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Hundeforum Der Hund
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Sterbebegleitung

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Ich habe Tiere sterben sehen, ich habe Menschen sterben sehen. Und ich kann es aushalten und begleiten. Ich gönne jedem einen Tod im Kreise der Lieben mit einem leichten Seufzer. Nur ist das in den seltensten Fällen so. 
Aragorn ging es dreckig, richtig dreckig. Und es war klar daß wir dagegen nichts tun können. Auch nicht zur Erleichterung der Symptome. Klar hätte ich das unausweichliche Ende einfach abwarten können, hätte er sich halt ein paar Tage gequält...So schwer die Entscheidung auch für mich war, für ihn war das einschläfern das beste. 

 

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vor 16 Stunden schrieb fritzthecat:

Für mich ist das die Info, auf deren Basis ich antworten würde, und für mich bedeutet das, dass ich diesen Hund, wäre es meiner, hätte erlösen lassen. 

 

Genau solche Aussagen bringen mich zur Weißglut! Das ist absolut unangebracht, vorallem in so einer extremen Situation. Solche Aussagen beeinflussen die Entscheidungsfindung, auch wenn diese nicht an den TE gerichtet sind, sondern die eigene Handlung beschreiben. Aber diese Behauptungen könnte die prospektive Handlung des TE dermaßen verändern. 

 

Von welcher Basis redest du? Die drei Zeilen die der TE geschrieben hat? Weil der Tierarzt "Krebs im Endstadium" sagte? Klar ist abzusehen dass das Tier bald gehen wird/muss. Das Entscheidene ist hierbei der Zeitpunkt! Mit einer Antwort wie deiner wird der TE dann alleine gelassen und fürchtet dann zu langes warten. 

Angebracht sind Trostspendende Antworten wie "Genießt die Zeit die euch noch bleibt", Hausmittel vorschlagen zur Verbesserung des Lebensumstandes oder sonst was.

 

"Der TE, der im übrigen von den Antworten hier in gar keine Richtung gedrängt werden konnte, weil es sich nicht um seinen eigenen Hund, also auch nicht um seine Entscheidung handelte, hat gefragt, wie die User zu dieser Frage stehen, also haben sie es ihm mitgeteilt" (Ebensfalls von fritzthecat).

Wirklich? Bist du dir zu 100% sicher, dass dies nicht nur ein Vorwandt ist um Anonymer zu bleiben? Da wäre ich vorsichtiger.

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vor 20 Minuten schrieb Newton23:

Genau solche Aussagen bringen mich zur Weißglut! Das ist absolut unangebracht, vorallem in so einer extremen Situation. Solche Aussagen beeinflussen die Entscheidungsfindung, auch wenn diese nicht an den TE gerichtet sind, sondern die eigene Handlung beschreiben. Aber diese Behauptungen könnte die prospektive Handlung des TE dermaßen verändern. 

 

Hmm, aber genau deshalb posten natürlich die Fragesteller - um im Rahmen ihrer Entscheidungsfindung Erfahrungsberichte zu bekommen. Dann müsstest du eigentlich konsequenterweise dem Fragesteller antworten „Bist du denn wahnsinnig hier zu fragen - halte dich gefälligst an den Tierarzt!“ (überspitzt formuliert).

 

Ich sehe das ein bisschen anders, für mich wäre so ein Austausch im Rahmen der Entscheidungsfindung wichtig und ja, natürlich wird meine Entscheidungsfindung dadurch auch beeinflusst - das ist ja auch Sinn der Sache. Dass ein User auf einen Post hin völlig unreflektiert reagiert mit „Oh, da hat ein mir unbekannter anonymer User mal seinen kranken Hund einschläfern lassen, das mache ich jetzt auch“ (wieder überspitzt formuliert), halte ich für sehr unwahrscheinlich. Gerade auch deshalb, weil hier durchaus differenzierte Meinungen und Ansichten gepostet werden. Und ich finde schon, dass bei allen Erfahrungsberichten in solchen Threads immer der Trostzuspruch überwiegt und die Kernaussage „Ob und falls ja wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, kannst nur du wissen - dein Hund wird es dir im Zweifel zeigen“. Übrigens darf man den Trost, den man aus reinen Erfahrungsberichten heraus zieht, keinesfalls unterschätzen. Dieses „Ich bin nicht allein mit der Situation, andere erleben das auch/haben es schon erlebt“ gibt den Betroffenen sehr viel Zuspruch, nicht umsonst gibt es so viele Betroffenenkreise für alle möglichen Lebenslagen. Und noch mal: Die Betroffenen fragen hier ja nicht umsonst nach - die wollen Erfahrungen hören, wollen zusätzlichen Input im Rahmen ihrer Entscheidungsfindung. Niemand wird dazu gezwungen hier nachzufragen..

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vor 9 Stunden schrieb mimimi:

Du möchtest also auch eingeschläfert werden.

 

Wenn ich gesundheitlich in einer der Situationen wäre wie es meine Tiere waren als ich sie eingeschläfert habe, ja dann wünsche ich mir auch eingeschläfert zu werden und nicht weiter leiden zu ,müssen ohne Aussicht auf Heilung. Und natürlich ist es die schönste Variante, für Menschen und Tiere, wenn sie im Kreis derer die sie lieben einfach einschlafen dürfen. So ist es aber meist nicht sondern das Tier muss weiterhin Schmerzen ertragen weil der Mensch sich selbst mehr liebt als sein Tier und dieses aus Angst vor dem Verlust nicht gehen lässt.

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vor 1 Stunde schrieb Newton23:

Von welcher Basis redest du? Die drei Zeilen die der TE geschrieben hat?

 

Wer hier etwas schreibt, muss mit Antworten rechnen, auch solchen die nicht passen.

 

Leiden hat keinen 'höheren' Sinn und die Entscheidung ein Tier einschläfern zu lassen braucht viel Mut.

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Ich  finde  in solchen  Situationen  es absolut  nicht  hilfreich ein  "genieß die Zeit " zu hören. 

 

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Ich denke hier sollten manche mal die rosarote Brille abnehmen.

Auch in Deutschland werden Menschen "eingeschläfert" um ihr Leiden nicht unnötig zu verlängern.

 

Und wer sagt, er würde seinen Hund niemals einschläfern lassen, der hat noch nie ein Tier wirklich leiden sehen.

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vor 25 Minuten schrieb Zenta:

weil der Mensch sich selbst mehr liebt als sein Tier und dieses aus Angst vor dem Verlust nicht gehen lässt.

So etwas ist eine gemeine Aussage.

Dazu kenne ich leider zuviele, die behauptet hatten, dass das Tier leidet, weil ihnen die Pflege zu lästig oder teuer wurde. Das ist dann auch keine mutige Entscheidung. Schmerzen oder Luftnot und keine Aussicht auf Heilung sind natürlich eine andere Sache, aber es gibt auch Leute, die treffen die entscheidung anhand eines Röntgenbildes ohne dass der Hund Symptomatik zeigt- nur mies so etwas.

Solange man nur raten kann, wie sehr ein Tier leidet und ob es noch gerne lebt, weiss man es einfach nicht und dann gibt es keine richtige Entscheidung.

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vor 2 Stunden schrieb Newton23:

Genau solche Aussagen bringen mich zur Weißglut! Das ist absolut unangebracht, vorallem in so einer extremen Situation. Solche Aussagen beeinflussen die Entscheidungsfindung, auch wenn diese nicht an den TE gerichtet sind, sondern die eigene Handlung beschreiben. Aber diese Behauptungen könnte die prospektive Handlung des TE dermaßen verändern. 

 

Es ist nicht unangebracht und die "Entscheidungsfindung" wird auch nicht beeinflusst.

 

Die Entscheidung trifft immer der Halter in Verbindung mit seinem Tierarzt. Kein Tierarzt wird ein Tier ohne Grund einschläfern.

 

vor 2 Stunden schrieb Newton23:

, Hausmittel vorschlagen zur Verbesserung des Lebensumstandes oder sonst was.

 

Dies ist eher als fatal anzusehen. Hier wird der Tierhalter beeinflusst, nicht zum Tierarzt zu gehen. Genau das sollte man jedoch machen. In einem Gespräch zwischen Halter und Tierarzt  genau abzuwiegen, welche Entscheidung die richtige ist. Ich finde diese Gespräche sehr wichtig, denn nur diese beiden ( Halter und TA) können wirklich beurteilen wie es um die Chancen des Tieres steht. Hier im Forum kann niemand beurteilen ob ein Hund Schmerzen hat und in wie weit eine Krankheit fortgeschritten ist.

 

Deshalb, der einzig sinnvolle Tipp im Internet ist:  Sprich dich mit deinem Tierarzt ab !

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Nehmt es mir nicht übel - aber die Frage, ob und wann ich ein Tier einschläfern lassen würde, wäre so ziemlich die letzte, die ich hier zur Diskussion stellen würde.

Erfahrungswerte abfragen?

Wie soll das denn funktionieren?

Wenn schon bei leichteren Krankheiten nicht ein Fall ist wie der andere, wie soll das sich denn verhalten mit dem tatsächlichen Wert von im Forum mitgeteilten Erfahrungswerten in diesem Fall?

Ich sehe eher die Gefahr, dass im Forum alles mögliche im Zusammenhang damit zerredet wird und die Diskussion somit alles andere als hilfreich ist.

Wenn ich die Frage nach der Euthanasie schon nicht selbst beantworten mag, dann ist die erste Instanz doch der TA. Wenn ich dem Urteil von diesem nicht glauben mag, dann halte ich mich an Leute, die mein Tier über Jahre gut kennen.

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