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polar-chat.de  Der Hund
Toddy1

Wie lernt ein Hund in Stressituation?

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An Alle Hundekenner mal eine Frage.

Wie gut lernt ein Hund noch wenn er unter starkem Stress steht?

Bezüglich der Angst unseres Hundes vor Männern hat uns eine Hundtrainerin empfohlen mit Beruhigungsmitteln auf Pflanzenbasis zu trainieren, weil sie der Meinung ist das der Hund bereits so viel Stress hat, das er in dieser Situation gar nicht mehr lernen kann das ihm nix passiert. Wir sollten mit unserem Tierarzt über entsprechende Mittel sprechen. Nun meine Frage an Euch, hat schon jemand Erfahrung mit solchen Mittelchen gemacht und wäre es denkbar das es die Situation wirklich verbessert?

Sollte man sich dann über den Tierarzt informieren oder tun es auch die Mittel die man über Schecker oder Zooplus bekommt?

Danke an Alle die uns helfen können.

LG Josie + Toddy

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Bei Stress kann ein Hund garnichts lernen!

Er ist blockiert und somit nicht aufnahmefähig!

Was Du da geben kannst, weiss ich auch nicht; musst Du

einen Tierarzt fragen.

Ich würde nicht unbedingt von Sch.... & Co. rumdoktern.

Mir wäre ein Fachmann lieber.

Alles Gute noch!

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Frag den Tierarzt mal nach einem DAP Halsband, das soll eine beruhigende Wirkung bei Stress auf Hunde haben. Ich würde auch auf jeden Fall den Rat des Arztes bevorzugen und nicht selber irgendwas aussuchen und bestellen :yes:

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(bearbeitet)

Zylkene und Dap-Spray helfen sehr gut. Eben so Rescuetropfen.

Das wird bei uns in der Hundeschule auch häufig verwendet und von unsrem Tierarzt unterstützt.

Benny bekommt Zylkene, weil er eine asugeprägte Umweltangst hat und mit einfrieren auf alle möglichen Situationen regiert. Er ist dann nicht mehr ansprechbar.

DAP-Spray auf einem Halstuch machte das ganze Leichter aber seitdem er Zylkene bekommt ist er ein ganz anderer Hund,fröhlich,neugierig,interessiert, nicht mehr so schreckhaft und man kann wieder mit ihm arbeiten

Also ich würde es versuchen.

Relaxan hatten wir auch mal - brachte aber keine Wirkung.

Viel Erfolg!

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Bei Stress kann ein Hund garnichts lernen!

Er ist blockiert und somit nicht aufnahmefähig!

Das ist so nicht richtig. Stress kann sogar hilfreich beim lernen sein.

Es kommt auf die Art von Stress an ob positiver (Eustress) oder negativer Stress (Distress).

Und natürlich auf die Intensität des Stresses.

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Genau, das stimmt so nicht dass ein Hund unter Stress nicht lernen kann.

Es gibt einen positiven Zusammenhang zwischen "mittlerem Erregungsniveau" und Lernleistung.

Stress ist nicht "schlecht".

Stress löst in jedem Fall ein Verhalten aus das der Zielerreichung oder aber der Vermeidung dient und ist zunächst mal funktional zu betrachten.

Wenn dein Hund tatsächlich eine generelle Angst vor Männern haben sollte ist das ein Indiz dafür dass er ausgesprochen stark generalisiert - also ein gelerntes Verhalten auf alle möglichen ähnlichen Situationen überträgt.

Das würde man aber auch in zig anderen Bereichen merken.

Bringe ihm zunächst mal bei, dass das Ansehen eines weißen Blatt Papiers Futter bedeutet.

Wenn er das dann tatsächlich auf Gegenstände überträgt die weiß oder grau sind, generalisiert er tatsächlich so stark.

Glaube ich aber nicht.

Ich glaube dass die Reaktionen von dir kommen und er gelernt hat sie zu deuten.

Gruß

Lars

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Vor der Frage stand ich kürzlich auch. Wir reden in dem Fall ja eher von Di-Stress, also dem blockierenden Stress. Zumindest wenn dien Hund nur annähernd so abgeht wie meiner ist da kaum ein Lernerfolg drin.

Klar gibt es Eu- und Di-Streß - aber bei meiner bin ich mir sicher dass es die blockierende Art von Streß ist, wir treten viel zulange auf der Stelle in manchen Situationen.

Als kleine Beruhigungswaffe hat sich die Futtertube herausgestellt - in richtig bösen Streßmomenten ist sie damit nicht zu haben. Wurde mir geraten, da diese Nuckeln eine berühigenden Effekt haben soll - hilft abr alles nix, wenn und die vor lauter Angst ablehnt. In kleineren Stresssituationen setzen wir die aber ein, in dem moment wo der Hund sich dem Stressauslöser (Z.B. Plastiktüte am Wegrand) auch nur annähernd zuwendet - das wegwollen zu belohnen wäre nicht sinnvoll - die Tube ist also nicht als "Bestechung" einzusetzen, was mein Hund aber eh nicht zulässt.

Bevor ich zu Hämmern wie Tabletten greife wollte ich es jetzt mal mit einem DAP Halsband versuchen (Wir haben ergänzend zum Training mit Bachblüten angefangen, die aber nicht vollkommen den gewünschten Effekt haben)

- wichtig und förderlich, wenn man gezielt Trainiert sind aber auch immer wieder kleine Entspannungsphasen bewusst einzubauen.

Bei uns ist es die "Stadt", die große Ängste auslöst (Autos Türen aus denen Menschen kommen, Müll und überhaupt...Menschen daher hab ich langsam aufgebaut, es gibt Abschnitte, die der Hund gut kennt und schon lockerer nimmt (z.B. der Stadtpark, den mag sie, da duftet es nach hunden und sie hat schon die Erfahrung, dass die Menschen einfach an uns vorbeigehen)- die werden kombiniert mit neuen Orten bei denen andere "grausame" Dinge dazu kommen (Schufensterpupen sind gerade die neueste Baustelle). Anfangs sind wir einfach normal im Stadtpark gelaufen und haben noch einen 3 Minuten Bogen in die angrenzenden Straßen mitgenommen - dann wieder kleine Auszeit im park - dann am nächsten tag 5 min Ausflug in die angrenzenden Straßen. Wichtig ist mir dabei immer locker beginnen und locker beenden - Würde ich sie nur aus Auto rauspacken in Straß und wieder reinnmpacken hätte ich weniger Fortschritte (außer den Effekt, dass sie ga nicht mehr aus Auto rauswill)

Wenn wir auf HuPla üben (da stellen sich am ehesten mal "Fremde" die man anleiten kann zur Verfügung, mache ich immer wieder Pausen, in denen man den Hund z.B. massieren kann (spielen wäre da nicht so gut, es eregt den hund zu sehr, wenn auch positiv)

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