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Hundeforum Der Hund
Hanna Schütze

Mein Freund möchte einen Hund - Ich bin unsicher

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundekenner!

Mein Freund will bald einen Hund kaufen. Er hat sich mit den Kindern einen Film bei seinem Bruder angesehen und fand den Hund so cool, daß er den jetzt unbedingt haben muß. Die Kinder sind natürlich begeistert. Sie haben mir im Internet ein Bild gezeigt. Es ist eine Bordodogge, so ein großer brauner Hund aus Frankreich glaube ich. Wenn er sich sowas in den Kopf gesetzt hat, ist er nicht mehr davon ab zu bringen. Nach ein paar Wochen bleibt es dann wieder an mir hängen. So war das schon bei dem Aquarium, der Ratte und bei Geko. Abgeben darf ich die Tiere nicht mehr weggeben, aber drum kümmern will er sich auch nicht und die Kinder sind noch zu klein.

Hunde sind ja unberechenbar, sieht man ja öfter im Fernsehen und so, dass mal wieder ein Hund Kinder gebissen hat und ich möchte meine beide Kinder schützen. Zumal das auch so ein großer Hund ist und er sieht auch nach einem Kampfhund aus, weiß aber nicht ob es einer ist. Wenn mein Freund sich wenigstens zu einer Hündin hätte überreden lassen, aber nein es muß ein Rüde sein und kastrieren ist natürlich auch nicht drin, das nimmt ihm ja die männlichkeit.

Die Hunde bei uns in Cochstedt leben normalerweise auf dem Hof. Wir haben aber am Haus nur einen kleinen Vorgarten und der Zaun ist nur niedrig. Auch wenn wir einen Hof hätten, hätte ich zuviel angst, weil ja die Kinder auch mal ohne mich ein und aus gehen.

In unserer Schrebergartenanlage hält ein Bekannter seinen Schäferhund im Zwinger. Der sagt, daß man bei einem Rüden harte Hand haben muß, weil sie nicht so weich sind wie Hündinnen oder wenn sie kastriert sind. Er sagt, der Hund muß von Anfang an seinen Platz haben. Ich möchte, daß der Hund auch im Schrebergarten wohnt, weil Hunde nach draußen gehören und die Kinder nicht ohne uns in den Schrebergarten gehen.

Der Bekannte sagt, dass der Hund so früh wie möglich in den Zwinger soll, dann weiß er wo sein Platz ist und gewöhnt sich besser dran. Er baut uns auch einen Zwinger in unseren Schrebergarten.

Eine Freundin von mir hat so einen kleinen weißen Cäsarhund wie aus der Werbung. Der lebt bei ihr in der Wohnung und ist manchmal auch bei uns, wenn sie zu besuch kommt. Der ist ganz lieb. Es ist eine Hündin. Meine Freundin sagt, dass ich den Hund nicht als Welpen in den Zwinger tun soll, weil dann wird er agressiv. Sie sagt, ich soll warten bis er erwachsen ist. Weil er sich so an die Kinder gewöhnt und ihnen deshalb nichts mehr antut.

Der Bekannte mit dem Schäferhund sagt, das wäre ganz falsch, weil der Hund dann versucht der Stärkste zu sein und später sich nicht an den Zwinger gewöhnt und dann erstrecht bösartig wird und dann beißt, weil er nicht weiß wo sein Platz ist.

Ich habe angst um meine Kinder und möchte deshalb das richtige tun. Wer hat nun recht?

Mit freundlichen Grüßen,

Hanna Schütze

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Deinem Bekannten gehört der Hund weggenommen!!!!!

Ansonsten: Hör auf Dein Bauchgefühl. Ein lebender Hund scheint überhaupt nicht zu Euch zu passen. Schenk Deinem Freund einen mit ´nem Knopf im Ohr, den kann man wegstellen, wenn man keinen Bock mehr drauf hat.

Der Platz eines Hundes ist nicht im Zwinger in irgendeinem Schrebergarten, sondern zumindest überwiegend in seinem Menschen-Rudel.

Hunde wollen beschäftigt werden (auch wenn sie im Zwinger dahinvegetieren) jeden Tag, auch bei Regen, Sturm und Schnee.

Hunde werden mal krank, kosten dann viel Geld und brauchen (noch mehr) Liebe und Zuwendung.

Diese Liste kann man endlos weiterführen. Bitte schafft Euch keinen Hund an!!!

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Ein Einzelhund gehört in die Familie und nicht in den Zwinger!

Hunde sind Rudeltiere und sollten ganz bestimmt nicht in Einzelhaft gehalten werden.

Der Bekannte mit dem Schäferhund ist in meinen Augen ein Tierquäler:

Einzelhaft, "harte Hand" was wohl soviel wie "Schläge" heißt.

Kein Wunder, wenn so ein Hund einen psychischen Knacks bekommt und agressiv wird.

Er hat es ja nicht anders gelernt.

Die Frage ob Rüde oder Hündin halte ich da nicht für so wichtig.

Entscheidend ist von Anfang an eine konsequente aber liebevolle Erziehung

und

Kinder und Hund darf man ohnehin niemals miteinander alleine lassen,

auch nicht ganz kurz.

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Der mit dem Knopf im Ohr muss es ja nicht unbedingt sein .... der hat schon ziemlich hohe Anschaffungskosten ;)

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Hallo Hanna,

hier wird es gleich eine Welle der Empörung geben.... nur als Vorwarnung. Du hast diesen Beitrag in einem Forum geschrieben, deren User in erster Linie Familienhunde haben.

Hier ist es fast normal das der Hund im Bett schläft und das was Ihr da vor habt geht für 99,9 % der User mal gar nicht.

Also nicht erschrecken ;)

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Hallo Hanna,

ich bin nicht sicher, ob dieses Posting wirklich ernst gemeint ist.

Falls doch: Bitte lass die Finger von einem Hund!!!

Das was Du beschreibst, und die Haltung, die ihr vorhabt ist genau das richtige Milieu, um es in einem Desaster enden zu lassen.

Nimm Abstand, erstens für Dich und Deine Familie, zweitens für einen Hund, der wirklich etwas anderes verdient!

Lieben Gruß

Gudrun

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Katja, ich fand mich sehr gemäßigt. Die TE selber will ja keinen Hund, sie muß nur lernen, sich gegen den Freund durchzusetzen.

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Hallo Hanna,

erstmal herzlich Willkommen im Forum. Wirklich gut dass du dich hier angemeldet hat um Infos zu bekommen. Wenn ich deinen Beitrag so lese wir mir ehrlich reichlich schlecht. Weder du noch dein Freund haben Ahnung von Hunden und auch völlig falsche Vorstellungen. Die Vorraussetzungen sind ja auch nicht so optimal. Ein Hund ist kein Kleintier dass man mal eben abschiebt. Und wenn er sich nicht mal da kümmern kann...

Das beste wäre du versuchst ihm das wirklich auszureden. Denn scheinbar will er sich ja nicht mal vernünftig schlau machen.

Bordeauxdoggen sind traumhafte Hunde aber keine Zwingerhunde (wie eigentlich die allerwenigsten) So ein Hund benötigt engen Familienanschluss und vorallem Erziehung, Beschäftigung und Liebe.

Eine BD ist kein sogenannter Kampfhund. Man sollte sich aber bewußt sein dass sie aufgrund ihrer Masse schon einiges vom Halter verlangen. Wenn so ein Toffel an der Leine zieht dann gute Nacht.

Die die ich kenne (nur Rüden) sind nette Kerle. Ein bissl stur, lustig und trampelig aber mit allen verträglich.

Da die Hunde sehr groß und schwer sind brauchen sie natürlich auch ne Menge Futter was dann natürlich ins Portmonnaie geht. Besonders in der Wachstumsphase darf nichts schiefgehen. Langsam sollen sie wachsen damit sich Knochenbau und muskulatur entwickeln können. Die Jungs hier sind mit ca 3 Jahren fertig gewesen. sind eben echte Spätentwickler.

Bei einem gut sozialisierten Hund, der gut erzogen ist braucht man keine Angst um seine Kinder zu haben. Aber Hund und Kind alleine lassen geht nicht auch nicht bei einem Yorkie. Kinder können in der Regel nicht einschätzen wie weit sie bei einem hund gehen können und irgendwann wehrt sich jeder Hund. Nur so ein großer hat eben dabei auch mehr Kraft.

Habt ihr euch überlegt wie ihr den Hund auslasten und erziehen wollt? Habt ihr euch mit dem Lernverhalten von Hunden auseinandergesetzt und sind euch die Folgen für euren Alltag bewußt?

Geht los mit Platz in der Wohnung, Platz im Auto, Tierarzt- Futter- und Versicherungskosten, tägliche Spaziergänge, Hundeschule, Urlaubsbetreuung, ...

Ein Hund ist ein Familienmitglied und das sollte man nicht unterschätzen.

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@Skita: Ich hatte die Hoffnung den ersten Beitrag zu schreiben, Du warst also in keinster Weise gemeint. :)

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:o

Bin grade echt ein bisschen sprachlos geworden als ich diesen Beitrag gelesen habe.. :(

Zu deinem Bekannten ist nichts mehr zu sagen.. außer dass du ihn beim VetAmt anzeigen solltest... Sein Hund lebt allen ernstes ganz alleine da in seinem Schrebergarten??

Das geht mal GAR NICHT. Der arme Hund.. :(

Du/ihr scheint absolute Hundeanfänger zu sein wenn ich mir deinen Text durch lese oder? (Nicht böse gemeint). Bitte bitte, holt euch (noch) keinen Hund. Ich möchte dich nicht verletzten, aber ich glaube ihr seid noch nicht soweit. Zumal ein Hund kein Spielzeug ist, der jetzt angeschafft wird weil dein Freund einen haben will, sich dann aber anscheinend nicht mal richtig darum kümmern wird.

Nein nein, das geht echt gar nicht. :(

Mein Vorschlag: Fahrt doch mal in ein nächstgelegenes Tierheim, und fragt ob ihr dort mit lieben Hunden spazieren gehen dürft. Dann lernt ihr erstmal ein bisschen im Umgang mit Hunden.

Und bis ihr euch einen eigenen anschafft wartet doch bitte noch ein bisschen..

Deinem Freund solltest du einmal aufzählen was eigentlich alles dazu gehört wenn ihr euch einen Hund anschafft:

Ihr müsst täglich spazieren gehen, morgens mittags abends, völlig egal ob Sonne oder Regen, ob Montag oder Sonntag, ob Feiertag oder nicht. Ein Hund möchte beschäftigt werden! Ihr könnt also nicht nach draußen in den Zwinger sperren und ihn dann zum Spazieren gehen mal ein halbes Stündchen rausholen.. Hundeschule und Co muss auch besucht werden. Ihr müsst mal mit ihm zum Tierarzt, ein Hund kostet Zeit, Geld und manchmal auch nerven. ;)

Bitte bitte überlegt es euch nochmal..... :(

Über deinen Bekannten bin ich immer noch nicht hinweg... finde es so unglaublich dass da irgendwo einsam und verlassen ein Hund in einem Schrebergarten sitzt.. :heul:

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