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Zelda

Wie trainiere ich an Hunden vorbei zu kommen, ohne dass meiner hin will?

Empfohlene Beiträge

Doch, doch, doch. Genau das Beschnuppern liefert die wichtigen Informationen für die Hunde. Sie wissen dann, um wen es sich handelt, sie können ihn schon vorher viel besser identifizieren als durch ihren mäßigen Gesichtssinn. Nach meiner Erfahrung: Hatten sie dazu oft genug Gelegenheit laufen sie auch einfach frei aneinander vorbei. Kein Motiv mehr zu weiterer Kontaktaufnahme. Man kennt sich.

Konflikte werden vor allem dann provoziert, wenn HH mit straffer Leine die Hunde gerade soweit zurück halten, dass sie sich eben nicht beschnuppern können.

Ich bin in Meinung, dass die Hunde in der Lage sind ohne direkte Köperkontakt die anderen zu identizifieren und kennenlernen. Sie haben ja sehr gute Nase.

Deshalb finde ich Hundekontakt an der Leine unnütig.

Wenn ein Hund ruhig ist und nicht erregt ist, würde er zu erst Nase benützen um dere Hund zu identizifieren.

Wenn nicht, ist er zu aufgeregt und wegen optische Reize nicht mehr in der Lage seine Nase zu benützen.

Ein erregter Hund macht leicht fehler bei der Kommunikation und kommt schnell in Konflikte.

Es ist eigentlich für Hunde sehr unnatürlich und stressig, dass sie jeden Tag jede 10m fremden Hunden begegnen und kontaktieren. Das ist unnatürlich.

Wenn man sich vorstellt, dass ein Hunderudel in der freien Wildbahn einem anderen Rudel begegnet, versteht man leicht.

Freuen sie sich beide Rudel? Fangen sie an zu spielen? Oder stressig?

Das heisst aber nicht, dass die alle Begegnung vermeiden soll, weil es für die Hunde unnatürlich und stressig ist.

Sie müssen erst lernen, dass die häufige Begegnung mit Fremdhunden zu unserer Gesellschaft gehört und Normal ist.

Wir müssen unseren Hunden das beibringen um ihnen ein möglichst stress freies Leben zu geben.

Leider haben viele Hunde von heute auf der Hundewiese oder Hundeschule bei Hundebegegnungen statt Neutralität Ekstase beigebracht bekommen.

Ich hab das Gefühl, dass die viele Hunde auf der Wiese denken, dass sie mit andere Hunde kontaktieren MÜSSEN.

Je nach Typ des Hundes fällt es sehr schwer daran zu gewöhnen und man muss zu den Hunden angepasst Kontakt konfrontieren lassen.

l.g

Miwa & Ebis &Kamuy

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Hallo,

Doch, doch, doch. Genau das Beschnuppern liefert die wichtigen Informationen für die Hunde. Sie wissen dann, um wen es sich handelt, sie können ihn schon vorher viel besser identifizieren als durch ihren mäßigen Gesichtssinn. Nach meiner Erfahrung: Hatten sie dazu oft genug Gelegenheit laufen sie auch einfach frei aneinander vorbei. Kein Motiv mehr zu weiterer Kontaktaufnahme. Man kennt sich.

Konflikte werden vor allem dann provoziert, wenn HH mit straffer Leine die Hunde gerade soweit zurück halten, dass sie sich eben nicht beschnuppern können.

Ich bin in der Meinung, dass die Hunde in der Lage sind ohne direkte Köperkontakt die anderen zu identizifieren und kennenlernen. Sie haben ja sehr gute Nase.
Natürlich. Und deswegen ist es ihnen ganz wichtig, die Spur des anderen auszuschnuffeln, wenn sie schon keinen Kontakt aufnehmen dürfen. Aber wer gestattet das schon?
Es ist eigentlich für Hunde sehr unnatürlich und stressig, dass sie jeden Tag jede 10m fremden Hunden begegnen und kontaktieren. Das ist unnatürlich.
Sorry, wer soll diese Bemerkung ernst nehmen? Alle 10m findet man Hunde allenfalls auf dem Hundeplatz, aber nicht einmal im gut besuchten Stadtpark. Und es ist, wie schon mehrfach betont, ein Unterschied zwischen Erlernen eines Verhaltens und Abrufen eines erlernten Verhaltens.
Wenn man sich vorstellt, dass ein Hunderudel in der freien Wildbahn einem anderen Rudel begegnet, versteht man leicht.

Freuen sie sich beide Rudel? Fangen sie an zu spielen? Oder stressig?

Hunderudel in freier Wildbahn, die sich begegnen, wo?
Leider haben viele Hunde von heute auf der Hundewiese oder Hundeschule bei Hundebegegnungen statt Neutralität Ekstase beigebracht bekommen.

Ich hab das Gefühl, dass die viele Hunde auf der Wiese denken, dass sie mit andere Hunde kontaktieren MÜSSEN.

Eine gute Bemerkung zu einem anderen Thema: Zwangskontakte. Auch die gibt es.

Paul

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Ich bin in der Meinung, dass die Hunde in der Lage sind ohne direkte Köperkontakt die anderen zu identizifieren und kennenlernen. Sie haben ja sehr gute Nase.

Natürlich. Und deswegen ist es ihnen ganz wichtig, die Spur des anderen auszuschnuffeln, wenn sie schon keinen Kontakt aufnehmen dürfen. Aber wer gestattet das schon?

Ich verstehe nicht.

Warum ist es wichtig die Spur des anderen auszuschnuffeln???

Wenn er ein gute Nase hat und innerhalb von Leinenradius riechen kann, warum direkte Kontakt an der Leine nötig?

Es leicht doch, wenn er den Anderen ohne Körperkontakt identifizieren und kennengelernt hat?

Meine Hunde dürfen innerhalb von Leinenradius sozusagen die Spur riechen, aber ohne Körperkontakt & Leineziehen.

Sie müssen nicht bei fuß gehen. Sie müssen nur mit lockerer Leine ohne erregt zu sein mit mir die anderen vorbeigehen.

Ein erregter Hund, der sich nur optische Reize orientiert und motiviert ist, macht leicht Fehler bei der Kommunikation und kommt schnell in Konflikte.

Es ist eigentlich für Hunde sehr unnatürlich und stressig, dass sie jeden Tag jede 10m fremden Hunden begegnen und kontaktieren. Das ist unnatürlich.
Sorry, wer soll diese Bemerkung ernst nehmen? Alle 10m findet man Hunde allenfalls auf dem Hundeplatz, aber nicht einmal im gut besuchten Stadtpark. Und es ist, wie schon mehrfach betont, ein Unterschied zwischen Erlernen eines Verhaltens und Abrufen eines erlernten Verhaltens.

Du brauchst nicht ernst nehmen.

Es gibt keine Hunderudel in der freien Wildbahn. (ja ja ja... Rudel ist gewachsen.)

Vielleicht besser so?

Es gibt eine Hunde-Sozialgemeinschaft? in der freien Wildbahn????

Ich bin ja so wie so gegen eine Hundeschule, die feste Übungsplatz haben und dort "ÜBEN".

Ich wohne fast mitten in Köln, dort auf der offiziellen Hundewiese gibt es mehr Hunde als Hundeplatz und sie bewegen sich REIZVOLLER als in der Hundeplatz.

Hunde reagieren auf Reize. Richtig?

Wenn man einem Hund "an der Leine gehen" durch Leckerchen" ohne Ablenkung beibringt, wählt der Hund Leckerchen als beste "Reiz" aus. (Leckerchen = Reiz A)

Ein anderer Hund kommt entgegen beim Spaziergang.

Der Hund sieht den anderen Hund (Reiz B Bewegungsreiz).

Er reagiert aus seiner Sicht auf den besten Reiz A oder B.

Wenn der Hund A Leckerchen als vorteilhaft empfindet, ist alles in Ordnung.

Er würde erlerntes Verhalten zeigen.

Aber so lange der Hund B=Bewegungsreize besser oder vorteilhafter empfindet, wird es sehr schwierig.

Wie kann er denn erlerntes Verhalten zeigen?

Wenn du über ein Unterschied zwischen Erlernen eines Verhaltens und Abrufen eines erlernten Verhaltens betonen möchtest, warum gibt es kein Komment von dir über Erregung?

Erregung hat kein Einfulß zu Erleren & Abrufen eines verhalten?

Leider haben viele Hunde von heute auf der Hundewiese oder Hundeschule bei Hundebegegnungen statt Neutralität Ekstase beigebracht bekommen.

Ich hab das Gefühl, dass die viele Hunde auf der Wiese denken, dass sie mit andere Hunde kontaktieren MÜSSEN.

Eine gute Bemerkung zu einem anderen Thema: Zwangskontakte. Auch die gibt es.

Was meinst du mit Zwangskontakte?

Die Hunde denken, dass sie mit anderen kontaktieren müssen?

Wenn ja. Das hat Mensch beigebracht und ich empfinde, dass mehr als hälfe von Hunde auf unserer Hunde Wiese sind so.

Wenn ich dein Beitrag lese, hast Glück mit deinem Hund, dass er sich am Anfang an richtig verhalten hat( mit Sitz anzeigen) und du am Anfang an das bestärken konntest.

Was hättest du denn gemacht, wenn dein Hund am Anfang an starke Motivation( Erregung) auf andere Hunde gezeigt hätte? Oder Wie würdest du denn machen, wenn ein Hund schon falsch gelernt hat?

Wenn ich Beiträge von Zelda lese, geht es um einen Hund der schon falsch gelernt hat.

Was für ein Tipp gibst du sie?

l.g

Miwa&Ebis&Kamuy

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...

Mein Hund ist extrem sozial auf andere Hunde bezogen. Er hat von sich aus den Wunsch zur Kontaktaufnahme durch Hinsetzen angezeigt. Das habe ich bestärkt. Und als Belohnung durfte er dann Kontakt aufnehmen. Im Laufe der Zufallsbestärkung lernte er dann, auch an anderen Hunden vorbei zu laufen. Das war eine ganz natürlich Entwicklung, die für mich recht entspannend war.

...

Paul
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69365&goto=1464888

Da kann man ja nur hoffen, dass Du den Menschen zum Hund, mit dem Deiner Kontakt aufnehmen will, vorher um Erlaubnis fragst. Manche Hunde, die angeleint sind, sind z.B. krank, im Training, artgenossenaggressiv etc.

Anja (Bärenkind) hat in mehreren Beiträgen in gut nachvollziehbaren Posts beschrieben, wie man mit Hund an Reizen vorüberkommt, wobei der Reiz eben auch ein anderer Hund sein kann. Imho ist Leinenführigkeit immer ausschlaggebend. Hier hat Anja die Vorgehensweise gut beschrieben, finde ich.

http://www.polar-chat.de/topic_58688_2.html

Sonst einfach mal die Suchfunktion bemühen, es gibt hier wirklich massenhaft gute Tips.

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Es gibt neue Erkenntnisse, die belegen wollen, dass Hunde an der Leine aggressiv reagieren, weil sie sich eben nicht normal begegnen können.

Normal begegnen wäre z.B. : einen Bogen laufen und dann evt. Kontakt aufnehmen (beschnüffeln) oder einfach vorbeilaufen.

Wir beschränken unsere Hunde aber eben bei dieser Art des "abcheckens", was natürlich erstmal irritierend und auch beängstigend ist.

Der Hund kann den anderen nicht richtig einschätzen und Mensch zwingt ihn jetzt auch noch zu nah daran vorbeizulaufen.

Oftmals findet dann zwangsweise eine Begegnung statt, die ohne Leine unter den Hunden so nicht abgelaufen wäre.

Wir würden gut daran tun, wenn wir unseren Hunden helfen indem wir uns abschauen, wie sie sich in möglichen Begegnungen verhalten.

Dazu müssen sie nicht zwangsläufig Kontakt an der Leine aufnehmen aber manchmal reicht es schon einen (je nach Reizschwelle des Hundes) kleinen oder größeren höflichen Bogen zu laufen und dabei den Hund auf die andere Seite zu nehmen.

Ein vertrauenserweckender Hundeführer bringt seinen Hund nicht in Situationen, die er nicht schaffen kann.

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Hallo Miwa,

Ich bin in der Meinung, dass die Hunde in der Lage sind ohne direkte Köperkontakt die anderen zu identizifieren und kennenlernen. Sie haben ja sehr gute Nase.
Erste Informationen aufnehmen: ja, kennen lernen: nein.

Natürlich. Und deswegen ist es ihnen ganz wichtig' die Spur des anderen auszuschnuffeln, wenn sie schon keinen Kontakt aufnehmen dürfen. Aber wer gestattet das schon?

Warum ist es wichtig die Spur des anderen auszuschnuffeln???
Um genauere Infos zu bekommen. Ich gehe da zur Not sogar auf die andere Straßenseite. :)
Es leicht doch, wenn er den Anderen ohne Körperkontakt identifizieren und kennengelernt hat?
Nein, das reicht nicht. Die Körpersprache bei einer Begegnung ist ein Dialog. Der teilt noch wesentlich mehr mit als der Geruch allein.
Sie müssen nur mit lockerer Leine ohne erregt zu sein mit mir die anderen vorbeigehen.
Sicher ist das das Ziel. Und nun kommt ins Spiel, ob der Hund das schon gelernt hat.

Der andere Punkt ist, wo man sich begegnet. Eine Zufallsbegegnung irgendwo?

Oder eine häufige Begegnung im Revier?

Stadthunde sind es viel mehr gewöhnt, ihr Revier mit vielen anderen zu teilen. Auf dem Land ist das Kontrollverhalten ausgeprägter.

Ein erregter Hund, der sich nur optische Reize orientiert und motiviert ist, macht leicht Fehler bei der Kommunikation und kommt schnell in Konflikte.
Verstehe ich nicht. Es geht doch nicht um optische Reize, sondern um soziale Motive.
Ich wohne fast mitten in Köln, dort auf der offiziellen Hundewiese gibt es mehr Hunde als Hundeplatz und sie bewegen sich REIZVOLLER als in der Hundeplatz.
Ja prima. Dann ist folgende Bemerkung von mir sofort verständlich:

Eine gute Bemerkung zu einem anderen Thema: Zwangskontakte. Auch die gibt es.

Was meinst du mit Zwangskontakte?

Die Hunde denken, dass sie mit anderen kontaktieren müssen?

So ist es. Du gehst mit einem Hund auf diese Wiese. Er kann den anderen nicht ausweichen. Er muss die Kontakte erdulden. Und vor allem lernt er dabei keine hunderichtige Begegnung. Die lernt er nämlich im Zweierkontakt und zwar möglichst von Welpenbeinen an.
Ein anderer Hund kommt entgegen beim Spaziergang.

Der Hund sieht den anderen Hund (Reiz B Bewegungsreiz).

Es ist nicht der Bewegungsreiz. Wenn ein Mensch ohne Hund entgegen kommt, dann bewegt der sich auch. Aber es interessiert den Hund nicht. Ist eine Bewegung wahrgenommen, dann versucht er auf jeden Fall zu identifiziere, was die Ursache dafür ist. Anderer Hund? -> soziale Motivation wird aktiv.
Er reagiert aus seiner Sicht auf den besten Reiz A oder B.

Wenn der Hund A Leckerchen als vorteilhaft empfindet, ist alles in Ordnung.

Er würde erlerntes Verhalten zeigen.

Aber so lange der Hund B=Bewegungsreize besser oder vorteilhafter empfindet, wird es sehr schwierig.

Wie kann er denn erlerntes Verhalten zeigen?

Es gilt in meinen Augen zu lernen, wie man sich einem anderen Hund nähert und wie man im Zweifelsfalle einen ausreichend großen Bogen geht oder wie man eventuell kurzen Kontakt hat.
Wenn du über ein Unterschied zwischen Erlernen eines Verhaltens und Abrufen eines erlernten Verhaltens betonen möchtest, warum gibt es kein Komment von dir über Erregung?

Erregung hat kein Einfluß zu Erlernen & Abrufen eines verhalten?

Ich muss doch nicht alles kommentieren? :)
Leider haben viele Hunde von heute auf der Hundewiese oder Hundeschule bei Hundebegegnungen statt Neutralität Ekstase beigebracht bekommen.

Ich hab das Gefühl, dass die viele Hunde auf der Wiese denken, dass sie mit andere Hunde kontaktieren MÜSSEN.

Da gebe ich dir völlig recht. Und sie werden auch noch kontaktiert, wenn sie vielleicht gar nicht mehr wollen, s.o..
Wenn ich dein Beitrag lese, hast Glück mit deinem Hund, dass er sich am Anfang an richtig verhalten hat( mit Sitz anzeigen) und du am Anfang an das bestärken konntest.
Ja, ich hatte ja mein Lehrgeld schon vorher gezahlt. :(
Was hättest du denn gemacht, wenn dein Hund am Anfang an starke Motivation( Erregung) auf andere Hunde gezeigt hätte? Oder Wie würdest du denn machen, wenn ein Hund schon falsch gelernt hat?
Deine Bemerkung zur Erregung gibt schon den ersten Hinweis. Wenn kein Kontakt möglich ist, dann einen großen Bogen laufen, so groß, dass die Erregung noch gering bleibt.

Hilfreich ist es auch, einem anderen Hund mit dem eigenen an der Leine eine längere Strecke hinterher zu laufen und zwar so lange, bis die Erregung abklingt.

Und solange man auf den anderen zu läuft, genau auf die Körpersprache achten. Versteift sich der Hund, kehre ich auch um. Blickt er gelegentlich zur Seite, züngelt er (beim eigenen sehr schwer zu sehen, auf den anderen achten), verlangsamt er das Tempo, dann kann ich weiter auf den anderen zu gehen. Und dann hängt es von der Umgebung ab, ob ein Kontakt möglich wäre. Das muss man dann mit dem anderen Halter besprechen. Der sichere (!) andere Hund sollte frei laufen dürfen, der eigene bleibt (noch) an der Leine.

Es geht mir einfach darum, nicht vordergründig den Kontakt zu vermeiden, sondern die Hunden eigene Annäherung bei einem Kontakt zu üben. Kontakte auslassen kann man dann noch genug.

Paul

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Hallo,

Es gibt neue Erkenntnisse, die belegen wollen, dass Hunde an der Leine aggressiv reagieren, weil sie sich eben nicht normal begegnen können.

Ein schönes Posting, das kurz und knapp sagt, wo die Probleme liegen. Danke!

Paul

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Hallo Leute,

ich habe hier wohl eine riesen Diskussion losgetreteten und wurde oft gebeten, mehr über meinen Hund zu erzählen. Also, Fressen gibt es nur nach Freigabe, sie läuft an der Leine zu 90% locker, (nicht bei Fuß) oder wird mit einem kurzen Ruckler wieder daran erinnert.

Im Wald läuft sie frei und bleibt im Umkreis von höchstens 7m bei mir.

Es ist eine Mischlingsdame aus Kroatien, Sie wurde von Urlaubern in einer Kiste mit drei anderen Welpen gefunden und nach Deutschland gebracht. Sie war also zuerst auf dem Müll, dann in Kroatien bei den Leuten, dann ein paar Tage bei den Leuten in Deutschland (getrennt von den anderen) dann noch ein paar Tage oder so im Tierheim hier. Geschätzes Wurfdatum Juli 2007. Im November 2007 haben wir sie dann zu uns geholt. Ich bin seither eigentlich immer irgendwo im training. am Anfang in einem Verein, da durften die Welpen dann auch spielen. Da war sie aber sehr schuchtern und ängstlich.

Das Problem habe ich mir wahrscheinlich mal selbst gezogen: War vor zwei Jahren Zeitungen mit ihr austragen, hab sie in einem Hof angeleint und dann ist so ein kleiner weißer Hund zu ihr hin und dann gab es halt ein Gebeiße bis ich dazwisch konnte. Es ist nichts passiert, aber ich denke, förderlich war das sicher nicht. Leztes Jahr war mein Mann mit ihr joggen nageleint joggen und beim auslaufen, also normales Gehen kam ein unangeleinter Hund, mein Mann blieb leider stehen, kurzes Schnüffeln, dann so sagte er, habe unsere den anderen Hund im Genick oder halt hinten gepackt und gebissen) Es ist zwar nicht passiert, aber..... und dann ist einfach so, auch wenn ein gaaaaaaaaaanz lieber unangeleinter Hund kommt (kenn ich, ist echt lieb)und zu ihr hingeht, knurrt sie ziemlich schnell.

In der Hundeschule machen wir z.B. auch solche Übungen, wo die Hunde in einer Reihe absitzen und die HH dann 10m weg gehen. Da wars dann so, dass einer zu ihr hin ist. Ich weiß nicht, ob sie geknurrt hat, aber zumindest nicht gebissen. Ich würde sie als unsicheren Hund einschätzen, der noch nicht das richtige Selbstvertrauen hat, selbst bei uns in der Familie scheint sie nicht ganz sicher zu sein. Ich kann sie nicht lesen, sie ist mein erster Hund.

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Als ich das übte stellte sich heraus, dass ich eher meine Umwelt erziehen muss als meinen Hund.

Ich sehe einen Hund, leine an und versuche daran vorbei zu gehen. Mein Hund zeigt schwanzwedelndes Interesse an dem anderen und schon gings los....

"Ohhhh.....der möchte spielen! Lassen sie ihn doch los!"

Oder der andere Hund an der Leine wurde direkt zu uns gebracht mit den Worten

"Na dann geh mal eben guten Tag sagen!"

Ich musste viel erklären, häufig wurde ich so gar nicht verstanden aber das war mir egal. Ich bin im ersten Jahr IMMER an anderen Hunden vorbei gegangen.

Wenn ich die Spielgelegenheit nutzen wollte, so habe ich sie später losgelassen, wenn wir das "Hindernis" bewältigt hatten ;)

Ich denke, mein offensichtliches Desinteresse für andere Hunde hat nun dazu geführt, dass sie problemlos vorbeizuführen ist.

Eine gute Leinenführigkeit ist sicherlich der Schlüssel dazu. Ansonsten würde ich einfach laufen...jeder "Wirbel" um den anderen Hund macht ihn zu etwas Besonderem.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69365&goto=1460383

Dieser Meinung schließe ich mich gleich mal an. Meine Hündin hat vor sehr vielen Sachen und vor allem vor großen Hunden Angst. Es passiert mir immer wieder, dass ich sie an der Leine hab, an anderen großen Hunden die nicht angeleint sind vorbei will und dieser andere Hund einfach her kommt - weil sein Besitzer es nicht für notwendig hält ihn anzuleinen. Wenn ich ihn höflich auffordere seinen Hund anzuleinen oder zurückzuhalten weil meiner Angst hat, habe ich Diskussionen oder mir wird gesagt "der tut nix" oder ich bekomm einfach ein Lächeln. Ich finde es unerhört, solche Menschen. Die letzte Situation ist eskaliert, der große Hund rannte auf Bonnie zu, sie hat vor Angst geschnappt und schon war die Beisserei perfekt. Bin hier auch am trainieren, weiß allerdings all zu oft nicht - was ich noch machen kann außer einen Bogen laufen und sie zu loben und abzulenken.

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