Jump to content
Hundeforum Der Hund
melle2885

Ich bin stolz auf Diego - und auch wieder nicht / Antijagdtraining - Reizangel

Empfohlene Beiträge

@ kamalii:

Ich bin nicht der Meinung, dass ein Hund direkt beim ersten Mal versteht, dass er eine bestimmte Sache nicht nur einmal, sondern nie wieder machen soll. Auch ein Hund, der absoluten Respekt vor seinem Herrchen hat, muss je nach Situation und Anreiz mehrmals korrigiert werden. So ist zumindest meine Meinung und meine Erfahrung. Oder haben all deine Hunde direkt nach der ersten Korrektur das "Fehlverhalten" für immer eingestellt?

Und wenn man mal HTS als Beispiel nimmt: Hier wird auch nicht nur ein einziges Mal korrigiert, sondern öfter - so lange bis der Hund es begriffen hat.

Du schreibst, dass man keine bestimmten Methoden brauchst, sondern sich nur durchsetzen muss. Wenn der Hund aber gerade durchs Feld hetzt, ohne Schleppleine oder Ähnliches - habe ich keine Möglichkeit mich durchzusetzen. Also möchte ich eine Möglichkeit dafür finden, damit ich Diego während seiner "Schandtat" klarmachen kann, dass das absolut inakzeptabel ist, oder eben von vornherin ein Abbruchkommando einführen, damit er für mich auch beim Jagen kontrollierbar wird. Ihn einfach nach dem Jagen anzuleinen ist für mich keine optimale Lösung. Das hat als er klein war und wir den Rückruf trainiert haben auch schon nicht gefruchtet. Ich habe bei Diego die Erfahrung gemacht, dass er Dinge besser lernt, wenn man nicht straft sondern alles positiv aufbaut. Beim Rückruf haben wir also eine Schleppleine drangehängt und ihn gelobt, wenn er dann zurückkam - auch wenn ein kleines Ziehen an der Schleppleine voranging. Das hat gewirkt. Auch das "Nein" habe ich ihm positiv beigebracht, indem ich ihn immer gelobt habe, wenn er auf das Kommando richtig reagiert hat. Und die Übungen waren so aufgebaut, dass er anfangs immer nur richtig reagieren konnte. Ich will ihn also, wenn möglich, beim Jagen nicht strafen müssen, sondern ich will ihn loben können, wenn er auf ein Abbruchsignal reagiert. ;)

Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Diego nie einen Rüffel bekommt. Manchmal ist das eben notwendig - wie bspw. beim Mobben. Aber es gibt eben auch Möglichkeiten, den Hund beim Jagen kontrollierbar zu machen - und das mit positiven Verstärkern.

@ Xita:

Danke für den Link. Der ist super. :-)

Ich beschäftige Diego auf dem Spaziergang eigentlich schon immer - zumindest einen Großteil der Zeit. Wir haben da das Spielen und das Apportieren von Spielzeug sowie Unterordnung im Feld und in der Stadt machen wir "Stadt-Agility" oder eben auch Unterordnung/Übungen zum Grundgehorsam. Aber ich werde nochmal genau auf ihn achten, wenn er für sich durchs Feld läuft. Vielleicht fällt mir ja noch etwas auf, das ich verwenden kann. ;)

@ Chubais:

Danke für die hilfreichen Tipps und Denkanstöße. Ich war wirklich sehr aufgeregt, weil Diego das sonst noch nie gemacht hat und ich Panik hatte wegen der befahrenen Straße. Stimmt, da war ich wohl in meiner Kommunikation sehr undeutlich. :Oo

Dass das "Hier" für den Hund als Abbruchsignal schwieriger ist, hatte ich irgendwo schonmal gelesen - aber nur so nebenbei. Deshalb wollte ich für Diego ein neues Kommando einführen - Stopp = stehenbleiben. Das müsste ich dann vorher erstmal ohne Reiz trainieren und dann langsam steigern. Oder ist es sinnvoll hier das bereits erlernte Platz auch als Abbruchsignal beim Jagen zu nutzen? Sollte man nicht besser trennen - sozusagen als "Superwort" für Notfälle? Hmm... bin mir nicht sicher. Ich finde, beides ist eine Möglichkeit und ich sehe in keinem wirkliche Vor- oder Nachteile. Ist es denn für den Hund einfacher sich zu legen und das Wild zu beobachten oder stehen zu bleiben und das Wild zu beobachten. Beim Stehenbleiben ist der Reiz weiterzulaufen vielleicht größer, oder? Aber vielleicht stehe ich auch gerade einfach auf dem Schlauch. :think:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde statt das normale "Platz" dafür zu benutzen ein eigenes Kommando nur für diese Fälle einführen z.B. "Down" oder "Halt" und das als Abbruchsignal üben.

Erst im stehen dann aus der Bewegung dann aus der Entfernung und wenn das alles augenblicklich klappt mit immer höherer Ablenkung.

Da kann man z.B. die Reizangel einsetzen um zu üben das er sich aus der Bewegung ablegt. Oder beim Bällenschmeißen.

Und das ablegen ist für viele Hunde tatsächlich einfacher als aus der Hetze zurück zu kommen.

Eins noch wenn der Hund so gestoppt wurde wird er immer abgeholt und nicht gerufen, denn je nach Reiz kann es sonst sein das er doch wieder hinterher geht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Danke für die hilfreichen Tipps und Denkanstöße. Ich war wirklich sehr aufgeregt, weil Diego das sonst noch nie gemacht hat und ich Panik hatte wegen der befahrenen Straße. Stimmt, da war ich wohl in meiner Kommunikation sehr undeutlich.

Ja ist halt "menschlich" passiert mir auch ab und an und man kann es kaum beeinflussen. Deshalb nehmen manche eine Pfeife, die klingt immer gleich ;)

Dass das "Hier" für den Hund als Abbruchsignal schwieriger ist

Ja, warum das so ist hab ich ja schon geschrieben.

Deshalb wollte ich für Diego ein neues Kommando einführen - Stopp = stehenbleiben.

Versuch mal einen Hund aus dem laufen heraus zum stehen zu bringen, das ist sau schwer. Das geht natürlich. Ich würde das als "Hetzstop" aber nicht versuchen, weil die Gefahr zu groß, das der Reiz den Hasen zu verfolgen höher liegen könnte...

Oder ist es sinnvoll hier das bereits erlernte Platz auch als Abbruchsignal beim Jagen zu nutzen? Sollte man nicht besser trennen - sozusagen als "Superwort" für Notfälle?

Gegenfrage, wenn Platz "sich legen sofort und überall" bedeutet, wozu dann ein neues Supersignal?

Wenn dein Platz aber bedeutet leg dich mal irgendwann, irgendwo legt, dann ist ein neues Signal Sinnvoll, weil das Platz schon abgenutzt ist. Ob du das dann Supersignal nennst oder nicht ist wurscht. Du mußt es halt so bei bringen, das er es zuverlässig tut ;)

Ich meine sicher kannst du per Super Lecker/Reizangel und co das üben. Aber überleg mal, wie du ihm das anhalten am Bügersteig bei gebracht hast. Hast du da auch solche Hilfen genutzt?

Und das klappt doch ;)

Ist es denn für den Hund einfacher sich zu legen und das Wild zu beobachten oder stehen zu bleiben und das Wild zu beobachten. Beim Stehenbleiben ist der Reiz weiterzulaufen vielleicht größer, oder?

Unabhängig davon ob der steht oder liegt ist es einfacher, wenn er den Reiz nicht aus den Augen lassen muß.

Steht er, hat das 2 Nachteile. Erstens, wie schon erwähnt ist das sehr schwer bei zu bringen und 2. sieht er den Reiz dann sehr viel länger als, wenn er liegt ;) Eine unbedachte Bewegung von dir und er könnte weiter rennen.

Wenn du ein Platz nutzt hat das auch wieder 2 Vorteile. Erstens ist der Reiz schneller aus seinen Augen, zweiten ist sich legen auch immer eine Demutsgeste. Der macht sich dadurch kleiner, zeigt das er dich ernst nimmt. Er ist einfach für dich wieder kontrollierbarer.

Von daher würde ich ein Platz wählen.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Iris: Danke für die ganzen Erläuterungen. :klatsch: Da unser Platz richtig gut funktioniert, werde ich das dann wohl benutzen und mit Hilfe der Reizangel und der Schleppleine trainieren. Irgendwelche Hilfsmittel muss ich mir für solch eine "extreme" Ablenkung nehmen, weil wir das Platz unter solchen Bedingungen noch nie eingefordert haben. Das Setzen am Bürgersteig habe ich ja immer eingefordert, wenn ich eine Straße überqueren wollte - nachdem das Kommando "Sitz" funktioniert hat. Da war sozusagen die Straße und die Leine das Hilfsmittel. Mit der Reizangel werde ich dann das Platz nochmal unter schwierigeren Bedingungen einfordern und dann über die Schleppleine das Kommando im Feld vorerst absichern. Das sollte eigentlich funktionieren... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich bin nicht der Meinung, dass ein Hund direkt beim ersten Mal versteht, dass er eine bestimmte Sache nicht nur einmal, sondern nie wieder machen soll. Auch ein Hund, der absoluten Respekt vor seinem Herrchen hat, muss je nach Situation und Anreiz mehrmals korrigiert werden. So ist zumindest meine Meinung und meine Erfahrung. Oder haben all deine Hunde direkt nach der ersten Korrektur das "Fehlverhalten" für immer eingestellt?

Das habe ich schon, beziehungsweise nicht geschrieben

Ein Hund versteht innerhalb von Sekunden ob etwas erwuenscht oder unerwuenscht ist. Abhaengig von der Beziehung mit seinem Besitzer und dem Willen mit der der Hund etwas durchsetzen will, wird man sich wiederholen muessen, bis der Hund versteht das etwas immer gilt.

Mit Sicherheit laesst ein gut angepasster Hund alles sein, wenn sein Besitzer ihm 'nein' sagt. Auch voellig ohne Training.

Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrueckt, ich korrigiere nicht das Fehlverhalten, das breche ich nur ab, sondern die Einstellung die Hunde dazu bringt sich (nach meiner Definition) fehlzuverhalten.

Daher bringt das Anleinen und der Verlust von Privilegien meinen Hunden etwas. Ich verstehe was ich erreichen moechte und kann darauf warten das der Hund umdenkt.

Erziehung durch postive Bestaerkung und Konditionierung widerspricht meinem Verstaendnis von Hunden. Damit missachtet man das Potential das in Hunden steckt und degradiert sie zu Zirkusaffen. Ich erwarte eine Menge Respekt von meinen Hunden. Im Gegensatz kann und moechte ich sie nicht so respektlos behandeln. Meine Hunde und Gasthunde haben mehr verdient.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
@ Iris: Danke für die ganzen Erläuterungen. :klatsch: Da unser Platz richtig gut funktioniert, werde ich das dann wohl benutzen und mit Hilfe der Reizangel und der Schleppleine trainieren. Irgendwelche Hilfsmittel muss ich mir für solch eine "extreme" Ablenkung nehmen, weil wir das Platz unter solchen Bedingungen noch nie eingefordert haben. Das Setzen am Bürgersteig habe ich ja immer eingefordert, wenn ich eine Straße überqueren wollte - nachdem das Kommando "Sitz" funktioniert hat. Da war sozusagen die Straße und die Leine das Hilfsmittel. Mit der Reizangel werde ich dann das Platz nochmal unter schwierigeren Bedingungen einfordern und dann über die Schleppleine das Kommando im Feld vorerst absichern. Das sollte eigentlich funktionieren... :)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68154&goto=1432129

Büdde. Einen Denkfehler hast du aber noch ;)

Schau du schreibst das du Platz noch nie unter solchen Verlockungen geübt hast und deshalb die Reizangel nutzen möchtest.

Das kannst du natürlich tun, darum geht es mir nicht.

Aber das "Sitz" am Bürgersteig klappt doch und du hast da sicher nicht mit einer Reizangel dran geübt ;)

Warum das klappt ist einfach Gewohnheit und ein Sichtbares Hinderniss, die Bürgersteigkannte. Schnurz ob da nun ein Hasi rennt, ein Ball fliegt etc.

Das bedeutet du mußt deinem Hund gar nicht diesen speziellen Reiz "es bewegt sich etwas" liefern um ihm das Platz unter diesen Bedingungen bei zu bringen.

Du kannst auch jede Ablenkung nutzen über die ihr im Alltag stolpert. Wenn er schnüffelt z.B., womit immer er sich gerade beschäftig "Platz" ist "Platz" sofort und immer.

Aber wie gesagt, du kannst natürlich auch mit der Reizangel üben. Da ist ja nichts falsches dran.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Kathi:

Ich respektiere deine Meinung vollkommen. Aber Meinungen sind ja bekanntlich verschieden und ich sehe das etwas anders. Ich degradiere meinen Hund - meiner Meinung nach - nicht zum Zirkusaffen. Natürlich geht es beim gemeinsamen Zusammenleben um Respekt, Verständnis, Privilegien, gemeinsame Unternehmungen, Grenzen und Co. Und was das Zusammenleben mit meinem Hund angeht, richte ich mich auch nach diesen Werten. Ich beanspruche bspw. Dinge für mich, ich schränke ihn ein, ich fordere Respekt ein und er bekommt auch Korrekturen von mir.

Aber wir Menschen verlangen von unseren Hunden eben auch Dinge, die für einen Hund untypisch sind. Welcher Hund setzt sich schon freiwillig am Straßenrand? ;) Und um ihm solche Dinge beizubringen, bestärke ich sie mit einem positiven Reiz, damit der Hund diese Aufgabe für mich gerne ausführt. Ich möchte nicht, dass mein Hund bspw. aus Angst vor mir oder aus Angst vor einer Strafe etwas für ihn Untypisches tut. Ich möchte, dass er die richtige Entscheidung trifft, weil er das auch selber will und nicht weil er Angst vor Konsequenzen hat. Mein Hund soll nicht dies und jenes tun müssen, nur weil ich das gerade so will. Er soll auch einen Sinn darin sehen. Denn diese starre "Ich bin Rudelführer und du tust, was ich will"-Einstellung gibt es auch in Wolfs-/Hunderudeln nicht. Und so zu handeln wäre also auch nicht typisch für den Hund. Das heißt nicht, dass ich nicht ranghöher bin als er und er mich nicht respektieren und sich nicht an mir orientieren soll. Aber ich will ihn auch nicht zu einer willenlosen Maschine machen, die einfach alles tut, was ich will.

Aber das ist nur meine Meinung dazu. Sogar unter Fachleuten gibt es verschiedene Meinungen. Und zu 100% können wir eben heutzutage noch nicht sagen, was für Wölfe und Hunde naturgemäß/typisch ist. Soweit ist die Forschung noch nicht.

@ Iris:

Stimmt schon, was du sagst. Aber :D die Ablenkungen beim Bürgersteig-Training kamen von selber. Wir haben also auch das unter Ablenkung geübt. Wir hatten auf der gegenüberliegenden Seite rennende Kinder, rennende Katzen, Vögel, kläffende Hunde, usw. Zunächst wollte Diego in solchen Situationen einfach über die Straße rennen. Aber er hat gelernt, sich auch unter solchen Ablenkungen am Straßenrand zu setzen. Nur eben nicht mit einem Hasen - und auch da hat es geklappt. Hast also recht. Danke. Wir brauchen beim Platz eben auch einfach ein paar Ablenkungen. Ich kann ja auch hier andere Ablenkungen nutzen - schnüffeln, Bälle, Kinder, etc. Wir finden schon genug Ablenkungen. Und wenn nicht, dann nutze ich eben die Reizangel. Mal sehen, was wir so finden... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ein Hund versteht innerhalb von Sekunden ob etwas erwuenscht oder unerwuenscht ist. Abhaengig von der Beziehung mit seinem Besitzer und dem Willen mit der der Hund etwas durchsetzen will' wird man sich wiederholen muessen, bis der Hund versteht das etwas immer gilt.

[b']Mit Sicherheit laesst ein gut angepasster Hund alles sein, wenn sein Besitzer ihm 'nein' sagt. Auch voellig ohne Training.[/b]

Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrueckt, ich korrigiere nicht das Fehlverhalten, das breche ich nur ab, sondern die Einstellung die Hunde dazu bringt sich (nach meiner Definition) fehlzuverhalten.

Daher bringt das Anleinen und der Verlust von Privilegien meinen Hunden etwas. Ich verstehe was ich erreichen moechte und kann darauf warten das der Hund umdenkt.

Erziehung durch postive Bestaerkung und Konditionierung widerspricht meinem Verstaendnis von Hunden. Damit missachtet man das Potential das in Hunden steckt und degradiert sie zu Zirkusaffen. Ich erwarte eine Menge Respekt von meinen Hunden. Im Gegensatz kann und moechte ich sie nicht so respektlos behandeln. Meine Hunde und Gasthunde haben mehr verdient.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68154&goto=1432130

Das klingt ja schon heroisch ;)

Ein Hund muss erst mal wissen (lernen), was ein "Nein" bedeutet. Und das geht nicht ohne Training. Auch ein Hund der sehr respektvoll ist, muss erstmal kapieren, was er darf und was nicht. Und das funktioniert bei allem Respekt nicht ohne Konditionierungsabläufe, auch wenn du dir dieser nicht bewusst bist. ;)

Hunde lernen zu 99% nur über Konditionierung. Natürlich findet auch ein soziales Lernen statt, wobei jedoch im Hintergrund wieder Konditionierungsprozesse ablaufen.

Das zweite Fettgedruckte entspricht sehr meiner Meinung, dennoch bin ich mir bewusst, dass Hunde immer über Konditionierung lernen.

Allerdings ist es für mich ein riesen Unterschied, wie man so was trainiert / aufbaut:

Beispiele:

Hund soll ein paar Meter hinter mir gehen:

1, Jetzt kann ich Leckerlies hinter meinen Rücken halten und der Hund wird so hinter mir gehen (wirkt sehr dressiert)

2. Ich mache ihm körpersprachlich klar, dass er jetzt hinter mir zu gehen hat ohne Hilfsmittel.

Ich mache das nach Variante 2, bin mir jedoch bewusst, dass trotzdem Konditionierungsprozesse ablaufen.

Trotzdem mag ich auch nicht diese dressierten Hundchen, die dann eh nicht auf Ruf kommen, wenn man mal die Leckerlies vergessen hat. Das basiert aber dann darauf, dass Hunde dies nicht als Belohnung sehen, sondern aus Bestechung. Da fehlt nicht nur der Respekt vor dem Halter, sondern noch viele andere Dinge, die in der Hund-Halter-Beziehung einfach nicht stimmen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wir brauchen beim Platz eben auch einfach ein paar Ablenkungen. Ich kann ja auch hier andere Ablenkungen nutzen - schnüffeln, Bälle, Kinder, etc. Wir finden schon genug Ablenkungen.

Genau :) Gelegenheiten erkennen und nutzen, dann brauchst du nicht zwangsläufig die Reizangel.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Steffi: Ich brauche hier unbedingt einen Danke-Button! Du sprichst mir aus der Seele. :klatsch:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • DIY: Robuste (Teleskop)Reizangel

      Seit Anfang dieses Jahres arbeite ich regelmässig mit der Reizangel. Das erste Exemplar war so ein Billigding aus dem Zoofachhandel; einmal und nie wieder. Der Stab war viel zu kurz, die Schnur (gefährlich) dünn etc...   Dann besorgte ich mir eine Longiergerte, aber schon bald riss der Schlag und weitere Versuche eine neue Schnur an der Gerte zu befestigen scheiterten.   Dann kaufte ich eine gebrauchte Angelrute. Ich musste feststellen, dass es keine gute Idee ist,

      in Spiele für Hunde & Hundesport

    • Antijagdtraining

      Hallo liebe Community,    Danke erstmal für die Aufnahme.  Ich wäre sehr dankbar für einige Tipps/Ratschläge/Hilfestellungen etc. zum Thema Jagdtrieb.  Ich hab seit gut drei Jahren einen Setter Mix der seit ich sie habe einen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Dabei nicht nur auf Spur, sondern vor allem auf Sicht. Ich schließe anhand einiger anderer Merkmale demnach auch nicht aus, dass auch irgendwas Windiges mitgemischt hat.  Jagen schaut bei uns so aus, dass sobald die Leine

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Können Hunde stolz und neidisch sein?

      ...oder ist das eine Fehlinterpretation von uns Menschen?     

      in Körpersprache & Kommunikation

    • ich bin so Stolz auf meinen Spyke

      Ich bin so Stolz auf meinen Spyke, nun war ich wieder zu Besuch in Niedersachsen wo der kleine Wolfspitz (17) auch ist... die letzten male haben sie sich so gut verstanden.Jetzt war es so das der kleine Spitz mich wohl Adoptiert hat, er konnte nicht sehen wenn ich mit Spyke Kuschelte, er kam und Schnappte nach seinen Beinen, oder Bauch einfach irgendwo hin....Spyke hat sich so Souverän verhalten und dem alten Mann nur die Schulter gezeigt, ist ihm aus dem Wege gegangen....habe natürlic

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Tierheim Gießen: DIEGO, 4 Jahre, Bordeaux-Dogge - unsicherer Watz

      Diego ist ein klassischer Fall... Als Welpe (geb. 05/2011) und "Statussymbol" angeschafft (eine Bordeaux-Dogge macht ja wirklich etwas her...), wurde er damals schlecht behandelt, zu wenig gefüttert und mit harter und völlig ungeeigneter Hand geführt. Natürlich konnte er sich auf diese Weise nicht zu einem tollen und souveränen Hund entwickeln. Also landete das erste Mal (2013) er bei uns im Tierheim. Seine Besitzer forderten ihn zurück und die schlechte Haltung ging weiter... Das Veterinäramt g

      in Erfolgreiche Vermittlungen

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.