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Hundeforum Der Hund
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Die Sache mit den Leckerchen

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Hallo.

Mich würde mal interessieren, wie ihr das so seht.

Unsere Hunde bekommen selten Leckerlies, einzig beim Tricks üben nutze ich sie manchmal als Belohnung (meist da aber auch nur das normale Futter). Ansonsten gibt es bei uns nur Lob in Form von Freude mit Stimme oder Spiel.

Für Nelly ist es das größte geknuddelt zu werden, Lucy platzt schon fast vor Stolz wenn sie etwas richtig macht und dafür einfach eine verbale Bestätigung bekommt.

Anders sieht es z.B. bei meiner Mutter aus. Ihr junger Rüde ist ein absoluter Rüpel, in der Hundeschule waren sie zwei Stunden, dann "hatte man keine Zeit mehr dazu" und nun wurde dieser Hund dermaßen auf Leckerchen trainiert, dass er ohne schonmal garnichts macht und mit auch nur selten (gibt ja eh was). Auch kennt er es nicht, dass man sich durchsetzt sondern wird mit "Liebe" erzogen, also Höchststrafe mal ein paar Minuten Missachtung, wobei er dafür einfach nicht der Typ ist, dass ihn das stören würde (meiner Meinung nach).

Nun gut, meine Frage ist: Leckerchen oder nicht? Sollte der Hund einfach Freude daran haben zu gefallen, oder nach jedem Leckerle lechzen?

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Bei mir gibts Leckerchen als Belohnung wenn ich etwas neues beibringe oder für sehr gutes Verhalten in schwierigen Situationen. :)

Wenn sie ein Signal können, dann gibts nix mehr dafür, nur ab und an wird noch was "verschenkt".

Futter ist für mich zur "unterstützung"da , was auch langsam wieder abgebaut wird wenn etwas absolut zuverlässig sitzt.

Ich belohne aber nicht nur über Spilie und Futter....sondern recht individuell auch mittels Quitsignal aus der Umwelt etc.

Der Gehorsam ist bei uns keinesfals Futtereutelabhängig... :D

Find ich auch nicht gut, wenn der Hund nur was gegen "Bestechung" kann bzw. leistet.

Aber ich hab nix gegen das geben von Leckerchen,wenn der Hund etwas geleistet hat ;)

Also : Leckerlie ja ....aber angemessen und nicht in Massen!

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Futter muss manchmal erarbeitet werden, es ist Belohnung und manchmal nur Futter.Zum Erziehen braucht es vor allem ei,ne klare Haltung womit unterstüzt wird ist glaub ich egal.

lg Bj

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Also ich belohne auch mit Leckerlies, aber nicht immer.

Bei neuen Tricks, wie Pfötchen geben usw. setze ich sie gerne ein, aber manchmal will mein Hund gar keines. Macht dann aber trotzdem das was von ihr verlangt wird, aber eben auch nicht immer! ;)

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Ich finde, das kann man so pauschal überhaupt nicht sagen.

Es kommt darauf an, was ich für Ziele verfolge, was für ein Typ mein Hund ist, was für ein Typ ich bin, etc. pp....

Es sind halt nicht alle Hunde so, dass sie mit Spiel zu motivieren sind. Und was ist daran falsch, den Hund mit etwas zu belohnen, das für ihn auch wirklich eine Belohnung IST? Sowas kann sich auch im Lauf der Zeit ändern.

Und ich finde es total komisch, zu sagen "es ist besser, einen Hund mit Spiel zu belohnen als mit Futter". So, als wäre Futter irgendwie "billig". Wenn man aber weiß, wie man richtig belohnt (scheinbar liegt DA der Fehler bei deinem Beispielhund) ist Futter eine genauso gute Belohnung wie Spiel. (Wie gesagt, wenn Hund beides überhaupt mag.)

Grüßle

Silvia

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Zwischendurch wenn ich was neues beibringe nehme ich mal Leckerlies zur Hand, nur wenn er denn dann eins bekommt kaut er erstmal ewig lange darauf herum und die Konzentration zu mir ist für die Zeit oft weg... man muss ja auch ewig drauf herumkauen.. sind ja vornehm.. :Oo

Erlerntes wird nur noch mit Stimme und Körpernähe wie streicheln/klopfen belohnt.

Er soll ja auch mit mir arbeiten weil es uns beiden Spaß macht.. nicht weil er nur auf das Futter heiß ist ;)

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Ich benutze Leckerli auch, wenn was neues geübt wird, je besser es klappz

umso seltener gibt es Leckerli. Variable Belohnung ist das Zauberwort.

Bei der o.g. Behauptung das die Mutter es schaffen ihren Hund zu ignorieren

mußte ich direkt grinsen, Es gibt kaum etwas schwierigeres als einen Hund zu

ignorieren. Ohne die Mutter zu kennen, wetten sie schafft das keine fünf Minuten.

Außerdem hat es nichts mit Liebe zu tun wenn ein Hund keine Grenzen kennen

lernt.

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Ich finde es gar nicht wichtig, ob man Leckerchen benutzt oder eben nicht. Wichtig ist doch, dass man mit dem Hund kommuniziert, dass man ihm etwas beibringt, dass man Spaß zusammen hat, dass man zusammen die Gegend erkundet und sich aufeinander verlassen kann.

Oder ich dabei Leckerlie benutze oder nicht, ist doch wurscht.

Schlimm wird es, wenn Leckerlie (Ball und Co) als Bestechung eingesetzt werden und der Mensch für den Hund überhaupt nicht mehr interessant ist und der Halter einfach nur noch verzweifelt ist.

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Natürlich sollte der Hund aus Freude kommen, eine Bestätigung zu bekommen nicht wegen den Leckerlies. Bei meinem Hund war das auch mal ein Problem. Er war auch so ein Rüpel und wir haben ihn dann irgendwann nicht mehr im Griff gehabt eben wegen diesem -> ich bekomme ja eh was. Und dann haben wir ihm eine Zeitlang keine Leckerlies mehr gegeben und konsequent mit ihm an der Schleppleine trainiert. Vielleicht sollte das deine Mutter auch machen ... weil so wie sich das anhört kommt er nur wenn er gerade lusst hat, oder führt die Kommandos allgemein nur dann aus, wenn es ihm passt.

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Vielleicht kann man das aber auch reduzieren wenn der Hund am vortag ein bisschen weniger Futter bekommt als sonst und dann hauptsächlich mit dem richtigen Futter trainiert ...

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