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polar-chat.de  Der Hund
LucyLaika

Mein Welpe hat mit 11 Wochen Patellaluxation beidseitig

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Hallo zusammen!

Ich habe eine knapp 12 Wochen alte Australian Shepherd Hündin. Sie knickt hinten öfters zusammen. Und läuft auch total komisch. Bisher dachten wir immer, dass Welpen ja eh immer etwas wackeliger unterwegs sind und sich das geben wird. Aber ich finde es ist schlimmer geworden und bin darauf hin zum TA, die mich zu einem Spezialisten geschickt hat.

Die Diagnose war erschütternd. Ich war so schockiert, dass ich gar nicht mehr gefragt habe welcher Grad usw. Wir brauchen nun eine gute Physiotherapie. Ich weiß auch gar nicht, ob sie das von Anfang an hatte. Auf jeden Fall nicht so extrem. Werde die nächsten Tage noch mal mit meiner TÄ reden, was die meint. Bin nun auch etwas gefasster um ein "normales" Gespräch zu führen.

Was habt ihr denn für Erfahrungen? Bekommt man es wieder hin mit gezieltem Muskelaufbau? So dass mein Mädchen später mal keine Schmerzen haben wird?

Freue mich schon auf eure Antworten

Nicky mit Lucy und Laika (Welpi)

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Hallo,

ein ganz klares Nein!

So schwer es dir fällt, gib sie der Züchterin zurück und verlang dein Geld!

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So etwas zu 100 % hinzu bekommen ist schwer.

Das kommt auf den Grad und die Ursache des Schadens an.

Teuer wird es auf alle Fälle.

Ob es je richtig wird hängt sehr stark von der Tierarzt ab.

Erkundige dich bitte ob das in dieser Linie schon öfter der Fall war vermutlich ja dann ist es ein Gendefekt. Und dann wird es sehr schwer das wieder hinzu bekommen.

Glück wäre wenn es einfach nur daher kommt dass sie zu schnell gewachsen ist.

Dann kann man es wieder hin bekommen.

Egal wie du dich entscheidest ich wünsche dir nur viel Kraft dabei.

Den Hund zurückzugeben ist eine Option, aber bedenke bitte das wir hier von einem Lebewesen mit Seele und Gefühlen reden, nicht von einem Kaputten CD player den man einfach wieder umtauscht solange noch Garantie darauf ist.

Ich würde dies ganz offen mit der Züchterin besprechen und mir auch die Pedigrees genau ansehen ob es da Auffälligkeiten gibt.

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(bearbeitet)

Hallo,

also an deiner Stelle würde ich mich mit dem/der Züchter/in zusammen setzen.

Dies ist nunmal ein Fehler ein Mangel an der "Ware" der Züchter ist verpflichtet den "Schaden" zu beheben.

Ich würde mit dem Züchter reden ist er einsichtig findet ihr gewiss eine Lösung in beider seits Interesse, wenn nicht würde ich mir an deiner Stelle einen Anwalt suchen der sich auf Tierrecht spezialisiert hat.

Ich sage extra Tierrecht da diese Anwälte meist auch über Krankheiten und deren verläufe bescheid wissen, zudem sind ihnen die Formulare der Zuchtvereine kein Fremdwort im gegensatz zu den "normalen".

Ich denke man kann es versuchen mit Homöopathie und pflanzlichen Präperaten zu unterstützen aber wenn sie dann mal erwachsen ist wird sie wohl nicht um eine OP rum kommen...

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Aus welchem verband ist der Züchter denn, in vielen Verbänden gibt es Stellen für soetwas.

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(bearbeitet)

Einer meiner Hunde hatte eine Patellaluxation bds und wurde operiert. Für eine Seite habe ich damals 300 euro bezahlt. die Luxation ist aber erst nach einigen Jahren aufgetreten, im Welpenalter hatte sie keine Probleme.

Nach der OP ist sie wieder normal gelaufen, allerdings haben wir ausgiebiges Toben und schnelles Rennen vermieden.

Ich würde mich an die Züchterin wenden, wenn ihr den Hund behalten wollt soll sie euch mit den OP kosten entgegenkommen.

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Was habt ihr denn für Erfahrungen? Bekommt man es wieder hin mit gezieltem Muskelaufbau? So dass mein Mädchen später mal keine Schmerzen haben wird?

Freue mich schon auf eure Antworten

Nicky mit Lucy und Laika (Welpi)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=67089&goto=1407191

Hallo Nicky,

erstmal ganz herzlich Willkommen hier bei uns :)

Ob man es operieren MUSS, hängt natürlich vom Grad ab. Außerdem kommt es darauf an, ob es sich dabei um eine knöcherne Veränderung oder um ein schwaches Bindegewebe handelt.

Man kann sehr viel tun, auch ohne OP. Die käme jetzt wohl eh noch nicht in Frage.

Sprich mal mit dem Züchter, meist wissen die auch was man tun kann.

Hier hab ich dir noch eine sehr gute Seite rausgesucht. Steht alles drin was man wissen muss.

Patellaluxation

Also nicht die Flinte ins Korn werfen :)

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Danke für eure schnelle Antworten.

Wir werden sie auf jeden Fall behalten!

So wie es aussieht ist es nicht genetisch. Wir haben ja noch mal ein Aussie Mädel, die ist knapp 2. Bei den beiden ist es natürlich schon wild zugegangen. Über Coach und Bett sozusagen. Wenn wir dabei waren und die Sprünge verhindern konnten, haben wir es gemacht. Aber man sitzt ja nicht den ganzen Tag bei seinen Hunden.

Hab ja die Hoffnung, dass es einfach überlastet ist und durch schonen und gezieltes Muskelaufbautraining wir das schnell wieder in den Griff bekommen.

Eine OP kommt in dem Alter natürlich nicht in Frage

Liebe Grüße

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Oh je, ihr Armen. Gute Besserung an die Maus!

Trotzdem würde ich den Züchter kontaktieren - ist ja vielleicht auch für spätere Würfe wichtig zu wissen, falls es doch genetisch ist, daß nicht das gleiche nochmal passiert.

Außerdem wird er es doch auch wissen wollen, wie es seinem Welpen geht! (meine würde mir den Kopf abreißen, wenn Jala was schwerwiegendes hätte und ich ihr nicht Bescheid sagen würde ;) )

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Eigentlich kann und sollte man Patella Luxation in dem Alter noch gar nicht untersuchen, weil man bei der Untersuchung unter Umständen mehr kaputt macht, als dass es hilft die Diagnose zu stellen.

Mir wurde angeraten, dass man es erst mit frühestens 15 Monaten untersuchen lassen sollte, weil dann der Hund erst ausgewachsen ist. (Zumindest meiner, sehr kleine Rasse). Jedenfalls macht es keinen Sinn, das schon so früh untersuchen zu lassen, solange der Hund noch nicht ausgewachsen ist.

Wenn die Diagnose dann aber endgültig steht und sich nichts mehr ändern wird, hat man eigentlich meines Wissen nach nur 2 Möglichkeiten:

Wenn der Hund keine Schmerzen hat und es ihn nicht beeinträchtigt, dann lässt man es so. Wenn er doch Schmerzen hat, oder durch die Enstehung von Arthrosen bekommt, hilft nur die Operation.

LG

Manu

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