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Hundeforum Der Hund
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Sterbebegleitung

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Gibts dann überhaubs noch einen Natürlichentod??? Oder ist Einschläfern Natürlich?

Und wer Entscheidet das!? Glaube Sterben geht nie ohne Schmertzen vonstatten!?

Egal wie. Und wer weis schon wies Einschäfern ist? Glaube die Natur hat das schon irgendwie geregelt, wie es sein soll! Keiner weis es, aber wir werden es alle Erleben,

aber keiner kanns dann mehr erzählen wies war!

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Welcher vernünftige Mensch will seinem Hund noch zusätzliches Leid zu fügen und ihn selbst einschläfern, da ist dem Hund mehr geholfen, wenn es der Tierarzt tut und man tröstend dabei ist.

Also lieber feige nen anderen die "Drecksarbeit" machen lassen, oder wie? Mindestens den Kolben der Spritze würde ich selber reindrücken (wenn ich die Spritze nicht richtig setzen könnte)...

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Ich fand es sehr mutig von Deiner Freundin ihren Hund beim Sterben zu begleiten, zumal sie die eigene Grenze und die ihres Hundes (Schmerzen) respektiert hat. Ich bin davon überzeugt, dass sie das Richtige für sich und ihren Hund getan hat und das es auch etwas Ehrliches ist. Ich glaube das viele Tiere so eine Begleitung brauchen, nur das es für die Menschen sehr schwer auszuhalten ist.

Es ist schon sehr anmaßend wie manche von Euch über jemanden urteilen den außer Rosa hier wohl niemand kennt, denn schließlich lautet ihre Fragestellung

"Und ich sitze hier und frage mich, ob das nicht einer ehrlichere Art ist, mit dem Tod umzugehen, auch wenn es eine Kraft erfordert, die mir wahrscheinlich fehlen würde.Wie seht ihr das?

Christine

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ich erwarte von meinem TA' dass er zu mir kommt. Und das taten sie bislang alle.

bei mir war das nicht der Fall...

Ich hasse es heulend mit dem Leichnahm meines Tieres durch die Praxis zu gehen...

So! Ich finde es ebenfalls etwas arg hart hier jemanden zu verurteilen, der seinen Hund nicht totspritzen lassen will. Wer will denn eigentlich wirklich sagen wie es dem Hund geht? Wir Menschen können da nur vermuten, ich glaube gesagt hat noch kein Hund irgendetwas. Ich wollte auch nicht, daß mein Hund (ich hatte einen wunderschönen Kleinspitz, ganz weiß, mein Ein und Alles) leidet und habe JA gesagt zu der finalen Spritze. Allerdings wußte ich nicht, daß mein Tierarzt ihm die geben würde, einfach so, volle Dröhnung. Nix mit schön einschlafen. Neeeeee, ich stand da in der Praxis, der Hund auf dem Tisch und ich willigte ein. Er setzte die Spritze und dann DIESE AUGEN!!!! Mein Hund sah mich an als ob er wüßte was jetzt geschieht und im nächsten Moment klappte er mit in meinen Armen zusammen. Ich sah den Arzt ganz entsetzt an und sagte, was ist denn jetzt??? Da sagte er: "das war es schon. Er ist schon tot. Die Spritze war in so hoher Dosierung, das alle Organe augenblicklich die Funktion einstellen. Wenn jetzt noch was zuckt, dann sind das die Nerven". Er brachte den Hund in ein Nebenzimmer, wo ich immer noch völlig fassungslos vor meinem fast oder völlig toten Freund saß. Ich hatte keine Zeit mehr mich zu verabschieden. Ich würde überlegen dies nicht noch einmal zu machen. Ganz sicher nicht. Diese Augen werde ich nie vergessen und ich muß heute noch weinen, wenn ich daran denke. Ich habe meinen besten Freund so hopplahopp über die Klinge springen lassen. Wer hat eigentlich das Recht sowas zu entscheiden.???? Ich bin dann, mit ihm in einer Decke raus aus der Praxis. Ach ja, vorher mußte ich natürlich noch zahlen! Wie ich nach Hause kam, weiß ich gar nicht mehr genau. Es war schrecklich. Natürlich hab ich ihn im Garten begraben. Heute habe ich diese Möglichkeit nicht mehr und mir graut ganz ehrlich fürchterlich vor dem Tag X. Es steht für mich außer Frage, meine kleine Freundin bis zu letzt zu begleiten, aber was dann???? Darf gar nicht dran denken, kommen mir gleich wieder die Tränen.

Gruß Erika und Jeannie

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Danke Christine und Erika...

Ich stell mir eben auch vor, wenn der Hund gehen will, dann geht er auch. Da muss ich nicht eingreifen.

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Ja, kein schönes Thema...jedoch hat jeder seine eigene Meinung dazu, bzw. das Recht auf die eigene Meinung. Unsere Tiere sind uns hilflos ausgeliefert. Ein ganzs Leben lang bis zum Tod. Wir entscheiden für sie ob sie ein gutes oder schlechtes Leben haben, ebenso entscheiden wir ob sie einen *schönen* Tod erfahren oder nicht. Wobei der Tod ansich wahrscheinlich immer *schöner* ist als das Sterben selbst (auch beim Menschen).

Ich persönlich finde Rosa`s Vorgehensweise (Freundin v. Rosa) sehr brutal. Es steckt wahrscheinlich eine gute Absicht dahinter aber dann hätte sie auch an die nötigen Schmerzmittel denken müssen. Erst so würde ich Ihre Motivation der Sterbebegleitung verstehen und akzeptieren.

Aber dies war wohl nicht der Fall, dementsprechend mußte der Hund einen qualvollen Weg gehen.

Tiere haben die großartige Möglichkeit einigermaßen friedvoll und ohne körperliche Schmerzen ihr Leben zu beenden. Und dafür sind wird Menschen, der Tiere Mittelpunkt der Welt, verantwortlich. So wie ich mich um meinen Hund das ganze Leben sorge und kümmere, er sich auf mich verlässt und weiß er ist bei mir gut aufgehoben und ich werde niemals zulassen dass Ihm was Schlimmes passiert..... dass bin ich Ihm ebenfalls schuldig in der Abschiedszeit. Da verlässt sich ja mein Tier immernoch auf mich......oder erst Recht.

Ich denke Rosa`s Freundin ging das alles viel zu schnell (Diagnose und Prognose)

Sie hatte keine Zeit sich auf das Kommende einzustellen bzw. Abschied zu nehmen. Sie wollte mehr Zeit mit Ihrem geliebten Tier haben und versuchte es auf Ihre Art Zeit zu schinden bzw. dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Aber wie schon gesagt... der Tod ist nicht schlimm, sondern das Sterben.....

Ich will Ihr nicht`s unterstellen oder Vorwürfe machen (hat sie es vielleicht doch für sich so gehandelt?) für mich würde sowas niemals in Frage kommen....

Und glaubt mir, alles wäre denkbar für mich, auch selbst die Spritze zu setzen, wenn`s keine andere Möglichkeit geben würde, hauptsache kein Leiden!!

Ich bin auch in einem solchen Job, ähnlich wie Rosa`s Freundin, nur viel brutaler... bei mir dürfen Menschen nicht sterben....

Liebe Grüße

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Traurig :( ich denke, das kann man nicht verallgemeinern , das kommt einfach auf die Situation an ..

Meine Hündinnen Nina und Dasha starben beide im Endstadium ihrer Krankheiten durch Einschläfern in meinen Armen ...auch mein Kater ...bevor die Schmerzen unsäglich wurden ....

Welche Entscheidung andere für sich treffen , möchte ich weder be- noch verurteilen.Wie könnte ich das ??Ich würde mich wieder so entscheiden. Aber wenn die Situation anders ist ?? Ich kenne es nicht .

Meine Hunde sind mir noch ganz oft in meinen Träumen begegnet -- wenn man sein halbes Leben miteinander verbracht hat , ist man so verbunden , dass das nicht von heute auf morgen endet .... und ich bin mir sicher , egal , wo die beiden heute sind , die amüsieren sich göttlich über die Clownereien, die sich Cleo bei mir leistet...

Martina

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Also lieber feige nen anderen die "Drecksarbeit" machen lassen, oder wie? Mindestens den Kolben der Spritze würde ich selber reindrücken (wenn ich die Spritze nicht richtig setzen könnte)...

Hi Markus,

also die Erlösung eines schwerkranken, leidenden Tieres als "Drecksarbeit" zu bezeichnen finde ich ziemlich daneben. Es spielt für mich keine Rolle ob ein Tierarzt mein Tier erlöst oder ob ich das selbst mache....es geht doch in erster Linie darum das Leiden zu beenden!

Das ich meinen Hund bis zum Schluß begleite, steht für mich außer Frage....

Karen mit Bonny + Isa

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@ Lilli

ich konnte in Rosa`s Posting nichts von quallvollen Tod oder ähnlichem Lesen :???

Christine

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Hi Markus,

also die Erlösung eines schwerkranken, leidenden Tieres als "Drecksarbeit" zu bezeichnen finde ich ziemlich daneben. Es spielt für mich keine Rolle ob ein Tierarzt mein Tier erlöst oder ob ich das selbst mache....es geht doch in erster Linie darum das Leiden zu beenden!

Das ich meinen Hund bis zum Schluß begleite, steht für mich außer Frage....

Karen mit Bonny + Isa

Tschuldigung wenn ich dir "auf den Schlips" getreten bin. Aber DU entscheidest ob dein Tier sterben wird oder nicht (evtl. auf Empfehlung des Tierarztes) und bist dann nicht "Manns genug" den "finalen Schuss" selbst auszuführen? Sorry, dann ist es "Drecksarbeit". Ich bin auch der Meinung jeder der Fleisch ist, sollte schonmal selber ein Tier getötet haben. Aber das siehst du dann wohl auch anders.

Für mich steht fest, FALLS ich meinen Hund jemal einschläfern lasse, drück ICH persönlich den Kolben der Spritze rein. Ich habe die Verantwortung für das Lebens des Hundes übernommen, also übernehme ich auch bis zur letzten Konsequen die Verantwortung für den Tod. Wenn wir hier schon von "Schuldigkeit am Tier" reden, bin ich meine treuen jahrelangen gefährten auch das Schuldig... wenn ich schon über seinen Tod entscheide.

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