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Hundeforum Der Hund
Chester09

Drohendes Verhalten gegenüber fremden Menschen

Empfohlene Beiträge

Hallo

Mein Hund, Chester, wird im Mai jetzt 2 Jahre alt, ist noch nicht kastriert, bei und superlieb, anhänglich, gehorsam und auch verschmust. Da er bei uns geboren ist, und wir seine Geschwister vermittelt haben, waren recht viele "Besucher" bei uns. Da ist und bereits aufgefallen, dass Chester zurückhaltener war als die anderen Welpen.

Jetzt haben wir ein kleines Problem. Chester soll unser Haus, und unseren Garten, "bewachen" (dazu ist Benji keine große Hilfe, da er fremde Menschn über alles liebt. Mensch bedeutet für ihn Streicheleinheiten *g*), und so macht Chester als "Wachhund" seine Sache sehr gut. Allerdings knurrt und bellt er bei jeder Person, auch wenn diese bei uns mehrmals die Woche ist, als Beispiel der neue Freund meiner Schwester. D. ist durchschnittlich drei mal die Woche bei uns, und jeden Tag geht er mit in den Garten, wir haben ihn jedoch gebeten den Chester zu ignorieren. Was uns dabei aufgefallen ist, ist folgendes: Sobald der "Fremde" Chester ansieht, knurrt und bellt er. Sobald der "Fremde" ihn aber ignoriert, macht Chester nichts. Er bleibt wachsam, aber verhält sich sonst ganz ruhig.

Da wir vorsichtig sein wollen, haben wir ihn einen Maulkorb gekauft, und ihn daran gewöhnt. Als wir zu seiner Impfung zum Tierarzt gefahren sind, waren wir auch froh das gemacht zu haben, da er nach der Tierärztin geschnappt hat. Diese meinte daraufhin, Chester sei stark Dominant.

Wir werden demnächst nocheinmal zum Tierarzt fahren, um Chester eine "Hormonspritze" (heißt die so?!) zu geben, damit wir für ca. ein Halbes Jahr sehen können, wie er sich im kastrierten Zustand verhält. Verhält er sich Fremden Menschen positiv anders, werden wir ihn kastrieren lassen, bemerken wir jedoch keinen Unterschied, bleibt er ein "Mann".

Zu anderen Hunden ist Chester übrigens sehr verspielt.

Weiß vielleicht einer von euch, was wir sonst tun könnten, damit sich Chester nicht mehr so drohend verhält? Verhält er sich tatsächlich aus Dominanz, oder hat er in gewisser Weise Angst?

Liebe Grüße

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Hallo,

ich finde, das hört sich eher nach einem unsicheren Hund an und nicht nach einem dominanten Hund.

Eine Kastration wäre hier meiner Meinung nach unangebracht, nicht mal diese "Spritze" würde ich ihm geben lassen.

Einerseits soll der Hund sein Zuhause bewachen, andererseits "Gästen" (auch wenn sie öfter kommen) gegenüber freundlich sein, das ist schwer.

Schaut ein "Fremder" ihn an, kann das bedrohend auf ihn wirken, dehalb wahrscheinlich das Bellen - aus Unsicherheit.

Beim Tierarzt ist die Situation nicht mit dem Alltag zu vergleichen, das ist sozusagen ein Ausnahmezustand.

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Euer Hund soll euer Haus und Garten bewachen und nun beschwert ihr euch, dass er diesen job macht?

Hallo, bitte mal nachdenken.....

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Für mich klingt das stark nach einem unsicheren, gestressten Hund.

Warum darf ein Hund zum "Bewachen" nicht freundlich sein? Der Grad zwischen (agressiv) verbellen und Fremde beißen ist sehr gering. Ein freundlicher Hund ist doch bei einer gewissen Größe schon durch sein Erscheinungsbild abschreckend. (ebendso wie ein kleiner durch seine Beweglichkeit und sein Temoperament.) Ich kenne viele Hofhunde, die superfreundlich sind , aber trotzdem ´nen guten Job machen.

Selbst ein Einbrecher kann Anzeige erstatten, wenn er beim Einbruch vom Hund gebissen wurde.

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Auf unserem Grundstück soll er das machen ja, aber doch nicht beim spatziergehen, wenn ein Fremder ihn anstarrt. Vielleicht hätte ich das noch oben im Text erwähnen sollen, dass er das auch außerhalb das macht. Sorry :wall:

LG

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(bearbeitet)

Hallo,

auch ich halte den Hund für unsicher.

Einem unsicheren Tier so einen Bewacherjob zu geben, überfordert ihn.

Damit tut ihr weder dem Hund noch Besuchern einen Gefallen. Er muss zu viele Entscheidungen allein treffen und diese Entscheidungen fallen dann eben nicht so aus, wie ihr es von ihn wollt.

Ich würde ihm diese Aufgabe nicht übertragen.

Edit: Dem Hund ist nicht klar, wann er wachen soll und wann nicht. Deswegen reagiert er auch außerhalb des Grundstücks.

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Selbst ein Einbrecher kann Anzeige erstatten, wenn er beim Einbruch vom Hund gebissen wurde.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68122&goto=1429721

Kurz OT.... ist das wirklich so?

Das ist ja aber ganz schön heftig.

Zum Thema:

Ich glaube so verwirrt wie ich beim lesen deines Beitrags war (welche Aufgaben soll der Hund in welcher Form wann genau übernehmen), ist euer Hund auch.

Es klingt so, als wäre ihm schlichtweg nicht klar, wie er sich verhalten soll und er erstrecht keine Grenze kennt (wann ist es "Job" und wann ist er "privat" unterwegs).

Aber diese Grenzen sind unheimlich schwer gerade für Hunde, die keine klassischen "Hofhunde" sind.

Wie verhaltet ihr euch denn in den kritischen Situationen und vor allem: Was wollt ihr von ihm? Soll er nun bewachen oder soll er neutral sein/freundlich sein/nur melden... oder oder oder...

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Ganz ehrlich...ich glaube ihr macht den armen Hund total gaga....

Ihr wollt das er bewacht, aber auch nicht alles und überall. Ausnahmen gibts da dann auch wieder.

Er hat wahrscheinlich gar keine Ahnung was er tun soll. Eine Kastration bringt da überhaupt nichts.

Kein wunder das er mit noch mehr Unsicherheit reagiert. Er denkt wohl ihr habt sie nimmer alle... als Führungsperson habt ihr für ihn versagt. Immer wieder schickt ihr ihn in Situationen, die ihm nicht behagen.

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Nur zur Rechtlichen Info:

Wenn das Grundstück eingezäunt ist, hat der Einbrecher einen Hausfriedensbruch nach § 123 StGB verwirklicht.

Strafrechtlich scheitert es bei dem Eigentümer des Hundes und des Grundstückes vermutlich schon am subjektiven Tatbestand. Zwar kann der Hund ein gefährliches Werkzeug im Rahmen von § 224 I Nr. 2 sein, doch würde selbst für den Fall, dass der Hundebesitzer seinen Hund auf den Typ hetzt, immer noch die Notwehr als Rechtfertigungsgrund greifen.

Zivilrechtlich sieht es etwas anders aus. Dort käme ein Schadensersatz aus § 833 BGB in Betracht. Auch wen der Besitzer seiner Sorgfaltspflicht (Einzäunung, Warnschild) nachgekommen ist. Im Dunkel lassen sich solche Schilder schlecht sehen. So etwas ist aber oft eine Ermessensentscheidung. Jedenfalls trifft dem Einbrecher gemäß § 254 BGB eine Mitschuld, wodurch der Schadensersatz eher gering ausfallen dürfte ...

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(bearbeitet)

Oioioi.. dem waren wir uns nicht bewusst, dass wir solche Fehler machen :wall:

Was können wir tun, um den kleinen zu "entwirren"?

Unser Grundstück ist seid dem letzten Sommer eingezäunt.. :S

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