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your dog ...  Der Hund
wolfsherz77

"Unberechenbares überbügeln" anderer Hunde

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hi,

bin neu hier.

Also zerlegt mich nicht gleich in Teile, bitte!

Habe zwei Hunde. Meine 4 Jahre alte, nicht kastrierte Hoverwart Hündin hat mir heute mal wieder eine Begegnug der anderen Art beschert.

Ich würde mal sagen, dass ich meine Damen grundsätzlich im Griff habe. Sie beherrschen alle mir wichtigen Kommandos sind abrufbar und gehen grundsätzlich ohne Leine. Es kommt aber manchmal vor, dass meine Große aus mir zwar erkennbaren aber anderen nicht nachvollziehbaren Gründen, sich auf andere Hunde "stürzt", sie mit ihrem Gewicht nach unten drückt, versucht sie mit Drohen unten zu halten und ich sie von diesem Tun nur mir Körpereinsatz und nicht mit Abrufen unter Kontrolle bringen kann.

Diese Überfälle hören und sehen ziemlich brutal aus. Und ich kann die anderen Hundebesitzer verstehen, wenn sie meinen Hund für ein Monster halten. Obwohl noch nie was anderes passiert ist, als umgebogene Haare.

Da ich das weiß, nehme ich sie grundsätzlich an die Leine, wenn Hunde kommen, die wir nicht kennen oder bei denen ich weiß, dass "es im Karton rappeln" könnte.

Was haltet ihr davon?

LG wolfsherz

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Da ich das weiß, nehme ich sie grundsätzlich an die Leine, wenn Hunde kommen, die wir nicht kennen oder bei denen ich weiß, dass "es im Karton rappeln" könnte.

Was haltet ihr davon?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68363&goto=1434586

Hallo,

das finde ich genau richtig.

Warum, denkst du, macht sie das?

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Also wenn das öfter vorkommt gehört der Hund definitiv immer an die Leine, denn die Gefahr ist seeeehhhhhhhhr groß!!

Als ich mal mit unserer Hündin unterwegs war kam auch eine andere sehr große Hündin und hat sich auch auf sie drauf gelegt und nicht mehr los gelassen, immer weiter runter gedrückt... toll, seit dem haben wir extreme Probleme mit anderen Hündinnen...

so ein Hund gehört an die Leine bis das Problem abgearbeitet wurde...

sorry aber ist so

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Hallo erstmal! :winken:

Warum sie das macht? Weil sie's kann!

Nein, Spaß bei Seite...

Der Hovawart ist insgesamt ein eher ernster Hund, der gern mal sein Territorium gedanklich bis mit auf die Gassirunde trägt.

Die schönste Beschreibung, die ich je gehört habe, war "mobil-territorial". ;)

Im Ursprung sollte diese Rasse "den Hof verwaren", daher der Name.

Das heist im Umkehrschluss, daß sie fremde Hunde eher skeptisch betrachten.

("Wer ist denn das? Was will der hier? Wehe, der betritt meinen Garten!")

Mit manchen anderen Hundetypen, die den Wunsch des Hovis nach Raum und vernünftigen Ausweichmanövern nicht verstehen, kann das Ärger geben.

Außerdem ist Dein Hund jetzt richtig erwachsen - fällst du jedem Fremden Freude strahlend um den Hals?

Interessant wäre einer genauere Situationsbeschreibung:

Wer waren diese Hunde? Alter, Geschlecht, bekannt, unbekannt?

Wie haben sie sich ihr gegenüber verhalten? Haben sie sich vor ihr gegruselt oder waren sie dreist?

Du schreibst, sie ist unkastriert - was sagt der Zyklus?

Situativ gehört Dein Hund sehr wohl gesichert, aber ich finde, Du solltest sie unterstützen:

Oft führen wir unsere Hunde zwangsläufig, z.B. auf schmalen Wegen, viel zu geradlinieg aufeinander zu.

Für manchen Hunde ist allein das eine Provokation.

Mein Vorschlag:

Nimm sie insgesamt aus der Begegnungssituation und führe sie in einem Bogen vorbei.

Auf einer Wiese mit ihr rumstehen ist eher kontraproduktiv, weil sich da schnell Streßsituationen ergeben.

Wenn ihr Gesellschaft wollt, geht gemeinsam mit dem anderen "Team" in eine Richtung und gebt beide Hunde erst nach ein paar Minuten frei und bleibt in Bewegung.

Wer sich schlecht benimmt, wird korrigiert.

"Nein" sagen ist erlaubt; übertriebenes "Runterputzen" ist tabu!

Deine Hündin wird allein aufgrund von Größe, Gewicht und Ausstrahlung seltenst echten "Gegnern" begegnen - was auch gut ist - aber sie sollte dieses Verhalten nicht kultivieren!!!

Lieber ausgewählte Kontakte, in denen sie gut zurecht kommt, als tausend Mal "Hallo sagen" mit blöden Erfahrungen für alle Beteiligten.

Kennst Du diese Seite?

Ganz großes Kino!

LG Corinna

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Vielen Dank für Eure Antworten. Habe schon mehrere Anläufe unternommen zu antworten und jedesmal wenn ich fast fertig war, ist die Antwort im Nirwana verschwunden. Vll raffe ich morgen noch mal auf und versuche noch etwas zu berichten und die Fragen zu beantworten.

@ Mein Beitrag hat den falschen Eindruck erzeugt, dass mein Hund weglaufen würde und sich auf andere stürzen würde. Das tut sie nicht. Sie bleibt sicher bei Fuß. Ich leine sie bei fremden Hunden an, um zumindest für die anderen ein Zeichen zu setzen, nicht weil mein Hund weglaufen würde. Es ist so, dass der andere Hund zu uns läuft und ganz hinkommt (und sicherlich irgendwelche Zeichen aussendet), sonst passiert es nicht (auch eigentlich sehr selten). Es sind ja auch Spielkameraden von ihr darunter mit denen sie auch abgeleint Kontakt hat und mit denen sie an anderen Tagen ihr Spielzeug geteilt hat und zusammen getobt hat. Ich denke es geht ihr hauptsächlich darum, dass die Rangordnung eingehalten wird. Macht es aber für mich auch nicht besser :(

LG wolfsherz

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So ist halt ein Hoverwart ... direkte und klare "Ansagen" anderen gegenüber ... ;)

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Hi,

bin neu hier.

Habe zwei Hunde. Meine 4 Jahre alte, nicht kastrierte Hoverwart Hündin hat mir heute mal wieder eine Begegnug der anderen Art beschert.

Erstmal ein herzliches Willkommen!!!

Diese Begegnung "der besonderen Art wie Du das nennst", hatte ich am Samstag, leider .

Ich würde mal sagen, dass ich meine Damen grundsätzlich im Griff habe. Sie beherrschen alle mir wichtigen Kommandos sind abrufbar und gehen grundsätzlich ohne Leine. Es kommt aber manchmal vor, dass meine Große aus mir zwar erkennbaren aber anderen nicht nachvollziehbaren Gründen, sich auf andere Hunde "stürzt", sie mit ihrem Gewicht nach unten drückt, versucht sie mit Drohen unten zu halten und ich sie von diesem Tun nur mir Körpereinsatz und nicht mit Abrufen unter Kontrolle bringen kann.

Das Halter-Pärchen hatte den jungen Hovi-Rotti-Mix Rüden (ein Koloß von Hund) absolut nicht im Griff.

Und was noch schlimmer war die machten keine Anstalten einzugreifen, als ich Sie bat ihren Hund weg zu führen.

Hier ist doch ein Freilaufgebiet, war die Begründung.

Diese Überfälle hören und sehen ziemlich brutal aus. Und ich kann die anderen Hundebesitzer verstehen, wenn sie meinen Hund für ein Monster halten. Obwohl noch nie was anderes passiert ist, als umgebogene Haare.

Leider musste ich zur TK und Ihn zwischen den Unterkiefern nähen lassen.

Am Kopf über den Augen hat er Haare verloren , und zwei Tage bewegte er sich in Zeitlupe wegen den Prellungen.

Da ich das weiß, nehme ich sie grundsätzlich an die Leine, wenn Hunde kommen, die wir nicht kennen oder bei denen ich weiß, dass "es im Karton rappeln" könnte.

Was haltet ihr davon?

LG wolfsherz
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68363&goto=1434586

Die Rasse gehört zu den "Selbst-aktiv-arbeitenden Rassen" und diese brauchen eine sehr stark führende Hand!

Hätte der Rüde ein Halsband angehabt hätte ich die Hunde-Köpfe wenigsten getrennt-auseinander halten können, welches mit dem Sattelgeschirr nicht möglich war.

TK-Kosten , und keine Karneval-Fete weil ich den Krankenpfleger nun machen musste.

Die Frau meinte, was soll man da denn machen, der ist doch noch so jung und muss ja auch frei laufen ....???

Denke: ABER abrufbar muss er schon sein.

Nachdem der Rüde von meinem Monte abgelassen hatte, wollte er sich gleichmal auf andere Hunde stürzen, welches der Halter durch Anbrüllen des Hundes und das Halter-Pärchen lauthals anmachend verhindern konnte, weil die nun Ihren Hund endlich einfingen.

Der Rüde war so in Rasche, das er sein Herrchen in die Finger gebissen hat, und die Wunde nun eiligst (Krankenhaus) gleich versorgt werden musste.

SUPER gelaufen ???

LG :winken:

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Erst dachte ich, du hättest einen Geschwisterhund von Higgins :D Der "bügelt" zur Zeit auch, leider aber mobbend und nicht wie bei dir in der Situation, in der andere Hunde in seinen Wirkungskreis - dich und die Leine - eindringen.

Meiner schiebt kleine, unsichere Rüden durch die Gegend :(

Egal, mein Hund ist hier nicht das Problem.

Was du beschreibst hört sich genau nach dem Hovi-typischen Bewacherverhalten an. Der fremde Hund kommt zu ihm wenn du ihn anleinst, und danngibt es "Dresche."

Mein Gedankengang wäre, dass du die fremden Hunde wegschickst und nicht abwartest, bis dein Hund die Situation auf seine Weise regelt.

Also beim Anleinen hast du dann die Aufgabe übernommen, fremde Hunde abzuwehren und er/sie? muss es nicht mehr tun.

Ist sowas möglich? Ziel wäre dann natürlich langfristig, dass dein Hund weiß, sobald angeleint wurde sind Hundebegegnungen nur noch dein Aufgabengebiet, im Freilauf wieder darf er/sie selber entscheiden und handeln.

(nur ein Gedankenspiel)

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So ist halt ein Hoverwart ... direkte und klare "Ansagen" anderen gegenüber ...

Klar und Deutlich .. gesagt ..

@Ewald: Ich hoffe Monte hat das ganze sauber überstanden und geht unter deiner Führung seinen weiteren Weg ...

Ein Hovi ohne konkrete Führung ist, meine Meinung, eine tickende Zeitbombe .... und dafür dürft ihr mich auch steinigen .... ;)

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So ist halt ein Hoverwart ... direkte und klare "Ansagen" anderen gegenüber ... ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=68363&goto=1434704

Und deshalb braucht so ein Hund "direkte und klare zweifelsfreie ANSAGEN" oder er muss rechtzeitig angeleint werden.

Mit einem Maulkorb rennen lassen

ist bei dem Gewicht und der Eigenart die Opfer-Hunde nieder zu drücken

auch keine Endlösung.

Mein Monte der anfänglich neben mir brav saß (weil wir gerade "Herrchen steht und Hund setzt sich hin" Verhalten-Verknüpfung auf dem Plan hatten) , hat sich GsD intelligent gewehrt, und den Rüden dann am Unterkiefer(Leftze) dann festgehalten, sodaß der Rüde plötzlich verharrte/stillstand.

Wenn da an den eigenen Füßen ein Kampf stattfindet, wirds einem gleichmal etwas sehr warm am Hals.

LG :winken:

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