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Hundeforum Der Hund
mary-amy

Was tun gegen starkes Border Collie-Mischling-Fixieren?

Empfohlene Beiträge

wo fange ich am besten an...

Es gibt ein neues/altes Problem.Langsam kommt der Bordercollie in ihr durch...

Amy fixiert..und zwar besonders Menschen.

Folgende Situation

Wir gehen spatzieren, leinenführigkeit klappt immer besser in 150 m entfernung ein ehepaar. amy fixiert-bleibt stehen und staart einfach nur. ich will mit ihr umdrehen, klappt nicht. also zieh ich sie mehr oder weniger ein paar Meter hinter mir in die entgegen gesetze Richtung und will sie absetzen lassen. Ja was macht klein Amy setzt sich genauso hin das sie quasie Kino gucken kann " wo sind jetzt die Menschen"..ich dreh sie um, und das spiel geht bestimmt 4 -5 mal das sie sich immer wieder anders rum setzt.

Wenn die Leute dann auf selber Höhe sind, will sie sie am liebsten anspringen und sich abknuddeln lassen(das untersagen wir ihr und den menschen aber streng)..

sind die Menschen hinter uns, dreht sie sich die ganze zeit um, sodass ich sie quasie wieder mehr oder weniger hinter mir herziehen darf bis sie außer Sichtweite sind....

WAS KANN ICH NUR TUUUUN

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Tja, das liegt nun halt in ihrer Natur, welche Du wahrscheinlich erst einmal so akzeptieren musst.

Aber Du lastest sie sicherlich geistig genügend aus, so dass Du dieses Training prima dazu nutzen kannst, auf dass sie auf den alltäglichen Spaziergängen nicht ständig in dieses Ritual verfällt.

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(bearbeitet)

Ich würde sagen, dass ist ein Fehlgeleiter Trieb... was macht ihr Körper wenn sie "fixiert"?

Oder schlechtes Benehmen.....

Oder du machst so viel "Trara" drum, dass du ihr unbewusst beigebracht hast, dass das ne ganz besondere Situation ist....

Was machst du denn so mit ihr?

Also ich hab keinen Border/Mischling..aber auch bei Joy kommt es vor, dass sie Menschen anstarrt. Ich unterbreche das und gut!

Manchmal ist es eben auch einfach nur Neugierde/Interesse?

Und manchmal eine selbsterfüllende Prophezeiung?

Wäre schön, wenn du noch mehr Info´s hast. Macht sie das nur dann?

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Das hat meine Cattle-ine auch getan, und zwar trotz wirklich absoluter, eher zuviel als zuwenig Auslastung, körperlicher wie geistiger Natur.

Ich habe das ganze Programm hinter mir - ablenken, clickern, ruhiges Verhalten belohnen ( Schwachsinn, der Hund ist in dem Momant eh nicht mehr geistig anwesend ), ignorieren, vorbeischleppen, vom Weg gehen, 8-en laufen ......

Nachdem ich dann vor Jahren bei HTS war, ist der Groschen gefallen.

Ich habe gelernt :

  • daß ich mich NICHT mit irgendwelchen Sachen abfinden muß, die im Volksmund so gerne als *Rassethypisch* bezeichnet werden.
  • daß jeder Hund zu 80% Hund ist und nur zu 20 % Rasse
  • daß man IMMER etwas tun kann
  • und daß ich mit viel Führung und weniger Diskutieren ( mit dem Hund) ein solches Verhalten verbieten KANN und MUSS.

Und siehe da .. es geht. Das war alles. Und damit habe ich mich so lange herumgeschlagen ...

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:respekt:

Toll geschrieben....

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Deine Erfolge mit HTS hast Du wirklich gut beschrieben, aber wie könnte ich meinen Hund genauso trainieren? Muss ich dazu die Seminare bei HTS besuchen und ansonsten habe ich gar keine Chance?

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Hallo Martina,

wie sieht denn in dem konkreten Fall die Führung aus?

Mein Thommylein möchte auch gerne alle fixieren und ihnen begeistert seine große Liebe zur Menschheit zeigen. (Und ich stehe immernoch auf der Warteliste zur Rudelharmonie auf Platz 1 und Kiwi mag mir ihren Platz einfach nicht lassen.... ;) ) Ansonsten ist er der artigste Hund, den ich je hatte.

Beim Mantrailing sind ihm allerdings so Lapalien wie Hunde und Menschen egal, da hat er einen wichtigeren Job zu erledigen und hat keine Zeit, rum zu albern :D .

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Das kann ich vielleicht auch beantworten:

Ganz lange beschäftige ich mich nun schon mit HTS, lese schon ewig hier mir, habe mir die DVD´s angesehen, und konnte allein dadurch wirklich extrem viel erreichen. Vor allem bei mir. HTS hat mich in ein anderes denken gebracht...

Dennoch, manche Dinge muss man einfach mal live sehen und klären.

Deshalb habe ich gespart *stolzbin* und fahre in 2 Wochen zu einem Intensiv-Tag.

Denn Praxis ist für mich eben doch sehr wichtig. Und ich denke, ich werde da nochmal eine menge mit nehmen.

Insofern, lies dich erstmal ein, schau die DVD´s, lies Anita´s Mega Thread hier durch, und dann entscheide ganz persönlich, ob es dich nicht vielleicht weiter bringt, einen Intensiv tag oder ein Seminar zu besuchen....

Es gibt Menschen die brauchen keine HTS o.ä. die führen einfach. Ich gehöre eben nicht dazu. Deswegen ist dieser Intensiv Tag für mich sehr wichtig

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Das weiß ich nicht.

Ich hatte früher nette, richtig nette Hunde. Zwei Jagdhundmixe, sanfte Tiere ohne stressige Eigenschaften, gut sozialisiert, Alltags-und Umweltverträglich, Menschenfreundlich, nicht mal Jagdtriebig, und gut abrufbar.

Danach habe ich mir eine zweijährige Cattledoghündin aus dem Tierheim, die mir als *Familienhund* verkauft wurde, geholt.

Cleo war NICHT alltagstauglich, nicht sozialisiert, nicht umwelterfahren, hysterisch, bissig, im Übersprung wild um sich beissend, Artgenossen-/ Menschen-/ Auto-/ Radfahrer und überhaupt-alles-aggressiv und was sie brauchte, wie die Luft zum Atmen, war Führung ..

Etwas, was ich wegen meiner Ersthunde nie gebraucht habe - ergo nach 16 Jahren Hundehaltung auch nicht kannte.

Ich habe mit Cleo einige Jahre in netten Hundeschulen für nette, unkomplizierte Hunde verbracht, viel, viel, richtig viel Geld dagelassen, Einzelstunden/ Gruppenstunden/ Extrastunden bei Tierpsychologen abgearbeitet wir eine Irre, während mein Hund immer schlimmer wurde und vor lauter Stress mehr als einmal totkrank war.

Ich schreibe das deswegen so ausführlich, weil die Antwort einfach ist, und sicher noch mehr user mitlesen :

Bist Du eine Führungspersönlichkeit ( oder hast es erlernt ) dann wird Dir die gesamte Erziehung Deines Hundes leicht fallen, weil Du auf Dein Bauchgefühl hören kannst, und klar erkennen kannst, was Dein Hund braucht, und wie Du es umsetzen kannst.

Bist Du eine Hängepflanze wie ich damals, unwissend, unsicher und in vielen Situationen falsch, hektisch und schusselig agierend, so schadet eine gute Hundeschule á la HTS sicher nicht.

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Ich habe es immerhin schon geschafft, die erste DVD der Rudelharmonie zu sehen und ich finde die Richtung sehr nachvollzieber und interessant, deshalb habe ich mich ja für das Seminar angemeldet. Generell bin ich kein Typ, der sich von Trainern, Lehrern und schon gar nicht Gurus Wunder erhofft, aber wie gesagt, ich finde die Richtung und die Ruhe, die in dem ganzen steckt seht interessant und denke schon, dass ich in diese Richtung arbeiten möchte.

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