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Stress im Haus

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Hallo zusammen!

Ich brauch mal euren Rat wegen unserem Sensibelchen Fanja. Wir sind vor 2 Wochen umgezogen, und eigentlich hatten wir auch den Eindruck, dass Mäuschen den Trubel ganz gut überstanden hat und ihr neues Zuhause mochte. Doch dummerweise ist das Haus neu, es ist aus Holz - und es knackt. Und zwar ziemlich laut. Das klingt dann so ungefähr wie Peitschenknallen, aber so laut, dass man nachts davon wach wird.

Der Architekt sagt, das sei normal und würde mit der Zeit auch aufhören, wenn das Holz fertig gearbeitet hat. Nur kann ich das ja nicht Fanja erzählen, die dieses Knacken echt bescheuert findet und panische Angst hat. Es ist nicht so, dass es wahnsinnig oft knacken würde, es sind vielleicht 2-3 mal pro Nacht, aber das reicht aus, um morgens einen völlig gestresst hechelnden Hund auf dem Sofa vorzufinden, der völlig durch den Wind ist.

Der Tierarzt, bei dem ich heute zum impfen war, hat uns ein DAP-Halsband mitgegeben, das Fanja jetzt trägt. Das ist ja schonmal ein Anfang, und wenn das nix hilft, lassen wir uns von der Bachblütenspezialistin etwas für Fanja zusammenmischen.

Hättet ihr darüber hinaus noch Tipps, was wir tun könnten, um Fanja die Situation zu erleichtern? Den Auslöser können wir leider nicht ändern, daher müssen wir beim Symptom ansetzen, auch wenn das sonst nicht gerade meine liebste Vorgehensweise ist.

Viele Grüsse,

Iris

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Oh nein, arme Fanja :o:kuss: So ein Halsband ist gut, hab ich auch schonmal benutzt, mit Erfolg. Würde es ihr vielleicht noch helfen, in einem Zimmer mit Euch zu schlafen?

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Huhu Iris,

stelle ihr mal die Box offen hin, dann hat sie eine Höhle.

In Greten Venn hatte ich das Gefühl, dass sie sich da "sicher" gefühlt hat (vor Nelly und mir :D )

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Hallo Iris,

das ist ja mal eine echt blöde Geschichte und Geräuschphobien sind schwer in den Griff zu bekommen.

Hast Du schon einmal versucht, ihr in der Nacht Radio, oder eine CD mit ruhiger Musik anzulassen, damit es die Geräusche ein wenig überdeckt?

Dummerweise werden Hunde mit Geräuschphobien gerade in der Nacht extrem sensibilisiert und reagieren dann noch empfindlicher.

Die Idee mit der Höhle finde ich auch eine Gute und auch ich würde den Hund in meine Nähe lassen, damit sie sich sicherer fühlt.

Knackt das Haus denn tagsüber auch? Dann könntest Du zumindest versuchen, eine Desensibilisierung vorzunehmen.

Ich drücke euch fest die Daumen, dass es besser wird, ich habe hier zu Hause einen Windphobiker, das ist auch nicht lustig und wenn der nächste Sturm naht, ist bei uns immer Land unter... :(

Und Glückwunsch zum Holzhaus, das ist auch ein alter Traum von mir! :winken:

LG

Gudrun

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Ui, das ging ja schnell! :)

Danke für die Antworten.

Fanja könnte nachts bei uns im Zimmer schlafen, will aber wohl nicht. Es sind immer alle Türen offen, und sie kann hin, wo sie möchte, im Schlafzimmer geschlafen hat sie aber nur die ersten 3 Nächte.

Es knackt übrigens nur nachts, wahrscheinlich, weil tagsüber die Temperaturunterschiede nicht so gross sind. Und ich hab auch den Eindruck, dass Fanja nachts viel empfindlicher ist.

Aber ich werd ihr mal die Box ins Wohnzimmer stellen und schauen, ob sie Musik mag.

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Der Architekt sagt, das sei normal und würde mit der Zeit auch aufhören, wenn das Holz fertig gearbeitet hat. Nur kann ich das ja nicht Fanja erzählen, die dieses Knacken echt bescheuert findet und panische Angst hat.

Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68059&goto=1428793

Genau dies würde ich dir aber mal raten zu tun. Auch wenn du es für total deppert hälst. Zu verlieren hast du nix und Fanja schon garnicht.

Erkläre ihr einfach mal warum es knackt

gruß

sabine

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Erkläre ihr einfach mal warum es knackt

Würde ich auch machen!

Hilft wirklich gut , wir machen das in ganz vielen verschiedenen Situationen mit Erfolg (natürlich erzählen wir nicht nur ;) ).

Zusätzlich zum Dap Halsand (wobei ich Dap-Spray auf Halstuch in der Wirkung besser finde)

könntest du noch Zylkene geben.

Das bekommt zur zeit der kleine Bennyhund und ihm gehts damit so viel besser.

Er ist von Natur aus sehr unsicher und friert schnell ein,ist zu bestimmten Tageszeiten übertrieben ängstlich was sich nachts noch verstärkt.

Mit dem Zylkene ist er ein ganz anderer Hund! Die hündin meiner Freundin hat das an Sylvester bekommen (letzes Jahr zum ersten mal) und hat die knallerei sehr viel besser überstanden als ohne (sie musste nich abgeschossen werden)

Kannst ja mal schauen obs was für euch ist :)

http://www.intervet.de/Products/Zylkene/Zylkene.aspx

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Ich kann dir zwar was dein Hund angeht spontan keinen hilfreichen Tipp geben dafür aber dich wegen dem Haus beruhigen, es hört tatsächlich auf!

Wir sind letzten Sommer in unser Haus (teilweise Holzkonsturktion) gezogen. Die Sommermonate hatten wir ruhe aber als der Winter kam fing das laute knacken und knallen an. Wir haben ebenfalls mit dem Zimmermann der die Holzkonstruktionen hergestellt hat kontakt aufgenommen und er hat gemeint es werde immerzu weniger und höre dann irgendwann (wenn sich überall dort im Holz risse gebildet habe wo es sie braucht wenns sich zusammen zieht oder ausdehnt) aufhört.

Jetzt gibts dieses geknalle nur noch eher selten...

Nächstes Jahr kann es wenns wieder kälter wird aber wieder kommen, aber nicht mehr ganz so intensiv (weils ja schon risse hat).

Vielleicht hat dir das trotzdem einbisschen weitergeholfen...

Glg

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Oh je, die Arme!

Und wenn Du bei ihr im Raum schläfst? Ich meine da, wo sie schlafen möchte.

Eine Höhle finde ich auch gut!

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Das kommt mir ja bekannt vor.

Einmal das Knacken - als Kind hatte ich ein Dachzimmer mit Holzdecke in einem Neubau, und das Knacken fand ich auch total gruselig - obwohl mir meine Eltern das genau erklaert haben. Und dann die Risse in den Dachsparren...

Zum anderen kann meine Anja deiner Fanja die Pfote reichen, was die Schreckhaftigkeit angeht. Ich habe mich letztens mal mit etwas Karacho auf unsere Couch fallen lassen, so dass es einen richtigen Knall gegeben hat. (Ja, peinlich! Wir hatten auch noch Besuch! :Oo ) Anja hat sich total erschreckt und hat fluchtartig das Zimmer verlassen, obwohl niemand von uns sonderlich reagiert hat (naja, nicht ganz: ausgelacht wurde ich!). Sie wollte den ganzen Abend das Zimmer nicht mehr betreten. Am naechsten Abend war sie wieder wie sonst.

Knackt es im Moment jede Nacht, oder schlaeft sie auch manchmal gut? Wuerde mir auch mal ueberlegen, ein paar Naechte bei ihr im Wohnzimmer zu verbringen. Ich drueck euch die Daumen, dass das DAP-Halsband und die anderen Tips weiterhelfen und die Maus bald wieder schlafen kann.

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