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Hundeforum Der Hund
Lurch

Allergie

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Hallo,

unser Hund hat mehrere Allergien: Schwein, Rind ( Futter ), Hausstaubmilben und Gräser jeglicher Art.

Es ist zum Verzweifeln, wir haben alles versucht . Unsere Hündin ist jetzt 11 Jahr und eigentlich topfit.

Allerdings hat sie offene Stellen auf dem Rücken, manchmal sind sie schuppig und mit einem roten, wulstigem Rand, der fängt dann auch an zu bluten. Das Fell ist an den Stellen auch weg. Es hatte schon über den Winter erholt und im Frühjahr wieder angefangen, aber mittlerweile ist es ganzjährig.

Der Tierarztkosten fressen uns mittlerweile auf. Unsere Tierärztin ( die ich wohl wechseln werde ) würde am liebsten ständig irgendwelche Blutuntersuchungen machen. Aber es kam nie etwas dabei herraus. Sie hat Probleme mit der Leber, aber auch da sind die Werte nur leicht erhöht. Wir schmieren sie ein mit Fucidine und benutzen ein beruhigendes Shampoo. Keine Besserung.... :???

Wir hatten bisher das Scalibur Zeckenhalsband. Jetzt habe ich gehört das könnte auch eine Ursache sein. Allerdings trägt sie dies ja nicht über den Winter. hat jemand eine Idee?????

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Also meine Empfehlung.

Das Zeckenhalsband sofort weg, den Chemie scheiß zum drauf schmieren auch bleiben lassen. Die Sache mit dem Shampo last ihr bitte auch es gibt einfach kein gutes. Die entfetten alle wie die hölle wenn du was brauchst dann nimm Kernseife. Die Sache ist recht einfach zu lösen denke ich dauert ca. 3-5 Wochen dann ist sie wieder fit.

Da mein Tipp den ich dir geben kann Werbung in eigener Sache wäre schreibe ich Ihn hier nicht rein. Wenn du mehr wissen möchtest schreibe mir eine PN wir können auch Tel.

Dein Hund leidet sehr und ihm muss geholfen werden.

Nur mal ein Beispiel nicht erschrecken ich wasche meine Hunde nie mit Seife oder so. nur mir klarem Wasser. Die stinken auch nicht oder so was. Hier im Haus leben 6 Hunde Leute die zu uns kommen glauben immer die Hunde müssten immer draußen sein weil es im Haus nicht nach Hund duftet hihi.

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(bearbeitet)

Oh Mensch, ich verstehe dich sehr gut und versuche nun mal, dir unsere Geschichte zu erzählen.

Ich bekam meine Martha vor ca. 2 1/2 Jahren. Schon da hatte sie kahle Stellen im Fell, die aber behandelt wurden und am abheilen waren. Mir wurde erklärt, dass das mit ihrer Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen muss. Ich habe es geglaubt.

Schon wenige Wochen später begann sie sich zu kratzen und zu benagen. So sehr, dass sie irgendwann kaum noch Fell hatte und trotz Kragen immer blutige/nässende Wunden am ganzen Körper hatte.

Wir versuchten alles. Waren bei dutzenden von Tierärzten, suchten im Endeffekt sogar einen Tierdermatologen auf.

Ich habe mitlerweile keine Ahnung mehr, wie oft sie auf Demodex/Sarcoptes/Pilz getestet wurde. IMMER negativ. Auch die Schilddrüsenwerte sind super.

Das einzige, was positiv ausfiel war der Allergietest auf so ziemlich alles (Milben/Futter).

Momentan sieht es so aus, dass es ihr mal 2 Monate gut geht und es dann wieder von vorn losgeht. Dagegen ist leider nichts zu machen.

Allerdings treffe ich sofort Vorkehrungen, wenn ihre Haut wieder schlimmer wird.

Unsere Maßnahmen sehen/sahen so aus:

  • vorerst antibiotische Behandlung, damit die Sekundärinfektion zurückgeht (leider in akuten Fällen unvermeidbar)
  • so ziemlich alle Decken/Teppiche verschwinden aus der Wohnung (wegen den Hausstaubmilben)
  • Schlafplätze aus Kunstlederbetten (Decken werden wöchentlich gewaschen)
  • alle Wohntextilien werden mit Milbiol behandelt
  • absolutes Bettverbot
  • Immunkur
  • möglichst kein Trockenfutter mehr (gegen Vorratsmilben-/Futtermittelallergie)
  • Ausschlussdiät
  • in akuten Phasen tägliches Waschen mit meinem selbst "gebastelten" Chlorhexidinshampoo (bringt bisher die besten Erfolge)
  • Akupunktur
  • Behandlung mit Propolistinktur

Meist dauert eine solch akute Phase monate, bis es wieder halbwegs besser wird. Gegen den akuten Juckreiz kann man leider nur wenig tun. Das waschen schafft da meist Abhilfe.

Cortison können wir ihr nicht geben, da das Immunsystem nicht noch weiter unterdrückt werden darf.

Bis heute weiß leider keiner so genau, was sie eigentlich hat und ich habe mich daran gewöhnt, dass sie besondere Fürsorge benötigt.

Ich drücke euch alle Daumen der Welt, dass ihr mehr Glück habt.

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Ach Ganstollo,

die Sache mit dem Waschen würde ich nicht so pauschalisieren. Wenn ich Martha nicht mindestens alle 2 Wochen mit "unserem" Shampoo wasche, frisst sie sich fast auf. :(

So, und nun werd ich dir mal ne PN schicken. ;)

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Mein Hund ist auch allergisch! Er hat auf alles reagiert, auf das er getestet wurde. Sämtliche Milben, Pilze, Gräser-, Baum-, Pflanzenpollen, Baumwolle, HUNDEHAARE, etc.

Er ist nun seit 1,5 Jahren "fast" symptomfrei.

1. Allergitest beim Dermatologen auf der Haut

2. Futter sofort umgestellt NICHTS trockenes mehr! Nie! Keine Kauartikel, keine Leckerlies, kein herkömmliches Hufu, sondern Barf.

3. keine Teppiche (hatten wir eh nicht) spezielle Hundebetten (wieder rückgängig gemacht, da Hund eh immer auf dem Sofa ;-)), spezieller Staubsauger (wohl auch eher nicht nötig!)

4. Desensiblisiert gegen die 8 schlimmsten und sinnvoll zu behandelnen Allergene

5. Homöopathische Unterstützung

6. Keine Chemie, wenn irgendwie möglich. D.h. keine profilaktischen Wurmkuren, keine profilaktische Antibiose (bekommen Hunde leider sehr oft), nur Impfen, wenn und was wirklich nötig ist, kein Flohmittel! Zeckenmittel bekommt er, da er eins gut verträgt und er auch allergisch auf Zecken reagiert!

7. Immunsystem stabilisieren

8. Stress vermeiden (greift das Immunsystem an!)

Keine Ahnung was geholfen hat, keine Ahnung, ob wir einfach nur Glück hatten. Fakt ist, dass Hund seit 1,5 Jahren max. eine kleine juckende Stelle am Auge hat und die auch nur, wenn wir Fütterung nicht ernst genug nehmen (z.B. ihm eine Schweineohr gönnen)

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Mann oh Mann, da habe ich mit unserer Luna ja noch Glück, sie hat zwar auch einige Allergien, aber durch das barfen haben wir alles im Griff. Seit sie Frischfleisch bekommt, hatte Luna keine Symptome mehr. Ratschläge kann ich euch allerdings keine geben, hoffe aber, dass den Hunden schnell geholfen werden kann. Wir drücken Daumen und Pfoten.

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