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Hundeforum Der Hund
Renate

Zwingerhusten

Empfohlene Beiträge

Bei uns auf dem Platz hat ein Hund den Zwingerhusten.

Wir haben vorsorglich den Platz für ne Woche für alle gesperrt.

Jetzt habe ich heute im Internet gelesen, dass der kranke Hund bis zu 200 Tagen den Virus weitertragen kann!

Hat jemand Erfahrung und kann mir weiterhelfen?

Sonst können wir den Laden ja ganz zu machen!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Keine Ahnung wie das wirklich ist. Ich weiß nur einer von meinen Hunden hatte auch schon den Zwingerhusten, wir haben gleich vom Tierarzt was bekommen, da haben sich nicht mal unsere anderen Hunde angesteckt. Auf den Hupla sind wir natürlich trotzdem nicht gegangen.

Viele Grüße

Cadica

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Die kranke Hündin wird auch schon seit ner Woche behandelt, aber die 200 Tage, die im Internet standen, würden ja bedeuten, dass die arme Frau mit dem Hund gar nicht mehr kommen darf!

Würde mir leid tun, ist ne unheimlich liebe und sozialisierte Hündin, die sich einfach mit jedem Hund versteht!

Wäre toll, wenn mir jemand ne Antwort geben könnte!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hallo, Liebe Foris,

da derzeit einige Fälle von Zwingerhusten bekannt sind (...meine Hunde eingeschlossen!!!) hier mal ein Post aus meinem Forum, damit jeder weiss, um was es hier genau geht und wie Ihr die Anzeichen hierfür sofort erkennt:

Erkältung oder Zwingerhusten?

Er ist wieder auf dem Vormarsch und uns hat es auch erwischt.

Der sogenannte Zwingerhusten ist ein uneinheitlicher Komplex von primär viralen und sekundären, bakteriellen Infektionen der oberen Atemwege. Anders als der Name vielleicht fälschlicherweise vermuten läßt, können nicht nur im Zwinger gehaltene, sondern auch Wohnungshunde, an Zwingerhusten erkranken.

Als Erreger kommen gleich eine ganze Reihe verschiedener Viren und Bakterien in Frage (z.B. Bordetellen und Grippeviren, auch die menschlichen).

Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion und erfaßt schlagartig eine ganze Hundepopulation (Ausstellung, Hundeplatz, Hundeschule, Tierpension). Die Auswirkungen der Krankheit hängen ganz stark von den Umgebungsfaktoren (z.B. Haltung, Klima, individuelle Streßsituation und Alter, sonstige Erkrankungen) ab.

Bei robusten Tieren stehen trockener Husten ohne oder mit unbedeutenden Allgemeinstörungen, seröser Nasenausfluß und eine Mandelentzündung im Vordergrund. In schwerwiegenderen Fällen kommt es zu Fieber, gestörtem Allgemeinbefinden, quälenden Hustenanfällen (der Besitzer hat den Eindruck, sein Tier versucht zu erbrechen), rapidem Leistungsabfall, Kehlkopfentzündung (keine Stimme mehr oder nur heißeres Bellen) bis hin zur schweren Lungenentzündung. Der Zwingerhusten verläuft selbst bei geschwächten oder jungen Tieren selten tödlich, doch kann sich die Erkrankung je nach Schweregrad und Art der beteiligten Erreger trotz tierärztlicher Behandlung über Wochen hinziehen oder sogar bleibende Schäden hinterlassen.

Grundimmunisierung und jährliche Impfauffrischung mit einer Kombinationsvakzine, die das Erregerspektrum in dem entsprechenden Gebiet berücksichtigt, sind ratsam, bieten aber leider aufgrund der Vielzahl der eventuell beteiligten Erreger keinen 100%igen Schutz (vergleichbar der Grippeimpfung beim Mensch). In Problembeständen empfiehlt sich deshalb der zusätzliche Einsatz intranasal anzuwendender Vakzine (spezielle Impfung in Form von "Nasentropfen").

Als allgemeine Prophylaxe, um Erkältungskrankheiten aller Art vorzubeugen, gilt: Unterstützung des Immunsystems, so daß sich ihr Tier gegen den Angriff von Viren und Bakterien besser wehren kann. Hierzu gehören eine gesunde, ausgewogene Ernährung, eventuell unterstützt durch eine Vitaminkur in der Übergangszeit, und viel Bewegung an der frischen Luft.

Bei nassem Wetter ist es wichtig, ihren Vierbeiner nach dem Gassigehen mit einem Handtuch gründlich abzureiben und ihn an einem warmen, zugfreien Ort richtig trocken werden zu lassen. Bei Tieren, die physisch und psychisch gefordert sind (z.B. Sport-, Jagd- und Showhunde, tragende Hündinnen, Junghunde im Wachstum), ist zu bedenken, daß sich der möglicherweise damit verbundene Streß immunsuppressiv auswirken kann.

Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei uns Menschen die Schleimhäute, auch unsere Tiere können darunter leiden und anfälliger gegenüber Erkältungskrankheiten werden. Bei empfindlichen Hunden empfiehlt sich daher ein Raumbefeuchter, Zimmerbrunnen, der Topf Wasser auf der Fensterbank oder ähnliches. Zwingerhunde sollten neben einer guten Hundehütte einen von unter gegen Kälte isolierten und gegen Zugluft abgeschirmten Liegeplatz haben. Lassen sie Wohnungshunde, welche die Kälte nicht gewohnt sind, nicht für längere Zeit im abgestellten Auto oder im Freien angebunden sitzen, vor allem nicht, wenn ihr Fell feucht oder sogar nass ist. Wer zusätzlich etwas zur Abwehrstärkung seines Vierbeiners z.B. in Form von pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten tun will, fragt bitte seinen Tierarzt um Rat.

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Hier noch eine weitere Beschreibung:

Symptome:

Einige Tage nach der Ansteckung (meist 4 bis 10 Tage) treten Atembeschwerden, Husten und Nasenausfluß auf. Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien sind entzündet. Der Husten kommt oft schlagartig als richtige Attacke und ist mit einem starken Würgereiz verbunden, so dass man auch an einen Fremdkörper im Hals denken könnte.

Das Allgemeinbefinden ist meist nicht beeinträchtigt, auch das Abschlucken von Futter macht keine Probleme. Fieber kommt bei den einfachen Fällen nicht vor.

Bei komplizierten Formen leidet der Patient unter fiebriger Lungen- und Brustfellentzündung. Dieses Krankheitsbild ist ungleich dramatischer.

Der Husten kann nach wenigen Tagen verschwinden, aber auch 14 Tage (oder in ungünstigen Fällen monatelang) anhalten. Bei komplizierten Formen sind Todesfälle möglich! Auch Folgeschäden an Lunge und Herz können bei längerer Krankheitsdauer und schwerem Verlauf auftreten.

Der Nasenausfluß ist anfangs meist wässrig-klar, durch bakterielle Erreger kann er eitrig werden. Wie der Husten kann auch der Nasenausfluss unterschiedlich lang bestehen bleiben.

Bei eitrigem Nasenausfluss und Fieber wird der Tierarzt nachfragen, ob der Hund gegen Staupe ausreichend geimpft ist.

Diese kann ähnlich aussehen!

Wie wird die Krankheit behandelt?

In leichten Fällen, wenn der Husten nach ein bis zwei Tagen wieder verschwindet, ist keine spezielle Behandlung nötig. Hier ist offenbar das Abwehrsystem des Patienten so stark oder die krankheitsverursachende Wirkung des Erregers so schwach, daß der Körper selbst damit fertig wird.

In allen fraglichen Fällen oder bei Fieber, eitrigem Nasenausfluß, gestörtem Allgemeinbefinden bleibt der Gang zum Tierarzt unvermeidlich. Er wird den Hund mit Antibiotika, schleimlösenden und eventuell auch mit abschwellenden und fiebersenkenden Mitteln versorgen.

Auch ein Aufbau des Immunsystems z.B. mit Ecchinacea ist sinnvoll. Möglicherweise muss auch ein Röntgenbild von Herz und Lunge angefertigt werden, insbesondere wenn eine Lungenentzündung oder auch ein Herzleiden vermutet wird. In schweren Fällen können auch noch Blutuntersuchungen dazukommen.

Da ein langer und/ oder komplizierter Verlauf zu Spätschäden und zum Tode führen kann, darf man diese Krankheit auf keinen Fall verharmlosen.

Wie kann man vorbeugen?

In Deutschland haben wir zur Zeit nur einen injizierbaren Impfstoff gegen Parainfluenza-Viren (das Pi oder zweite P auf dem Aufkleber im Impfbuch). Leider liegt er nicht als Einzelimpfstoff, sondern nur in Kombination mit Staupe, Hepatitis und Parvovirose vor. Es lohnt sich daher, bei der jährlichen Kombinationsimpfung den Zwingerhusten miteinzubeziehen. Andernfalls muß zweimal im Abstand von etwa 2 bis 4 Wochen mit dem Kombi-Impfstoff nachgeimpft werden.

Als Alternative ist noch ein "Nasenimpfstoff" auf dem Markt, was bedeutet, daß der Impfstoff in beide Nasenlöcher des Hundes eingeträufelt wird. Einige Hunde wehren sich sehr stark bei dieser Maßnahme oder der Tierarzt hat keine Chance ungefährdet am Vorderende des Hundes zu arbeiten. Ansonsten ist dieser Impfstoff recht gut, schützt allerdings nur gegen die eine wichtige Bakterienart "Bordetella", dies aber schon innerhalb von wenigen Tagen nach einer einmaligen Verabreichung! Leider hält der Impfschutz nur etwa 6 bis 8 Monate an. Selten kommt es nach der Impfung einige Tage zur Niesen, Husten und Nasenausfluß.

Die injizierbare Variante des Impfstoffs, die noch bis vor wenigen Jahren erhältlich war, enthielt beide Erreger (B und Pi), ist aber nicht mehr auf dem Markt.

Empfohlen wird, beide Formen der Impfungen durchführen zu lassen, die "Nasenimpfung" aber vor allem bei gefährdeten Hunden oder aber spätestens, wenn man von Zwingerhustenausbrüchen im Umkreis erfährt. Möglicherweise ist dann das Immunsystem schneller als die Infektionsausbreitung.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Immunsystem nach allen Regeln der Kunst zu stützen. Außer dem Verhindern von Streß gibt es die Möglichkeit, Paramunitätsinducer injizieren zu lassen (schnelle Wirkung) oder längerfristig Echinacea-Präparate zu geben.

Insbesondere vor großen Ausstellungen können die Paramunitätsinducer ein hilfreicher zusätzlicher Schutz sein.

Quelle: Internet

Gruß

Sven

PS: Sollte jemand Fragen zu dieser Krankheit haben, könnt Ihr mir auch gerne eine PN schicken.

Meine Hunde sind wieder auf dem Wege der Besserung.

Die Behandlung erfolgte folgendermaßen:

Zunächst wurden die Hunde mit Penicilin behandelt (Spritze beim TA). Weitere Behandlung mit Synolux-Tabletten.

Zur Behandlung des Reizhustens: Paracodin N-Tropfen.

Als Hustensaft: Canipulmin Liquid.

Als Hausmittelchen verwenden wir "Stern´s Schneckensaft" (...spart Euch bitte sämtliche Kommentare bzgl. dieses Namens... Das Zeug hilft !!! ).

Außerdem fördert Fenchelhonig die Genesung.

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Hallo,

war vor rund zwei Wochen auch beim TA.

Mein Jasper tat, meiner Meinung nach so wie wenn er Gras auskotzen wöllte. Meist allerdings Nachts, Tagsüber selten. Wurde dann fast zwei Wochen mit Antibiotika und mit so nem Hustenlöser namens Bisolvon (Bromhexin-Pulver) behandelt. Auswurf gab's nur gering und klar. Aber keinerlei nasaler Ausfluss etc. Das Bromhexin-Pulver werd ich mir allerdings nochmal besorgen. Is ja im allgemeinen gegen Sekretstau in den Atemwegen. Kenn ich zur genüge... Vielleicht brauch ich's nochmals.

Ich bin aber bis jetzt noch nie auf nem HUPLA gewesen, wegens möglicher Ansteckungsgefahren... Grundstück ist groß ja genug...

Aber jetze geht's wieder mit'm "Husten". Oder könnt's auch was anderes gewesen sein ? Weil Zwingerhusten kann ich kaum glauben. Gibt's da nich mehr Komplikationen etc. ???

Huch, nu waren doch schon Erläuterungen schneller da, als mein Beitrag... "Mein" Antibiotikum hieß auch Synulox, und dann noch Tribrissen als Zweites.

Achja, woher bekommt man "Stern's Schneckensaft" denn ?

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zeus hat nun auch den zwingerhusten.

nachdem er freitag nacht nur gehustet und gewürgt hat, sind wir samstag morgen zum TA.

er bekam 3 spritzen, weiss allerdings nicht für was, und hustensaft Attusin und antibiotika tabl. Marbocyl 80mg.

nun kommt mein problem, der hustensaft scheint ziemlich bitter zu sein, und mein mann hat mit einer kl. spritze die menge in den mund gespritzt und zugehalten. danach hat er elend lang gehustet. das muss doch auch anders gehen.

die tabl. hab ich erst versucht in ein stck fleischwurst zu stopfen, hat er ausgespuckt. sie ist aber auch ziemlich gross.

dann hab ich sie pulverisiert und unter ein bischen dosenfutter gemischt. er hats nicht angerührt. wie bring ich das in den rein.?

lg

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(bearbeitet)

evtl.kannst du ja die tabletten durchbrechen und mit leberwurst ummanteln. das müßte ja dann mit einem haps weg sein. ich glaube bei schecker.de gibts auch solche leckerlis, die man als tablettendepot nehmen kann (sind hol und haben einen deckel.

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bei meinen hunden reicht allerdings ein ritz in einem kleinen (ein-haps-groß) fleischwurststückchen, wo die tablette rein kommt.

wenn das nicht klappt, könnt ihr ja vorher 2 gleichgroße fleischwurststückchen zum schnappen werfen und dann das präparierte hinterher.:???

saft bekommt jule auch über eine spritze ins maul gespritzt und zwar halte ich ihren kopf dabei in den nacken, spritze den saft schnell rein und halte kurz zu.

macht es nicht so spannend mit 10-mann unterstützung, je mehr tamtam umso unruhiger wird der hund. bereitet die spritze gut vor und dann zack zack rein damit.

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Also ich glaube die Hunde vertragen das Spritzen des Husensafts in den Mund ganz unterschiedlich. Ich hatte für unsere fünf den gleichen Saft wie du. Bei vier Hunden war es kein Problem, aber Aika hat nach dem Saft auch ewig gehustet.

Ist zwar doof, wenn der Saft den Husten im ersten Moment verschlimmert, aber Aika war dadurch genauso schnell gesund wie alle anderen.

Mit den Tabletten würde ich es auch so versuchen wie Sabine es schon geschrieben hat. Ein paar Stücken Wurst geben und irgendwann die Wurst mit Tablette (am besten halbiert oder geviertelt) geben. Müßte eigentlich klappen.

Viele Grüße

Cadica

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Da hab ich ja wohl Glück mit meinen beiden.

Tabletten werden bei uns in ein Kügelchen Leberwurst eingerollt, und da Leberwurst das Higtlight schlechthin für die beiden ist, verschwindet es ratzfatz im Maul und wird auch direkt runtergeschluckt.

Hustensaft gibts bei uns vom Löffel!

Ja, die beiden nehmens einfach so vom Löffel und drängeln sich vor, als erster dran zu sein!

Vielleicht haben wir bis jetzt aber auch einfach nur Hustensaft erwischt, der halt lecker schmeckt oder riecht.

LG Renate mit Shelly und Boomer

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