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Hundeforum Der Hund
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Religionen: Einfluss auf die Menschen, Moral, Handeln, Gesetz

Empfohlene Beiträge

Das hat nichts mit Religion an sich zu tun, sondern damit, wie Menschen sich generell verhalten.

Genauso sehe ich das auch. Ebenso sind es nicht generell die Touristen, die ihre Müll liegen lassen und nicht die Hundehalten, die ihre Hunde auf die Straße kacken lassen. Der Vergleich hinkt zugeben an dieser Stelle...

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Die Moralvorstellung der jeweiligen Buchreligion war zu ihrem Entstehungszeitpunkt in der Form nicht vorhanden.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68236&goto=1431989

das ist zwangsläufig so ;)

nur sind die Moralvorstellungen, die wir heute als gültig ansehen nicht neu und auch nicht erst durch die Bücher entstanden, sondern im sozialen Zusammenleben einer Gemeinschaft schon sehr lange vorher.

Die Bücher selbst verlangen aber teils Dinge von ihren Gläubigen (oder das was man daraus lesen wollte, um einen höheren Wesen gefällig zu sein), die mit unseren heutigen Moralvorstellungen (die zum Glück deutlich weiter sind) nicht vereinbar sind.

Das was die Gläubigen des Islam in ihrem Fanatismus tun ist gut vergleichbar mit dem was die Christen vor einigen hundert Jahren taten, um einem Gott gefällig zu sein: töten und vernichten.

Klar, der Islam ist auch einige hundert Jahre jünger und muss sich erst noch entwickeln, bzw. ihre Gläubigen müssen lernen, sich aus diesem Buch nur das herauszuziehen, was ihren Moralverstellungen entspricht (die es wie gesagt schon sehr sehr viel länger gibt).

Bis die Gläubigen das geschafft haben, werden sich Radikale in die Luft sprengen und töten, in der Hoffnung auf (wieviele waren es doch gleich?) 72 Jungfrauen in der Ewigkeit und Frauen werden gesteinigt, weil sie vergewaltigt wurden, weil die Scharia das so vorsieht.

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Hallo,

arghs jetzt muss ich irgendwie in kurzfassung nachholen. ;)

Unsere Verfassung basiert letzlich auf den 10 Geboten und auch weitläufig gesehen unsere Gesetze.
Sehe ich nicht so, wenn auch nicht zu leugnen ist, dass natürlich unsere Wertvorstellungen geprägt worden sind durch die christliche Religion.

Das Grundgesetzt ist jedoch die logische Konsequenz einer Suche nach sinnvollen Regeln innerhalb einer Gesellschaft.

Die Menschen brauchen das.

Religionen waren und sind größtenteils ein politisches Machtinstrument.

Die Römer hatten keine "Buchreligion" und haben zur Erheiterung der Massen tausende Menschen an éinem Tag im Zirkus ermordet!

Mich würde mal interessieren für wie viele Tote allein die katholische Kirche verantwortlich ist.

Jedes Töten anderer hat seine "Begründung" , Religion ist da nicht besser und nicht schlechter als alle anderen!

Doch! Ist schlimmer! Und zwar darum: Wer für sich den Anspruch erhebt die Leitinstanz für Moral zu sein und wider dessen handelt ist in meinen Augen schlimmer. Weitaus schlimmer.

Hittler folge keiner Religion, war aber trotzdem alles, was Du anführst, Paige, in einer Person!
Hitler war nur eine Person.

Du lässt völlig außer acht, dass Bildung und damit theoretisch ein Zugang zu den Buchreligion bis vor relativ kurzer Zeit (und in vielen Ländern noch heute) nur einer Minderheit möglich war. Ebenso übersiehst Du an dieser Stelle, dass solche priviligierten Menschen dieses Wissen zu ihrem Nutzen auslegten (und noch immer auslegen).

Richtig. Man darf diesen Umstand nicht vergessen. Wir leben zum Glück in einer Welt die immer mehr bereit ist kritisch zu hinterfragen. Es ist daher nachvollziehbar, dass beispielsweise die katholische Kirche Ihre moralischen Leitlinien im Laufe der Zeit immer mehr anpassen muss, um das Produkt "Glaube" noch verkaufen zu können. Gut, sie hängt einige Jahre der Realität nach, aber sie gibt genau dort nach wo es nicht mehr haltbar ist.

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Asco, ich gebe dir zu 100% Recht.

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Das ich das noch erleben darf ;):)

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Die Welt wäre ohne diese Buchreligionen moralisch bereits um einiges weiter.

zitieren

Das kann ich so nur teilweise unterschreiben! Hier wird viel Negatives über Religionen geschrieben, z.B. Menschen töten im Namen der Kirche und Religionen sind nur ein Machtinstrument der Politik.

Das mag ja alles stimmen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen durch z.B. die Bibel gewisse Werte vermittelt bekommen haben und diese verinnerlicht haben. Das finde ich, so wie ich das erlebe, garnicht mal so schlecht.

Ein Beispiel:

Hier auf dem Land gibt es noch sehr viele streng gläubige Menschen, dementsprechend werden hier auch die Kinder erzogen. Da ich selbst noch zur Schule gehe, stelle ich oft fest, dass die Kinder aus den religiösen Haushalten viel besser erzogen sind und weniger Unsinn machen als andere (mit 'andere' meine ich keine Ausländer!).

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass alle religiösen Kinder gut sind und alle anderen schlecht und es soll jetzt auch keine Entschuldigung für die Machenschaften der Kirche sein. Ich selbst bin ja auch nicht religiös.

Dennoch schließe ich daraus, dass Religion nicht ausschliesslich schlecht sein kann, oder sehe ich das etwa falsch?

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Huu, kräftiges Thema am frühen Morgen.

Ich habe nich alle Beiträge gelesen - hätte ich vielleicht tun sollen - von daher hoffe ich das ich im folgendem niemandem zu nahe trete oder Wiederholungen vor mich hin texte ;)

Um das mal vorne weg zu stellen, ich bin kein religöser oder gläuber Mensch.

Ich finde es ist ein Unding, wie viele Menschen im Namen irgendeines Gottes ermordert wurden und werden - sei es bei Mittelalterlichen Kreuzügen der kath. Kirche oder heute die ewigen und wahrscheinlich nie endenden Kämpfe in und um Israel und oder in nahen Osten, oder weitere unzählige Beispiele. Man rechtfertigt damals wie heute, Mord mit Glauben - das finde ich persönlich sehr doppelzüngig, wo doch geschrieben steht - Du sollst nicht morden (oder so ähnlich). Heißt das, dass ein Mord besser ist als der nächste?

Kämpfen um sein Heim zu beschützen ist das Eine, aber kämpfen weil irgendwas besonders heilig ist, konnte die Menschheit schon immer sehr viel besser.

Des weiteren sind irgendweche Menschen schlechter als andere - weil es eben genau so geschrieben steht. Was wenn Jesus zB schwul gewesen wäre? Gut, mehr als ermordet werden kann man auch nicht :(

Viele viele Dinge wurden und werden gerechtfertigt, weil es eben so geschrieben steht... und Wahrheiten werden unterdrückt. Wie lange hat denn unsere Kirche Menschen ermordet, die die Entstehung der Welt Wissenschaftlich erklären wollten. Was wird da heute noch zu tode geschwiegen?

Nichts dest trotz, bin ich keine Feindin der Religionen. Es ist niemals alles immer nur schlecht, oder nur gut, nur schwarz oder weiss. Ich finde es schön, wie ein Glaube vielen Menschen Halt und Hoffnung gibt, und sie oftmals daran hindert sich selbst einfach aufzugeben. Und es freut mich sehr für diese Menschen die noch glauben können, dass sie an etwas festhalten können, was Bestand hat. Oftmals beneide ich sie darum, manchmal denke ich, dass es die Welt ein bisschen einfacher machen würde.

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Hallo zusammen, :winken:

wegen Hitler und die Anmerkung, keiner Religion.

Seine Religion war in einem Buch zu finden, die jedem Paar zur Hochzeit ausgehändigt wurde. Indem klar dargestellt wurde, das der angebliche "Atheismus" durch Hass, Zerstörung u. Eigenglauben erstetzt wurde.

Hitler als Person, war kein Atheist an sich. Sondern er bediente sich den alten Göttern - den Glauben an Walhalla u. Co.

Sein Regime ließ Büsten aufstellen, Aufmärsche machen etc. unter dem Banner eines Zeichens, das aus einer alten Kultur abgewandelt wurde. Heltenmythos wurde aufgebaut, Heldenverehrung etc. alles was man in den bekannten Religionen auch kennt. Und die Verfolgung von Minderheiten u. die qualvolle Tötung, fand ihresgleichen in der Geschichte :(

Sein "Antisemitismus" basierte wiederum auf einer "Lehre" die er von Redern "klaute" und sie als seine Ausgab. Und das Erschreckende ist, das die Masse mitzog. Weil zur damaligen Zeit Verunsicherungen dazukamen: Schwarze Freitag, der 1. Weltkrieg verloren u. vorbei u. die Sanktionen diesbezüglich für Deutschland waren so hoch, das die Leute Unmut spürten.

Es gab Anfang des 20. Jahrhunderts ein Trend zu antisemitischen Büchern. Und somit, wurde zwangsweise am Glauben gerüttelt. Und da die Menschen Hoffnung u. Mut brauchten, klammerten sie sich an das, was sie für erreichbar hielten.

Bücherreligionen wie sie hier angeführt werden, da braucht man nicht weit gehen.

Ebenso wurden bei de Azteken Menschenopfer eingefordert, um die Götter wohl zu stimmen.

Auch bei den Römern, bevor das Christentum bekannt wurde, gab es bestialische Spiele, wie Skita anführte. Und Huldigung von ihren Göttern.

Es gibt wissenschaftliche Studien mit Tests. Danach würde, wenn der Mensch ausstirbt, der Primat

ebenso sich weiterentwickeln, wie der Mensch. Es folgt die Horde, die Sippe etc. und es wird dann immer darauf hinauslaufen, das die "stärkeren" die Führung übernehmen u. es zu Abspaltungen kommt. Ebenso wurden bei Tests, die ich im übrigen im TV sah, gezeigt, das die Moral von der hier gesprochen wird, sogar bei Primaten u. auch bei Rabenvögel gefunden werden. Zum Beispiel: Manche Rabenvögel teilen/manche Affen teilen. Manche werden "bockig" o. werden aggressiv u. greifen den anderen an. Andere wiederrum ergeben sich total u. lassen alles über sich ergehen. Andere setzten sich für andere ein.

Was im Namen der Religionen getan wurde, ist schlimm. :( Was man aber aus alten Kulturen lernen kann, ist immer das, wenn eine Masse vorhanden ist, entwickelt sich ein "System" das zum Nutzen der großen Masse dient. Und das es immer schon "Querläufer" gab, die dann aufbegehrten, die sich nicht unterorndeten o. gar abhauten o. neue Gruppierungen aufbauten.

Tests an Menschen zeigen, das der Mensch in der Lage ist, andere Menschen zu quälen, wenn ihnen vom "Forschungsleiter" die Aufforderung kommt. Nur wenige widersprachen o. taten das nicht. Weil viele von klein auf gewisse Normen u. Werte vermittelt wurden u. dazu gehört es, das der erwachsene Mensch eigentlich früh an, von der Sozialisation(Regeln in einer Gemeinschaft), lernt, sich an Richtlinien zu halten. Die wiederum nichts mit Religionen zutun haben.

Was hat das mit den Tieren zu bedeuten?

Es zeigt klar auf, das die Tiere oftmals als Nutztiere verwandt wurden. Ebenso das manche Tiere für heilig gesprochen wurden u. andere, als gefährlich. Besondern bei Ureinwohnern, wird einmal jährlich ein Fest für die Vögel veranstaltet. Es dient dazu, die Vögel freundlich zu stimmen, weil sie schwere Krankheiten für die MEnschen bringen. Ebenso gibt es Feste für diverse Pflanzen, weil man hofft, das sie im nächsten Jahr wieder wachsen. Und es gibt ein "Fest" für den Donner/Blitz u. starken Regen, damit die Bewohner vor ihn beschützt werden. - Was ich letztens im TV sah, ein Volk, das zum 2. Mal einen Menschen zu sich ließ.

Wie gesagt, es liegt in der Stuktur des Menschens.

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Hier auf dem Land gibt es noch sehr viele streng gläubige Menschen, dementsprechend werden hier auch die Kinder erzogen. Da ich selbst noch zur Schule gehe, stelle ich oft fest, dass die Kinder aus den religiösen Haushalten viel besser erzogen sind und weniger Unsinn machen als andere (mit 'andere' meine ich keine Ausländer!).

Dem kann ich nicht ganz zustimmen.

Es ist wahr, dass Kinder streng gläubiger Eltern oft besser erzogen sind, als die nicht gläubiger. Aber auch nur, weil die streng gläubigen mehr darauf achten wie sich ihre Kinder verhalten. Nicht gläubige Eltern achten teils weniger darauf. (Wobei ich zum Thema Erziehung sagen muss, es hat schon viel mit dem Charakter, also der Einstellung des Kindes zu tun.)

Meine Eltern sind - ich will jetzt nicht behaupten nicht gläubig - aber sie halten nicht wirklich viel von der Religion, haben mich trotzdem gut erzogen.

Meine Großeltern (väterlicherseits) waren (auch vom Land) streng gläubig, haben meinen Vater zwar genauso erzogen, dennoch kann er heute mit Religion nicht viel anfangen und hat als Kind den ein oder anderen "Unsinn" gemacht.

Strenge Erziehung bei streng gläubigen? definitiv ja, meist.

"Bessere" Erziehung der Kinder? Eher nein, mal so mal so.

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Hi ,

HOMO HOMINI LUPUS

...und wenn in dieser Sekunde sämtliche Religionen (mit oder ohne Buch ) verschwunden wären ,

gibt es immer noch genug Öl ,Geld ,etc.

Das sich die Menschheit ohne Religionen anders entwickelt hätte...schwer zu belegen.

Auch unter Primaten gibt es Neid ,Mißgunst...ich bezweifle ,das die je in einer Kirche oder Moschee waren.

Am Ende bleibt mir nur : besser machen !

LG Jörg

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