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polar-chat.de  Der Hund
Ute.T

Hundeschulen: Methoden, Erlebnisse …

Empfohlene Beiträge

Wie ist es in euren Hundeschulen?

Dürfen die Hunde zusammen in Freilauf, oder wird nur trainiert,

wenn ja Freilauf, dürfen die Hunde machen was sie wollen, oder wird auch lenkend von den Haltern eingegriffen wenn sich Stress anbahnt oder gemobbt wird.

Wie reagiert ihr, wenn es im Freilauf mal zu Kämpfen kommt?

Ich bin jetzt in Hundeschule Nr.5

Hier ist Freilauf und "spielen" am Anfang, mit der Ansage seinen Hund im Auge zu behalten, und Pöbeleien zu untersagen.

(war in Hundeschule Nr.1 nicht, da erzählten die Halter ne Runde, fehlte nur noch der Kaffee, der Rest war egal)

dann Gruppentraining/Unterordnung, wieder Freilauf, mit Abrufen üben daraus.

Das war so im Groben der Inhalt der ersten Stunde.

Heut waren wir nur zu dritt, 2 Rüden, und eine Hündin.

Die Hündin steht wohl kurz vor der Hitze oder war sogar schon läufig, zumindest hatte der Halter es bis dato noch nicht bemerkt, dann aber im Freilauf, weil die Rüden ihr am Hintern klebten.

Freilauf wurde abgebrochen, und wir wollten Unterordnung machen.

Platz-Bleib Übung war schon der erste Misserfolg, weil erst der eine Rüde zu Hündin lief, danach Yuma dann auch, Halter der Hündin meinte dann, es hat keinen Sinn und ist nach Haus gefahren.

Wir haben kurz gewartet, bis das Auto weg war, und sollten dann die zwei Hunde noch mal kurz laufen lassen.

Joa, die dann erstmal weg Richtung Parkplatz, nach rufen kamen beide zurück, allerdings gab es schon beim Rücklauf Reibereien zwischen den Beiden, was bei uns dann in eine Beißerei ausartete.

Der Halter des anderen Rüden brüllte, und versuchte die zu trennen,

Oh mein Gott, wie der dazwischen ist, :o

Ich war mehr oder weniger hilflos, einerseits, wollte ich nicht gebissen werden, und außerdem war ein halbwegs sichereres Eingreifen schwer möglich, weil der andere Halter eher unkoordiniert versuchte die Hunde zu trennen und wild dazwischen Griff und sich an Hund schnappte was er gerade zu fassen bekam.

Noch dazu hatte sein Hund ne Flexi :no: dran, die sich mit dem kämpfenden Hunden und ihm verwickelte.

Der Trainer schaffte es dann Yuma am Rutenansatz zu packen, und der Halter des anderen Rüden seinen.

Halter des anderen Rüden hatte zwei Tackerwunden an den Händen.

Tolle zweite Stunde. :(

Nun bin ich etwas verunsichert.

Freilauf gut oder nicht, wie geht es nächste Woche weiter mit den Kontrahenten, geh ich überhaupt wieder hin?

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Wieso hatte der Hund eine Flexi an, wenn ihr im Freilauf wart? :???

Allgemein finde ich, dass diese ganze Freilaufgeschichte bisschen in die Hose ging.

Ob Freilauf oder nicht, Du hast es dort nun gesehen und so wie ich das gerade lese hast Du Dir doch eigentlich schon Deine Meinung gebildet, oder nicht?

Natürlich ist es mistig wenn Du schon die 5 Hundeschule durchrennst, ich könnte es auch verstehen, wenn Du auf Zeit keine Lust mehr hast.

Versuch doch mal für Dich eine pro und Kontraliste zu erstellen und was Du von einer Hundeschule erwartest.

Es würde Dir herzlich wenig bringen, wenn ich Dir jetzt sage "Freilauf ja" oder "Freilauf Nein", da Du mit Deinem Hund umgehst und nicht ich. Ich könnte Dir jetzt sagen, dass ich es für sinnlos empfinde, würde Dir aber auch nicht viel helfen.

Hast Du in anderen Schulen denn ähnliche Erfahrung zum Freilauf gemacht?

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Also bei uns gibt im im "normalen" Kurs nur in Ausnahmefällen Spielen im Freilauf. Ansonsten wird im Freilauf nicht gespielt, sondern trainiert - also abrufen, bleiben, apportieren, Parcours, usw.

Wir haben bei uns spezielle Spielstunden für große Hunde, für kleine Hunde und eine gemischte Gruppe. Da dürfen die Hunde spielen und "eigentlich" machen, was sie wollen. Aber jeder Halter ist angehalten, auf seinen Hund zu achten. Außerdem sind immer mindestens 3 Hundetrainer anwesend. Sobald sich auch nur ansatzweise ein Problem andeutet, geht der Halter dazwischen. In Notfällen, oder wenn der Halter etwas nicht bemerkt hat, greifen auch die Hundetrainer ein.

Allerdings sind sowohl die Hundetrainer und -halter als auch die Hunde nur Lebewesen und keineswegs zu 100% perfekt. Es kann also in absoluten Ausnahmefällen auch schonmal zu "kleineren Vorfällen" kommen. Sowas kann man eben nie zu 100% ausschließen - vor allem wenn eine läufige Hündin anwesend ist/war. Deshalb dürfen läufige Hündinnen bei uns nicht an den Kursen teilnehmen.

Du schienst doch bei der ersten Stunde einen guten Eindruck gehabt zu haben. Okay, die zweite Stunde ist nicht optimal gelaufen. Aber vielleicht war das ja eine Ausnahme. Vielleicht möchtest du der Hundeschule noch eine Chance geben und gehst nochmal hin. Gefällt dir die Stunde auch wieder nicht, kannst du noch immer aufhören.

Auch ich bin mittlerweile in der 5. Hundeschule. Die ersten vier Hundeschulen waren der absolute Horror. Nach langer Suche hatten wir endlich Glück. Manchmal dauert es eben etwas länger - vor allem bei den vielen schwarzen Schafen, die es unter den Hundeschulen heutzutage gibt.

Und wenn du deine Traumhundeschule eben nicht findest, kannst du noch immer selber die Erziehung in die Hand nehmen und/oder vereinzelt Seminare oder Workshops mitmachen. Manchmal ergeben sich auch private Gassigeh- oder Trainingsgruppen. Man muss einfach das Richtige für sich und die Fellnase finden. Und wenn du ein schlechtes Gefühl in der Hundeschule hast, dann lass es. Aber manchmal lohnt sich auch eine zweite Chance. Es läuft eben nicht immer alles rund... ;-)

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Wieder mal ein Beispiel dafür warum ich meine Hunde lieber selbst erziehe.

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Hm, kommt ja immer drauf an, warum man in einer Hundeschule ist.

Ich finde diese Spielestunden in Hundeschulen immer etwas *naja*

Gezieltes Training ist ja eine Sache, aber wieso müssen die Hunde auf dem Platz toben?

Abgesehen davon, dass Training auf einem Platz eh nicht so meins ist.

Das ist wohl der Grund, warum ich keine Hundeschule besucht habe :D

Ute, warum gehst Du denn in die Hundeschule? :???

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(bearbeitet)

Dug und ich sind ja noch in der Jugend-/Rüpelgruppe also alles ab 6 Monate und hier ist Toben vor und nach dem Training angesagt.

Allerdings sind die Hunde beim freien Toben immer ohne Halsband, Geschirr und Leine auf einem relativ kleinen Gelände, sodass man, wenn es zu Rangeleien kommt relativ schnell eingreifen kann. (bis jetzt gabs noch keine)

Sobald die Situation anfängt etwas komisch zu werden oder ein Hund mobbt oder gemobbt wird, ist eh zuende mit toben (Mobber weg, Gemobbter weg oder evtl Gruppe aufteilen)

Immer wenn ein neuer Hund in die Gruppe dazu kommt wird dieser beim ersten Mal nie in die gesamte Gruppe integriert (evtl am Ende der Stunde) und wenn mehr als 4-5 Hunde sind wird die Spielgruppe geteilt.

Bei den erwachsenen Hunden gibts kein eingplantes Spiel, da sprechen sich die Besitzer evtl. zum Gassitoben vor oder nach dem Training ab.

Aber ich bin auch nicht in einer Hundeschule, sondern auf einem Hundeplatz.

Dug mag das toben, um nach dem ganzen Lernen wieder abzuschalten, er hat nur ne winzig kurze Konzentrationsphase

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@ bibidogs: Wenn man einen gut sozialisierten Hund hat, der oft Kontakt zu anderen Hunden hat, finde ich die Spielstunden auch überflüssig. Manche Leute haben aber einfach zu selten die Möglichkeit, ihren Hunden den Kontakt zu anderen Hunden (zum Spielen oder gemeinsamen Spaziergängen) zu ermöglichen. Da finde ich solche Spielstunden ganz gut. Ich gehe bspw. zu den Spielstunden, weil Diego in Gruppen mit mehr als zwei Hunden gerne schonmal mobbt. Und dort kann ich das gezielt abtrainieren, weil ich die Möglichkeit habe ihn in großen Gruppen spielen zu lassen, ihn dabei aber zu kontrollieren und das auch noch unter professioneller Anleitung. ;-)

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Hi , wir sind seit wir Fino haben auf der Suche nach einer Hundeschule aber die sind hier ne Katastrophe. Endweder werfen die nur permanent Leckerchen rein was meinen dazu bringt diese für jede kleinste Leistung einzufordern womit er in der ersten Hundeschule sofort durch gekommen ist und für sein Fordern belohnt wurde oder sie sind der Meinung meinen Hund gehorsam einzuprügeln oder so wie das kleinste Übel was hier rumläuft nicht in der Lage dem Halter i.was zuvermitteln. Dann gibt es noch die die wirklich Atomische Preise haben oder nur auf dem Hundeplatz arbeiten was Fino und mir nicht weiterhilft. Ich bin mitlerweile soweit das ich die Suche schon fast aufgegeben habe. Auch sehr beliebt sind Gruppenstunden mit extrem vielen Hunden ich bin der Meinung das man da keine Zeit hat auch nur ein Problem richtig zu besprechen und das Geld macherei ist. Ich hab ja selbst ein Nachhilfe Gewerbe neben dem Studium und habe dabei immer mehr Wert auf Qualität als auf Quantität gelegt. Es ist zumindest bei Kindern so das in größeren Gruppen keine Vernünftige Betreuung stattfinden kann. Ich denke das man das zum Teil auch auf die Hundeerziehung übertragen kann.

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@ bibidogs: Wenn man einen gut sozialisierten Hund hat, der oft Kontakt zu anderen Hunden hat, finde ich die Spielstunden auch überflüssig. Manche Leute haben aber einfach zu selten die Möglichkeit, ihren Hunden den Kontakt zu anderen Hunden (zum Spielen oder gemeinsamen Spaziergängen) zu ermöglichen. Da finde ich solche Spielstunden ganz gut. Ich gehe bspw. zu den Spielstunden, weil Diego in Gruppen mit mehr als zwei Hunden gerne schonmal mobbt. Und dort kann ich das gezielt abtrainieren, weil ich die Möglichkeit habe ihn in großen Gruppen spielen zu lassen, ihn dabei aber zu kontrollieren und das auch noch unter professioneller Anleitung. ;-)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=67968&goto=1427113

Jepp, unterschreibe ich, reine Spielestunden, geleitete Spielestunden, finde ich noch sinnvoll. Wenn es gute Trainer sind, dann kann man sich viel über Verhalten erklären lassen, wann Hunde tatsächlich spielen und wann es ganz andere Dinge sind, die gerade ablaufen ;)

Aber mal angenommen, ich möchte mit meinem Hund auf dem Platz nicht "Sitz, Platz, Komm" trainieren, sondern ich habe z.B. einen leinenaggressiven Hund. Dann kann ich mir einen Platz schenken, denn das sieht man ja oft genug.

Auf dem Platz "funktioniert" der Hund prima und im alltäglichen Leben dreht er komplett durch :Oo

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Ich halte von reiner Platzarbeit garnichts was solche Probs wie Leine etc. angeht, ich habe immer dort gearbeitet wo auch das Problem war, das ist effektiv.

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