Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Entchen

"Gesunder" Hund mit Röcheln und Epilepsie

Empfohlene Beiträge

Hast Du ein Epilepsie- Tagebuch?

Das hat mein Tierarzt mir vor Jahren empfohlen ... um herauszufinden, was der Auslöser ist.

Also den Tagesablauf des Hundes aufschreiben, was gefüttert wurde, was anders war als sonst usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist eine gute Idee, werde ich anfangen

Bis jetzt führe ich es nur auf Stress zurück, deshalb hab ich das Problem das ich oft nicht weiß was ich machen soll.

Einmal hatte sie einen Anfall, nachdem ich sie am Hundeplatz war und sich aufgeregt hat weil sie nicht mit dabei sein durfte, sondern am Rand warten musste. Den ersten Anfall hatte sie, als wir bei der Schwester von meinem Ex waren - sie hat sich über ihre Hunde aufgeregt, endlich beruhigt, ist eingeschlafen und hatte im Schlaf den ersten Anfall.

Oft sind die Anfälle aber auch nach völlig ruhigen Tagen.

Ich habe lang überlegt ob ich sie Sonntag mitnehmen soll - wir sind mit der Hundeschule einen 18km Marsch gegangen. Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich sie nicht immer einsperren kann, nur damit sie sich nicht aufregt (was wäre das schon noch für ein Leben?)

Also mitgenommen, immer aufs Tempo geachtet. Sie hatte Gelegenheit zum Schnuppern, ist gemütlich mitgetrabt und als sie nicht mehr wollte, habe ich sie eben eine Weile getragen. Immer genug Pausen gemacht - tja nach 5 Stunden waren wir zurück beim Auto. Die Hunde waren glücklich und müde und sie hatte keinen Anfall.

Ich kann einfach kein Muster erkennen, vielleicht hilft ein genaueres Tagebuch ja wirklich, Kleinigkeiten zu erkennen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mir hat es geholfen ... auch wenn das Ergebnis bei mir ernüchternd war .. aber ich konnte es abstellen :)

Ich drück Dir die Daumen :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

was war denn bei dir der Auslöser?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mal wieder der aktuelle Stand von meiner Maus:

Nach 16 anfallfreien Tagen hatte sie letzten Montag wieder einen Anfall, wieder mal während sie allein war :(

Dürfte ziemlich früh gewesen sein, als ich heimgekommen bin war sie schon fast wieder normal.

Die Schonhaltung habe ich inzwischen aufgegeben, ich werde das Gefühl nicht los, dass ihr eine gesunde Portion Aufregung gut tut. Ich war mit ihr bei dem 18km Marsch - nichts. Neue Spazierwege, neue Gerüche - nichts. Ich lasse sie einen Tag daheim, weil ich mit Chili auf einem Turnier bin - am nächsten Tag ist der Anfall da.

Dazu hat sie einen Abszess, der sich immer wieder verkapselt und inzwischen schon dreimal aufgegangen ist. Die ersten Tage hatte ich sie sogar im Büro mit um die Wange alle 2 Stunden mit warmen Käspappeltee zu behandeln. Heute habe ich noch mit der TÄ telefoniert die meint dass er einfach immer zu schnell zuwachst und ich versuchen soll, ihn länger offen zu halten. Wenn das nicht funktioniert, wird sie einen größeren Schnitt setzen müssen (was wir die ganze Zeit vermeiden wollen - ca 2cm unterm Aug).

Keine Zeit zum Tee machen, wir müssen in die Hundeschule. Ich trainiere mit Chili, Blacky steht mal wieder die ganze Zeit in der prallen Sonne. Auf einmal schau ich hin, der Abszess ist auf der ganzen Länge aufgegangen. Vielleicht nicht ideal weil ich ihn nicht gleich auswaschen konnte, aber manchmal fragt man sich schon warum man sichs so kompliziert macht, wenns auch so einfach geht..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hoffe sehr, daß sich damit wenigestens die Geschichte mit dem Abszess erledigt hat.

16 Anfallfreie Tage ist aber schon mal gut, oder ???

Das mit dem Tagebuch ist eine gute Idee... Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert ..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Verena zunächst möchte ich dir sagen das ich weiß was du durchmachst.

So nu zu deinem Hund nachdem was du hier schreibst erscheint mir dein Hund keine Epilepsie zu haben sondern epileptäre Anfälle.

Was die epileptären Anfälle auslöste ist sehr schwierig zu sagen. Das kann sicher ein Tumor sein aber auch Gefäßverängungen, Vergiftungen, andere organische Störungen, Mangelernährung und ein Unfall sind denkbar.

Hömopathie schön und gut aber wenn dein Hund alle 14 tg einen Anfall hat ist es nicht gut. Bei jedem Anfall sterben Gehirnzellen ab. Bei jedem Anfall macht dein Hund die Hölle durch. Herz Kreislauf wird belastet... Bei jedem Anfall hat sie ein hohes Verletzungsrisiko. Jeder Anfall kann der letzte sein.

Du musst wirklich jede Untersuchung machen lassen die es gibt um Krankheiten auszuschließen. Das heist du wirst um CT des Kopfes und der Wirbel nicht herum kommen nachdem Herz Lunge Niere Leber Blut Urin umfassend untersucht wurden.

Du schriebst in einem Beitrag etwas von Haarproben. Was kam dabei raus?

Es gibt auch Hinweise das ein unzureichende Ernährung -fehlen von Spurenelementen und Mikrometallen Anfälle begünstigen.

Ein Tagebuch ist ein absolutes Muß und dies muss sehr genau geführt werden was frisst der Hund wo war er wie verhielt er sich... suche nicht nach dem Auslöser am Vortag der kann durchaus auch ein Zwei Wochen zurück liegen oder eben einfach sich aufbauen. Das dir das nicht dein Arzt bzw. Hömopath eingetrüchtert hat? wichtig sind Urzeit wann war der Anfall? wie sah er aus? Stand der Hund schlief er ? wie lange hielt er an ? Urin?Kot? Speicheln? Schlagen des Kopfes? verkrampfen der Gliedmaßen? Wie reagiert der Hund nach einem Anfall. Durst, Hunger, Unruhe... wie lange hält das an. Welche Medikamente wurden wann gegeben?

Auch brauchst du Notfallmedikamente. Rechne damit das dein Hund einen Herzstillsand erliegt und wiederbelebt werden muss.

Und Frage dich auch wie lange du denen Hund dies Zumuten wirst. Und sorge dafür das dein Hund rund um die Uhr betreut wird d.h. kannst du ihn nicht mit ins Büro nehmen such dir einen Babysitter der auch mit EPI Anfällen umgehen kann!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.