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Hundeforum Der Hund
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Sterbebegleitung

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ich selbst war Mitte des Jahres gezwungen, wieder einmal diese Frage für mich zu beantworten.

Ich habe sie nicht leiden lassen. Ich weiß nicht ob es zu früh war. Ich hoffe nicht!!!

Es zu handhaben wie meine Freundin könnte ich nicht. Trotzdem ist es eine Überlegung wert, ob es nicht ehrlicher ist, den Tod zu nehmen, wenn er kommt. Nicht vorher.

Menschen können sich einem mitteilen und gerade viele alte Menschen, die z.B. krebskrank sind, haben sich innerlich vom Leben schon lange vor ihrem tatsächlichen Tod verabschiedet und möchten gehen.

Auch ich möchte nciht plötzlich aus dem Leben gerissen werden, sondern Zeit haben, innerlich Abschied zu nehmen. Doch wenn das dann geschehen ist, möchte ich gehen.

Leider kann ein Hund das nicht mitteilen.

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Andreas, da hast Du recht und ich werde das wohl auch so machen, wenn es soweit ist. Denn, wenn er noch nicht gehen will und man es trotzdem macht. Ein schlimmer Gedanke.

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Ja, jeder muss sich früher oder später mit dem Thema "Verlust eines Hundes" beschäftigen, auch wenn man es vielleicht ungern anpackt. Ich habe mich zum Kauf Buches "Verlust eines Hundes" von Elli Radinger entschieden. Gerade, weil unsere Joyce unheilbar krank ist und man ja nie weiß wie plötzlich nun doch der Abschied kommen könnte, möchte ich gut vorbereitet sein. Nicht nur vorbereitet auf meine persönliche Trauer, sondern vor allem auf das "drum herum".

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Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden

Elli H. Radinger Animal Learn Verlag

Ich habe das Buch in einem Ruck durchgelesen, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Besonders interessant fand' ich die Abschnitte über die Euthanasie, den Ort und den richtigen Zeitpunkt, aber auch der Umgang mit den hinterbliebenen Hunden und ihre Anwesenheit beim Sterbeprozess.

Die Beschreibung des Trauerprozesses macht deutlich, dass Mensch und Tier sehr individuell sind. Es hilft mir auch andere Menschen zu verstehen und Vorurteile abzubauen. Über Sätze wie "Sie hat wohl ihren Hund nicht richtig geliebt, denn jetzt hat sie schon wieder einen Welpen...." denke ich gar nicht mehr nach. Jeder hat eine andere Art zu trauern.

Mir ganz persönlich hat das Buch viel gegeben. Ich mache mir heute schon intensiv Gedanken darüber wie unsere Hunde sterben sollen und wie/wo ich die Bestattung arrangieren möchte. Sogar welcher Baum gepflanzt werden soll, weiß ich bereits. Während mich andere Menschen für verrückt erklären mich jetzt schon mit dem Tod einer unserer Hunde auseinander zu setzen, bin ich mir sicher nur so auf den Moment vorbereitet zu sein und meine Angst vor dem Loslassen zu verringern.

Ich möchte das Buch wärmstens empfehlen!

Das Lesezeichen mit dem wunderschönen Spruch: "Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in Euch und geh’ durch Eure Träume."Michelangelo. ist eine wunderbare Idee und zaubert mir beim lesen immer wieder Tränchen in die Augen und ein Lächeln auf die Lippen!

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Hallo Trudi,

mit diesem Thema wollen wir uns, wenn wir ehrlich sind, eigentlich alle nicht

so richtig beschäftigen.

Trudi schrieb : in ich mir sicher nur so auf den Moment vorbereitet zu

sein und meine Angst vor dem Loslassen zu verringern.

Möchte DIR wirklich nicht zu Nahe treten, aber ich glaube solche Momente,

da kann man sich nicht drauf vorbereiten.

Und dieses Loslassen, das ich mit das ausschlaggebendste bei der ganzen Sache.

Auch ich habe mir schon viele Gedanken zu dem Thema gemacht und meine

Vorstellungen, NUR wenn tatsächlich der Tag kommt, hoffe ich wirklich SO stark

zu sein.

Ich für meinem Teil werde mir dieses Buch erwerben.

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Ich bin bei dem Thema Einschläfern sehr zwiegespalten.

Einige hätten meine Leonie auch schon einschläfern lassen, sie von ihrem Leiden erlöst.

Natürlich hatte ich auch schon den Gedanken. Zwischen ihrer Geburt und ihrem 2. Lebensjahr war sie dem Tod oft näher als dem Leben. Aber ich konnte einfach nicht.

Ich lag oft tagelang nachts wach neben ihr und habe gebetet, dass sie ihre Augen zumacht, und ihr Leiden ein Ende hat.

Und am anderen Tag, wie um mir zu zeigen: Ich will noch LEBEN, war sie etwas munterer.

Und jetzt mit drei Jahren: sie ist ein glücklicher, fast gesunder Hund!

Wir fangen demnächst mit Agility an, sie liebt lange Spaziergänge. Sie ist ein glücklicher kleiner Hund.

Und ich bin froh, dass ich die Zeit des Leidens überstanden habe, ohne sie zu erlösen.

LG Steffi

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Also von Tierkommunikation halte ich nicht viel!!!

Und in so einem moment möchte ich mich nicht daraufverlassen!!!

Wer weiß wieviele Leute es nur gut gemeint haben und der Hund wäre aber wieder gesund geworden!!! Es ist glaube ich in diesem Fall nicht richtig und nicht falsch zu machen!!! Wei wissen werden wir es erst wenn wir selbst drüben sind

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Hallo,

jeder muss für sein Tier selbst die Entscheidung treffen......zum Glück kann man das in der Tiermedizin!

Menschen müssen leiden und Schmerzen ertragen.

Da finde ich die Tiermedizin wirklich Human!

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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genauso ist es.

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Im Sommer gab' es einen wirklich tolle Sendung bei WDR5 zu dem Thema. Stelle Euch mal den Link dazu ein. Die Sendung kann man nachhören (nach ganz unten scrollen), ihr findet aber auch dort nützliche Literaturtipps.

Hier der Link

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Also ich bin bei dem Thema sehr zwiegespalten. Wegen unserem Senior werde ich auch ständig angesprochen, er ist inkontinent, senil, hört kaum was, sieht fast nix, hat Koordinationsprobleme mit den Hinterbeinen und knickt ständig weg. Schlafen tut er auch nur noch. trotzdem kann und will ich ihn nicht einschläfern lassen, denn er zeigt immernoch, daß er leben will. Er liebt sein futter, Knuddeln und Welpen erschrecken. Wenn er draußen ist rennt er 100m wie ein Welpe bevor er merkt, daß er nicht mehr so jung ist ;-) Er ist anstrengend, da er SEHR eigensinnig ist und auch total durch den Wind weil er vieles nicht mehr rafft trotz Karsivan.

Da ich mir nicht sicher bin, ob er wirklich nicht mehr will kann und will ich nicht diese Entscheidung treffen. Ich denke in dem Alter sollte er ein Recht auf einen natürlichen Tod haben wenn er keine dauerhaften Schmerzen hat. Ich finde er soll selber entscheiden wann er gehen möchte und bis es soweit ist helfe ich ihm bei allem und sei es auch ihm beim kacken abzustützen damit er nicht umfällt.

Bisher habe ich nur einmal einen Hund einschläfern müssen, aber da war es auch absolut okay. Meine 1. Hündin hatte Wasser in Bauch und Lunge und nach über einem 1 Jahr mit Kreislaufkollapsen bei kleinen Anstrengungen halfen auch keine Wassertabletten mehr. Der Tierarzt meinte es geht nur noch um Stunden oder Tage und sie würde bei bewußtsein an dem Wasser ersticken. Man hörte es schon in der Lunge beim Atmen gluckern.

Einen Erstickungstod wünsche ich niemanden, da ichdas total grausam finde. Das war für mich dann der Grund sie doch einschläfern zu lassen. In so einem Fall bin ich voll und ganz für das einschläfern oder wenn der Hund nur noch vor Schmerzen jammert trotz Medizin

Bis Dato hofften wir, daß sie bei einem der Kreislaufzusammenbrüche einfach nicht wieder aufwachen würde.

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