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Hundeforum Der Hund
Paw

Mein Hund kneift andere Hunde beim Spielen

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Vielleicht hat der Hund auch einfach nur Stress und keinen Bock auf andere Hunde?!

Wundert mich ein bisschen, dass das noch niemand in Erwägung gezogen hat :think:

Er "lacht" schreibt die Threaderstellerin.

Davon würd ich gern mal ein Foto sehen... Eine Strassfratze wird auch von vielen als Lachen eingestuft...

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Ich hab vor ewigen Jahren auch viel Zeit und Mühe darauf verwendet, meinem Hund das "gesittete Spielen" beizubringen.

Erst viel später hab ich erahnt, was ich ihm damit angetan habe. Der hatte schlicht keine Lust auf nahe Sozialkontakte, hatte auch eine sehr hohe Individualdistanz.

Denn wenn :

Wenn er mehrere Hunde auf einem Haufen sieht (die da rumkugeln und sich hetzen), ist er auch wesentlich vorsichtiger und wartet am Rand, bis er integriert wird.

könnte es doch durchaus sein, daß er lieber nicht da hineingezogen würde, aber leider immer wieder genötigt wird (vom Halter und den anderen Hunden). Mit oben geschildertem Erfolg.

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@ christa

ich finde es einfach gefährlich solch eine Aussage zu machen und diesen Tipp zu geben, ohne den Hund selber zu kennen

Was man selber mit seinen Hunden macht, ist ein völlig anderes Paar Schuhe

Anscheinend hat die TS ja nicht so den Überblick, was da wirklich abläuft und ist somit bestimmt nicht die nötige souveräne Ausstrahlung, die man dann auch haben muß und vorallem auch die nötige Ruhe um bei einer evtl Beißerei dann richtig da einzugreifen.

Ich steh dazu, ich würde solch einen Tipp niemals über ein Internetforum geben.

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Oookay, isch 'abe auch zu flusig gelesen...

Über das "zum Kontakt nötigen" habe ich gar nicht nachgedacht. :think:

@Angelika: Thanx! :kuss:

Man muß natürlich genau beobachten:

  • ob der junge Mann überhaupt in die Toberunde möchte.
  • ob er das Mobbing einleitet oder nur "Mitläufer" ist.
  • ob er nicht aus "Streß" so handelt.

Viele Schäferartige sind schlichtweg überfordert, wenn viele "Schäfchen" rumwuseln. :Oo

Im "Arbeitsalltag" eines Hütehundes spielen fremde Artgenossen eine andere Rolle.

Man hält sich an seinen vierbeinigen Kollegen, wenn vorhanden, und Fremde sind doof.

Die bringen womöglich die Schafe durcheinander und das geht ja mal so gar nicht!

Damit erkläre ich mir das immer wieder hier beschriebene "Findet andere Hunde doof", "Splittet spielende Hunde" oder "Scheucht Artgenossen".

Schäferartige sind "Spießer" und bestehen häufig auf streng eingehaltene Umgangsformen.

Die meisten spielen nur mit ausgewählten Artgenossen im sicheren Bereich. Lieber wenden sie sich ihrem Halter zu.

Zuviel Nähe oder wildes Toben IST eine Situation, aus der Streit entstehen kann, darum mischen sich viele Schäferartige "polizistenmäßig" ein.

Die halten Spielwiesen für problematisch. *lol*

Eigentlich müßte hier man mal 'ne Umfrage für Schäferhundhalter und Hütehundbesitzer starten:

"Wessen Hund tobt nett mit fremden Hunden?"

Ich hab' so 'ne Ahnung, wie das Ergebnis ausfällt.. :zunge:

LG Corinna

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:) genau, denkt Hund es wird ein schöner Spaziergang zu zweit und dann muß er doch nur die ganze Zeit das Chaos aufräumen :schwert . Mist! Blöd gelaufen.

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Kann es nicht auch sein,dass es eine Übersprungshandlung (er weiss vor lauter Freude und Aufregung nicht, wohin mit seiner Energie) ist und darum kneift?

Wir hatten sowas auch mal bei uns in der Hundeschule...

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Vielen Dank erst einmal für Eure Antworten. Da ist ja einiges zusammen gekommen...

Also, ich stehe natürlich nicht daneben und lasse ihn machen, was er will. Ich war halt der Meinung, daß er auch Kontakt zu anderen Hunden haben darf - nur halt nicht auf diese Art und Weise. Wenn er zu wild wird (und das vorm Kneifen) rufe ich ihn auch ab. Wenn er nicht direkt hört, schnappe ich ihn mir auch und nehme ihn aus dem Spiel. Wenn er kneifen will, ist auch Ende.

Und nein, er zeigt keine Zähne. Die Bilder aus dem Link sind nur ähnlich, nicht identisch. Aber daß er einen auf Macho macht, dachten wir uns schon. Und dumm ist er nicht, sonst hätte er schon 2x eins auf die Mütze bekommen. Der eine ist ein Rüde, der es locker mit ihm aufnehmen könnte (aber keine Rüden mag), das andere eine (vom Besitzer als zickig beschriebene) Schäferhündin, die generell nichts mit anderen Hunden zu tun haben will. Beide haben ihm schon beim Näherkommen gezeigt, daß er unerwünscht ist - also hält er von beiden Abstand.

Wie gesagt, wir haben den Hund erst vier Wochen und kennen ihn noch nicht so gut. An der Erziehung arbeiten wir natürlich. Hundeschule ist in Planung (wir wissen nur nicht genau, wo, weil wir demnächst umziehen müssen).

Ihr habt mir auch zu denken gegeben, daß er vlt. wirklich nicht besonders scharf darauf ist, Kontakt mit anderen Hunden zu pflegen. Also vlt. doch nur Schnuffeln lassen und dann alleine weiter unseres Weges... Macht der eine mit seiner Schäferhündin ja auch (die hat allerdings noch nicht mal ´nen Blick für andere Hunde übrig)... *grübel*.

Oder doch Übersprungshandlung, wie Doro35 meint? Ich sehe schon, so einfach wie erhofft, wird das nicht.

Ach ja, mit zwei Hunden macht er das nicht: Das eine ist eine 1 1/2 jährige Entlebucher Sennenhündin, das andere ein Shepard(?)-Mix-Rüde in seinem Alter. Der eine gehört unseren Schwiegereltern, der andere meiner Mutter. Leider wohnen beide nicht in der Nähe.

LG,

Paw

Edit: Wenn mein Hund nicht zu anderen Hunden will (was nur selten der Fall ist), dann muß er das auch nicht. Meist geht er aber von sich aus hin (wenn mit dem Besitzer abgesprochen), egal, ob er beachtet wird oder nicht. Und wenn er merkt, daß kein Interesse an ihm besteht, kommt er auch zurück und bleibt bei mir. Nur wenn dann halt Interesse besteht und Spiel-Aufforderungen kommen, steigert er sich schnell rein und übertreibt.

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