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Hundeforum Der Hund
Silverwolf

Hund rennt (hinter mir) zu anderen Hunden und kommt selber auch nicht wieder

Empfohlene Beiträge

Hallo,

eigentlich dachte ich ja das wir es endlich geschafft haben aber seit ein paar Wochen fängt er wieder mit alten Faxen an...

könnte lang werden, aber vllt. ist es wichtig...

Naja, Envy ist 2 Jahre alt und lief 18 Monate seines Lebens permanent an der Schleppleine. Grund war dass er sich fürchterlich weit weg von mir bewegt, 300m Abstand waren normal meistens ist er nurnoch am Horizont rumgehüpft, das hat schon mit 10 Wochen angefangen.

Weglaufen oder Verstecken waren ihm schon immer egal, ich glaube solange er mich riechen kann ist die Welt für ihn in Ordnung.

Schleppleine (hab ich auch langsam Zentimeterweise wieder "ausgeschlichen") hat eigentlich garnichts gebracht, an der Schlepp ist er der liebste Hund der Welt und himmelt mich den ganzen Spaziergang über im 3m Radius an. Ohne nimmt er sich wieder den riesigen Abstand herraus.

Das hab ich vor 3-4 Monaten durch die rote Linie abgestellt, in vielen Gebieten darf er nurnoch hinter mir laufen, ansonsten darf er sich nach vorne und zur Seite nicht großartig weit entfernen, funktioniert mit Gelb und fliegender Leine als Rot auch gut und wird inzwischen akzeptiert

Jetzt zum neuen Problem:

Es kommt immer öfter vor dass er wenn er hinter mir läuft auf dem Absatz umkehrt und zu einem anderen Hund rennt der meterweit entfernt ist (ich seh die Hunde nicht sonst würde ich anleinen) eigentlich sollten die Hunde ja wenn sie hinten laufen nicht abhauen, leider weiß das Envy nicht :Oo

Zurück kommt er auch nicht von selber....Ich muss ihn einsammeln gehen

Heute beim Spaziergang wollte ich an einem anderen bekannten HH einfach vorbeilaufen (beide Hunde waren offline) schön und gut, aber aber Envy latscht einfach mal spielenderweise mit dem anderen mit. Gut denk ich mir und versuch heute mal einfach weiter zu gehen, mal schauen was passiert hat mich schon immer interessiert.

Ende vom Lied war dass ich den blöden Kerl am anderen Ende des Feldes (etwa 1,5km lang) immernoch spielend abholen konnte, der macht sich überhaupt keine Sorgen dass ich weg bin

hat auch noch nach einer Ansage weiter gespielt, dann gabs aber ein Donnerwetter :motz:

war mir in dem Moment relativ egal ob das "richtig" war aber mir war einfach dannach...

hab ihn dann nach dem er angeschleimt kam wütend weggescheucht, den Rest des Spaziergangs ist er 20m hinter mir hergeschlichen und hat es nichtmal gewagt den nächsten Hund der uns entgegen kam an zugucken, zu Hause auch gleich unsichtbar unters Bett verschwunden.

Mir fällt einfach nichts mehr ein, Schleppleine bringt nichts weil er da eben schön im 3m Radius an mir klebt und mich anhimmelt, würde nie auf die Idee kommen zu anderen Hunden zu laufen. Da schnüffelt er nur kurz und geht weiter.

Nur noch aus der Hand draußen Füttern lässt ihn unbeeindruckt, der schaffts auch 6 Tage zu hungern und dann mit 100g Futter wieder zu hungern. Möchte ich auch nichtmehr machen weil er so schon viel zu dünn ist.

Einschränken nach vorne ist ja kein Problem, da rennt er auch nicht weg... aber nach hinten Abhauen ohne das ich was merke...

Ansonsten gibt es offline keine Problem glaube ich... solange keine Hunde da sind bleibt er ohne große Ansagen hinter oder Nahe bei mir, da gibts höchstens mal ein Gelb. Wild ist auch kein Problem, da kann ich ihn auch Abrufen wenn er schon hinterher läuft.

ähm... hmm.... Spielzeug und Futter/Leckerlies findet er blöd, das alles hab ich hauptsächlich über Bewegungseinschränkung gearbeitet.

Ich glaube ich bin zu doof für diesen Hund, er schaffts immer wieder mich mit was neuem auszutricksen :Oo

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(bearbeitet)

Hallo Julia,

ich kann dir zwar gerade nicht wirklich weiter helfen, aber deine Beschreibung von Envy und dir hört sich genau so an wie das was der dicke und ich damals erlebt haben.

Weggehen wenn der Hund dich nicht beachtet - bei allen anderen Hunden ja - bei Natas - Nein.

Es mal darauf ankommen zu lassen - ja ich durfte Natas dann auch irgendwann abholen weil sich die Knallerbse nicht einmal umgedreht hat.

Futter - Lecker - pff - konnte man absolut vergessen.

Du hast den Vorteil das du über die Bewegungseinschränkung weißt (ich wußte es damals nicht :) ) .

Und auch heute - mit fast 6 Jahren, er ist mittlerweile ein Vertrauenshund geworden, aber wenn er mal einen "lustigen" Tag hat, siehst du es ihm sofort an.

Aber deswegen mag ich auch die kleinen dicken sturen Hundeköpfe :)

Wie gesagt, für dich kein wirklich hilfreicher Beitrag ausser das vielleicht aus gerade diesen Monstermäuschen die Hundehelden wachsen :)

Edit:// und zum Schluss noch was mehr oder weniger Hilfreiches.

Steck ihn doch nochmal an die Schlepp solange der Herr meint fröhlich alleine seine Wege gehen zu können. Den das "hinter" mir laufen hat der dicke auch gerne ausgenutzt "sie hat ja keine Augen am Hinterkopf - nutz ich sofort aus" :Oo Gut das ist dann nur eine momentane "Schadensbegrenzung".

mir hat es damals an der lustigen Führung gefehlt. Selbige besitze ich immer noch nicht so wirklich befürchte ich. Aber das dicke bleibt bei mir.

Das sind die Tage wo man die kleinen wieder in den "Wursttopf" zurück stecken möchte.

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manchmal hilft ein SUPERLEKKERLI , wie Rinderlunge oder Pansen.

Irgendwie hat jeder Hund SEIN DING wofür er alles machen würde... auch bei dir bleiben, sich abrufen lassen, etc.

hatte andere Sorgen bei Krümel...

Rüdenallergie...smile.

Wichtig ist jedoch das es das Superlekkerli NUR IN DIESER EINEN SITUATION und sonst nie gibt.... kann auch sein Lieblingsspielzeug sein.

Krümel wurde früher auch "durchs Leben gegekst"

immer was ins Maul geschoben bekommen wenn eine eventuell unangenehme Situation entstand.

naja...

dann schmeisse deine alten Kommandos mal weg.

deprogramiere deine Fellnase und bringe ihr neue Kommandos bei.

wenn die alten Kommandos "kaputt" sind bringt Lekkerli und Spielzeug halt gar nüx.

Wenn wir auf Rüden treffen sage ich nur BANANE ...und Krümel klebt an meiner Hand. ;O) und bleibt auch ruhig....

...ohne ins Geschirr zu springen und alles angehen zu wollen...freufreufreu.

hmmmm....

ist aber nicht alles...

irgendwie scheinen andere doggis ihm ja wichtiger zu sein als wie du.

da passt also was am Gesamtkonzept nicht.

wie schautz zu hause aus?

wer betritt, verlässt die Wohnung zu erst....?

Der Wohnungsbsitzer... oder du? ;O)

darf doggi alle Räume in der Wohnung "nach seinem freien Willen" betreten...nutzen?

empfehle im Rahmen der KERNRAUMBEGRENZUNG mit nem Trenngitter beispielsweise dem Hund den freien Zugang zur heiligen Futterkammer/Küche zu versperren.

wenn das Spielzeug ihm egal ist.... wie wird es aufbewahrt?

für den Hund jederzeit frei zugänglich?

es ist DEIN Spielzeug!!! der Hund hat KEIN EIGENES Spielzeug!

Du bestimmst, wann und wie und wo ihr mit DEINEM Spielzeug spielt.

ergo... Spielzeug so wegpacken das der Hund es nicht sieht, und keinen freien Zugang dazu hat.

yoooo.....

was auch helfen kann....

Ignoriere deinen doggi ZU HAUSE mal komplett.

nicht anschauen... über ihn hinwegschauen.... kein Wort zu ihm sagen.

wenn doggi sonst auf Sofa,Bett,etc. darf....

runter.... auf eigenen Platz,Decke,Körbchen verweisen.

bring deinen Hund zum nachdenken ;O)

nichts wirkt nachhaltiger als wenn ein Hund von sich aus um deine Aufmerksamkeit wirbt.

im Rahmen der Kernraumbegrenzung ruhig öfter mal dann alleine in der Küche sitzen....

doggi bleibt alleine auf Stube.

hat KEINEN FREIEN ZUGRIFF AUF DICH.

das aktive Ignorieren ist das schwerste....man liebt ja seine Fellnase...

und die schauen dann immer so traurig....smile....

nix...hart bleiben!

draussen dann selbstverständlich bei funktionierenden Abrufen fett loben und erhöhte Aufmerksamkeit schenken.

denke, wenn du mit der Kernraumbegrenzung beginnst, wirst du schon eine positive Änderung im Verhalten bemerken.

im kleinen kann man selber mal was probieren...

ansonsten wende dich an eine Hundeschule deines Vertrauens und lasse "euch gemeinsam" mal von einer "aussenstehenden" Fachkraft bewerten.

Eine Schnupperstunde dort sollte kostenfrei sein....

fellnasengruss

non

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Hallo Julia,

anscheinend macht ihm das Wegscheuchen doch etwas aus, was mich jetzt erstaunt hat, wenn ihm sonst egal ist, wo du herumläufst. Vielleicht kannst du da ansetzen.

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Ganz genauso läuft es derzeit leider auch wieder bei mir ab. Akhiro, Eurasier, 1Jahr und 8 Monate alt. Ich habe auch Monatelang intensives Schleppleinen Training gemacht, monatelang klappte es großartig. Er war aus allem Abrufbar, lief nicht weg etc. Seit ein paar Tage beginnt er auch wieder altes Verhalten zu zeigen. Er haut ab, ob er mich suchen muss oder nicht ist ihm Schnuppe, Leckerlies und Spielzeug interessieren ihn nicht die Bohne.

Ich werde ihn jetzt auch erstmal wieder an die Schlepp hängen, einfach damit er keinen Erfolg mehr hat mit seinem Verhalten. Zusätzlich wurde mir nun der Tipp gegeben, ihm eine Rütteldose hinterher zu werfen, falls er mein Kommando ignoriert. Also, rufen, Hund kommt nicht, werfen, rufen. Kommt Hund, groß loben, kommt er nicht, an der Schlepp ranholen und nah bei mir laufen. Kurz darauf aber erneut die Chance geben, das Kommando nun richtig auszuführen.

Zusätzlich hab ich mir nun vorgenommen, mehr mit ihm auf den Spaziergängen zu machen, da ich vermute, dass ihm das pure Laufen zu langweilig ist. Da ich Dogdancing mache, lässt sich das auch schön auf dem Feld und unterwegs umsetzen.

Weiterhin auf jeder Fall viel Glück und gute Nerven. Die brauche ich derzeit auch.

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Einschränken nach vorne ist ja kein Problem, da rennt er auch nicht weg... aber nach hinten Abhauen ohne das ich was merke...

Meine Beiden haben auch angefangen hinter mir oder seitlich von mir auszubrechen. Ich lasse sie dann einfach auch bewusst mal vor mir gehen. Ich denke, wenn sie einfach immer nur hinter einem gehen, dass die dann wiederum zuviel Zeit haben um sich Blödsinn auszudenken.

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puh danke erstmal an alle

@Lasbelin

Hatte ihn heute wieder an der Schlepp extra zur "hochgassigehzeit"

und auch schön viele Hunde getroffen.

Ergebnis war wie erwartet, Hund klebt mir am Bein und will nichts von anderen Wissen :Oo

@nonindian

Sofa/Bett waren schon immer Tabu, findet er sowieso blöd

Badezimmer/Küche sind auch Tabu

Spielzeug leigt keins rum, interessiert ihn eh nicht, ganz selten lässt er sich mal zum spielen motivieren

Er geht mir immer selber aus dem Weg und lässt mich von sich aus Räume/Haus zu erst betreten

Superleckerli gibts einfach nicht...ich frisst so schon seeeehr ungerne

Da hatte ich alles durch, von frischem Pansen bis Hühnerhälsen/Herzen, L**l Leckerlies bis extra für ihn im Ofen gebratenem, super saftigem, noch warmen Kasselerstückchen.

Interessiert ihn garnicht, nichtmal wenn er dafür nichts machen muss. Dafür hatte ich alle anderen Hunde an meiner Tasche kleben.

Ignorieren wär ein Ansatz, unwichtig bin ich ihm sicher nicht. Zu hause ist er generell immer da wo ich bin und draußen haben wir auch ab und zu "unsere" Momente wo er sich echt freut wenn ich ihn einfach lobe.

Hundeschulen hier haben uns weg geschickt - der ist unerziehbar

Der Rest der Teilnehmer waren übrigens ausschließlich Labradore :Oo

@kristin

ja, das wegscheuchen hab ich gestern zum ersten mal gemacht, hat ihn ziemlich beeindruckt...

@Wölfin

beschäftigen ist eher schwierig, wir haben schon viele Kurse zur Probe besucht und auch auf dem Spaziergang ausprobiert.... er ist eher ein Energiesparmodel und fand bis jetzt alles unnötig

Während ich mich soo super toll über die Fährte/Leckerlies/Dummy/wasauchimmer freue schaut er sich das lieber total gelangweilt an, sieht fast so aus als wär ich ihm manchmal peinlich :zunge:

Lange Wanderungen in neuen Gebieten findet er toll, wenns mir besser geht versuch ich mal Fahrrad fahren oder sogar Bikejöring, mal schauen

@gwenni

er läuft ja immer mal wo anders, einen Teil hinter mir dann vor mir, nach Hinten grenze ich ihn vllt. nicht genug ein, man soll ja nicht so oft nach hinten gucken, da lässt er sich gerne mal weiter abfallen

Schön zu lesen dass es nicht nur mir so geht, manchmal wünsch ich mir echt einen Hund der einfach mal NICHT denkt :kaffee:

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Ich weiß echt nicht mehr wo ich noch Ansetzen soll. Im Haus und auf den Spaziergängen ohne Hunde Begegnungen ist er echt klasse.

akzeptiert alle Regeln und ist schön Aufmerksam.

Die letzten 2 Wochen haben wir kaum was gemacht und zu Hause gab es kaum Aufmerksamkeit, dafür auf den kurzen Gängen draußen. Da passt er jetzt auch noch besser auf und bleibt ohne zu "Fragen" 1-10m bei mir (sonst brauchte er immer 2-3 Gelbs... )

Aber mit anderen Hunden hat sich garnichts Verändert, ist heute schön mit einem Golden Retriever mit gejoggt und hat mich stehen lassen :Oo

Heute hat mir jemand den "Tipp" gegeben ihn halt einfach an der Schlepp zu lassen, aber da lernt er ja nichts draus und bis zum Lebensende mit Schlepp fänd ich auch nicht so prickelnd.

Ist unsere Bindung so schlecht ? Oder ist er einfach Respektlos ? (rennt ja extra noch weiter weg wenn ich komme) oder, oder, oder.... und vor allem was kann ich noch tun :(

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Wenn er bei anderen Hunden ist, reagiert er da überhaupt auf Korrekturen oder lässt er dich da komplett stehen?

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wenn ich bei ihm bin ja, auf Entfernung nicht

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