimm, weil meine Hündin sich fast aufgegeben hat.

Sie hat ein Vierteljahr gebraucht, bis sie wieder einigermaßen laufen konnte.

Zur "Belohnung" hat sie dann kurz danach noch einen Meniskusriss gehabt.

Und nein, ich hätte eine weitere OP nicht mehr machen lassen.

An Deiner Stelle würde ich sie erstmal schonen, sprich Leine laufen.

Dann Schmerzmittel da gibt es ja ganz unterschiedliche.

Außerdem Entzündungshemmer.

Und sie wird sich in ein paar Tagen ganz anders zeigen, war bei meiner Motte auch so.

Bevor sie operiert wurde, ging es ihr besser, wie nach der OP.

Sie hat die ersten zwei Tage damals stark gehumpelt und dann hat sie wieder langsam das Bein belastet.

Such Dir eine Physio und mach Unterwasserlaufband mit ihr.

Das wären aus der Erfahrung meine Vorschläge.

Gruß

Bibi

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