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Hundeforum Der Hund
Silas67

Schäferhündin greift andere Hunde an

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Daß mir der Mensch das Liebste sei,

sagst du, o Hund, sei Sünde:

der Mensch kackt selbst bei Sturm ins Klo,

der Hund nicht mal im Winde.

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Huhu,

du lässt sie wohl hoffentlich nicht mehr ohne Leine laufen. Die käm mir nur noch an die Schlepp. Seid ihr nun nicht mehr in der Hundeschule?

Such dir einen guten Trainer. Alles andere wäre leichtsinnig und geht auf Kosten der anderen Hunde. Geht sie nur auf kleine Hunde?

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gewöhn sie an einen Maulkorb, dann kannst du etwas ruhiger mit ihr Gassigehen und dann hol dir bitte einen guten Trainer

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(bearbeitet)
So langsam bin ich dann doch mal verzweifelt und ratlos. Ich habe eine 1,5 Jahre alte Schäferhündin. Bekommen habe ich sie mit 11 Wochen aus der Tiernothilfe. Mir wurde zwar gesagt, sie sei Schäfer/Labrador, aber davon ist absolut nichts zu sehen.

Sie hatte immer viel Hundekontakt, sie lief beim Spaziergang ohne Leine, war immer freundlich zu anderen Hunden und freute sich über alle, die mit ihr spielten.

Sie hat das ganze erste Jahr eine Hundeschule besucht, hört sehr gut, ist zu Menschen ebenfalls sehr freundlich.

Allerdings hatte sie schon immer eine kleine Hundefreundin, auf die sie immer meint aufpassen zu m üssen und dies Verhalten hat sie auch niemals abgelegt. Hundekontakt, wenn diese Hündin dabei ist, geht nur mit uns langen bekannten Hunden.

Mit der ersten Läufigkeit veränderte sie sich auf einmal. Auf einmal pöbelte sie andere Hündinnen an. Nun sind hier auch deutlich mehr Hündinnen, wie Rüden. Dies pöbelige Verhalten an der Leine weitete sich auf andere Hunde aus, egal ob Hündin oder Rüde. Ich ließ sie kastrieren. Das Verhalten hat sich jedoch überhaupt nicht geändert. Inzwischen hat sie sich mit einem kleinen Pinscher gebissen, da war sie allerdings an der Leine und kam tolldreist auf sie zu und zack haben sie sich gebissen. Da ich den kleinen Hund gar nicht habe kommen sehen und sie vielleicht auch nicht, kann ich diese Situation nicht korrekt einschätzen. Trotzdem hat sie eine kleine weisse Hündin angegriffen, da ist sie meiner Freundin abgehauen. Zack drauflos. Versicherungsfall, viel Ärger und Unmut. Heute den nächsten Fall. Mein Freund lässt die Tür auf, sie läuft raus greift auch sofort einen kleinen Jack Russell an. Wahrscheinlich bekomme ich demnächst Maulkorbpflicht.

Sieht sie einen Hund schon von weiten, fängt sie schon an zu fixieren und duckt sich. In diesem Moment kann ic hsie eigentlich schon nicht mehr abrufen. Und wenn der andere Hund näherkommt, dann geht das Gepöbel auch schon los.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=67269&goto=1411086

Nuja... es wird zwar immer gern erzählt, das Welpen möglichst viel Hundekontakt bräuchten um später "gut Sozialisiert" zu sein. wie du selber merkst ist das Unfug. Es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf die Art der Kontakte...

Gut es ist passiert und nun hast du das Ergebnis. ;)

Kastration ist auch leider nicht das Knöpfchen zum Abstellen, das weißt nun wohl auch.

Was bleibt? Es ist ein Schäfer (Mix) mit gutem Gehorsam. Also nimm sie in den selbigen, das kann man üben.

Es wird dir alleine vermutlich nicht gelingen. Deshalb auch von mir "geh zur Hundeschule". Suche dir eine, die genau mit diesem Problemen arbeitet. Vllt kann dir hier im Forumjemand bei der Wahl des richtigen Trainers helfen.

Gruß Iris

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:kaffee: Wundervoll, jemand dem's genau so geht wie mir

Hallo erstmal! :winken:

Ich verstehe absolut, was Du meinst. Die Geschichte Deiner DSH-Hündin liest sich wie die meiner altd. Hütehündin Zora.

Auch bei uns werden nur bekannte Hunde akzeptiert und dann leider auch gegen fremde Artgenossen verteidigt. Nur sind es bei uns überwiegend kastrierte Rüden auf der Abschussliste - und jeder, der sich "fürchtet"!

Es fing ebenfalls mit 1,5 Jahren an und die Kastra hat es nur verschlimmert.

Wenn ich könnte, würde ich die Eierstöcke einfach wieder reinbasteln, damit in meiner "rüden" Hündin wieder Östrogen zirkuliert...

Aber es gibt Hoffnung:

Nach viel Training kann ich meinen Hund in den meisten Situationen stoppen.

Sie mag immer noch nicht jeden Hund, lässt sich aber bei ausreichendem Abstand kommentarlos vorbeiführen.

In 8 von 10 Fällen auch im Freilauf, ABER sie bnötigt eine klare Ansage das ihr Verhalten mir stinkt!

Ich habe sie einfach zu lange "allein gelassen" in Hundebegegnungen und ihre Taktik lautet "Hit hard and early".

Es ist nicht untypisch, daß ein schäferhundartiger Hund so reagiert. Die meisten sind "Prinzipienreiter" und erwarten eine hoch ritualisierte Begrüssung.

Gerade Hunde, die sich zügig und laut kläffend annähern sind besonders unbeliebt!

Deine Hündin fixiert schon auf Entfernung?

Das soll schon heißen: "Hau ab! Ich will Dich nicht kennenlernen!"

Leider wird das von anderen Hundetypen entweder gar nicht verstanden oder ignoriert. :Oo

Ich würde Dir ebenfalls raten, Dir einen GUTEN Trainer UND "Komparsen" zu suchen!

Was Du anfangs gar nicht gebrauchen kannst, sind Hunde, die darauf eingehen oder sich fürchten.

Auch bin ich der Meinung, daß deine Hündin z.Zt. NUR Kontakt zu Hunden haben sollte, die NICHT als Opfer taugen und bereits mit ihr vertraut sind: lieber wenige, dafür sichere Kontakte!

Du mußt Dich definitiv mehr einbringen!

Der Weg ist für jeden Hund unterschiedlich, manchen hilft es, wenn sie hinter ihrem Menschen plaziert werden ("Nicht Deine Baustelle, lieber Hund!" ), dem nächsten hilft vielleicht ein Richtungswechsel.

Die größten Chancen hast Du, wenn eine Fachperson sich Eure Kommunikation in dieser Streßsituation anguckt. Man kann schließlich über Jahre etwas falsch machen ohne es zu merken.

Ich kann da ein Lied von singen... :wall:

Viel Erfolg!

LG Corinna & die "zornige" Zora

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Hi Kelevra und Silas67,

ich reihe mich gleich mal ein bei Euch. Ich hab auch so ein kleines schäferartiges Monster hier, das sich in verblüffend vielen Dingen Euren beiden ähnelt.

Ganz so weit bin ich noch nicht in dem Trainig wie Kelevra aber wir arbeiten dran und haben zumindest schon einige Erkenntnisse gewonnen, wie ich gegensteuern kann.

Frage an Kelevra: Wie genau hast Du trainiert? Da würde ich mich gerne mit Dir unterhalten.

Zur Beruhigung an Silas67: 1. Du bist nicht alleine, 2. Das ist nicht Dein Schicksal, sondern Du kannst daran arbeiten.

Aber Achtung: Arbeite sehr bedacht dran und probier nicht wild irgendwelche Tipps aus - da kannst Du sehr viel schlechter machen.

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Hi Chrystal! :winken:

Ich versuche mal, zu erklären:

Wir "trainieren" immer noch und das wird auch zeitlebens so bleiben.

Soziale Verträglichkeit ist ja keine Dressur im Sinne von Sitz-Platz-Aus oder Erziehung in Form von "Klau nicht vom Couchtisch!".

Immerhin ist immer mindestens ein anderer Hund beteiligt und bei Stinktieren im Hundepelz ist Sympathie und Kommunikation ein schwer kalkulierbares Risiko.

Also ist es kein "Training", sondern Kommunikation zwischen Zora und mir.

Mein Hund beweist täglich mit Pensions- und Gassihunden, daß sie sozial verträglich ist.

Sie "fürchtet" die Begegnung mit fremden Artgenossen, wenn sie uns entgegen kommen.

Außerdem kommt sie nicht gut klar, wenn der andere Hundehalter vergebens pfeift und ruft, also einen "ungehorsamen" Hund hat.

Sie würde so einen Hund vertreiben, notfalls bis auf die Füße seines Halters, und sie streichelt ihr Ego, indem sie schüchterne Artgenossen scheucht.

Immer mit der Option, diesem Hund auch Löcher in den Pelz zu stanzen.

Ich fühle mich aber absolut im Recht, wenn ich meiner Hündin sage: "Laß das! Ich will das nicht!".

DAS wiederum kann aber nur funktionieren, wenn ich meinem Hund klar mache, daß er in meiner Nähe bleiben soll und er NICHT loszustürmen hat!

Bei uns heißt das entweder, daß Zora auf engen Wegen ins Platz muß und ich mich vor sie stelle, um ggf. den anderen Hund zu blocken oder das sie hinter mir laufen muß und ich einen Bogen mit ihr gehe.

Ich schicke sie NICHT in Hundebegegnugen, denn das versteht sie falsch! ("Lauf"= "Auf sie mit Gebrüll!" )

Fängt sie auf Entfernung an, zu "mackern", bedränge ich sie körperlich, bis sie mir ihre Aufmerksamkeit schenkt und das Drohen/Fixieren einstellt. Notfalls richte ich sie auch 10 m rückwärts, da sie ein Musterbeispiel für den "vorwärtsdenkenden Hund" ist.

Möchte ich den Kontakt zum anderen Hund wirklich gestatten - und das will ich bei potentiellen Mobbingopfern nie! - bespreche ich mich mit dem anderen Hundehalter und gehe einige Minuten mit ihm und seinem Hund in die gleiche Richtung.

Währenddessen muß Zora in einer 1 m-Zone - hinter oder neben mir - um mich herum bleiben, bis sie sich entspannt.

Solange darf der andere Hund auch keinen Kontakt aufnehmen.

Für meinen Hund ist es nämlich wichtig, daß sie den "Feind" aus unserer sicheren Komfortzone heraus beobachten und riechen kann.

Sie löst auf den Anblick und das Bewegungsschema "Artgenosse" aus und "vergißt", daß sie eine Nase hat. :wall:

Sobald sie die Chance hatte, den fremden Hund olphaktorisch wahrzunehmen und eventuell eine seiner Pippipfützen zu beriechen, ist der Drops gelutscht.

Dann habe ich zwar immer noch eine Skeptikerin, die nicht sofort wild mit jedem tobt, aber die "Bestie" verschwindet wieder in der Versenkung.

Frag nach, falls irgendwas zu wirr war!

LG Corinna

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Vielen Dank für Meldungen. Ist doch schön zu erfahren, das es auch andere gibt, die ähnliche Probleme haben. Hier bei uns im Dorf bin ich eher die Einzige.

Bislang habe ich folgendes gemacht. Sie darf nicht mehr mit zur Tür, wenn es klingelt. Erst wenn ich sage, nun ist es in Ordnung darf sie zu dem Besucher hin. Sie darf nicht mehr ständig hinter jedem herlaufen hier im Haus. Das hat sie nämlich vorher gemacht. Lachen und Spaß haben ohne ihr Beisinn ging gar nicht. Allerdings fanden wir dsa eher putzig als störend.

Im Moment läuft sie an der Schleppleine und ggf. mal mit Halti.

Ich mag es noch gar nicht glauben, aber das ständige Gegähne hört auf. Nicht, das es komplett weg ist, aber es wird bedeutend weniger. Wenn ich mich anziehe, um mit ihr zu laufen, hat sie sonst gegähnt und gegähnt und ist um meine Beine geschlichen, sich gefreut usw. Auch das darf sie nicht mehr. Sie muss im Flur sitzen und artig warten, bis ich sie rufe, anleine und losgehe.

Bislang sind wir nur einem Dackel begegnet. An dem ging sie ohne Murren vorbei und ohne einen Ton zu sagen. ich habe gelobt, Leckerchen gegeben und nochmal gelobt. Ich weiss also noch nicht, ob das auch schon besser geworden ist. Ein Treffen ist ja noch nicht repräsentativ.

Natürlich weiss ich auch, das ihr Charakter nicht veränderbar ist. Ich möchte eben nur, das sie ohne Bellen und Knurren an anderen Hunden vorbei geht.

Kann es wirklich sein, das die o.g. Massnahmen dem Hund bereits helfen, zu wissen, er muss nicht auf alles aufpassen ? Und das deshalb meine Hündin ruhiger wird ?

Hundesschule geht los, aber erst in 2 Wochen. Ich gehe dann direkt in den Schäferhundverein bei uns. Vielleicht gibt es da noch mehr solche Spezies und man kann noch mehr gute Tips bekommen.

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@Corinna:

Erstmal möchte ich Dir :respekt: zollen, für deinen unermüdlichen Einsatz.

Eine Frage hätte ich noch:

Was machst du, wenn ein Hund auf euch zugelaufen kommt, den du nicht blocken oder aus dem Weg gehen kannst und er deinen Hund erreicht. Und was macht dein Hund mit so aufdringlichen Hunden, die sich nicht verscheuchen lassen?

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@Silas:

Ja, Deine neuen "Hausstandsregeln" helfen logischer Weise.

Deine "Kleine" lernt Selbstkontrolle in verschiedenen Situationen und muß schon bevor ihr in die große, weite Welt loszieht ganz genau auf Dich und Deine Wünsche achten.

Das bringt Ruhe in die Situation - UND in Deinen Hund!

Vermutlich hat Dein Hund die ganze Zeit "gefragt", aber nicht die richtigen Antworten bekommen?

Es geht wie immer um gegenseitigen Respekt und um Führung.

Der durchschnittliche DSH möchte gern MIT seinem Menschen "arbeiten" und freut sich über geistige Herausforderungen und viel Ansprache. Es ist also förderlich, möglichst viele "Aufgaben" in den Tagesablauf zu integrieren. Und sei das nur ein Platz, während Du Deine Schuhe zubindest...

Berichte mal bitte, wenn Du beim ersten Training warst!!!

@Steffi:

Vielen Dank für die Blumen! :kuss:

Tja, wenn der Fall eintritt, habe ich mit Zitronen gehandelt!

Obwohl ich auch notfalls den anderen Hund schnappe und seinem Halter in die Hand drücke... :motz:

Zora würde einen Hund, der sich aufdrängt erst mit einem Nackenstoß "disziplinieren" und, wenn der echt nicht auf sie hört, ersthaft beißen.

Wobei sie ein gutes Näschen dafür hat, an wen man sich lieber nicht herantrauen sollte.

Ich "rette" sie ggf., wenn sie Angst kriegt!

Essen ist fertig! ;)

LG Corinna

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