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your dog ...  Der Hund
Cinderella79

Pubertierender Hund als Ersthund?

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Hallo,

ich bin ja nun schon länger auf der Suche nach einem Hund und gestern habe ich mir einen 1,5-jährigen Malteserjungen angeguckt, der von seiner Familie abgegeben werden muss. Wie nicht anders zu erwarten, ein süßer, herziger Traumhund, aber ich hab so ein Bauchgefühl, dass er für mich in meiner derzeitigen Situation zu anstrengend sein könnte.

Ich bin absoluter Hundeneuling und arbeite bis Juli noch Vollzeit. Mittags ist der Hund dann bei meiner Mutter, die ein wenig mehr Hundeerfahrung hat. Jedenfalls bin ich sehr unsicher, ob das alles gestern situationsbedingt war oder der Hund (zumindest im Moment Pupertät?) so ist.

Der Kleine war gestern in einer ungewohnten, für ihn sicher aufregenden Situation (möchte jetzt nicht näher ausholen, wieso). Er war sehr aufgedreht, hat gekläfft wie nichts und war auch schwer zu beruhigen. Dann hat er noch auf den Boden neben meine Tasche gepischert. Aufregung war das eher nicht, denke ich, sondern Markierungsverhalten (er ist nicht kastriert). Dann waren wir noch Gassi, in einem für ihn ungewohnten Gebiet. Natürlich war er da auch aufgeregt, hat heftigst an der Leine gezogen, hat alles markiert und ist den Mädels nachgestiegen.

Wie gesagt, ich kenn mich nicht aus, ob das immer so ist (Frauchen sagt natürlich nein, sonst macht er das alles nicht) oder wirklich nur der Situation geschuldet. Oder seinem Jungspundalter. Fakt ist aber, wenn er zu mir kommen sollte, wird das für ihn auch sehr ungewohnt werden. Neues Zuhause, neue Umgebung, neue Bezugspersonen Wenn er so kläfft wie gestern, habe ich im Mietshaus ein Problem.

Erzogen ist er auch null, ein verhätscheltes Kind eben. Ich finde das alles grundsätzlich nicht so schlimm, ich würde auch nochmal in die Hundeschule mit ihm gehen und alles, aber im Moment ist die Situation nicht so günstig für einen Hund, bei dem man womöglich bei Null ansetzen muss. Ich trau mir das aufgrund keiner Hundeerfahrung auch ehrlich gesagt nicht zu, wenn da so viele Baustellen auf mich warten sollten.

Nur bin ich einfach unsicher, wie ich die Situation einschätzen soll. Frauchen hat ihn ein wenig anders geschildert, als ich ihn gestern kennengelernt habe*grübel*

Liebe Grüße, Cinderella

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.....

Erzogen ist er auch null, ein verhätscheltes Kind eben. ....
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68149&goto=1430278

Genau das ist das Problem! Und dann kommt wohl noch 'ne mangelhafte oder fehlende Prägung und Sozialisierung (wie bei den meisten verpimpelten Zwerghunden) dazu.

Das wieder gerade zu biegen ist 'ne Menge Arbeit. Für 'nen Anfänger schwierig, zumal die Kläfferei nicht sofort zu beheben sein wird, im Mietshaus aber Probleme macht. Von daher - nimm den Hund lieber nicht.

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Danke für deine Rückmeldung. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich vernunftsmäßig schon heute Nacht gegen den Kleinen entschieden habe, aber ich suche noch nach Bestätigung für mein Bauchgefühl (weil, er ist ja so süß und braucht ein neues Zuhause und da fällt es schon schwer, vernünftig zu sein).

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.....dass ich mich vernunftsmäßig schon heute Nacht gegen den Kleinen entschieden habe.....
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68149&goto=1430298

:klatsch:

Glaub mir, das ist die richtige Entscheidung!

Natürlich ist es schwer, hart zu bleiben. Aber sieh es einfach so, Hundehaltung soll Spaß machen, was Schönes sein.

Mit dem von dir beschriebenen Hund hast du erstmal keinen Spaß und wer weiß, ob du jemals Spaß daran hast. Sicher, Probleme können immer auftreten, gerade wenn man keine Erfahrung hat. Aber diese Probleme sind dann selbst gemacht, nicht der Mist von anderen Leuten. Und dieser Mist, den du dir mit diesem Hund ins Haus holen würdest, stellt dich nicht nur vor "Hundeprobleme", sondern auch vor gesellschaftliche Probleme. Und obendrein tust du einem Problemhund auch keinen Gefallen, wenn du ihm aus Mangel an Erfahrung bei der Problembewältigung nicht helfen kannst.

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Und obendrein tust du einem Problemhund auch keinen Gefallen, wenn du ihm aus Mangel an Erfahrung bei der Problembewältigung nicht helfen kannst.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68149&goto=1430332

Sehe ich genauso. Du denkst also, nachdem was ich beschrieben habe, dass er ein "Problemhund" ist? Nachdem ich ihn gestern nur 2 Stunden erlebt habe, fällt mir die Einschätzung eben schwer. Er hat mit Bellen wieder aufgehört, nachdem wir ihn ignoriert haben, aber hat immer wieder angefangen. Mir macht es mehr Sorgen, dass er meine Tasche markiert hat :kaffee: Ist das normal?

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Ist das normal?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68149&goto=1430355

Nein!

Wie gesagt, Finger weg! Ist besser - für dich und für den Hund.

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Aye-Aye, Sir!;)

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Ich trau mir das aufgrund keiner Hundeerfahrung auch ehrlich gesagt nicht zu, wenn da so viele Baustellen auf mich warten sollten.

... Frauchen hat ihn ein wenig anders geschildert, als ich ihn gestern kennengelernt habe*grübel*

Damit ist die Entscheidung doch klar. ;)

Es hat auch keinen Sinn, einen Hund zu holen, den du dir nicht oder nur unter großen Bedenken zutraust.

Bei Privatabgaben wird ganz gerne viel von den Vorbesitzern erzählt... Fakt ist: Sie wollen den Hund abgeben und das geht natürlich leichter, wenn der Hund keine größeren Erziehungs- oder sonstige Defizite hat.

Ob das ein "Problemhund" ist? Naja, das liegt daran, was der Halter als Problem betrachtet und sich zu händeln zutraut.

Sein Verhalten ist für dich problematisch. Insofern eben "Problemhund".

Bei jemand anders vllt. nicht bzw. derjenige kriegt das gut gelöst - da wäre er dann keiner und v.a. besser aufgehoben.

Schau dich lieber weiter nach einem Hund um, da findet sich bestimmt einer, bei dem die Chemie zwischen euch stimmt.

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Ich hoffe es. Mittlerweile habe ich es allerdings schon halb aufgegeben, hab alle Tierheime durch, ein paar Orgas und eben privat. Dabei bin ich gar nicht so anspruchsvoll, aber kleine Hunde gibts nicht haufenweise im TH (bei uns jedenfalls nicht) und entweder irgendwas passt gravierend nicht oder ein anderer ist schneller.

Vor allem hoffe ich, dass der kleine Malteser tatsächlich woanders ein gutes Zuhause findet und nicht irgendwann im Tierheim landet.

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Warum soll er denn abgegeben werden, wenn alles so toll ist?

Pubertätsgehabe ist das nicht, dazu ist er fast schon zu alt (kleiner Hund müsste schon durch sein). Das Verhalten ist einfach nur Unerzogenheit und ob man sich das antun muss? Würde auch die Finger davon lassen.

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