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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Tierkommunikation – das Beste, was ich machen konnte

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Schon lange geistern immer mal wieder Tierkommunikationen durch meinen hündischen Bekanntenkreis. Oft schon hörte ich von beeindruckenden Ergebnissen, manchmal allerdings auch Befremdliches, was mich immer wieder von diversen Empfehlungen Abstand nehmen ließ.

Letztlich wusste ich auch nie so klar, was ich eigentlich wissen will, und OB ich damit überhaupt umgehen könnte.

In den letzten Monaten verfestigte sich bei täglich das Gefühl, mir bleibt nicht mehr viel Zeit mit meinem Hund. Sherlock ist 9,5 Jahre alt und zeigt hier und da körperliche Alterserscheinungen, die ich jedoch nie genau benennen konnte. Mal hier schief, mal da humpelig, mal ein runder Rücken, mal super drauf, selten missmutig und müde.

Dies äußerte ich bei einem privaten Hundetreffen am Lagerfeuer gegenüber Jana http://www.polar-chat.de/profile.php?id=4744, die ich über das Forum seit über einem Jahr kenne. Sie sagte dann so locker nebenbei:ich kann ja mal mit ihm reden. Aha.. okay

Ich wusste zuvor gar nicht, dass sie auch in diesem Bereich tätig ist, aber es kam sofort das Gefühl, WENN ich TK zulassen würde, dann mit Jana. Ich empfinde Jana als bodenständige Person, die nicht überkandidelt esoterisch über den Dingen schwebt, sondern mitten im realen Leben steht und einfach diversen Dinge zwischen Himmel und Erde, für die die Wissenschaft noch keine eindeutigen Beweise gefunden hat, offen gegenüber steht, sie ausprobiert, Seminare besucht und sich selbst und ihre Arbeit permanent selbstkritisch hinterfragt.

Im Vorfeld der Kommunikation fragte sie Sherlock, ob er überhaupt mit ihr sprechen möchte. Das bejahte er. Ich schrieb einige Fragen auf, die ihn, seine Gefühle, seinen Körper, aber auch die Dinge betreffen, die mit meiner Arbeit und seinen Pflichten dabei zu tun haben. Als Jana mir die Kommunikation dann zuschickte, heulte ich erst einmal den halben Abend. Nicht, weil es so traurig war, sondern weil es mich so bewegte.

Es gingen mehrere Tage ins Land, bis ich seine Worte sachlich lesen konnte, ohne zu weinen. Den Text schickte ich auch nur sehr wenigen Menschen, von denen ich wusste, dass sie damit umgehen können bzw. die mich darum baten.

Mit dem Körpercheck hatte ich echte Probleme. So war ich mir im Vorfeld sicher, von ihm irgendetwas aus dem Hüft-Bereich oder dem Bereich der Lendenwirbelsäule an Schmerzen vermeldet zu bekommen. Nein, nichts. Stattdessen Kribbeln in den Füßen, Verspannungen zwischen den Schulterblättern, ein Kratzen im Hals und evtl. linksseitig am Bauch irgendwas. Nix von hinten. Nachdem ich Jana noch mal ansprach, sagte sie, von hinten sei irgendwie gar nichts zurück gekommen, als wäre da kein Empfinden. Deshalb hatte sie auch nichts darüber verloren.

Eine Bekannte, die den Text auch las, stolperte dann über das Kribbeln in den Füßen, mit dem ich so gar nichts verband, und meinte, es könnte ja etwas auf Nerven drücken. Vielleicht in der Wirbelsäule. Hmmmm. Das Grübeln ging los.

Vor 2 Jahren ließen wir ein MRT machen von der Wirbelsäule. Mir fiel wieder ein, dass da von einer leichten Verengung in einem Wirbelkanal gesprochen wurde, wo Nerven laufen. Wie auch immer dieses Ding in der Fachsprache heißt. Das sollte aber laut Aussage des Arztes zum damaligen Zeitpunkt keinerlei Auswirkungen auf Sherlocks Motorik haben. Nun ploppte das wieder hoch in meiner Erinnerung, wir sind ja auch 2 Jahre weiter.

Bin heute sowieso zum Tierarzt gefahren, weil Bär eine neue Impfung brauchte, und hab das alles mal angesprochen. Auch die Bedenken, die ich wegen der Schilddrüse habe, dass da mit der Zeit durch die Substitution etwas aufs Herz geschlagen sein könnte, weil er an wärmeren Tagen unter Belastung häufig keucht und leicht hustet. Im Winter ist alles gut.

Meine Tierärztin stand meinen Aussagen in Bezug auf die TK sehr offen gegenüber. Es verdichtet sich nun der Verdacht, dass Sherlock ein beginnendes oder schon leicht fortgeschrittenes Cauda Equina Syndrom haben könnte. Auf die Idee wäre ich so nicht gekommen. Ich dachte immer, das schwere Aufstehen hinten, wenn er viel gemacht hat, ist eher ein Arthrose-Symptom eines älteren, großen Hundes, der zu lange mit angerissenen Kreuzbändern herum rannte, weil wir einer Fehldiagnose aufgesessen waren.

So wird es also dazu kommen, dass ich demnächst in Norderstedt bei Dr. Magunna bzw. in seiner Klinik einen Termin machen werde, bei dem folgendes abgecheckt wird:

1) Schilddrüse mit großem Blutbild

2) Untersuchung der Verengungs-Stelle von vor 2 Jahren mit Röntgen und zur Not auch einem weiteren MRT (letzteres ungern, da nur unter Vollnarkose möglich)

3) Herz-Ultraschall bzw. was sonst nötig ist, um das Herz zu checken

Sollte es nötig sein, würde ich nicht mit der Wimper zucken, meinen Hund mit knapp 10 Jahren in Bezug auf Cauda Equina operieren oder therapieren zu lassen. Welche Möglichkeiten es gibt, werde ich mir erst einmal von Seiten der Schulmedizin vorstellen lassen, aber auch durchaus alternative Heiltherapien ins Auge fassen. Nun warte ich erst mal, bis ich eine konkrete Aussage von Dr. Magunna vorliegen habe, der mein vollstes Vertrauen in Sachen Orthopädie genießt.

Sherlock hat mir ganz klar signalisiert, dass er fit ist, dass er gerne lebt, dass er noch einiges mitzumachen gedenkt, aber dass er gerne ein paar mehr Pausen bei der Arbeit hätte, die seinem Alter angemessen sind. Er zeigt es mir schon lange sehr deutlich, wann er mag und wann eher nicht. Ich war eben nur meist der Ansicht, mich durchsetzen zu müssen...

Insgesamt hat er mir einige Augen geöffnet, vieles habe ich unbewusst schon wahr genommen, aber vielleicht nicht richtig deuten können. Manches muss ich wohl auch noch einige Male lesen, um es richtig zu verstehen. Unsere Beziehung war die letzten Monate/Jahre eh schon recht eng, natürlich auch mit Ups and Downs, wie jede gesunde Beziehung, aber seit der Kommunikation ist es irgendwie schon fast unheimlich, wie noch schöner es sich anfühlt. Habe den Eindruck, ihn noch besser zu verstehen, ich ergreife Maßnahmen, auf die ich vorher so nicht gekommen bin, ich reagiere und agiere anders, bin ruhiger und verständnisvoller. Und dafür bekomme ich noch viel mehr zurück, als zuvor schon.

Es sind kleine Gesten, für Außenstehende kaum zu bemerken. Aber sie sind da. Und es ist unglaublich schön.

Den eher privaten Teil der Kommunikation möchte ich nicht veröffentlichen, aber die Teile, die ich für alle Menschen tauglich finde, weil sie auch an die Menschen gerichtet sind, möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Als Einleitung sagte er:

ich habe gewartet

gewartet und Geduld gezeigt

ihr Menschen seid immer so langsam

langsam im Begreifen

im Begreifen von Informationen

aber ich habe mich daran gewöhnt

ich kann mittlerweile warten

es ist die Zeit, die nicht warten kann

ich schon

manchmal haben wir aber einfach nicht so viel Zeit

der Zeitpunkt kommt aber immer

nur beachtet, dass ihr danach nicht mehr soviel Zeit habt

nehmt es wahr

missachtet es nicht

die Informationen sind wichtig

wichtig für uns

für dich, für mich

für die Menschen und für die Tiere

achtet aufeinander

gebt Acht und passt auf

nur so können wir miteinander leben

nur so können wir füreinander da sein

hört euch zu

hört uns zu

die Zeit ist im Wandel

passt auf, dass ihr das nicht verpasst

achtet euch und seid füreinander da

Auf die Frage, was ihn traurig macht, antwortete er folgendes:

die Resignation

die Blockierungen der Menschen

die Naivität

der Frust und die Traurigkeit

die Hoffnungslosigkeit

vieler Lebewesen

es ist zu schade

das Potenzial nicht zu nutzen

warum sehen die Menschen das nicht?

warum hetzen sie gegeneinander?

warum sind sie nicht füreinander da?

das will und kann ich nicht verstehen

das will ich nicht akzeptieren

die Menschen müssen aufwachen

aufwachen aus ihrem kleinen Kreis der Verzweiflung

des Kummers und des Unglückes

Es ist mir vollkommen bewusst, dass es viele Leser gibt, die Tierkommunikation für völligen Humbug halten. Sicherlich gibt es, wie in allen Berufs- und vor allem Berufungsbereichen auch genügend Scharlatane, die liebenden Tierhaltern über diese Schiene mit Anlauf nen schnellen Euro für wenig Aufwand aus der Tasche ziehen.

Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen Himmel und Erde einige Dinge gibt, die wir noch nicht greifen, berechnen oder beweisen können. An denen sich die Wissenschaft die Zähne ausbeißt und sie deshalb als nicht existent bezeichnet.

Mir hat das, was Jana von meinem Hund übermittelt hat, sehr viel Input gegeben. Ich sehe klar, was zu tun ist, habe eine Perspektive mehr erhalten. Nicht nur auf gesundheitlicher Basis für meinen Hund, sondern auch auf mentaler Basis für unsere Beziehung, meine Arbeit, unser Leben.

Dafür bin ich Jana und Sherlock unendlich dankbar.

Jana findet man übrigens unter http://www.tierischekommunikation.de

LG Anja

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Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen Himmel und Erde einige Dinge gibt, die wir noch nicht greifen, berechnen oder beweisen können. An denen sich die Wissenschaft die Zähne ausbeißt und sie deshalb als nicht existent bezeichnet.

man übrigens unter http://www.tierischekommunikation.de

LG Anja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=67426&goto=1414378

Wenn du sagts,

"Ich weiß, dass es zwischen Himmel und Erde ... "

dann bist du auf dem richtigen Weg.

Ich wünsche dir viele wunderbare Momente, in denen dein Hund mit dir spricht.

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Ich finde das unheimlich mutig.

Kannst du vielleicht kurz erklären, wie das abläuft?

Muss man vor Ort mit dem Hund bei der Tierkommunikatorin sein?

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Anja,

auch ich glaube fest an TK und Jana versuchte auch schon einmal mit Sabi zu reden,

als er noch lebte. Dies ließ er aber nicht zu...anscheinend ging es ihm schon zu schlecht.

Nachdem wir ihn einschläfern ließen, schrieb ich hier ja darüber.

Jana teilte mir daraufhin in einer Antwort mit, dass Sabi danke sagt.

Ach, ich muss schon wieder weinen, wenn ich daran denke.

Du siehst, ich bin davon sehr überzeugt und wünschte, ich hätte früher schon diese

Art der Kommunikation bei Sabi machen lassen...

Schön, zu lesen, dass Sherlock so kommunikativ ist und er ein lebenslustiger Hund ist!

Du hast ihn sicherlich noch viele Jahre um dich!

Ich hoffe, dass eine OP nicht notwendig sein wird...

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Liebe Anja, es freut mich sehr für dich und deinen Sherlock, das dir das Ganze so viel gegeben hat.

Ich drücke euch die Daumen, das ihr die gesundheitliche Seite in den Griff bekommt. :knuddel :knuddel

Egal was andere über TK sagen, was du darüber denkst und ob du da hinter stehst, nur das ist für euch wichtig. :kuss:

Danke das du uns hast an diesem Erlebnis hast teilnehmen lassen :kuss:

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Hallo Anja,

ich bin gerade tief bewegt über deinen Thread.

Ich kenne dich nur übers Forum, aber ich finde schon immer, dass du eine besondere Hundetrainerin bist. Und das dich jetzt dein Sherlock auch noch zur TK gebracht hast, ist einfach ein weiterer Schritt auf deinem eh schon tollen Weg und ein Glücksfall für alle Hunde, die deinen Weg kreuzen werden.

Das dein Sherlock ein ganz besonderer Hund ist, zeigen seine Worte nochmals ganz deutlich.

Hut ab, dass du das Thema einstellst und danke das du uns da teilhaben läßt

Für den Gesundheitlichen Weg drücke ich beide Daumen.

lg

sabine

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Ich bin gerade total ergriffen.... das klingt alles wunderschön und ich wünsche euch Zweien viel Glück für euern weiteren, gemeinsamen Weg :)

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Hallo Anja,

ich finde, Sherlock hört sich sehr ernst und "erwachsen" an.

Ist bzw. war das auch Dein Eindruck vor der TK?

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Ich wollte noch sagen, dass Sherlock ein sehr weiser Hund ist.

Das was er kommuniziert ist wirklich faszinierend!

Auch ich danke dir, dass du dieses Erlebnis mit uns teilst...

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Ich für mich kann das nicht "einfach so" beantworten.

Ich kann mich nicht hinsetzen und zu meinem Hund sagen "Komm, wir trinken ein Glas Wein und reden mal miteinander."

Ich von meiner Seite aus kann es nicht erzwingen. Es kommt auf die Situation drauf an. Wie bereit ist man selber, wie bereit ist mein Hund. Es kann sein, dass wir 1x in der Woche Kontakt haben, dann wieder länger nicht.

Ich kann es nicht pauschalieren.

Vor Jahren habe ich mir alle möglichen Bücher gekauft und es passierte nichts - die Zeit war nicht reif dafür. Durch einen sonderbaren Zufall und 2 Umwegen, die im Rückblick jedoch bewußt gehen musste, bin ich zu jemanden gekommen, der es ermöglich hat, dass mein Hund und ich zusammen in Kontakt ge kommen sind.

Es ist nicht nur die Kommunkation mit dem Tier, sondern es sind noch viele andere Sachen dabei, die ein Außenstehender als unwichtig bezeichnet, die aber mehr als wichtig sind.

Man muss seine Sinne schärfen, und vielleicht auch etwas fördern oder fördern lassen.

Diese Erlebnisse geben mir so viel und ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen.

Interessant dabei ist; dass ich mit meinem 2. Hund nicht kommunizieren ... oder kommunizieren kann. Da ist alles ... still.

Was mir für mich in diesem Zusammenhang aufgefallen ist; man ändert seine eigene Sichtweite, Dinge werden unweichtig, die einem wichtig waren und umgedreht. Man sieht Menschen mit ganz anderen Augen und man spürt auch, wer in diesen Dimenssionen denkt, lebt und fühlt.

Meine Schwester hat unserer Mama durch Reiki geholfen. ... mag auch sein, dass es da vielleicht auch ... Zusammenhänge ´gibt ... (??)

Keine Ahnung.

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