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"Gesunder" Hund mit Röcheln und Epilepsie

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Ich habe ein total schlechtes Gewissen, weil ich so selten hier bin und jetzt, wo ich Hilfe brauche, auf einmal wieder schreibe. Aber vielleicht könnt ihr mir helfen.

Einige von euch werden ja diesen Thread schon gelesen haben, in dem ich über Blackys Röcheln schreibe.

Die OP hat nichts geholfen und ich habe einen dritten Tierarzt zu Rate gezogen. Über Homeopathie ist das Röcheln zumindest etwas besser geworden, sie hat es jetzt nicht mehr jeden Tag, manchmal Tagelang gar nicht.

Dafür sind jetzt epileptische Anfälle dazugekommen.

Nach dem ersten Anfall waren wir noch bei einer Kardiologin mit dem Ergebnis, dass sie Blacky zwar statt auf 11 mindestens auf 13 Jahre schätzt, ihr Herz aber in bester Ordnung ist und sie für ihr Alter überhaupt toll in Form ist.

Das Blutbild war bis auf leicht erhöhte Entzündungswerte sehr gut. Der Wert hat sich ein paar Stunden nachdem wir das Ergebnis hatten durch eine Zahnfistel erklärt, als sie sich während wir beim Essen waren plötzlich die Wange blutig gekratzt hatte.

Heute hatte sie in der Früh einen Anfall, wie bisher immer im Schlaf. Jetzt hatte sie den ersten Anfall während sie wach war. Jetzt kommen wir gerade von der Runde zurück, die wir immer spazieren gehen müssen. Nach dem Anfall erholt sie sich kurz im Liegen und läuft dann in der Wohnung herum. Wenn sie anfangt zu schreien, muss ich mit ihr raus gehen, damit sie sich bewegen kann. Die TÄ hat mir empfohlen, ihr die Tropfen, die sie normalerweise 2x täglich bekommt, alle halben Stunden zu geben, um die Durchblutung zu fördern. Die Gingko-Kapseln sind mir gerade ausgegangen und prompt hat sie wieder einen Anfall bekommen. Morgen wird sie wieder untersucht und ich bekomme wieder die Kapseln für sie.

Habt ihr soetwas ähnliches schonmal erlebt? Was würdet ihr machen? Die TÄ und ich wollen so lang wie möglich mit Homeopatika arbeiten, um ihr die starken Epilepsiemedikamente zu ersparen. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

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Huhu Ena,

leider kann ich dir nicht helfen, aber ich drücke euch die Daumen und das Thema noch mal hoch. :)

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(bearbeitet)

Huhuuuu,

oh, das tut mir aber leid, daß Ihr solchen Kummer mit Blacky habt.

Unser Tyler war letztes Jahr durch homöopathische Mittel fast 9 Monate lang Anfall-frei.

Dann bekam er letzten Monat einen kurzen Anfall, und letzte Woche urplötzlich einen ganz starken

Anfall, der eigentlich aus einer Anfallserie aus 3 Anfällen direkt hintereinander bestand.

Unsere Heilpraktikerin war dann am Di nochmal hier und hat erzählt, daß derzeit sehr viele ihrer

EPI-Patienten krampfen. Sie weiß nicht, warum, vermutete aber, daß es möglicherweise mit

dem relativ warmen März zusammenhing ... wir können also auch nur raten...

Bei Tyler beherzigen wir schon seit längerer Zeit folgende Punkte, und das hat die THP letztes Jahr als gut befunden:

  • So natürlich wie möglich füttern - also barf mit möglichst Fell und Horn und allem.
  • 3 mal in der Woche Herz, wegen dem Taurin
  • Möglichst keine oder wenig Chemie - Spot Ons etc...
  • Nicht impfen

Die Mittel hat sie individuell auf ihn eingestellt ( weißt Du ja sicher ) und er bekam jeweils nur eine Gabe in einer sehr hochpotenzierten Dosis.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein...

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Der Hund ist 11 oder 13 Jahre - hatte er schon vorher Epilepsie?

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Danke Martina! Interessant, dass zurzeit andere auch mehr damit kämpfen. Habe mir heute bei der TÄ ein Mittel mitgeben lassen, falls ein Anfall länger andauert. Barf gibt es nur noch selten, weil sie danach meist Problem mit dem Kotabsatz hat, aber ich werde darauf achten mehr Herz zu füttern. Chemie bekommt sie keine mehr, wir versuchen es den Sommer mal ohne Zeckenmittel. Letzten Sommer hatte sie Scalibor oben, aber die Anfälle haben erst im Winter begonnen. Diesen Sommer werden wir nur Urlaub in Deutschland machen, da kann ich zum Glück aufs Impfen verzichten.

Wir wissen nicht, ob sie bisher schonmal Anfälle hatte, weil ich sie erst vor 3 1/2 Jahren gefunden habe. In der Zeit aber auf jeden Fall nicht

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Bei der Symptomatik, Röcheln und Epilepsie, könnte durchaus ein Tumor dahinter stecken. Die Frage ist: Wo sitzt der?

Könnte da in der Speise/Luftröhre, Lunge was sein? Wurde das mal abgeklärt?

Auslöser der Epilepsie könnten dann auch Nervenstörungen sein, verursacht durch den Tumor.

Aber, das sind Spekulationen.

Wünsche Dir und der kleinen Maus noch eine schöne, anfallsfreie Zeit.

Gruß Christa

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Was mir vorhin noch eingefallen ist :

Ich habe mit der THP lange wegen der Medikation gesprochen. Tyler bekommt ja normalerweise nur alle paar Monate einen Anfall- daher möchte ich noch nicht auf die klassische Schulmedizin zurückgreifen.

Sie meinte aber, bei regelmäßigen Anfällen mit deutlich kürzeren Zwischenzeiten als bei uns würde sie auf jeden Fall in Richtung Normalmedizin raten. Wenn es eine erworbene Epilepsie ist, könnte man die Hunde mit den üblichen Mitteln gut einstellen.

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Letzten Juni hatte sie eine Bronchioskopie, da war zumindest noch alles in Ordnung.

Nach dem CT wurde ihr eine Luftblase aus der Lunge entfernt, ich vermute ein Tumor wäre dabei aufgefallen.

Bis gestern waren die Anfälle alle paar Wochen, ich hoffe das es jetzt wieder längere Abstände werden.

Hat Tyler die Anfälle im Schlaf oder im Wachzustand?

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Oh das tut mir leid, Verena :( Leider bin ich tiermedizinisch auch ne Niete und kann

Blacky nur die Daumen drücken und ihm gute Besserung wünschen :kuss:

Ich hoffe, Du bekommst noch gute Tipps :)

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Oft hat sie auch etwas gezuckt und ist gezuckt, wenn sie etwas geschreckt hat oder sie ein bisschen ausgerutscht ist.

Das ist auch gerade noch schlimmer geworden. Jetzt wankt sie manchmal leicht, vorher hat es sie auch auf einmal auf den Hintern gesetzt. Und noch vor ein paar Stunden war sie mit in der Hundeschule und hat die Sonne und die Aufmerksamkeit genossen, während Frauli an der A-Wand gearbeitet hat.

Und wieder einmal werde ich beim Tierarzt fragen und keiner kann es sich erklären. 3 Tierärzte, 2 Tierkliniken und nach wie vor findet niemand etwas, das ihr fehlt, obwohl immer wieder etwas neues dazukommt :(

Das kann es doch eigentlich gar nicht geben :???:(

Zurzeit bekommt sie durchblutungsfördernde Medikamente, Tabletten für die Gelenke und etwas zur Leberentgiftung.

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