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Hundeforum Der Hund
Butterfly00

Altbekanntes Thema (Rückruf), dennoch brauche ich Hilfe

Empfohlene Beiträge

Dieses Thema wurde sicherlich schon häufig angesprochen, dennoch schildere ich euch mein Problem und hoffe auf Hilfe!

Ich habe eine 12 Monate alte Mischlingshündin, ursprünglich kommt sie aus Rumänien und ich habe sie nun seit 6 Monaten.

Sie kann "Sitz", "Platz", "Bleib", "Komm", wenn sie denn will..

und vor allem dieses "Komm" ist ein problem. Sie kommt einfach nicht auf Rückruf.

Anfangs war es nicht so problematisch, da konnten wir mit ihr üben und sie hat wunderbar gehört. Doch mit der Zeit wurde es immer schlechter, ich kann nicht sagen warum.

Ich lasse sie gerne von der Leine, z.b. im Wald oder auf einer großen Wiese, doch schon immer mit der Angst, dass sie nicht auf Kommando zurückkommt.

Ich rufe dann meist ein- oder zweimal "Komm" und dann nicht mehr. Hört sie nicht, dann gehe ich in eine andere Richtung. Meistens kommt sie dann, fetzt aber schön an mir vorbei, statt bei mir stehenzubleiben. Manchmal beachtet sie mich aber auch nicht, ist so sehr in ihrem Element, schnüffeln, spielen, "spinnen", etc, dass sie es nicht mal wahrnimmt, wenn ich auf einmal in die entgegengesetzte Richtung gehe.

Ich habe mich auch schon eine zeitlang dann versteckt, dass sie vielleicht Panik bekommt, wenn sie nicht hört dass ich auf einmal weg bin. IRGENDWANN sucht sie mich dann zwar, aber bringt auch nicht viel.

Natürlich lobe ich sie in jeder Situation, wenn sie wieder kommt. Leckerlies gibts auch, klar. WENN sie denn mal kommt...

Und sollte ich dieses Glück haben und ich möchte sie anschließend an die Leine nehmen, weil Straße oder ähnliches kommt, dann reisst sie wieder aus, fetzt um mich rum, "veräppelt" mich richtig. Sie weiß genau, wann sie an die Leine muss.

Ich dachte schon, vielleicht verknüpft sie die Leine mit "Ende der Freiheit/Ende des Spiels" deshalb kommt sie ja auch nicht immer an die Leine wenn ich sie rufe, und ich versuche auch, wenn sie an der Leine ist, trotzdem mit ihr zu spielen. Ich lasse sie mittlerweile auch EWIG ÜBERALL schnuppern und alles, damit sie merkt, dass das auch mit Leine geht..

puh.. das wurde nun ein ganz schön langer Text...

Ich hoffe, jemand liest sich das durch und kann mir ein paar Tipps geben..

p.s.: Hundeschule würde ich gerne besuchen, aber die haben sein Monaten zu und ich weiß nicht wanns weitergeht, weil der Platz anscheinend sehr unter dem Wetter gelitten hat...

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Schon mal mit Schleppleine versucht?

Oder mit super interessant machen wenn sie kommt, spiele anfangen, ihr leckerlies verstreuen die sie dann suchen darf...

Ich würde sagen dein Mädel ist in der Pubertät, das machen wir gerade im Wochenrythmus durch und Chila ist 18 Monate alt ;)

Was ist sie denn für eine Rasse?

Wie beschäftigt ihr sie sonst/ euch mit ihr?

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Hallo und willkommen im Forum!

Ich würde die Leckerlies erst mal weglassen bzw. nur geben, wenn sie sofort und schnell zu dir kommt, wenn du gerufen hast.

Du kannst den Rückruf auch mit einer Schleppleine üben (gibt hier schon viele Threads zum Schleppleinentraining)

Leine sie die nächste Zeit nicht mehr sofort an, wenn du sie gerufen hast, sondern lass sie weiter spielen/laufen.

Fang mit dem Rückruf-Training in einer reizarmen Umgebung an und steigere langsam die Ablenkungen.

Baue vielleicht draußen beim Spaziergang ein paar Übungen ein (z.B. Leckerchen verstecken, Futterbeutel apportieren, spielen) und beginne sowas immer nach dem Rückruf. Dann merkt sie, dass sich der Rückruf für sie lohnt.

Also immer nach dem Rückruf etwas Spannendes mit dem Hund machen.

Falls dein Kommando "Komm" für den Rückruf schon sehr oft ignoriert wurde, dann empfehle ich dir, dass du ein neues Wort dafür benutzt (z.B. "Zu mir") und den Rückruf komplett neu aufbaust.

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Du weißt, dass der Rückruf nicht funktioniert und lässt sie dennoch frei laufen.

Du weißt, wenn sie nicht auf Deinen Rufen folgt, Du Dich abwendest, sie an Dir vorbei brettert.

Du weißt...........

Ja, ich frage mich jetzt: Warum änderst Du daran nichts?

Wenn der Rückruf nicht funktioniert bleibt sie an der Leine und zwar so lange, bis der Rückruf funktioniert. Mach mit ihr Schleppleinen-Training und das konsequent. Freilauf erst dann, wenn sie auch wirklich zurück kommt.

Im Laufe der Zeit hat Dein Hund gelernt, Dich nicht ernst zu nehmen. Er weiß, dass er an Dir vorbei rennen kann, es für ihn keine Konsequenzen hat. Zeige ihm, dass es sich l o h n t zu Dir zu kommen.

Ja, er macht was er will!

Ändere das!

Gruß Christa

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Les dich mal hier durch und klick auf Download. Hat mir auch einiges Klar gemacht und vor allem zum umdenken angeregt ...

Wünsche dir, dass du das ganze schnell in den Griff bekommst ..

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und vor allem dieses "Komm" ist ein problem. Sie kommt einfach nicht auf Rückruf.

Anfangs war es nicht so problematisch, da konnten wir mit ihr üben und sie hat wunderbar gehört. Doch mit der Zeit wurde es immer schlechter, ich kann nicht sagen warum.

Anfangs hören die oft noch gut, weil sie unsicher sind. Mit der Zeit werden sie sicherer und lernen, dass ja eigentlich nix passiert, wenn sie nicht kommen.

War bei meinen Hunden bisher immer so.

Ich wünsche dir viel Erfolg! Das wird schon klappen, du hast ja auch schon einige Tipps bekommen. :)

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Hallo,

ich bin der Freund von Butterfly. Will mich auch mal dazu äußern, nachdem mir meine Freundin diesen Beitrag gezeigt hat.

Sie hat einiges nicht erwähnt. Es ist nicht so, dass unser Hund nicht hört. Es ist etwas übertrieben. Viel mehr gibt es einfach diese Phasen bei ihr, in denen sie nicht mehr hört, weil sie rumspinnt. Oder es ist wtas interessanter.

Wir waren bei einem sehr gutem Hundetrainer. Haben mit ihr auch lange ohne Leckerlies geübt. Dabei ging es darum, dass wir Rudelführer sind, und sie sich uns unterordnen soll. D.h. sie darf uns nicht beim Essen zuschauen, sie ist immer nach uns. Vom Tisch gibt es sowieso nichts. Sie darf nicht vorlaufen.

Als Zeichen gab es ein Kettenrascheln, wenn sie dabei war was falsch zu machen. Wenn sie nicht hörte flog die Kette auf den Boden und dann wars auch gut. Klappte alles super gut, jedoch merkte sie auch nach und nach, dass die Kette nicht weh tut, Kette raschelt nur und fliegt auf den Boden, also kann ich dann auch aufhören zu hören.

Unser Hund ist leider nicht blöd, und er fordert es immer heraus, jedesmal probiert er aus wie weit er gehen kann. Einmal nicht aufgepasst, schon tanzt er einem auf der Nase rum, aber auch nur in der Spinnerphase.

Wie lange läuft so ne Pubertät eines Hundes? Meine Freundin will jetzt wieder zu einer Hundeschule mit Leckerlies wechseln. Ich bin davon nicht begeistert. Weil unser Hund dafür zu schlau ist. Das wird am Afang wieder klappen, aber kommt da was interessanteres als ein Leckerlie, dann ist der Hund weg. Der Hund soll nicht zurück kommen, weil er was bekommt, sondern weil ich Rudelführer bin.

Naja, soviel von mir. Werden einfach wieder härter durchgreiffen müssen. Ist halt einfach nur deprimierend, wenn es mit den Kommandos so toll geklappt hatte, und es einfach wieder schlechter und schlechter wird mit dem Gehorsam.

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Hallo ihr zwei, ;)

Bist du dir sicher dass das ein guter Trainer war??

Für mich hört sich das alles etwas veraltet an. Und die Sache mit der Kette... in welcher Situation hast du die denn eingesetzt?

Ich würde das jetzt mal auf die Pupertät schieben dass sie manchmal die Ohren auf durchzug stellt und nicht aufgeben. Das wird sich auch wieder geben. Das Schleppleinentraining denke ich auch das euch das richtig durchgeführt weiterhelfen wird.

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Der Hund soll nicht zurück kommen, weil er was bekommt, sondern weil ich Rudelführer bin.

Naja, soviel von mir. Werden einfach wieder härter durchgreiffen müssen. Ist halt einfach nur deprimierend, wenn es mit den Kommandos so toll geklappt hatte, und es einfach wieder schlechter und schlechter wird mit dem Gehorsam.

vielleicht ist härter durchgreifen nicht das geeignete Mittel. fühle dich nicht als Rudelführer, sondern als Leittier, welches dem Hund sicherheit, vertrauen und Schutz bietet. dann wird sich euer hund eher an euch orientieren, als wenn ich strenge regeln aufstellt. Das mit der pubertät geht auch vorbei, war bei mir nicht anders. erst hat alles super geklappt und dann hatte strolchi die ohren auf durchzug, du musst nur den längeren Atem haben.

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Hallo zusammen,

ich habe auch so eine wilde Hummel, die mich im Laufe der Monate immer wieder an meine Grenzen geführt hat. Inzwischen haben wir die großen Baustellen beseitigt und arbeiten an dem Feinschliff. Was ich mitgenommen habe und Euch gerne weitergeben möchte: egal welche Methoden ihr anwendet: das wichtigste ist Konsequenz, Geduld, Konsequenz.... - setzt Eurem Hund klare Grenzen und zeigt ihm bei jeder Überschreitung, dass dies Folgen hat, die er nicht möchte.

Zum Rückruf: wenn ihr weggeht und er dann an euch vorbeirennt, was macht ihr dann? cih würde mich genau in dem Moment wieder in die entgegen gesetzte Richtung auf dem Weg machen. Ansonsten kann cih die Tipps zum Schleppleinentraining unterstützen sowie den Hund nachdem er gekommen ist regelmäßig wieder frei zu geben.

Darüber hinaus solltet ihr versuchen die Bindung zwischen Euch und dem Hund zu verbessern. Macht ihr zur Beschäftigung etwas mit ihm? Apportieren, Agility...? bei uns hat diese Art der intensiven Beschäftigung geholfen die Bindung und den Grundgehorsam zu stärken.

Viel Erfolg und viel Geduld!

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