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Hundeforum Der Hund
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Sterbebegleitung

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Hallo !

Leider sind bisher meine Hunde sehr jung gestorben ! Kira mit 1 1/2 und Thyson mit 3Jahren ! Kira war auch sehr krank hatte Tetanus ! und Thyson wurde überfahren !

Von meinem Gefühlen her war beides sehr schlimm , Ich denk immer wieder warum ? warum so jung ? Unser Pferd Tanja ist letztes Jahr im alter von 30 Jahren gestorben ! Das war ober schlimm mein ganzes Lebenlang war dieses Pferd bei uns !

Aber 30 ist halt auch alt ! Irgendwann nimmt das Leben sein lauf ! Ich habe mich da bisher nicht gefragt ob es hat sein müssen oder warum oder so !

Aber ich würde niemals meine Tiere leiden lassen !

Jeder nimmt auf seine Art und Weise mit Würde und mit grosser Trauer Abschied von seinen Tieren.

Ich kann deine Freundin sehr gut nachvollziehen,wir erlebten es ähnlich.

Unser erster Hund ist auch in unseren Armen gestorben,wir waren wie deine Freundin von der Diagnose zieml.überrascht worden,der Tod unseres geliebten Vierbeiners kam ebenso rasend schnell und wir begleiteten ihn hinüber in die Erlösung.

MfG

Hirmin

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???? Genau derselbe Beitrag steht doch auch im Partner Hund oder besser TierCommunity Forum?

Meine Meinung dazu habe ich dort jedenfalls auch schon geschrieben.

Ich denke, es kommt darauf an, ob der Hund Schmerzen hat, ob er noch raus kann, um sein Geschäft zu erledigen....

Hat er starke Schmerzen, die auch mit Med. nicht unterdrückt werden können und kann er auch sonst nicht mehr und auch garantiert nie wieder "Hund sein", ist die Erlösung sicher angebracht.

Nicht so wie der Züchter unserer TWHs, der deren Mutterhündin (sie hatte Herzporbleme) eines Morgens jappsend im Zwinger vorfand und nicht zum Tierarzt brachte. Als er nächstes Mal kam, war sie schon tot. Alleine qualvoll im Zwinger gestorben. DAS ist wirklich schlimm.

Ich vermute mal, dass in dem von Rosa beschriebenen Fall der Hund gut und liebevoll betreut wurde, zumal der Tierarzt ja geholt wurde, als die Krämpfe wieder anfingen. So verantwortungsbewusst sollte man mit den einem anvertrauten Tieren auch umgehen!

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Es kommt ja für jeden die Zeit, wo von "wenn" gesprochen wird, aber niemand weiß wie sich das Ganze "wenn" wirklich entwickeln wird,wir alle schieben den Gedanken fort von uns,weil die innere Bindung so stark ist,es wird von loslassen können gesprochen,ich weiss,dass man unerhört tapfer sein muss,weil der geliebte Hund doch noch tapferer ist.

Als ich am nächsten Tag nach dem STERBEN unseres Hundes nach Hause kam und natürlich lange Zeit danach war das Haus so leer. Ich meinte ihn stets noch husten oder die Treppe hoch kommen zu hören, ich mache sogar heute noch aus Gewohnheit die Haustür nur einen Spalt auf, um nachzusehen, ob er nicht dahinter liegt.

Er fehlt mir einfach so wahnsinnig und ich glaube es kann auch nur ein Tierhalter verstehen, wie dreckig es einem beim Tod des Haustieres geht, aber da wo mein Hund nun ist,hat er keine Schmerzen mehr.

Mir fehlen die Worte von dem Züchter den du beschreibst,grauenvoll,ich möchts auch nicht kommentieren,ausser dass es eine riesen Schweinerei ist.

MfG

Hirmin

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hallo, ich musste im oktober 2006 meine 9 jaehrige huendin einschlaefern lassen. sie litt unter nierenversagen und ging elend zugrunde. als die tieraerztin mit am telefon sagte das wir nichts machen koennen, machte ich gleich einen termin zum einschlaefern.

mein mann und ich blieben bei ihr und hielten sie und sprachen mit ihr bis es vorbei war.

es war sehr sehr schwer, aber noch schlimmer war es sie leiden zu sehen.

sicher waere es schoener der hund faellt um und ist tod.........oder im schlaf, aber bei krankheit die unheilbar ist und mit schmerzen verbunden.....nee das macht man nicht den hund dann auf den tod warten zu lassen.

meine meinung.........lg doreen

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Die hoffnungslose Krebs-Diagnose bekam sie erst am Dienstag.

Der friedliche Dämmerzustand begann am Donnerstag.

Also, nachdem ich das gelesen habe, kann ich es schon nachvollziehen, dass man erst mal die Diagnose verdauen muss und sich auch vergewissern muss, dass es wirklich keine Möglichkeit zur Heilung mehr gibt.

Wenn dann kurz darauf so ein Zustand einsetzt, in dem der Hund mutmaßlich keine Schmerzen hat, und man auch noch selbst in der Sterbebegleitung tätig ist, halte ich es auch für verständlich, dass ein natürlicher Tod in Erwägung gezogen wird.

Nachdem der Hund offensichtliche Schmerzen hatte, ist das ja auch sofort verworfen worden und der Tierarzt eingeschaltet worden. Ich denke, da kann man nichts verurteilen.

Anders sieht das bei Marions Züchter aus, aber da sind sich wohl auch alle einig.

Rosa, ich wünsche Deiner Freundin jedenfalls ganz viel Kraft über den Verlust ihres geliebten Tieres hinwegzukommen!

LG!

Anja und Hundis

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Ich hatte dem Züchter auch meine Meinung dazu gesagt, er meinte nur, er sei ja vorher mal bei Tierarzt gewesen, die Tabl. haben nicht geholfen.

Esca hat auch einen leichten Herzfehler (angboren oder erworben kann man nicht feststellen). Er ist noch nicht behandlungsbedürftig und sie darf weiter voll belastet werden. Aber 1mal im Jahr zu einem Hunde-Kardiologen zur Kontrolle - auch wenn das teuer ist - muss sein.

Auch wir haben übrigens schon einen Hund einschläfern lassen müssen. Er war schon lange vorher krank (Arthrose, Herzprobleme), aber solange es ihm mit Medikamenten gut ging, haben wir ihn bei uns gelassen. Er hat es damals deutlich gezeigt, als es nicht mehr ging. Trotzdem kam es plötzlich. Wir hätten noch ein paar Tage versuchen können, mit Aufbauspritzen was zu erreichen, aber für wie lange hätte das gereicht? Als er uns nur noch kläglich anschaute und (nach einem Schlaganfall?) nicht mehr aufstehen konnte, haben wir ihn gehen lassen. Ich bin die Nacht vorher und bis er endgültig gegangen war, bei ihm geblieben.

Der einzig bittere Nachgeschmack bis heute ist, dass ich ihm noch die Autofahrt und die Tierarzt Praxis zumuten musste. Beides mochte er so überhaupt nicht. Unsere damalige TÄ ließ aber keinen Zweifel daran, dass sie nicht zu uns kommen würde.

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Nur wir Tierhalter können so stark nachempfinden,warum ein Abschied so unerträglich ist und erst recht diese vollkommene Leere und Trauer danach.

Zu uns kam damals auch der Tierarzt ins Haus,wir konnten und wollten ihm keinen Transport mehr zumuten,ich hör jetzt besser auf,weil die Tränen wierdermal kullern.

MfG

Hirmin

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Hallo,

also ich kann die Einstellung von Deiner Freundin absolut nicht verstehen.

Wie Du sagtest hat der Hund gelitten, wie kann ich als Hunde-und Tierfreund mit ansehen wie mein geliebtes Haustier leiden muss???

Als meine Hündin vor 6 Jahren eingeschläfert werden musste, sie war schon 17 und hatte auch keinen Spaß mehr am leben, hab ich sie schweren Herzens erlösen lassen.

Ich hab auch immer gehofft, das ich morgens aufwache und sie in der Nacht für immer eingeschlafen ist.

Dem war aber leider nicht so. Also hab ich sie einschläfern lassen, bevor sie leiden musste.

Sprich doch nochmal mit Deiner Freundin, vielleicht überdenkt sie ja ihre Entscheidung und erlöst den Hund.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

Hallo,

meine Cora ist auch schon über 17 Jahre alt.

Das sie leidet kann ich noch nicht feststellen, werde es aber, wenn es soweit ist hoffentlich merken.

Noch nimmt sie am Leben teil, ißt, geht auf dem Grundstück ihre Runden, jagt schon mal ein paar Meter weit unsere Katzen, sie hat noch Spass am Leben.

Manchmal braucht sie eine Schmerztablette, (Kreuzbandriss) aber bis jetzt noch selten.

Auf jeden Fall werde ich sie nicht leiden lassen und sie gehen lassen.

lg

Renate

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ich habe mich jetzt auch mal durch die Seiten gelesen.

Ich weiß das ich meinen Hund wahrscheinlich auch einschläfern lassen würde. Die frage ist, ist das richtig. Ich habe bei Menschen bis jetzt, die eines natürlichen Todes gestorben sind, festgestellt, das diese ganz friedlich waren. Ich denke der Körper und die Seele brauchen diese Zeit des Sterbens. Durch eine Spritze wird die Möglichkeit genommen.

Zusälich, wann ist der richtige Zeitpunkt?? Hat mein Hund wirklich so starke Schmerzen?

Das sind die Fragen die ich mir stelle und die dagegen sprechen!! Ich finde nur, jeder sollte sich vorher darüberGedanken machen, denn man entscheidet hier über das beenden eines Lebens. Und keiner weiß was das für auswirkungen hat!!!

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Immerhin besteht durch Tierkommunikation die Möglichkeit sein Tier zu fragen bzw. fragen zu lassen ob es bereit ist zu gehen.

Oftmals sollten schon Tiere eingeschläfert werden, die überhaupt noch nicht dazu bereit waren. Der Gedanke daran läßt mich eine Gänsehaut bekommen.

LG

Andreas

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