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Hundeforum Der Hund
melle2885

Ich bin stolz auf Diego - und auch wieder nicht / Antijagdtraining - Reizangel

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Hm,

also natürlich ist das nicht schön, dass der Hund dem Karnickel an die Pelle wollte. Hunde haben nunmal Jagdinstinkt. Der eine mehr der andere weniger. Das ist zwar nicht toll und man muss dran arbeiten, aber so ist das nunmal.

Ich persönlich finde es weit beeindruckender, dass er sich an der Strasse gesetzt hat. Das ist eine Riesenleistung finde ich...

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Ich kann dir nur beschreiben wie ichs bei Luna gemacht habe. Es war ein Experiment, es ist gelungen - hätte aber auch mißlingen können.

Eigentlich wars klassiche Konditionierung. Wenn Luna Wild wittert, dann hat sie eine bestimmte Art zu wittern. Nase sehr hoch in die Luft und ein bestimmter Gesichtsausdruck.

Luna interessiert sich eigentlich nicht für Wild, daher musste ich oft in den Wald und das fast provozieren.

Luna wittert also Wild, ich lobe überschwänglich "Fein, super, lecker Rehkeule..mhm...is das tollig!", Leckerlie, Spiel...weitergehn.

Immer wieder.

Ich bestärke also das wittern, das anzeigen und nicht mehr.

Wenn Luna jetzt Wild wittert kommt sie nachdem sie die Nase im Wind hatte, wedelnd auf mich zu. Da sie das Wild in 99% der Fälle wittert, bevor ich es sehe, kann ich sie dann im 1m Radius bei mir behalten bis wieder Ruhe drin ist.

Dann können auch Rehe übern Weg laufen, sie hetzt nicht nach.

Luna liegt das anzeigen. Ich hab das lange unterbunden und mich hat es gestört. Aber eigentlich kann sie es und seit sie das als Aufgabe hat, geht sie richtig darin auf.

Ob das bei Neo so funktioniert weiß ich nicht. Der hat im Moment noch ganz andere Baustellen. Vielleicht wird er nie aus einem 3m Radius im Freilauf hinauskommen.

Ich werde einfach warten ob er irgendwas anbietet.

Im Moment ist es schon ein großer Schritt das er Rinder und Pferde die sich auf den Weiden bewegen, nicht mehr beachtet.

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(bearbeitet)

@ Kathi:

Das habe ich auch alles verstanden. Und dass nicht alles zu 100% perfekt sein kann - auch die Respektthematik nicht - ist mir auch klar. Alles entwickelt sich ständig weiter. Und der Respekt wird auch schonmal in Frage gestellt. Und glaube mir, ich denke pausenlos über diese ganze Thematik nach. Diego hat leider in der HuTa, in der er eine Weile tagsüber ein paar Stunden war, einige Macken entwickelt. Nach langen Gesprächen mit der HuTa-Leiterin ist jetzt auch klar wieso - daher auch das Mobben und die schlechten Hundebegegnungen. Aber das haben wir ja so gut wie im Griff bzw. damit haben wir umgehen gelernt.

HTS hat mich auch schon viel weitergebracht. Aber auch wenn ich HTS genial finde und es wirklich sehr hilfreich ist, finde ich, sind doch einige Dinge noch reine Konditionierung - vor allem wenn sie der Natur des Hundes entgegenstehen. Beim Abbrechen des Jagens gehe ich ja absolut gegen die Natur des Hundes. Und auch Steffi (von HTS) hat gesagt, dass es absolut normal für einen Hund ist, wenn er Wild hinterjagd, das direkt neben ihm aufgestiegen ist. Alles andere wäre wirklich unnatürlich.

Hmm... das "Ausblenden" ist schwierig zu erklären. Das muss man gesehen haben. Vielleicht bekomme ich das mal auf Video. :think:

Diego blendet nicht nur mich, sondern wirklich seine ganze Umwelt aus. Der nimmt wirklich garnichts mehr wahr - so als wäre er wirklich in einer Art Trance. Wenn er sich bspw. beim Mobben reinsteigert, weil ich nicht schnell genug reagiert habe, muss ich ihn am Geschirr (ein großes Dankeschön für den handlichen Griff an Julius K9) aus der Situation rausholen. Man merkt dann richtig, dass er garnichts wahrnimmt. Er muss erstmal wieder "zu sich kommen" bis er merkt, dass ich vor ihm stehe. Ist wirklich schwierig zu beschreiben. Und genau so schien es bei der letzten Jagdsituation gewesen zu sein. Wie schon gesagt, normalerweise läuft er ein paar Schritte hinterher und dreht dann wieder ab. Im Wochenende war es zum ersten Mal anders. Und auch da sah es wieder so aus, als müsste er erstmal wieder zu sich kommen. Erst in den letzten paar Metern Richtung Straße sah es so aus als hätte er sich wieder unter Kontrolle. Er lief dann auch irgendwie anders - nicht mehr so "außer Kontrolle". Menno, ist wirklich schwierig zu erklären. :Oo Ich muss heute Abend mal die Kamera mitnehmen.

Jetzt sagst du ja auch, dass es erst garnicht zu so einer Situation kommen sollte, wenn er genug Respekt hätte. Reagiere ich schnell genug bspw. beim Mobben, kommt es auch nicht zu solch einer Situation. Lasse ich Diego aber machen - also lasse ich ihn selber eine Entscheidung treffen - mobbt er. Das beruht aber auf seinen verdammt negativen Erfahrungen in der HuTa. Er verlässt sich für gewöhnlich darauf, dass ich eine Situation regel. Tue ich das nicht, macht er das. Ein gutes Beispiel hatten wir letzte Woche: Im Feld kam ein freilaufender Hund auf uns zugelaufen - mit sichtlich negativen Absichten. Die Halter haben vergeblich nach ihm gerufen. Ich konnte Diego ablegen, mich vor ihn stellen und den Hund abwehren - in HTS-Manier. :D Hätte ich Diego machen lassen, hätte er sich ordentlich gewehrt. Genau so ist es beim Jagen: Sieht er Wild in der Ferne, interessiert es ihn in 99% der Fälle garnicht. Merke ich, dass es ihn doch interessiert, reicht ein "Diego, nein" und er lässt es sein.

Ansonsten benimmt er sich so wie ich es gerne hätte - eben so wie ich ihn erzogen habe. Aber Diego darf auch schonmal Hund sein und sich ein Loch in den Bauch freuen, total ausgelassen mit mir raufen und wie ein Irrer mit seinem Spielzeug durch die Gegend fetzen. Trotzdem kann ich auch dieses Verhalten jederzeit unterbrechen.

Ich denke also nicht, dass das Mobben und das Jagen ein Respekt-Problem ist. Das Mobben beruht auf schlechten Erfahrungen und ich muss nur schnell genug reagieren, damit er selber keine Entscheidung trifft. Dann ist alles in Ordnung.

Das Jagen ist ein rein natürlicher Instinkt und es betrifft ja wirklich nur das Wild, das direkt neben ihm aufsteigt. Der Reiz ist für ihn scheinbar so groß, dass er einfach nicht anders kann. Im Wildpark war das z.B. alles kein Problem.

Dass er seine Umwelt komplett abschaltet, naja... das ist mir, der Hundeschule und unserem Tierarzt noch immer ein Rätsel... Der Tierarzt tippt darauf, dass es eine Veranlagung ist, weil der ganze Wurf so hibbelig ist und auch schon einige andere Besitzer der Hunde dieses Wurfs von solchen "Abschalt-Zuständen" berichtet haben. Aber bisher kann sich keiner darauf einen Reim machen...

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@ Tinnu: Wow, gewagter Versuch. Das hätte auch voll in die Hose gehen können. Umso mehr bin ich davon beeindruckt, dass es funktioniert hat. :) Wenn Diego doch nur auch Wild anzeigen würde. Aber Wildgeruch interessiert ihn überhaupt nicht. Es muss sich nur in seiner direkten Nähe schnell genug bewegen. Und dann ist das Anzeigen eh hinfällig...

@ Asco: Wie würdest du es denn trainieren? Oder hast du es vielleicht sogar schon trainiert?

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Ich denke also nicht, dass das Mobben und das Jagen ein Respekt-Problem ist. Das Mobben beruht auf schlechten Erfahrungen und ich muss nur schnell genug reagieren, damit er selber keine Entscheidung trifft. Dann ist alles in Ordnung.

Fuer mich klingt die HuTa- und die Instinkterklaerung nach Ausreden. Du musst dich entscheiden, wie du mit deinem Hund leben moechtest. Moechtest du immer im Wettrennen mit ihm sein? Wer trifft zu erst eine Entscheidung? Wer ist der Agierer und wer der Reagierer?

Euer Leben sollte so aussehen, das Diego sich an dir orientiert. Er also deine Grenzen versteht und akzeptiert, seine Entscheidungen in diesem Rahmen trifft oder sich im Zweifelsfalle an dich wendet und zwar gerade in den schwierigen Situationen.

Das ist nicht der Fall. Im Gegenteil du musst dich fast an ihm orientieren und reagierst auf das was er vorgibt. Klingt das fuer dich richtig?

Du scheinst zu denken das es natuerlich ist, das der Hund einem Viech nachhetzt? Wenn das so ist dann wirst du es Diego niemals begreiflich machen koennen, das er das nicht darf. Denn in deinem Kopf wird immer ein Zweifel bleiben ob er ueberhaupt anders kann und das liesst dein Hund.

Ich finde Jagen unakzeptabel, denn es ist lebensgefaehrlich. Du hast Glueck das dein Hund noch lebt.

Genauso ist es mit dem Mobben. Sicherlich hast du schon versucht ihm verstaendlich zu machen das du es nicht moechtest?

Laesst du dir die Ausrede, das er schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann wirst du ihn ewig managen muessen.

Meine Huendin und verschiedene Gasthunde haben auch solche schlechten Erfahrungen gemacht. Na und. Mir ist egal aus welchem Grund ein Hund poebelt, wenn ich sage jetzt nicht, und das sage ich an der Leine immer, dann gibts das jetzt nicht. Unprovoziertes, wie provoziertes Poebeln finde ich voellig unnoetig.

Habe ich einen schwierigen Hund dabei und uns kommt ein Fremder entgegen, dann ist meine Konzentration nicht auf dem Fremden. Solange der nicht staenkert ist mir egal was der macht. Ich konzentriere mich auf meinen Hund und darauf was ich jetzt moechte. Und das ist nicht das Poebeln. Ueber die Zeit lernen diese Hunde das in solchen Situationen keine Gefahr besteht, sie lernen mir zu trauen und am Allerwichtigsten sie lernen sich zu kontrollieren und ruhig zu bleiben.

Ich fuer meinen Teil moechte nicht ewig den Hunden ueber Schulter glotzen muessen und mir darueber Sorgen machen ob einer gleich abzischt oder austickt. Ein Hund soll nicht nur irgendeine Entscheidung treffen, sondern die Richtige ;) Trifft er die Falsche, wird er von mir korrigiert, bis er versteht was ich moechte.

Natuerlich sollen Hunde Hunde sein duerfen. Sie sollen spielen, sich freuen und toben. Es geht nicht darum ihnen jeglichen Spass zu nehmen, sondern ihnen dein Verstaendnis von richtig und falsch beizubringen. Je mehr ich ihnen trauen kann, desto freier duerfen sie sein.

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Hui, Melle das ist ja blöd gelaufen! Echt Glück und gut koditioniert das er an der Straße angehalten hat!

Du kennst ja meine Devise, frei laufen darf nur, wer ansprechbar ist und bleibt.

Aber wenn ein Hase direkt neben uns aufspringen würde, hätte ich sicher auch Probleme mit Dana *ehrlich zu geb*

Nur das Dana den Hasen ja schon ewig vorher angezeigt hätte und ich so reagieren kann. Bei euch könnte vielleicht wirklich die Reizangel helfen, dass du ein sicheres Abbruchkommando einführst, was dann auch beim Reiz "schnelle Bewegung" funktioniert.

Ansonsten würde ich vielleicht mal drüber nachdenken, ob er sich vielleicht zukünftig nur auf den Wegen aufhalten darf und eine Zeit lang mal die rote Linie auch im Freilauf durch setzen (das machst du bisher doch nicht oder?)...

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Ich fuer meinen Teil moechte nicht ewig den Hunden ueber Schulter glotzen muessen und mir darueber Sorgen machen ob einer gleich abzischt oder austickt. Ein Hund soll nicht nur irgendeine Entscheidung treffen, sondern die Richtige ;)Trifft er die Falsche, wird er von mir korrigiert, bis er versteht was ich moechte. Natuerlich sollen Hunde Hunde sein duerfen. Sie sollen spielen, sich freuen und toben. Es geht nicht darum ihnen jeglichen Spass zu nehmen, sondern ihnen dein Verstaendnis von richtig und falsch beizubringen. Je mehr ich ihnen trauen kann, desto freier duerfen sie sein.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68154&goto=1430749

Und damit ich nicht ständig Korrigieren muss,

sage+zeige ich gleich welches Verhalten =) ich mir so wünsche!

LG :winken:

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Hm,

also natürlich ist das nicht schön, dass der Hund dem Karnickel an die Pelle wollte. Hunde haben nunmal Jagdinstinkt. Der eine mehr der andere weniger. Das ist zwar nicht toll und man muss dran arbeiten, aber so ist das nunmal.

...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68154&goto=1430573

Warum ist hunde- und artgerechtes Verhalten, nicht schöon?

Entscheidend ist das der Hund demKaninchen nur auf die Pelle rückt,

wenn er dazu den Auftrag/die Freigabe erhält.

LG :winken:

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Fuer mich klingt die HuTa- und die Instinkterklaerung nach Ausreden. Du musst dich entscheiden, wie du mit deinem Hund leben moechtest. Moechtest du immer im Wettrennen mit ihm sein? Wer trifft zu erst eine Entscheidung? Wer ist der Agierer und wer der Reagierer?

Euer Leben sollte so aussehen, das Diego sich an dir orientiert. Er also deine Grenzen versteht und akzeptiert, seine Entscheidungen in diesem Rahmen trifft oder sich im Zweifelsfalle an dich wendet und zwar gerade in den schwierigen Situationen.

Das ist nicht der Fall. Im Gegenteil du musst dich fast an ihm orientieren und reagierst auf das was er vorgibt. Klingt das fuer dich richtig?

Das sind keine Ausreden. Es ist Fakt, dass das Jagen bei Hunden - vor allem bei Jagdhunderassen, wozu der Retriever nunmal gehört - ein angeborenes Verhalten ist. Das lässt der Hund nicht einfach sein, wenn ich "Nein" sage ohne es vorher trainiert zu haben. Und auch schlechte Erfahrungen verschwinden nicht von heute auf morgen.

Natürlich sollte Diego sich an mir orientieren und meine Grenzen einhalten. Aber um ihn dazu zu bringen, muss ich ihm erstmal klar machen, was ich von ihm möchte. Und das funktioniert nunmal nicht innerhalb von Sekunden. Also muss ich zunächst auf seine Verhalten reagieren, um ihm klar zu machen, dass ich dieses Verhalten nicht dulde. Das bedingt nunmal, dass ich mich zunächst an seinem Verhalten orientiere, weil ich es sonst nicht unterbinden kann, wenn ich nicht auf ihn achte.

Du scheinst zu denken das es natuerlich ist, das der Hund einem Viech nachhetzt? Wenn das so ist dann wirst du es Diego niemals begreiflich machen koennen, das er das nicht darf. Denn in deinem Kopf wird immer ein Zweifel bleiben ob er ueberhaupt anders kann und das liesst dein Hund.

Genauso ist es mit dem Mobben. Sicherlich hast du schon versucht ihm verstaendlich zu machen das du es nicht moechtest?

Laesst du dir die Ausrede, das er schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann wirst du ihn ewig managen muessen.

Habe ich einen schwierigen Hund dabei und uns kommt ein Fremder entgegen, dann ist meine Konzentration nicht auf dem Fremden. Solange der nicht staenkert ist mir egal was der macht. Ich konzentriere mich auf meinen Hund und darauf was ich jetzt moechte. Und das ist nicht das Poebeln. Ueber die Zeit lernen diese Hunde das in solchen Situationen keine Gefahr besteht, sie lernen mir zu trauen und am Allerwichtigsten sie lernen sich zu kontrollieren und ruhig zu bleiben.

Nochmal, das Jagen ist ein angeborener Instinkt. Das ist Fakt und keine Ausrede. Und solange mein Ziel wirklich ist, dass Diego nicht mehr jagen geht, werde ich ihm das auch klarmachen können, weil ich authentisch bin.

Zum Mobben: Ja, ich habe schon versucht ihm verständlich zu machen, dass ich das nicht möchte. Aber seine schlechten Erfahrungen kann ich eben nicht einfach per Knopfdruck löschen. Deshalb üben wir das momentan und es wird besser. Wie du schon sagt, über die Zeit lernen die Hunde dann, dass sie einem in dieser Situation vertrauen können. Und diese Zeit des Lernens ist bei Diego in Bezug auf das Mobben noch nicht vorüber. Ihm muss erstmal klar werden, dass er das nicht tun muss. Er wird auch noch verstehen, dass er nicht mobben soll/muss und dann die richtige Entscheidung treffen. Und dann wird er es auch sein lassen. Aber eben nicht von heute auf morgen. Das ist ein Prozess.

Ich fuer meinen Teil moechte nicht ewig den Hunden ueber Schulter glotzen muessen und mir darueber Sorgen machen ob einer gleich abzischt oder austickt. Ein Hund soll nicht nur irgendeine Entscheidung treffen, sondern die Richtige ;) Trifft er die Falsche, wird er von mir korrigiert, bis er versteht was ich moechte.

Und anders mache ich es auch nicht. Verhält Diego sich falsch, korrigiere ich. Und irgendwann versteht er, was ich möchte. Deshalb trainieren wir gerade das Nicht-Mobben und deshalb frage ich nach einer Methode für das Antijagdtraining. Ich hatte nach einer Methode gefragt, wie ich Diego korrigieren kann bzw. vorbeugend trainieren kann, damit er versteht, dass ich nicht möchte, dass er jagd. Telepathische Fähigkeiten habe ich leider nicht... ;) Und anders als über das Training kann ich Diego nunmal nicht klar machen, welche Entscheidung die Richtige ist.

@ Maike: Nein, die rote Linie im Freilauf machen wir eigentlich nicht. Ich kann Diego allerdings im Freilauf auf dem Weg halten, wenn ich das möchte. Das ist kein Problem. Das mache ich auch ab und zu. Aber wenn ich ihn dann mal wieder aufs Feld lasse, laufe ich ja doch wieder Gefahr, dass er dem Hasen hinterherläuft. Damit wäre ja dann nicht das eigentliche Problem behoben. Deshalb brauche ich noch eine andere Methode - wie bspw. die Reizangel. Ich hoffe ja noch, dass es ein einmaliger Aussetzer war, weil er das sonst auch nie tut. :Oo Aber das werde ich ja sehen.

Ich werde mir wohl mal die Reizangel nehmen und genau nach Plan vorgehen, um nicht das Falsche zu trainieren, sondern wirklich gezielt das Abbruchsignal. Und dann kann ich nur hoffen, dass Diego nicht wieder einen "Blackout" bekommt und alles Sinne abschaltet. :kaffee: Aber das werde ich wohl nie ändern können. Damit müssen wir leben.

Über mehr Erfahrungen zum Thema Antijagdtraining und Reizangel würde ich mich immer noch freuen. Bisher war ja leider nicht allzu viel dabei... :( Aber danke an diejenigen, die ihre Erfahrungen kundgetan haben. :)

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(bearbeitet)

Mmh also ich hab eine Longiergerte, an die ich den Futterdummy machen kann. Ist eine günstige Alternative zu einer "richtigen" Reizangel.

Ich kann bei Dana aber wirklich nur den Futterdummy dran machen, weil sie eben auf nichts anderes reagiert (unser Felldummy ist zu schwer).

Problem ist eher, dass ich motorisch da irgendwie nicht ganz so gut drin bin ;)

Mein Plan war eigentlich ein sicher zuverlässiges "Down" damit zu trainieren, dann kam der viele Schnee und ich habe es einschlafen lassen.

Joah, jetzt hast du mich wieder motiviert das ganze mal wieder in Angriff zu nehmen!

Hab also keine echten Erfahrungen....aber schon mal das Material zu Hause *schäm*

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