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Hundeforum Der Hund
Toddy1

Frage zum Verhalten

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Hallo an Alle,

unser Hund hat Angst vor fremden Menschen, hauptsächlich vor fremden Männern. Nun verhält es sich so, das wir sehr häufig bei meinen Eltern mit ihm zu Besuch sind. Meine Schwester und Mutter kennt er auch schon und die Gesichter (Gerüche) kann er sich scheinbar auch merken, aber sobald mein Dad und/oder mein Bruder den Raum betreten, fängt Toddy an zu knurren. Dabei ist es egal ob sie sich bereits in seiner Nähe aufgehalten hatten. Sobald sie einen Raum verlassen und später wieder hineinkommen beginnt er wieder sofort zu knurren, als hätte er sie vorher noch nie gesehen. Wir haben es schon mit Superleckerchen versucht, die von den Männern ohne das sie den Hund dabei beachtet haben, hingeworfen worden sind, aber Toddy nimmt diese Leckerchen nicht und auch spielen findet er dann nicht spannend genug.

Könnt ihr mir Tips geben wie ich ihm meinen Bruder und Vater etwas schmackhafter machen kann und wie ich am besten auf das Knurren seinerseits reagiere? Schimpfe ihn dann immer weil ich Aggression gegenüber Menschen nicht tolerieren möchte.

Für eure Ideen bin ich sehr dankbar

Gruß Josie und Toddy

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Mein Bauchgefühl sagt auf keinen Fall schimpfen eher ignorieren aber ich würd nen Profi fragen .

lg Bj

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Wie verhält er sich denn, wenn er mal ganz alleine mit Deinem Bruder, oder Vater ist.

Kann einer von beiden mit ihm alleine spazieren gehen? Wenn er Leckerlies nicht annimmt,

scheint er schon sehr unter Stress zu stehen, also schimpfen auf keinen Fall.

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Mein Hund hatte anfangs auch Angst vor fremden Menschen, ist auf Besucher losgegangen, die die Wohnung betreten wollten, knurrend, schnappend (er war damals ca 3 Jahre alt, groß und stark und ein Angsthund, der in seiner Angst halt nach vorne gegangen ist).

Ich hab ihm dann schon mit einem kurzen, scharfen "Nein!" gesagt, dass ich das nicht dulde, sogar meine Hand zwischen ihn und den Besucher gehalten, hab ihn aber auch gleichzeitig kurz in einen anderen Raum geschickt, um ihn aus der Situation zu nehmen.

Hab dann den Besuch angewiesen, den Hund total zu ignorieren, ihn nicht zu bedrängen. Besuch wurde allerdings mit Leckerchen gespickt. Außerdem hab ich Leckerchen um den Besuch auf dem Boden verteilt. Hund dabei völlig normal behandelt, ohne Aufregung und ohne ihn zum Besucher zu drängen oder so. Als wär alles wie immer, völlig entspannt und normal. Irgendwann merkt Hund das dann auch, dass ja eigentlich alles ganz ungefährlich ist und ihm niemand was böses will. Holt sich vielleicht mal gaaanz vorsichtig ein Leckerchen in der Nähe vom Boden. Wichtig ist, dass der Besucher (oder eben Dein Vater/Bruder) ihn auch hierbei nicht weiter beachtet. Irgendwann traut er sich auch näher ran. Irgedwann kann ihm Dein Vater vielleicht ein Leckerchen hinlegen, dann hinhalten etc.

Bis Hund wirklich verinnerlicht, oh, von dem geht keine Gefahr aus, kanns aber schon eine Zeitlang dauern. Sowas geht nicht von heute auf morgen. Hier ist Geduld gefragt.

Mein Paco freut sich heute über jeden Besuch, schleppt sofort stolz sein Quitschie an, zeigt es, will gestreichelt werden und findet Besuch, auch von Fremden, einfach toll. =)

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Er lässt sie gar nicht nahe an sich heran sucht gleich eine schützende Ecke, meist unter der Sitzbank in der Küche. Wir unternehmen häufig zusammen Wanderungen, wenn mein Paps oder jemand anders ihn an der Leine hat geht er nicht mit, selbst bei meinem Freund wird das schon schwierig wenn er mich zur Bushaltestelle bringt und ich dann nicht mit zurück gehe dreht er sich immer wieder um. Wenn ich ihn allerdings stundenweise bei meinen Eltern lasse dann bellt er zum mindest nicht wenn einer der Beiden in den Raum kommt. Es muss also etwas mit meiner Anwesenheit zu tun haben. Vielleicht hat er nicht genug Sicherheit. Und selbst wenn wir dort schlafen, also wirklich einen längeren Zeitraum im Hause sind ist er die ganze Zeit unruhig, hechelt stark, zittert wenn ihn einer der Männer auch nur anschaut und weicht auch dann schon zurück, nachts wandert er dann ständig umher und folgt mir sogar aufs klo, dann mache ich ihn nachts immer an die Leine und halte die während des Schlafens fest, dann schläft er auch ruhig.

Im Garten mache ich es immer so, das ich ihn wenn er bellt aus der Situation heraus nehme das er sich einen Augenblick beruhigen kann und dann gehe ich wieder hin. Habe überlegt das im Haus auch zu versuchen. Es wundert mich nur das er immer so tut als wenn er die beiden noch nie gesehen hätte, wirklich so als würde er sie vergessen. Kann das sein oder kann das physische Ursachen haben?

Wenn wir spazieren gehen hat er zwar auch Angst vor Fremden, aber nur wenn die Männer ihn direkt angucken. Wir üben das jetzt in dem wir jeden Tag ein paar ruhige Runden über den Netto oder Lidl Parkplatz laufen, dann hat er fünf Meter und kriegt bei ruhigem Verhalten ein Leckerchen oder Streicheleinheiten. Das klappt auch schon ganz gut, nur bei meinen Eltern weiß ich nicht was ich machen soll. Ich konnte da einfach seit einem knappen Jahr keine Veränderung weder zum Guten, noch zum Schlechten (glücklicher Weise) feststellen. Habe schon überlegt ob man es mal so versuchen sollte wie man es bei Vögeln handhabt um sie handzahm zu machen. Ängstliche Birdies gehen ja nicht gleich auf die Hand, also hält man einen Stock als verlängerten nicht erschreckenden Arm hin. Wenn man aus einem 1 1/2 meter langen Stock un so eine Art Lolli machen würde, an dem lecker Erdbeerjoghurt dran ist, vielleicht würde das schon ein wenig helfen, denn eigentlich müsste man die Situation ja auf irgendeine Art für den Hund angenehmer machen und nicht so wie ich es bisher getan habe noch schlechter Erscheinen lassen, weil Frauchen dann plötzlich auch noch schimpft obwohl Hundi ja schon solche Angst hat. Ich weiß eben nur nicht wie ich ihm das angenehmer gestalten kann.

Gruß Josie + Toddy

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@ beaucy

habs grad erst gelesen war noch am schreiben

Danke Dir für die Tips, werde das so auf jeden Fall mal versuchen. Leckerchen auf dem Boden zu verteilen, darauf war ich noch gar nicht gekommen, habs den Gästen immer nur in die Hand gegeben und da wollt ers natürlich nicht nehmen.

Gruß Josie und Toddy

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Hi Josie,

im ersten Moment dachte ich, dass Du Toddy erst seit kurzem hast.

ich würde Dir raten, das mal vor Ort von einem guten Trainer oder verhaltenstherapeuten anschauen zu lassen. Aus der ferne lässt sich das schwer beurteilen.

Dass er in Deiner Abwesenheit nicht knurrt, kann (muss natürlich nicht) auch daran liegen, dass er sich dann nicht traut. Dass ihm Deine Anwesenheit also so viel Sicherheit gibt, dass er sich zumindest traut, seine Angst auch zu zeigen, indem er knurrt.

Ich würde ihn erstmal nicht alleine bei den Eltern lassen, das könnte ihn total überfordern. Das wiederum bringt Stress für ihn. Solange er im Stress ist, kann er aber auch seine Angst nicht abbauen. Ich würde da nochmal ganz von vorne anfangen, gaaanz langsam gewöhnen und vor allem viel Ruhe reinbringen.

Aber, wie gesagt, am besten wärs, wenn sich das mal jemand aus der Nähe anschauen würde.

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