Jump to content
Hundeforum Der Hund
plaisir

Probleme bei der Vergesellschaftung & Leinen"aggression"

Empfohlene Beiträge

Hallo, :winken:

wir haben seit heute eine ~ 1 Jahr alte Mischlingshündin aus Kroatien, die dort in der Tötungsstation saß.

Die Maus ist so im Umgang wirklich super lieb und unproblematisch und das, obwohl sie noch nicht allzu viel kennt.

Was allerdings nicht so toll ist, ist dass sie beim Gassigehen andere Hunde ankläfft und dabei auch richtig ungestüm wird.

Unsere JRT-Hündin sollte sie beim Spazierengehen kennenlernen, ganz locker und unverbindlich, das klappte soweit gut, die Beiden liefen ruhig nebeneinander her und tolerierten sich.

Als wir dann wieder nach Hause kamen, ist meine Mutter mit der JRT-Hündin zuerst durch die Türe gegangen, ich dachte, das sei so am besten, damit Nelli (die neue Hündin) Chila (JRT) respektiert.

Keine Ahnung, ob das jetzt zu weit hergeholt oder zu menschlich gedacht war, jedenfalls klappte das Reingehen noch gut, aber als wir drinnen waren, knurrte Nelli Chila an und wurde dabei etwas deutlicher. Also ein nettes Knurren war das definitiv nicht.

Eigentlich soll sie sich sehr gut mit anderen Hunden verstehen, bei einem ehemaligen Straßenhund geht man ja auch eigentlich davon aus, nur dass sie andere Hunde an der Leine so angeht, daran müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten.

Wie würdet ihr nun weiter vorgehen? Ich habe ihr vorhin, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, erstmal Rescue Tropfen gegeben, sie ist so ein kleines Sensibelchen und der Tag heute war ja doch ziemlich stressig für sie, die neue Umgebung, die lange Autofahrt, neue Menschen und und und.

Um nun nochmal auf meine eigentliche Frage zurück zu kommen, wie sollte ich mich jetzt am besten verhalten, was die Vergesellschaftung mit Chila und die Begegnungen mit anderen Hunden angeht?

Die Hunde, die wir früher hatten, waren in der Hinsicht immer total unproblematisch, deswegen ist das noch alles ziemliches Neuland für mich.

Für Vorschläge, Ideen und Tipps, wäre ich sehr dankbar! ;)

Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Anja hat es heute hier wirklich sehr gut beschrieben.

Ihr müsst ihr einen Platz zuweisen, nicht nur im Sinne eines Liegeplatzes, sondern in ihrer neuen Gruppe. Auch wenn ihr eher das Bedürfnis habt sie zu umsorgen, sie gewinnt schneller Sicherheit, wenn sie weiß wo sie steht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dankeschön, habe mir den Beitrag gerade durchgelesen. :)

Wir haben ihr im Wohnzimmer eine dicke Decke auf den Boden gelegt, von dort aus hat sie alles im Blick und machen wir genau so, wie Anja es beschreibt, steht sie auf, obwohl sie liegen bleiben soll, wird es korrigiert, sobald sie wieder liegt, gibt es eine Belohnung. :)

Das Problem ist halt nur, dass die Beiden noch getrennt sind, traue mich noch nicht, sie ohne Leine zusammen zu lassen, da sie an der Leine halt schon ziemlich deutlich knurrte, habe sie natürlich sofort korrigiert, aber wie gesagt, im Haus traue ich mich noch nicht die Beiden so frei laufen zu lassen. Chila ist jetzt bei mir oben im Zimmer und Nelli liegt unten und schläft.

In den nächsten Tagen sollte man dann wohl am besten erst mal an der Leine weiterarbeiten, oder? Also Zuhause einzeln mit ihr arbeiten und dann mit beiden Hunden zusammen spazieren gehen (also mit 2 Personen natürlich ;) ).

Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
machen wir genau so, wie Anja es beschreibt, steht sie auf, obwohl sie liegen bleiben soll, wird es korrigiert, sobald sie wieder liegt, gibt es eine Belohnung. :)

Bitte nicht direkt nach der Korrektur belohnen, sonst wird sie lernen, aufzustehen, um an Futter zu kommen. Erst muss sie sich beim Liegen nach der Korrektur wieder etwas bewähren, so dass Du sie fürs Liegen bestätigen kannst.

Bei manchen Hunden erzeugt das Bestätigen mit Futter auf dem Plat auch eine sehr starke Erwartungshaltung und Spannung. Dann gibt es "nur" freundliche Zuwendung, aber kein Schnitzel!

Insgesamt klingt mir Dein Text seeeeeeehr vorsichtung und unsicher. In Deiner Bemühung, alles ganz richtig und gut zu machen, wirkst Du für den neuen Hund und auch für Deinen Ersthund sowas von unsouverän, dass Dich keiner von beiden als das sehen wird, was Du sein müsstest, nämlich derjenige, der REGELT. Kann sein, das klingt zu hart, aber die ersten Stunden, Tage, Wochen sind entscheidend für das, was sich weiter entwickelt.

Völlig wurscht, wo der Hund her kommt, ob von der Straße oder von der Couch, er braucht klare Regeln und Grenzen. Dadurch bekommt er Sicherheit und verliert den Grund, andere Hunde und Lebewesen von sich weg knurren zu müssen.

Führe sie draußen möglichst immer auf der dem Reiz abgewandten Seite. Kommt Dir also rechts ein Hund entgegen, führst Du sie links von Deinem Körper und schirmst sie somit ab. Möchte sie an Dir vorbei den anderen Hund bepöbeln, kannst Du durch eine deutliche Körperdrehung auf sie zu signalisieren, hey, das ist mein Job. Beobachte sie, so lange sie noch fixiert und bremse sie da schon mit dem Körper aus. immer WEG vom Reiz schieben. Den Reiz schaust Du selbst zu keiner Zeit an, sondern immer nur Deinen Hund. Dann kannst Du eingreifen, bevor sie sich so hoch schraubt. Reden tue ich dabei gar nicht, mein Körper spricht, in dem ich sie ausblocke eine deutlichere Sprache.

Ob ich Hunde, die sich kennen lernen sollen, an der Leine zusammen lassen würde? Eher nicht. An einer Schleppleine vielleicht, aber sicher nicht an einer kurzen Leine. Wie sollen sie da artgerecht kommunizieren? Bögen drehen, ausweichen? Zudem gibt man als Mensch und Leinenhalter auch immer irgendwelche Impulse durch den "Strick". Die können etwas völlig verkehrtes auslösen.

Versuche, unbekümmerter und selbstbewusster an die Sache ran zu gehen. Du hast die Situation im Griff, Du gestattest Bewegung und verordnest Bewegungseinschränkung. Du lobst, Du korrigierst, Du trennst. Eine Hausleine für den neuen Hund ist sicher kein Fehler. Damit kannst Du zugreifen, ohne immer direkt an den Hund packen zu müssen. Ich habe schon viele Probleme mit Hausleinen gelöst. Sie sind damit genau so frei wie ohne, da die ja nur mitläuft.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Anja,

Bitte nicht direkt nach der Korrektur belohnen, sonst wird sie lernen, aufzustehen, um an Futter zu kommen. Erst muss sie sich beim Liegen nach der Korrektur wieder etwas bewähren, so dass Du sie fürs Liegen bestätigen kannst.

Bei manchen Hunden erzeugt das Bestätigen mit Futter auf dem Plat auch eine sehr starke Erwartungshaltung und Spannung. Dann gibt es "nur" freundliche Zuwendung, aber kein Schnitzel!

Gut, das klingt logisch, also Kurzfassung:

Also ich hatte mir das so gedacht, dass wenn sie von ihrem Platz aufsteht,das sofort korrigiert wird, Stichwort: Decke (was damit gemeint ist, hat sie ziemlich schnell kapiert). Liegt sie danach wieder eine Zeit lang ruhig auf der Decke, gibt's Streicheleinheiten, damit sie das auf-der-Decke-liegen mit was Positivem verknüpft.

Insgesamt klingt mir Dein Text seeeeeeehr vorsichtung und unsicher. In Deiner Bemühung, alles ganz richtig und gut zu machen, wirkst Du für den neuen Hund und auch für Deinen Ersthund sowas von unsouverän, dass Dich keiner von beiden als das sehen wird, was Du sein müsstest, nämlich derjenige, der REGELT. Kann sein, das klingt zu hart, aber die ersten Stunden, Tage, Wochen sind entscheidend für das, was sich weiter entwickelt.

Ja, mein Problem ist halt, dass ich mir immer viel zu viele Gedanken mache, anstatt einfach mal bewusst zu handeln. Möchte aus dem Grund auch gerne eine Hundeschule mit ihr besuchen.

Denke mal, es ist gerade jetzt in der Anfangszeit vernünftiger sich direkt fachkundige Unterstützung zu holen, um dazu zu lernen (habe eine ganz tolle Hundeschule hier in der Nähe gefunden, die mir von der "Arbeits"philosophie her sehr zusagt! :)), als dass sich halt gewisse Verhaltensweisen erst festfahren, ehe man etwas ändert. Da kann man besser direkt an der Wurzel ansetzen.

Führe sie draußen möglichst immer auf der dem Reiz abgewandten Seite. Kommt Dir also rechts ein Hund entgegen, führst Du sie links von Deinem Körper und schirmst sie somit ab. Möchte sie an Dir vorbei den anderen Hund bepöbeln, kannst Du durch eine deutliche Körperdrehung auf sie zu signalisieren, hey, das ist mein Job. Beobachte sie, so lange sie noch fixiert und bremse sie da schon mit dem Körper aus. immer WEG vom Reiz schieben. Den Reiz schaust Du selbst zu keiner Zeit an, sondern immer nur Deinen Hund. Dann kannst Du eingreifen, bevor sie sich so hoch schraubt. Reden tue ich dabei gar nicht, mein Körper spricht, in dem ich sie ausblocke eine deutlichere Sprache.

Das werde ich morgen direkt versuchen, Danke! ;)

Ob ich Hunde, die sich kennen lernen sollen, an der Leine zusammen lassen würde? Eher nicht. An einer Schleppleine vielleicht, aber sicher nicht an einer kurzen Leine. Wie sollen sie da artgerecht kommunizieren? Bögen drehen, ausweichen? Zudem gibt man als Mensch und Leinenhalter auch immer irgendwelche Impulse durch den "Strick". Die können etwas völlig verkehrtes auslösen.

Ich weiß grad nicht, ob wir unter zusammen lassen, das Selbe verstehen, also ich meinte damit nicht, dass sie sich beschnüffeln sollen oder dass man sie an der Leine zusammenführt, sondern beim Gassigehen, ob man das (schon) ein bisschen versetzt, zusammen versuchen sollte, oder vorerst mit beiden Hunden einzeln gehen sollte?

Gibt es eigentlich empfehlenswerte Bücher/Ratgeber zu dem Thema Hundeverhalten/-kommunikation?

Kenne bisher nur die DVDs von der HTS.

Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn ihr zwei Personen seid, würde ich mit beiden Hunden gleichzeitig gehen. Jeder führt einen Hund, als wärs das normalste der Welt.

Die Menschen laufen zwischen den Hunden.

Habt ihr vielleicht in der Nähe eine eingezäunte Wiese oder sowas? Bei uns gibts immer mal leerstehende Pferdekoppeln, nach Rücksprache mit den Bauern, können die Hunde dort laufen.

Wäre vielleicht eine Idee um Beide Hunde frei laufen lassen zu können.

Als Neo damals bei uns einzog, sind wir mit Beiden Hunden spazieren gegangen. Jeder an der Leine. Zuhause haben wir sie abgeleint, die Hunde beobachtet aber geknallt hat es nie.

Leider haben wir damals ansonsten so alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte, heute würde ich mich an Anjas Anweisungen halten. :)

Birgit Lehnen hat gute DVDs über das hündische Verhalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wollte erst was dazu schreiben.

Aber was Anja sagt drückt einmal mehr in hervorragender weise alles aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, wenn einen Moment ruhig gelegen wurde, dann gibt es Zuwendung. Du machst das Richtig.

Der Satz, schalte mal den Kopf weg und höre auf den Bauch, ist leider abgedroschen, und es klingt auch immer so einfach. Ich weiß, dass es das nicht ist. Aber wenn Du die Erkenntnis schon hast, dass Du so tickst, ist das doch schon der erste Schritt.

Hätte ich Deine Konstellation, würde ich wohl eine Runde gemeinssam gehen und eine getrennt, und dann auch sehr intensiv mit dem jeweiligen Hund arbeiten.

Hast Du einen Link zu der von Dir angepeilten Hundeschule?

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

Wenn ihr zwei Personen seid, würde ich mit beiden Hunden gleichzeitig gehen. Jeder führt einen Hund, als wärs das normalste der Welt.

Die Menschen laufen zwischen den Hunden.

Genau so handhaben wir das ja auch :) , siehe hier

Unsere JRT-Hündin sollte sie beim Spazierengehen kennenlernen, ganz locker und unverbindlich, das klappte soweit gut, die Beiden liefen ruhig nebeneinander her und tolerierten sich.
Habt ihr vielleicht in der Nähe eine eingezäunte Wiese oder sowas? Bei uns gibts immer mal leerstehende Pferdekoppeln, nach Rücksprache mit den Bauern, können die Hunde dort laufen.

Wäre vielleicht eine Idee um Beide Hunde frei laufen lassen zu können.

Hundewiesen gibt es hier leider keine, wir haben sie ja auch erst mal auf Probe, für 3 Wochen und im Vetrag steht drin, dass sie in der Zeit nicht abgeleint werden darf, was ja auch verständlich ist.

Wir haben noch einen ziemlich großen Garten, eine große Obstbaumwiese und eine große Rasenfläche, da alles gut und hoch eingezäunt ist, lasse ich sie dort immer frei laufen, also getrennt voerst noch.

Ich kann ihr Verhalten einfach nicht richtig deuten, gehen wir mit Beiden vorne im Park klappt das 1a, da können die auch nah beieinander laufen, das ist überhaupt kein Problem, doch auf der Auffahrt zum Haus fängt's dann an, da geht meine Mutter immer vor, damit Chila vor Nelli durch die Türe geht. Da wird sie schon sehr ungehalten und fängt an wie blöde an der Leine zu ziehen, was ich dann wiederum versuche zu unterbinden, indem ich z.B nochmal ganz vom Haus weg, alleine eine Runde mit ihr durch den Park gehe. Wenn wir alleine unterwegs sind, ist der Weg zurück zum Haus überhaupt kein Problem, sie läuft brav an der durchhängenden Leine, ist aufmerksam, also das klappt wirklich super, nur mit Chila zusammen leider noch nicht so richtig.

Hätte ich Deine Konstellation, würde ich wohl eine Runde gemeinssam gehen und eine getrennt, und dann auch sehr intensiv mit dem jeweiligen Hund arbeiten.

Ja, so haben wir das auch geplant, ist zwar ein bisschen umständlich, aber machbar und im Gegensatz zu gestern, war sie heute beim Spazierengehen ein Schatz. War super brav zu anderen Hunden, die uns begegnet sind, hat sie nicht angekläfft sondern war echt richtig lieb und kontaktfreudig. Ab und zu hat sie zwar nochmal zu Hunden, die noch weiter weg waren, hingeschielt und wurde dann auch ein bisschen (echt kein Vergleich zu gestern) unruhig, aber nachdem ich ihre Aufmerksamkeit wieder auf mich gelenkt hatte, lief sie ganz brav weiter, ohne überhaupt im Ansatz so ungehalten zu werden wie gestern (also vorgestern, ist schon ein bisschen spät :D ).

Gestern Abend musste ich lachen, sie kennt ja noch so gut wie gar nichts und als sie dann zum ersten Mal sah, wie der Fernseher anging, erstarrte sie augenblicklich und starrte ganz gebannt auf den Bildschirm. Dann kam sie zögerlich mit dem Schwanz wedeln zu mir und legte sich vor meine Füße. :D:)

Und bevor ich jetzt in's Bett gehe, noch eine Frage.

Und zwar geht es um unsere Katze, eigentlich ging ich davon aus, dass sie als ehemaliger Straßenhund schon Bekanntschaft mit Katzen geschlossen hat, aaaaber irgendwie scheint das wohl doch nicht der Fall zu sein, denn von unserem Kater ist sie total fasziniert.

Sie legt sich ganz flach auf den Boden und starrt ihn an, fixieren trifft es auch ganz gut, jedenfalls lief sie jetzt auch schon ein paar Mal zu ihm hin (er saß bzw. lag gerade), schnüffelte an ihm und stand dann ganz erwartungsvoll vor ihm. Er ist davon nicht allzu begeistert, faucht sie halt ab und zu mal an, wenn's ihm zu bunt wird, aber um jetzt nochmal auf meine eigentliche Frage zurück zu kommen, wenn der Kater z.B im Esszimmer ist (meistens irgendwo zwischen den Stühlen) dann läuft sie sofort hin. Der Kater allerdings möchte dann gerne wieder zurück in's Wohnzimmer. Auf Rückwegen läuft er immer etwas schneller und Nelli rast dann jedes Mal wie eine Verrückte hinter ihm her und bellt ihn an. Er bleibt dann irgendwann stehen und Nelli ist natürlich total durch denn Wind und kommt dann schlecht wieder runter.

Natürlich versuche ich das Nachrennen zu verhindern/korrigieren (wäre ja besser, es würde gar nicht erst so weit kommen), nur ehrlich gesagt klappt das eher selten als oft.

Anja, wäre das dann z.B so eine Situation, wo eine Hausleine von Vorteil wäre? Immerhin könnte ich sie so schneller packen, der Nachteil ist nur, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie das sonderlich interessiert, wenn sie erst einmal aufgedreht ist und das geht bei ihr innerhalb von Sekunden, also klappt das actio-reactio (noch) nicht so wie es sollte.

Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich könnte mir vorstellen, dass Chila zuhause etwas ausstrahlt und kommuniziert, was Ihr nicht sehen könnt. Was aber mit ihren Ressourcen und ihrem Territorium zu tun hat. Vielleicht baut Nelli deshalb so viel Stress auf, sobald Ihr Euch dem Zuhause nähert. Daher dann auch das Ziehen.

Vielleicht kennt Nelli wirklich sehr wenig von unserer zivilisierten Welt.

Ich vermute, dass sie einen sehr hohen Grundstresslevel im Moment fährt. Weil ALLES neu ist. Darauf könnte man zurück führen, dass sie so schnell hoch fährt und schlecht wieder runter.

Natürlich ist eine Hausleine in solchen Situationen wie mit der Katze hilfreich, da Du verhindern und Korrigieren kannst. Und das so lange und intensiv, wie es nötig ist, um Ruhe zu erhalten.

Wenn Du zig Mal etwas sagst, wirst Du unglaubwürdig. Ich sage lieber einmal etwas und unterlege das mit einer sehr deutlichen Körpersprache (Bedrängen z.B.) und danach ist Ruhe, die ich Verbal wieder freundlich und sofort bestätigen kann. Ich diskutiere nicht. Ich handele. Nötigstenfalls eben auch mal etwas derber.

Je höher der Stresslevel des Hundes ist, desto weniger ansprechbar ist er. Man kommt einfach nicht mehr "durch", weil das Gehirn dann die Aufnahme von "unwichtigen " Reizen blockiert. Deshalb lernt man auch nicht oder nur bedingt unter Stress.

Schade, das sind alles nur Spekulationen. Würde ich die Hunde sehen, könnte ich Dir viel mehr dazu sagen. Kann auch sein, ich liege total verkehrt.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...