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Hundeforum Der Hund
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Sterbebegleitung

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Ende Oktober bekamen wir die Diagnose "Lymphdrüsenkrebs" bei unserm Wuschel (13), wahrscheinlich war auch die Lunge schon befallen, da er hustete und Atemschwierigkeiten hatte. Übers WE konnten wir ihn mit Cortisonspritze einigermaßen schmerzfrei halten. Aber dann gings nicht mehr, er jammerte und man sah, wie er sich quälte. Die TÄ kam ins Haus. Sie hörte ihn nochmal ab und dabei wurde er so ruhig, wie wenn er merkte, dass sein Leiden gleich ein Ende hatte. Er bekam die Narkosespritze und dann die andere und er schlief sehr schnell ein. Wir waren bis zum letzten Atemzug bei ihm und streichelten ihn.

Es ist natürlich besser, wenn ein Hund von selber einschlafen kann. Aber bevor mein Hund leidet und Schmerzen hat, bekommt er die Spritze.

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Hey!

Wir haben letztes Jahr, zwei Wochen von unserer Hochzeit unsere Freya gehen lassen...

Sie hatte unwahrscheinlich Angst vor dem Tierarzt, also durfte Sie zuhause gehen...

Es war gut so, es waren Menschen bei ihr, die sie kannte, die sie liebten und so war es für Sie das beste...

Unsere Tierärztin war toll! Sie hat es ganz in Ruhe gemacht, vohrer ihr noch ein Lecker gegeben und dann auf ihrer Decke. Sie hat gewartet, sich noch die Hände gewaschen und ist dann weg. Total toll! Alles weitere mit Bezahlen und so wollte sie gar nicht besprechen, wir sollten uns melden, wenn es uns besser geht.

lg

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Also wenn sie keine Schmerzen hat und noch normal Luft bekommt würde ich ihr auch die Zeit geben. Sterben ist ein Prozess und meiner Meinung nach sollte man den Tieren und Menschen die Chance geben diese Prozess zu durchschreiten. Er gehört nunmal zum Leben dazu. Mein Tabs hat 6 Monate gebraucht, aber ist friedlich am Ende eingeschlafen und wir beide wußten, daß es so richtig ist. Er konnte sich die Zeit nehmen die er brauchte dafür und für mich war es am Ende weniger schmerzhaft. Was für mich ein Kriterium zum Einschläfern ist sind Schmerzen, die man mit Medis nicht mehr unter Kontrolle bringt oder ein qualvoller Tod. Als meine Hündin drohte am Wasser zu ersticken hab ich den Schritt auch getan aber da war es nur eine Frage von Stunden

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Habe immer gehofft, dass mein Golden Retriever eines morgens für immer eingeschlafen ist. Er wurde 14,5 Jahre alt und war zum Schluss entsetzlich senil. Es war so schlimm, dass er sich selbst im Wohnzimmer nicht mehr zurecht fand. Er dreht dauernd im Kreis und war innerlich aufgedreht. Am vergangenen 12. November konnte er sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten und wenn ich ihm dabei helfen wollte, brachen seine Beine unter ihm zusammen. So rief ich den Tierarzt an, der meinen Sam bei mir zu Hause in meinem Arm erlöste. Habe aber immer noch keinen Trost gefunden, seine Spuren sind noch überall. Ich vermisse ihn.

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Ich selbst werde kein einziges meiner Tiere leiden lassen und ich könnte auch nicht mehrere Tage warten, bis dieser "ruhige" Zustand eintritt der ja im Anfangsposting beschrieben wird. Daher würde ich ihnen wohl vorher helfen und sie erlösen lassen. Gerade dann wenn ich weiß dass mein Tier so krank ist, dass es immer nur noch schlimmer kommt. Zumal ich es unsagbar grausam finde, dass man ja leider Menschen so leiden lässt, weil man sie nicht erlösen darf. Das muss ich meinen Tieren nicht antun.

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Ich würde meine Ruby bis zur letzten Minute

begleiten, sie tut auch mir genug Gutes!

Nur ich weiss nicht, in wie weit gehen

würde, bei organischen Problemen.

Da bin ich, weil es ja mein Ersthund ist,

total unsicher.

Aber es gibt ja in 20 Jahren auch noch euch :kuss:

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ich hatte dieses Thema fast schon vergessen.

Es ist so eine Gnade, wenigstens den Tieren die unsäglichen Leiden, die mit Krebs einhergehen ersparen zu können.

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ich hatte dieses Thema fast schon vergessen.

Es ist so eine Gnade, wenigstens den Tieren die unsäglichen Leiden, die mit Krebs einhergehen ersparen zu können.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=7558&goto=921155

So sehe ich das auch.

Nur leider lassen viele Tierbesitzer ihre Tiere nicht gehen oder erlösen sie,

nur weil sie sich nicht trennen können.

Finde ich furchtbar.

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Dem kann ich mich nur anschließen, obwohl ja das unsägliche Leiden nicht nur durch Krebs entsteht.

Es gibt ja auch noch genug andere Situationen, in denen Hunde unnötig Leiden müssen, nur weil die Besitzer nicht loslassen können und das auch noch unter dem Deckmäntelchen der Tierliebe tarnen.

Sowas finde ich dann ehrlich traurig :(

e015.gif

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Ja, ich meinte auch nicht nur Krebs.

Viele stopfen ihre Tiere mit Medikamenten voll und glauben, das sie dann schmerzfrei sind.

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