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Schwere HD beidseitig, beidseitig Coxathrosen - wie weiter?

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seit letzten Mittwoch steht es fest. Blacky wurde geröngt und die Diagnose war schwere HD beidseitig/beidseitig hochgradige Coxathrosen. Derzeit würde es knirschen, aber da er noch gut läuft, wäre keine OP nötig. nicht zu viel Bewegung, Diät (Hills j/d), ...

Soweit so gut. Mir stellt sich jetzt die Frage was ich mit ihm noch alles machen kann. Lange Gassigänge entfallen. Radfahren entfällt, ausser vielleicht kurz und Trabgeschwindigkeit. Frisbee, Agility, ... entfällt auch alles.

Wie sieht es mit Schwimmen aus?

Schnüffeln tut er gerne, das wollte ich dann auch ausbauen.

Wie kann ich ihn noch beschäftigen, vor allem körperlich?

Was sollte ich auf jeden Fall vermeiden? Treppensteigen ist bekannt, und alles was die Gelenke belastet, Springen, ..., noch was? Ungünstig dabei ist, dass er sich selber gerne bewegt und läuft und dabei auch vor Treppen keinen Halt macht.

Was könnte begleitend noch hilfreich sein? Denke dabei in Richtung Homöopathie, Bachblüten, ....

Dem Artikel in Wikipedia zur HD nach, scheint das einzig wirklich hilfreiche neue Hüftgelenke zu sein. Hat hier jemand das schon machen lassen und kann vielleicht berichten ob es wirklich geholfen hat. Und vielleicht eine Hausnummer was so ein neues Gelenk ungefähr kostet?

Das war es erstmal, weitere Fragen zu dem Thema ergeben sich aber bestimmt noch.

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Wie alt ist Dein Hund denn? Schau doch mal unter Goldimplantation/akupunktur, da gibt es gute Ergebnisse. Kenne zwei Hunde mit schwerer HD, die damit sogar eingeschränkt Sport und Rettungshundearbeit machen.

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geschätzte 4 bis 5 Jahre und 28 Kilo schwer. Derzeit ist er ja auch (noch) fit und kann sich bewegen. Hin und wieder hinkt er hin und wieder ein paar Mal beim Gassi, aber nach ein paar Metern ist wieder alles normal.

Liest sich ja ganz interessant mit der Goldbehandlung. Und wenn es wirklich nur ein kleiner Eingriff ist, dann kann ich es ja in Erwägung ziehen. Möchte aber trotzdem jeden unnötigen Eingriff meiden und wikipedia schreibt dazu:

"Einsetzen von einem oder mehreren Goldstiften in die Muskulatur an Akupunkturpunkten. Die Goldstifte verbleiben in der Muskulatur. Diese Behandlungsmethode ist in den Bereich der Alternativmedizin einzuordnen, ihre Wirksamkeit ist nicht belegt."

Habe keine Einwände gegen Alternativmedizin, meine Frau ist selber Heilpraktikerin, bin da aber schon etwas skeptischer, gerade wenn es auch mit weiteren Eingriffen verbunden ist. Der Schulmedizin glaube ich aber auch nicht alles, bzw. sehe auch dort einige Missstände.

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Hallo,

oje keine schöne Diagnose. Meine Hündin hat auch HD. Also schwimmen ist auf jeden Fall sehr gut. Entlastet die Gelenke und baut Muskulatur auf. Die Muskulatur ist das A und O, denn sie stützt die Hüfte.

Vielleicht habt ihr auch einen guten Physiotherapeuten zur Hand, der kann euch auch einige Übungen zeigen.

Wir haben auch eine Goldakupunktur machen lassen, seither geht es meiner Maus sehr gut. Wir machen ganz normale Spaziergänge, sie rennt und tobt auch mal mit anderen Hunden. Wer nicht weiß dass sie eine kaputte Hüfte hat würde das auch nie vermuten.

Ansonsten füttern wir getreidefrei und sie bekommt täglich Grünlippmuschelextrakt und Lachsöl übers Futter.

Und: Den Hund immer schön schlank halten, denn jedes Gramm Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich.

Ich hoffe ich konnte euch mal ein bisschen helfen. Wenn ihr noch Fragen habt dann fragt ruhig.

Liebe Grüße

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Wenig Bewegung ist nicht gut, kontinuierliche Bewegung, viel Schritt gehen, auch Trab und Galopp.

Die Bewegung ist sehr wichtig, um die Muskeln zu erhalten.

Viele Ärzte raten sogar dazu, weiter mit dem Hund Fahrrad zu fahren, damit die Muskeln erhalten bleiben.

Schwimmen ist sehr gut, eine gute Physio hilft auch.

Bodenübungen aus dem TTouch Bereich helfen auch um die Muskeln zu erhalten.

Die Goldakkupunktur kann ich auch sehr empfehlen.

Eine sehr informative Seite ist www.peter-rosin.de

Unter Media findest Du Filme und Infos darüber.

Meine Hündin hat auch beidseitig schwere HD, sie hatte damit Probleme, aber ganz schlimm wurde es bei ihr wegen Spondylose.

Ohne die GA wäre Bibo nicht mehr am Leben.

Die Hündin meiner Freundin hat auch HD, sie hat mit 9 Monaten die GA bekommen und mit 7 Jahren wurden künstliche Hüftgelenke eingesetzt.

Ich würde Dir auf jeden Fall noch zu einer zweiten bzw. dritten Meinung raten.

Es gibt inzwischen sehr viele Dinge, die man tun kann, gerade auch, wenn er schon Arthrosen hat, dann würde ich da Informationen einholen, da man da doch einiges machen kann, wie Futter, Zusätze etc.

Gruß

Bibi

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Wie bereits gesagt solltest du die Bewegung nicht einschränken sondern eher anpassen, d.h. vermeide Aspahltwege etc. sondern gehe lieber auf die Wiese oder weichen Waldboden ist besser für die Gelenke.

Schwimmen ist sehr gut, eine Unterwasserlaufbandtherapie kann auch viel helfen.

Ansonsten vom Futter würde ich abraten. Is nich wirklich toll.

Schau mal hier ist eine Seite http://www.happy-dogs-day.de/index.htm diese Leute haben sehr sehr viele Informationen auf ihrer HP zusammengetragen, da ihr eigener Hund HD hat.

Da gibt es sehr viele Tipps und sie erzählen auch von Fehlern, die sie begangen haben, damit andere daraus lernen usw.

Lies dich mal durch, ist sehr informativ :yes:

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Derzeit würde es knirschen, aber da er noch gut läuft, wäre keine OP nötig. nicht zu viel Bewegung, Diät (Hills j/d), ...

Wie sieht es mit Schwimmen aus?

Was könnte begleitend noch hilfreich sein? Denke dabei in Richtung Homöopathie, Bachblüten, ....

Dem Artikel in Wikipedia zur HD nach, scheint das einzig wirklich hilfreiche neue Hüftgelenke zu sein. Hat hier jemand das schon machen lassen und kann vielleicht berichten ob es wirklich geholfen hat. Und vielleicht eine Hausnummer was so ein neues Gelenk ungefähr kostet?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68099&goto=1429463

Das Problem HD hat mich auch lange beschäftigt, daher kann ich dir einen Teil deiner Fragen aus eigener Erfahrung gut beantworten:

- Nicht viel Bewegung: das ist nicht richtig, im Gegenteil, wer rastet, der rostet ja bekanntlich, d.h. du solltest weiter darauf achten, daß eine regelmäßige Bewegung stattfindet

- hills j/d: ist extrem teuer (12 kg 80 ??), und bringt nicht viel, zumindest nichts, was den preis rechtfertigen könnte.

- Homöopathie, Bachblüten: hab ich auch ausprobiert, teils auf empfehlung einer THP, hat aber alles nichts gebracht, einen unterschied hab ich nicht gesehen, außerdem hatte ich den eindruck, daß sich THP offenbar nicht mit Orthopädie auskennen. Gangbild etc. konnte nicht beuteilt werden.

- Hüftgelenke kosten je Gelenk so zwischen 2.500 und 3.000 , dazu kommen dann noch Nachbehandlungen, rechne also für beide gelenke mit 6000- 8000 . Und rechne mit ca. 1 Jahr, bis alles "erledigt" ist, da jewils nur eine seite operiert werden kann, dann musst du Monate lang warten, und dann erst die andere seite.

- "Das einzig wirklich hilfreiche" gibt es wohl nicht, aber eine Goldimplantation ist eine super Alternative, kostet weniger, beide seien können gleichzeitig gemacht werden, und du kannst schon nach ein paar tagen wieder alles "normal" machen. Vielen Hunden hilft es.

Ich war bei Dr. Horch, auf www.dr-horch.de findest du eigentlich alle Infos zur GI, und wenn du noch Fragen hast, kannst du ihn auch anrufen, er ruft auch zurück.

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Huhu..

mensch das ist ja keine schöne Diagnose.

Ich finde es aber ganz toll, dass du dich informierst, wie du deinen Hund sinnvoll unterstützen kannst.

Ich hab hier derzeit eine Pflegehündin mit HD und sah mich auch das erste Mal "persönlich" damit konfrontiert.

Bekommt er zur Zeit Schmerzmittel?

Dann würde ich schauen, dass man vllt. so langsam zu homöopathischen Mitteln übergeht (Traumeel/Zeel).

Erstaunlich, dass Blacky sich anscheinend noch so viel und gut bewegen kann.

Baghira kommt an manchen Tagen unsere Treppe (nur ein paar Stufen) kaum hoch, sodass sie getragen werden muss.

Sie bekommt statt Rimadyl nun Zeel (wobei sie davon wiederum Durchfall bekommt..- alles nicht so einfach).. aber von der Wirkung her sehe ich keinen Unterschied.

Du solltest auf jeden Fall solch Abstoppbewegungen wie beim Stöckchen/Bällchen spielen vermeiden und auf (wie schon erwähnt wurde) kontinuierliche Bewegung achten.

Je nach Schmerzhaftigkeit des Hundes kann man schon auch mal langsam Radfahren/Joggen, sollte aber bspw. springen vermeiden.

Unsere DSH hat den Nachteil, dass sie mit etwas Übergewicht und fast unbemuskelt zu uns kam- das sind natürlich keine guten Voraussetzungen.

Wichtig ist also, denn Hund schlank zu halten und Muskeln zu erhalten/aufzubauen, denn aufhalten kann man die Krankheit ja leider nicht.

Wir füttern sie roh (getreidefrei) und geben auch Grünlipp und Lachsöl dazu.

Ich bilde mir ein, dass Alles in Allem ihren Zustand verbessert hat.

Wenn sie einen schlechten Tag hat, dann massiere ich sie und stelle eine Rotlichtlampe auf (auch Körnerkissen können helfen).

Ich habe mal gelesen, das auch eine Akkupunktur gegen die Schmerzen helfen kann, das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.

Ansonsten ist Physiotherapie eine super Sache und im Frühjahr/Sommer natürlich auch schwimmen.

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Hallo,

ich habe selber einen Hund mit schwerer HD links und schwerer Arthrose rechts. Er wird im Mai 10 Jahre alt und wiegt z.Z. 47 kg...hüstel...Diät angesagt.

Er hat Zeit seines Lebens gearbeitet, er hat nie gerastet, wurde nie geschont, sondern ich habe ihn immer so machen lassen, wie er das wollte.

Am Fahrrad laufen war nicht sein Ding, also habe ich es gelassen. Er schwimmt gern, geht gern spazieren und wenn er meint, er muss springen, dann soll er das tun.

Er brauchte bisher noch nie Schmerzmittel, ich füttere ihn roh ohne Getreide und zwischendurch gibt es Kuren mit Grünlippmuschel und Gelatine ect.

2007 hat er Goldakupunktur bekommen.

Hier nachzulesen:

http://www.polar-chat.de/topic.php?id=11650&highlight=aias%20gold

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Uih ... das hört sich aber Sch*** an ....

Wir haben Räuber Januar 2010 beidseitig an der Hüfte operieren lassen (ebenfalls schwere HD) ... hatten uns aber, in Rücksprache mit unserem TA, PIN-OP festgelegt, da er noch nicht ausgewachsen war ...

... es geht ihm super und ich lasse ihn auch alles machen, was er möchte ....

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