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Hundeforum Der Hund
Gwenni

Bericht, Treffen mit Verhaltensforscher

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Ich habe ja mal kurz im Zickenthread erwähnt, dass ich zufällig in der Pizzeria einen Verhaltensforscher getroffen habe. Hier mein kleiner Bericht:

Ich bin mit dem Herrn Schäfer ganz normal spazierengegangen und er hat quasi so geschaut, wie ich was mache und warum ich was mache. Ich mache mit Mona öfters die Übung, dass ich den Dummy neben den Weg werfe und mit ihr weitergehe und sie später zurückschicke. Ich habe also den Dummy geworfen und Mona wollte hinterher und ich habe sie korrigiert. Da hat er mir den Tipp gegeben, dass ich Mona vorher sagen soll, dass sie bei mir bleiben soll, dann muss ich sie auch nicht korrigieren. Das korrigieren an sich ist nämlich falsch, da sie eigentlich alles richtig macht.

Ich muss ganz stark an meinem Abruf trainieren,... der ist nämlich grottig :Oo Außerdem soll das Kommen positiver belegt werden. Kira`s und Mona`s Körpersprache wäre beim Kommen wohl sehr verhalten und er möchte, dass sie das Kommen freudiger und zügiger erledigen. Ich konnte beide Hunde nicht abrufen, als er Hühnerherzen in der Hand hatte *schäm*.

Wenn ich mit Kira irgendetwas mache z.B. apportieren, soll ich Mona weiter ablegen und falls Mona nicht sicher liegen bleibt, soll ich sie festbinden. Der Herr Schäfer meinte, dass Kira jedes Mal abwartet ob ihr nicht wieder Mona dazwischen pfuscht und dadurch z. T. auch so verhalten wirkt.

Bei Mona soll ich auch viel genauer sein. Mona weiß, dass sie sich vor mich hinsetzen soll um mir das Dummy zu geben und darauf soll ich auch bestehen und sie nicht so schluderig arbeiten lassen. Die meisten Übungen, die ich mache wären für Mona wohl Vorschule,...ihr soll ich schwierigere Aufgaben geben, damit sie ihre Birne auch mal wirklich anstrengen soll.

Seiner Meinung nach soll ich eigentlich die Gruppenspaziergänge sein lassen, weil die mich überfordern würden und ich dadurch Mona zuviel Freiraum geben würde und sie damit Zeit hat um Blödsinn zu machen.

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Hey,

das klingt alles sehr logisch.

Vor allem, dass du ihr sagen sollst, was sie machen soll und du sie quasi nicht ins Messer rennen lässt, also ein Fehlverhalten provozierst und sie dann korrigierst.

Beim Dummytraining arbeite ich sehr wenig mit Korrektur, irgendwie ist mir das da nicht so in den Sinn gekommen, weil das in meinen Augen ja ein koditioniertes Verhalten ist *grübel*

Das Mona Kira dazwischen pfuscht kann ich mir irgendwie schon vorstellen, denn so wie ich euch kennen gelernt habe, ist Mona definitiv die selbstsichere von den beiden Hündinnen.

Mmh, dass euer Abruf nicht so positiv abgestimmt ist, ist mir damals nicht aufgefallen. Da muss ich auch ehrlich sagen, dass ist eine der Sachen, wo ich immer noch gerne mit Futter belohne, wenn Dana von sich aus zu mir kommt und Kontakt aufnimmt, werfe ich auch mal ein Brocken Futter. Genauso, wenn sie sich ohne Probleme von etwas spannendem abrufen lässt, z.B. aus dem Spiel, dann belohne ich sie gerne...

Edit: auch meine größte Baustelle sind die Gruppenspaziergänge, da bin ICH zu unkonzentriert und das nutzt Dana gerne aus....

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Er möchte halt sehen, dass wenn ich die Hunde rufe, dass sie angeflogen kommen und nicht so gemächlich daher trotten und nicht noch erst einmal überlegen.

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heißt das, dass er denkt du sollst gar nicht mehr mit beiden gemeinsam gehen? Oder nur an Tagen, wo du dafür nicht die Kraft hast?

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Mit Gruppenspaziergängen meinte ich die Spaziergänge mit meinen Freundinnen und deren Hunden. Wir treffen uns ja immer samstags und gehen dann so 3Stunden zusammen spazieren.

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Letzte Woche Montag habe ich mich nochmal mit dem Herrn getroffen. Mit dabei war seine Flat Coated Retriever Hündin. Der Hund war ein einziges Nervenbündel und konnte keine Minute an lockerer Leine gehen und hat noch mehr wie deutlich angezeigt, dass da Wild in der Nähe ist.

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund keinem Hasen hinterhergeht.

Er hat mir noch ein paar Sachen mit dem Dummy gezeigt aber Schlussendlich ist es so, dass seine Art von Erziehung einfach nicht zu meiner Einstellung passt. Mein Endziel ist es einen entspannten Hund draußen zu haben, der ansprechbar ist und keinen Hund, der immer nur danach geifert was als nächstes mit dem Dummy passiert.

Ich bin trotzdem froh, dass ich mich mal mit ihm getroffen habe,...denn ein paar neue Denkanstöße gab es trotzdem.

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Die Ansätze hörten sich alle sehr schlüssig an, aber gut, daß Du auf Dein Bauchgefühl hörst und

Dir das Positive und Neue aus der Sache rausziehst.

Viel Erfolg beim weiterüben :)

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