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Hundeforum Der Hund
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Deutsche Schäferhunde tatsächlich unverträglich mit anderen Hunden?

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ich mache auch immer wieder die Erfahrung das die Schäfis anders sind. Sie kommen einfach auf einen zugerannt' überrennen dabei einfach den Anderen mit meist lautem Getöse und drehen sich dann erst um und sagen Hallo. Unmöglich! Und das liegt nicht nur an den Haltern die sind einfach so. untereinander kommen sie ja auch klar.

Meine Kleine wurde im letzten Jahr auch von einem Gebissen. Sie hat geschrien und sich ergeben aber der hat einfach nicht reagiert. Zum Glück hat er sie nur an der Hüfte gepackt ein paar Zentimeter weiter und er hätte den empfindlichen Bauchraum gehabt... Mein Großer macht nen riesen Bogen um die Schäfis und ich auch.

Das Problem habe ich hier mit Goldis, Labbis und BC.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=67536&goto=1416815

....hmmm, du hast solche Erfahrung gemacht mit Goldis, Labbis...die zugebissen haben??

Also ich kenne das von Labbis, das sie auf einen zurennen und aufdringlich sind: bei Melody war es früher auch extrem, aber sie würde nie zubeissen, sie will immer spielen und toben.

Aber sobald sie einer versucht anzugreifen rennt sie davon...bzw. sie versucht es.

Ich kenne leider auch viele unverträgliche Schäferhunde die wirklich dann agressiv werden.

Allerdings war es bei uns meistens Rüde mit Rüden, die sich überhaupt nicht verstanden haben.

Melody hatte da immer Glück: sie unterwirft sich meistens oder versucht abzuhauen.

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Aysha ist auch DSH Mix, aber sie ist so souverän, das viele Halter mit "Problemhunden" echt froh sind, wenn Aysha die "Erziehung" ihrer Hunde übernimmt. Sie macht dies allerdings ohne "Worte".

Sie braucht nur dazustehen und manchmal böse gucken...das reicht in der Regel schon.

Auch bei Pepples hat sie das super hinbekommen, das sogar sie nun die Hundesprache versteht ;)

Allerdings kann ich das Vorurteil auch verstehen, ich kenn auch solche DSH, vor denen hab ich auch Angst. Die finden sich allerdings meist nur auf den Hundeplätzen hier.

Wissenschaftlich ist es auch bestätigt, das die meisten Beißvorfälle mit dem DSH "passieren"

Die schlimmsten Beißer

Beißstatistik

Bei uns hier in der Gegend hab ich dieses Phänomen des --in andere Hunde reinrennen zu müssen--, von Labis extrem kennen gelernt. Aber die machen das dann nicht bei Aysha sondern bei Pepples :Oo

Ich würde es nicht unbedingt an der Rasse festmachen, sondern eher am Halter und der (fehlenden) Erziehung des Hundes.

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Vllt jammern Schäferhalter aber auch einfach nicht über jede Begegnung die nicht im "Blümchenbereich" verläuft?

Wenn ich mal die Jahre so zurück denke, wo sich irgendein Hund auf einen Schäfi von mir gestürzt hat müßte ich tatsächlich zu dem Schluss kommen Goldis seien wirklich das agressivste was an Hunden so rum läuft...dicht gefolgt von Jack Russel und Dackel.

Wie oft dagegen hat sich einer meiner Schäfis in böser Absicht genähert? .... noch nie.

Gruß Iris

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Da ich nun mit Ayla rausgehe, werde ich mich nachher zu diesem äußerst interessanten und lustigen Thema äußern.

Ich bestätige Katjas Angebot, auf dem Forumstreffen im Juli von Schäfer-Ängsten kuriert zu werden :)

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Ich sehe das Problem nicht in der Rasse sondern eher am Hundehalter und die Haltungsbedingungen.

Hunde die von klein auf mit anderen Hunden/Rassen Kontakte haben/hatten, ihre Umwelt erkunden konnten, sind sozial sichere Hunde.

Viele Schäferhunde oder Grosshunderassen werden abseits der Familie gehalten, meist Zwingerhaltung, weggekarrt mit dem Hundeanhänger auf den Hundeplatz und dort sich auch noch für einige Zeit selbst überlassen. Wie soll so ein Hund Umweltverträglich werden?

Gruß Christa

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Kann es vielleicht sein, das das Äußere der Schaferhunde auf andere Hunde grundsätzlich besonders bedrohlich wirkt?

Mir drängt sich der Gedanke auf, dass Hunde nicht mehr an die Stehohren gewöhnt sind. Ein aufmerksamer Schäferhund mit hochaufgerichteten Ohren, wirkt auf sie anscheinend bedrohlich.

Ich habe hier ja die Möglichkeit meine Doggen an alle anderen Rassen zu gewöhnen und beobachte die anfängliche Zögerlichkeit, wenn sie das erste Mal einem Schäfer begegnen.

Da ich positiv auf Schäferhunde reagiere, zeigen auch meine Hunde innerhalb kürzester Zeit, kein

Misstrauen mehr gegenüber dem jeweiligen Schäferhund und in den wenigsten Fällen , kommt es zu einer Konfrontation.

Ich kenne es noch von Doggen die vor 30 Jahren auch noch Stehohren hatten ( kupiert allerdings!) sowohl Mensch , als auch Hunde reagierten wesentlich vorsichtiger als heute .

Wenn Menschen schon vorsichtig und angstvoll reagieren ist es für ihre Hunde fast normal eine gewisse "Komm du nur her" Haltung einzunehmen, die dann sehr oft zu Zwischenfällen führt.

Ist jetzt nur meine Beobachtung

lg Hilde

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ich bin von zwei DSHen angefallen worden,

der eine hing mir am Arm.

Und ich würde NIE behaupten,

das DSH unverträglicher und aggressiver als ander Rasen sind.

das fhalte ich für kompletten Unsinn.

ich sehe es wie ChristaZimmer geschrieben hat.

Beim DSH kann ic mir gut vorstellen,

daß einfach viele einen soclhen Hund haben,

weil sie zuviel "Komissar Rex" gesehen haban,

diesen Hund so toll fanden,

"hach, SO EINEN will ich auch...."

und dann werden sie einem solchen Hund nicht gerecht.

Dann hab ich beobachtet,

daß viele Halter mit ihrem DSH so ein Schutzhundetraining machen.

und das dann nicht kontrollieren können,

so daß der Hund dann allein agiert.

Hier laufen einige Schäferhunde herum.

Die sind allesamt nett mit meinen Hündinnen,

und die sind alle gehorsam.

Verallgemeinerungen denkt sich Mensch aus,

und wozu führt das?

Esst ihr heut am Sonntag alle Schweinebraten mit Knödel und Sauerkraut?

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...zu den Stehohren:

das ist doch dasselbe in blau!

Auch so eine Verallgemeinerung!

man kann doch nicht einfach alle Hunde mit Stehohren in einen Topf werfen.....

meine Turron hat riesige Stehohren.

und weder große noch Mini Hunde haben je ein Problem mit ihr gehabt, geschweige denn Angst.

puh.

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In meiner Hundepension erlebe ich es oft, dass mir Kunden sagen, dass ihr Hund schlechte Erfahrungen mit Schäferhunden gemacht haben. Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen. Auch wenn der Deutsche Schäferhund immer noch der beliebteste Hund Deutschlands ist, sieht man ihn im Umfeld eher selten. Aber das mag auch daran liegen, dass viele dieser Hunde im Zwinger leben, nicht regelmäßig spazieren geführt werden und ihre Zeit vielleicht eher auf einem Schäferhundeplatz verbringen. Ich denke, dass hier mehrere Aspekte eine Rolle spielen. Die Einstellung des Halters zum Hund bezüglich Haltung und Ausbildung und dazu kommt, dass viele Schäferhunde wirklich ungebremst in andere Hunde rein rauschen, auch wenn sie nichts böses im Sinn haben. Vielleicht wird auch nicht so viel Wert auf eine gute Sozialisation mit anderen Hunden gelegt. Ohne jetzt ein Klischee aufwerfen zu wollen, aber es gibt einfach viele DSH, die im Zwinger leben und mit denen die Besitzer, wenn überhaupt, eine Ausbildung auf dem Schäferhundeplatz oder Schutzhundesport machen. Wenn Schäferhunde dann hauptsächlich nur mit Schäferhunden Kontakt haben, kann ich mir gut vorstellen, dass bei Begegnungen mit anderen Hunden Probleme entstehen. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Rasse-Hundevereine, aber der Schäferhundplatz mit den veralteten Erziehungsmethoden ist halt einfach noch der Klassiker.

In meiner Pension habe ich nur drei Kunden mit Schäferhunden. Alle leben normal mit in der Familie und haben täglichen Kontakt zu anderen Hunden. Diese Hunde sind total in Ordnung und kommen hier mit allen anderen Hunden in der Gruppe gut klar und die anderen Hunde auch mit ihnen. Aber wenn die Hunde anfangen zu spielen, wird es sehr schnell sehr ruppig und das ist natürlich nicht jedermanns Fall und das Spiel kann schnell kippen. Aus meiner Sicht verhalten sich Schäferhunde wirklich recht distanzlos ähnlich wie es bei den Labradoren der Fall ist. Da ist Ärger bei Hundebegegnungen natürlich auch vorprogrammiert. Mein Rüde mag auch keine distanzlosen Hunde und weist sie schnell in die Schranken. Während ein Labbi dabei aber in den meisten Fällen freundlich bleibt und sich nur wundert, warum der andere Hund nicht sein Freund werden will, fühlt ein Schäferhund sich eher angemacht und hält auch schnell mal dagegen.

Das sind aber alles nur meine persönlichen Eindrücke und soll auf keinen Fall verallgemeinernd sein. Wie gesagt, kenne ich auch genug Schäferhunde, bei denen das nicht der Fall ist. Dass bei mir ein Gasthund bevorzugt Angst vor Schäferhunden hat, habe ich auch noch nie wahr genommen. Der eine mag halt keine Doggen, der nächste kommt mit hibbeligen Terriern nicht gut zurecht. Nicht alles ist immer eine Frage der Sozialisation, sondern einfach eine Sympathiefrage und eine Frage der unterschiedlichen Spielkulturen.

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Moin,

Deutsche Schäferhunde tatsächlich unverträglich mit anderen Hunden?

Nein. Zumindest nicht in der Rasse angelegt.

Was das obere Ende der Leine anbetrifft - entdeckt man auch bei anderen Rassen

das ein oder andere kognitive Defizit.

Nicht alle "Kleinhunde" sind "Tutnixe"

Nicht alle Labbis sind "Willnurspielen"

Nicht alle Schäfis wollen andere Hunde fressen ,usw.

ach , und die Ohren helfen dem Hund bestenfalls klarer zu kommunizieren bzw.

das Gegenüber bekommt klarere Signale .

Wenn ein Mensch natürlich "negative " Erlebnisse mit einer best. Rasse hatte ,

legt sich der Mensch gerne mal einen Film an.

Wir dieser dann bei einer anderen Begegnung abgespielt , nimmt der eigene Hund

das auch noch an.

So wird dann aus dem Filmchen ein Leinwandepos...

LG Jörg

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