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polar-chat.de  Der Hund
Cinderella79

Mit 5 Monaten noch Welpe?

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Tja, Frage steht ja schon im Betreff.

Ich bin auf der Suche nach meinem ersten Hund und Welpe kam für mich nie in Frage, weil ich keine Hundeerfahrung habe und wahrscheinlich auch nicht die zeitliche Kapazität, um das alles zu whoopen.

Nun habe ich aber gestern Kontakt mit einem Züchter meiner Lieblingsrasse aufgenommen und er hat mir angeboten, einen Hund aus seinem aktuellen Wurf erst im Juli mit nach Hause zu nehmen. Der Hund wäre dann gute 5 Monate alt und ich arbeite dann nur noch Teilzeit. Meine Mutter ist Rentnerin und wäre dann auch noch da.

ABER: Für mich ist ein Hund mit 5 Monaten gefühlsmäßig immer noch ein Welpe. Es würde mich schon reizen, es ist ja auch toll, seinen Hund von klein auf zu begleiten und alles. Ja, mit dem Herz wäre ich voll dabei. Aber ich weiß nicht, ob ich dem "Baby" gerecht werden kann...

Wie ist es denn so mit einem 5 Monate alten Hund?

LG :winken:

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Ein "Welpe"ist es nicht, es ist ein Junghund.

Das Angebot des Züchters ist nett.

Aber ein Großteil der Sozialisierung muß dann ER betreiben.

Es wäre eher ungünstig, wenn das Hundekind bis dahin weder Staubsauger noch Kinder, noch Hunde anderer Rassen kennen gelernt hat oder mal im Auto mitgefahren ist...

Wie lebt das Welpi da denn so?

Genug Umweltreize und Sachkunde vorhanden?

Die Bindung wird genau so gut, sonst könnte man ja keinen einzigen Abgabehund "verpflanzen".

Kannst Du den Hund vorher regelmässig besuchen und Dich mit ihm beschäftigen?

LG Corinna

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Mit 5 Monaten ist ein Hund kein Welpe, sondern ein Junghund und dann beginnt schon fast die Puberität.

Warum keinen Welpen mit 10 Wochen? (der kann aber nicht den ganzen bzw.halben Tag alleine bleiben).

Kein Züchter ist daran interessiert, den Welpen länger als nötig bei sich sitzen zu lassen. Alles was nach 10 Wochen noch da ist, macht viel Arbeit. Die Junghunde müssen geprägt werden auf vielerlei Dinge des täglichen Lebens zB: Umgang mit Menschen, Tieren, Artgenossen, Stadtgang, Autos, etc.

Hast Du so einen Züchter?

Wenn er für Dich, rein gefühlsmäßig noch ein Welpe ist, würde ich Dir raten, suche Dir einen bereits älteren Hund!

Gruß Christa

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Nein ein Welpe ist er mit 5 Monaten dann definitiv nicht mehr, sondern wie bereits gesagt ein Junghund. Und da fängt dann auch schon die Pubertät an, eine unglaublich anstrengende Zeit!

Wenn du dir schon keinen Welpen zutraust, wegen der Zeit, dann lass lieber die Finger von einem Junghund, da A der Junghund sich erst mal bei dir einleben muss dann und ihr den richtigen Draht zueinander finden müsst und B dass alles in der Pubertätsphase unglaublich anstrengend ist.

Da wäre ein älterer Hund wirklich besser für dich!

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Spielt die Rasse da nicht eine Rolle, bis wann ein Hund ein Welpe ist :???

Mein Sam (ca. 55cm Endgröße) war mit 5 Monaten noch mega "welpig", hat das Bein nicht gehoben, hatte noch den Folgetrieb, hatte kein Interesse an läufigen Hündinnen und benahm sich generell sehr babyhaft.

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Das hat mit Bein heben gar nichts zu tun.

Die Junghundphase beginnt ab der 12. Lebenswoche und zwar unabhängig von der Rasse.

Gruß Christa

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Oh...dann hatte ich gar keinen Welpen. Ich habe Sam erst mit 14 Wochen bekommen :Oo

Sind die "Zeiten" denn wirklich so eng gefasst? Variiert das nicht ein bisschen?

Sam hat bis zur 14. Woche nichts kennen gelernt und man sagt ja, dass sie alles bis zur 12. Woche kennen lernen sollen.

Trotzdem konnte ich ihm noch alles zeigen und er hat keine Angst vor Autos, Geräuschen etc...Ich konnte ihn also noch nach dieser "sensiblen Phase" sozialisieren.

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Ich kann nur ganz dick unterstreichen, was Corinna und Christa geschrieben haben.

Allerdings kann ich dich ganz gut verstehen - hab's auch nicht so mit dem Kleingemuese. ;)

@Steffi - in England werden Hunde oft als 'Puppies' bezeichnet, bis sie irgendwie erwachsen wirken. Da wirst du von 'nem 2-jaehrigen 35kg Goldie umgenietet, und der Besitzer ruft dir froehlich zu: 'Sorry - he's only a puppy!' :D

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@ OldHemp:

Aufzucht in den ersten zwei Lebenswochen = vegetative Phase (schlafen/saugen)

Aufzucht in der dritten Lebenswoche = Übergangsphase (Zwischenstadium, wo die Sinne erwachen)

Aufzucht in der vierten bis achten Lebenswoche = Prägungsphase (die Welpen nehmen aktiv ihre Umwelt und die Kontakte war)

danach bis zur 16. Lebenswoche = Sozialisierungsphase (systematische Vorbereitung des Welpen auf sein künftiges Leben)

danach kommt die Lernphase

Gruß Christa

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Hallo,

ich habe "gefühlsmäßig Welpe" geschrieben, weil er eben noch jung ist und die meisten "Nicht-Hundekenner" würden dieses Alter noch als Welpe einstufen. Ist schon klar, dass dieses Alter eher die Junghundphase ist, aber nun ja, ich bin eben teilzeittätig und ja, der Hund muss nicht groß allein bleiben, weil ja meine Mutter da ist, aber ich kann nicht nachts alle 2 Stunden aufstehen, wenn ich morgens zur Arbeit muss und will die Arbeit auch nicht auf meine Mutter abwälzen. Es ist mein Hund.

Ich kenne diesen Züchter noch nicht so gut, ist mir empfohlen worden und wir hatten ein nettes Erstgespräch. Er gibt seine Hunde grundsätzlich frühestens ab der 12. Woche ab und zumindest dem ersten Eindruck nach ist es ein guter, verantwortungsvoller Züchter, bei dem die Hunde voll sozialisiert werden. Es ist auch ganz in der Nähe, 20 Minuten Fahrt, ich könnte den Hund regelmäßig sehen.

Einen älteren Hund wollte ich ja, aber ich finde einfach keinen, der meinen Vorstellungen und meiner Lebenssituation entspricht. Ich will einen kleinen Hund - Mangelware im Tierheim, jedenfalls bei uns. Wenn doch mal einer da ist, reißen sich die Interessenten darum und ich glaube, ich bin auch nicht die Idealbesetzung für manche Tierheime.

Tierschutzorganisationen waren die nächste Option. Ich suche seit 8 Monaten und auch hier in der Nähe kein Hund, der passt. Aus dem Ausland impotieren will ich nicht, weil ich den Hund vorher kennenlernen will.

Von privat habe ich letztes Wochenende ausprobiert. Was da abgegangen ist, kann ein Einzelfall sein, aber da ist mir bewusst geworden, dass auch (oder gerade?) ein älterer Hund eine Vorgeschichte hat, falsche oder gar keine Erziehung, fehlende Sozialisierung etc pepe. Und dass ich mit ihm ähnliche Arbeit haben kann, wie mit einem jungen Hund (Hundeschule z.B.).

In diesem Fall bin ich 100 km gefahren, aber das geht nunmal nicht dauernd und bis ich mal was "geeignetes" in meiner Region finde, ich glaube, dann kann ich mir besser einen Stoffhund kaufen :Oo

Deshalb meine Idee, vielleicht doch ein jüngerer Hund, den man noch selbst verkorksen darf. Ich wills halt richtig machen*seufz*

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