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Hundeforum Der Hund
Martina81

Nasentumor beim Hund

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nasentumore sind auch total selten.

Da hat man uns in der Tierklinik genau das Gegenteil erzählt.

Bei Rassekatzen kommt das wohl verhältnismäßig häufig vor und auch bei den Hunden soll das immer mehr auf dem Vormarsch sein, leider. :(

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haben sie nun gestern abend abholen können... ihr geht es wirklich ganz gut...

ist fit, verfressen wie immer... wenn man sie so sieht, kann man kaum glauben, was dort in der Nase drin sein soll...

die ganzen methoden der tumorbekämpfung kommen für uns jetzt nicht mehr in frage.. der Chefarzt der Tierklinik sagte uns, dass sie es womöglich gar nicht durchstehen würde... bei einer Chemo muss sie innerhalb einer Woche 4-5 mal in Vollnarkose gesetzt werden... sie ist immerhin fast 13jahre alt... da tuh ich ihr nicht an... und bei dieser Vereisungsmethode (was ich oben beschrieben habe) ist mit viele Schmerzen verbunden, da sie dann das komplette nasenbein abnehmen würde (die nase dann komplett räumen) und wieder drauf setzten!!! Das ist doch die totale Schinderei....!

Sogar der Tierarzt rät von all dem ab.. es kann monate dauern, oder auch schon morgen passieren... solange sie so fit ist wie jetzt und keine schmerzen hat, lass ich sie in ruhe u sie bekommt nur ihre medikamente...

Wenn es nicht mehr geht, dann werde ich sie erlösen... irgendwann kommt der Tag, dass weiß ich...

Ich bin trotzdem froh, dass es jetzt passiert ist, mit fast 13 langen vollkommenen Jahre, als wenn es mit 2Jahren passiert wäre....

Meiner Maus gehts jetzt gut und das ist die Hauptsache!!!!

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Das tut mir aufrichtig sehr leid für euch. Ich wünsche euch, dass ihr eure gemeinsame Zeit noch genießen könnt und dürft!

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Am Montag wird Francis nocheinmal operiert (Dresden Tierklinik)

Die Nase wird dann nocheinmal gespült und gesäubert, da sie immer mehr probleme, mit der Atmung (vor allem Nachts) hat...

Ich hoffe wir können ihr damit noch ein wenig helfen....

sie ist einfach noch viel zu fit für die Regenbogenbrücke, es macht mich fertig, aber ich muss da jetzt durch....

viel zeit kann man auch nicht rausschinden, aber so lange es ihr noch so gut geht, möchte ich ihr die chance geben...

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Ich wünsche euch viel Glück für die OP und alles Gute!

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Danke... sie ist 9:45Uhr dran, ich hoffe wir können sie gleich wieder mitnehmen... Wenn es aber zu stark nachblutet (wie beim letzten mal) muss sie eine nacht dort bleiden...

wie gehts deiner Maus?

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Zur Zeit alles gut bei uns!

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Hi, darf ich fragen wie es für euch ausgegangen ist, also wie viel Zeit euch noch gegeben war?

 

Ich fange mal ganz von vorne an...

Ich habe eine fünfjährigen Australian Shepherd- Hovawart Mix, mit welchem ich vor zwei Monaten erstmalig einen Tierarzt aufgrund einer merkwürdigen "Verletzung" am linken Nasenloch aufsuchte.

Hierbei hatte sich eine komische Kruste am Rand des Nasenloches gebildet, wobei meine erste Handlung war es wegzuwischen, da ich erstmal dachte, dass er das unterwegs irgendwo aufgegabelt hatte. Hierbei stellte ich jedoch fest, das nun ein Ministück der Nase fehlte, also ab zum Tierarzt. Diagnose Fremdkörper ... den haben sie dann da auch angeblich rausgeputzt, wobei ich, die ja nun auch mit vorn an der Hundenase stand nichts dergleichen erkennen konnte. Soweit lief es dann trotzdem erstmal ganz gut bis auf die Tatsache, dass sich über betroffenem Nasenloch, ich nenne es jetzt mal "am Nasenkranz" eine trockene Stelle gebildet hatte. "Gut" dachte ich mir, "behalte ich im Auge". 

Eine Woche später dann der Schock: Nasenbluten

Hund eingepackt und wieder ab zum Tierarzt. Wieder einmal nur ein kurzer Blick drauf geworfen, irgendwas von Entzündung gemurmelt und eine Salbe mitbekommen. Salbe und Nase- ihr könnt es euch vorstellen...

Nun hatten wir in der darauffolgenden Woche ohnehin einen Termin zum impfen, also da nochmal drauf geguckt "wenn es in vier Wochen nicht besser ist, schreibe ich Ihnen eine Überweisung in die Klinik" 

Vier Wochen kamen mir verdammt lange vor. 

Murphy hatte derweil alle 3-4 Tage Nasenbluten beziehungsweise einen schleimig- blutigen Ausfluss aus dem linken Nasenloch.  Gut, irgendwo vertraut man ja darauf, dass die Leute, denen man sein Tier anvertraut ihr Handwerk verstehen. Vier Wochen hab ich dennoch nicht gewartet. Im Urlaub noch rief ich da an, dass ich doch bitte umgehend eine Überweisung für die Klinik haben möchte. "Ja, wir melden uns und klären dann gleich den Termin ab". Nach zwei Tagen noch immer keine Meldung, also hab ich wieder dort angerufen. "Ja, wir haben die überwiesen. Sie können da jetzt anrufen und einen Termin machen." Spätestens zu dem Zeitpunkt wusste ich, dass die meinen Hund nie wieder in die Hände bekommen. Gut, dann habe ich in der Klinik angerufen und einen Termin für den 16. bekommen, der ja heute noch immer nicht ist. Richtig, es hat mir viel zu lange gedauert, denn nachdem mein Dicker und ich aus Bayern zurück waren, hatte er diesen Ausfluss täglich und auch mal häufiger am Tag. Ich habe umgehend in einer anderen Praxis angerufen, die eine Endoskopie vor Ort durchführen können. Heute war es dann soweit.  8:30 Uhr hatte ich den Termin. Mein Hund musste also zuvor, sprich Samstag bereits eine Blutabnahme und ausgiebige Untersuchung über sich ergehen lassen. Der erste Tierarzt (in der anderen Praxis waren es zwei verschiedene), der ein Niesen bei Murphy auslöste, um das Sekret zum Vorschein zu bringen. 

Um 10 Uhr erhielt ich dann einen Anruf (ich hätte erst um 11 durchrufen sollen bezüglich des Wach- Zustandes). Diagnose Tumor, Heilungschancen gering, das Ding eitrig und blutig. 

Er sei später leider nicht mehr im Haus, aber eine Probe hätte er nicht entnommen, da man ja häufig nicht an das "Innere" des Tumors käme und man dann nur Bindegewebe einschicke. Achja und die Kosten belaufen sich auf 203 €. 

Ja, was nun? Eine Welt bricht zusammen, man wählt sich durch Foren. Immer wieder die gleiche Frage "warum Murphy?" Mit fünf Jahren hat er sein Leben weiß Gott noch nicht gelebt. Also habe ich erstmal heulend bei meiner Mutter in der Firma angerufen, die auch unverzüglich nach Hause kam. Auf dem Weg zur Praxis haben wir mit einer anderen Klinik telefoniert, dessen Arzt eigentlich um 12 Uhr Feierabend gehabt hätte, aber uns als Termin dennoch um 12:30 Uhr angenommen hatte. Die Praxis in der ich die Endoskopie durchführen lassen habe hat uns die Bilder weder zeigen, auch nicht ausdrucken und ebenfalls trotz Bitten und auch bestätigen des Tuns nicht an die Klinik schicken können. Danke für nichts! Murphy noch ziemlich mitgenommen von der Narkose auf dem Behandlungstisch begegnet nun meiner Meinung nach einem sehr, sehr fairen Arzt. Er sagte uns, dass man anhand von Bildern teilweise nicht mal ausmachen könne, ob es sich überhaupt um einen Tumor oder einen entzündeten Polypen handeln (etc) könnte. Auch fragte er uns , ob wir während der ganzen Zeit der Krankheit nun überhaupt mal irgendein Medikament erhalten hätten. Nein, verdammt! Nur diese unnütze Salbe. Ok, wir probieren es mit Antibiotikum, starke Dosierung. Er kümmert sich um die Bilder und ruft morgen Vormittag an. Sollte keine Besserung mit den Medikamenten eintreten, würde er uns gerne ganz weit weg schicken, da bei uns in der Umgebung derartige Gerätschaften zur Entfernung nicht vorhanden sind. Die Voraussetzung hierfür ist, dass das Ding gutartig ist... alles oder nichts heißt es nun. Ein halbes Jahr gab uns der Arzt, der die Endoskopie durchgeführt. Murphy ist nach wie vor fit, schmeißt mir seinen Ball an den Kopp, frei nach dem Motto "ey Alte, jetzt hör auf zu heulen! Das wird schon irgendwie"

Der Arzt aus der Klinik, die wir gleich im Anschluss aufgesucht haben meinte noch, dass er die Op zwar selbst auch durchführen könnte, er aber dazu die Nase aufschneiden müsste -> Laser in der Uniklinik Leipzig wäre die bessere Option. Ich bin bereit diesen Weg zu gehen, denn Murphy ist noch nicht bereit zu gehen. 

Über Erfahrungen und Berichte bin ich nach wie vor sehr dankbar. Bis dahin erstmal 

 

Unten ein kleiner Verlauf der Entwicklung...

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Wie furchtbar.

Ich wünsche euch das Beste, das hört sich, wenn es so ist doch nach einem frühen Stadium an?

Erfahrungen habe ich keine aber in diesem Link

http://www.tierklinik-hofheim.de/fileadmin/user_upload/Downloads_Tieraerzte/Merkblaetter/Tumoren_der_Nasenhoehle_bei_Hunden_und_Katzen.pdf

wird eine Bestrahlungstherapie als Mittel der Wahl im Fall eines Tumors genannt. Generell ist die Onkologie der Tierklinik Hofheim wohl eine empfehlenswerte Adresse... allerdings habe ich jetzt im Netz auch von einem Fall einer gelungenen OP gelesen, du wahrscheinlich auch...

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Der Tierarzt, der uns die Klinik empfiehlt hat selber einen gelungenen Fall zu vermerken. Auch diesen hat er damals (vor 3 oder 4 Jahren müsste es gewesen sein) dorthin überwiesen. Dieser Hund ist heute 13 und nach wie vor fit. Das Ding ist auch nicht wieder gekommen. 

In welchem Stadium wir uns befinden, weiß ich gar nicht, denn dazu konnten beziehungsweise haben mir die behandelnden Ärzte keine Auskunft gegeben. 

 

Immer ein schmaler Grad zwischen hoffen und bangen, aber da müssen wir jetzt durch. Irgendwie werden wir das schon hin kriegen :/

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