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Hundeforum Der Hund
Milo-taurus:)

Blutige Hundeattacke

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Bevor ihr weiter über eine Leinenpflicht wegen der Brut und Setzzeit schreibt ... es gibt in Sachsen keine Leinenpflicht während dieser Zeit.

Einen Besitzer, dessen Hund einfach angerannt kommt und über einen Hund herfällt, den er dann zum ersten Mal sieht, würde ich auf jeden Fall anzeigen.

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Wunderbare Haltung, Christa! :)

Zudem darf man nicht vergessen: Die TE hat den Auslöser für die ganze Sache gesetzt. Ihr Hund war lt. ihren Angaben 2 Minuten weg - außer Sicht, außer Kontrolle, wildernd, ...

Entsprechend weiß sie gar nicht, wie der Erstkontakt zu dem anderen Hund abgelaufen ist und wie sich ihr eigener Hund da verhalten hat, sowohl ggü. dem Hund als auch ggü. dem anderen Halter.

Die Reaktion vom Hund und auch vom Halter des anderen Hundes ist nicht angenehm.

Den entstandenen Schaden muss er begleichen.

Aber diese Mentalität: A baut Mist, B auch (hier halt mit größeren Folgen) und A schreit dann lauthals nach Ämtern, Anzeigen und Sanktionen - diese Haltung ist ebenfalls unangenehm.

Hätte nämlich auch andersrum laufen können... z.B. wenn der Hund der TE den Radler vom Rad geschmissen hätte...

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Auf die Anfrage was mit seinem Hund los wäre, kam ein: "Schnauze halten, das Riesenvieh war ohne Leine unterwegs und ist an meinem Hund vorbeigerannt."

Ich frage mich, ob jemand, der so reagiert, überhaupt fähig ist über das Geschehene zu reflektieren und eine Erktenntnis daraus zu ziehen.

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Tja... das ist die Folge, wenn man seinen Hund nicht unter Kontrolle hat und ihn wildern lässt. Nun hat es einen anderen getroffen und zwar heftig...

Ich an deiner stelle würde wohl ganz kleine Brötchen backen... Abgesehen davon das wir Brut und Setzzeit haben, dein Hund gewildert hat und den Radfahrer vermutlich in Gefahr brachte... bringt der auch noch einen anderen Hund mit, welcher seinen frußt an dem einzigen Hund in dieser Geschichte auslässt der vermutlich wohl hört.

Zeig dich also mal gleich mit an. Denn alles was folgte geht auf deine Kappe!

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69573&goto=1465193

Tja Iris und so ersparst du mir ein langes Posting, sehe es nämlich ganz genauso wie du.

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Hätte ich einen Listenhund und es wäre so passiert, dann würde ich wahrscheinlich im ersten Moment vielleicht auch pampig reagieren - in der Gewissheit und der Tatsache, dass ich einen vorverurteilten Hund habe.

Von daher - so schrecklich wie sich das auch immer anhört, irgendwo verstehe ich die Reaktion des anderen Hundehalters.

Entschuldigen tue ich sie nicht! Sie ist völlig unangebracht, jedoch aus der Situation für mich verständlich.

Ich würde mir sehr wünschen, dass beide Parteien aufeinander zugehen könnten und die Sache als "dumm gelaufen" abhandeln und beide aus der Sache "erkenntnisreich" raus gingen.

Wie so oft im Leben: es menschelt - jeder will Recht, keiner hegt Einsicht!

Ach, was wäre das Leben so einfach, wenn.....................

Liebe nachdenkliche Grüße Christa

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Tja wenns denn so laufen würde, aber wie heißt es noch so schön: Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Da die TE aber leider nicht die Meinung vertritt, selbst an dieser Misere mitschuld zu sein, indem sie einen Hund der wildert ohne Leine laufen ließ und nur den HH mit Staff als schuldigen sieht wird es so nicht sein.

Und wenn ich schon lese das der Staffordshire 5-10 Min. auf den Hund eingebissen haben soll, ich denke dann wäre der Hund jetzt nicht in der Klinik sondern unter der Erde.

Es tut mir leid für den Hund, der da mal so garnichts für kann, das sein Halter ihn nicht geschützt hat, aber die Schuld an dem was geschehen ist tragen beide HH.

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Hartes Thema.

Ich an deiner Stelle, Milo-Taurus, würde wohl, wenn du denn wirklich eine Anzeige erstatten willst, tatsächlich AUCH einen Selbstanzeige wegen deines wildernden Hundes machen.

Da gebe ich Iris und den anderen mit dieser Meinung Recht, dein Hund hat gewildert. Und das ist unabhängig von irgendwelchen Jahreszeiten nicht erlaubt.

Wenn du beim entsprechenden Amt gleich selber räuig auftrittst und die folgende "Strafe" (Leinenpflicht? Bußgeld?) brav erfüllst, dann bist du schon mal einen großen Schritt weiter und vielleicht kommst du mit einem sanften Klaps davon.

Dass der Hund deinen Hund so zerbissen hat finde ich sehr bedenklich, und ich bin normalerweise schon jemand, der sich bei Prügeleien unter Hunden eher locker verhält (und meistens mal an meine Nase fasse, da mein Hund nie unbeteiligt war :D ).

Ich hoffe, der Hündin geht es bald wieder besser, ansonsten kann ich dir wirklich keinen Rat geben.

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Hallo zusammen, :winken:

ich glaube ihr habt nicht richtig gelesen.

NICHT Ada der angegriffene Hund war der, der gewildert hat (was nicht in Ordnung ist), sondern Milo hat gewildert.

Und nur weil der Steff ihn nicht bekommen hat, hat er sich Ada gegriffen!!!!! :motz:

Was, wenn es ein Kind gewesen wäre?????

Ich gebe euch insofern Recht das beide eine gewisse Schuld tragen, aber wenn ein Steff so agressiv reagiert, dann stimmt doch etwas nicht mit dem.

Oder liege ich so falsch damit???? :???

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Fazit: Ada liegt seit gestern in der Leipziger Tierklinik und wir können sie erst morgen wieder abholen. Ihr Vorderbein ist stark ramponiert (mit diesem hatte sie instinktiv ihre Kehle geschützt), ebenso ihr Hinterbein. glück im Unglück.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69573&goto=1465156

Zum Glück ist ja nicht wirklich viel passiert. Der Angriff eines Dackels hätte ähnliche Folgen gehabt.

Insofern, sei froh dass Dein anderer Hund nicht abgeschossen wurde und der Angreifer wohl eher eine Übersprungshandlung ausgeführt hat und nicht wirklich beschädigen wollte.

Eine Anzeige würde ich für übertrieben halten.

LG

Bonlander

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Also, "als nicht wirklich viel passiert", würde ich das nicht grade bezeichnen. Die Hündin hat sicher nicht nur ein Loch im Bein, sonst wäre sie nicht mehrere Tage in der Tierklinik. Ich möchte behaupten, die Verletzungen sind nicht von Pappe.

Der Besitzer des Rüdens war nach dem Vorfall uneinsichtig, unfreundlich und ist zu einem vereinbarten Treffen später nicht erschienen. Niemand hier weiß, ob das tatsächlich der erste Vorfall dieser Art war.

Klar ist es nicht ok, dass Milo gewildert hat, trotzdem ist doch deswegen nicht alle Welt frei von Schuld.

Fakt ist genauso, dass der Rüdenbesitzer seinen Hund ebensowenig unter Kontrolle hatte, sonst hätte er verhindern können, dass dieser Milo hinterherjagt.

Ich würde Kontakt zu dem Besitzer aufnehmen (falls die Adresse stimmt). Je nachdem ob und wie dieser verläuft, würde ich über das weitere Vorgehen entscheiden.

Wenn ich der Meinung wäre, Einsicht ist nicht vorhanden, würde ich anzeigen. Ganz einfach, weil ich es nicht ok finde, wenn ein Hund frei herumläuft, der Artgenossen beißt und über den der Besitzer nicht die notwendige Kontrolle hat.

Hier hat es einen unbeteiligten Hund getroffen, der dieselbe Besitzerin hat wie Milo. Genauso gut hätte es auch den Hund eines anderen Menschen treffen können.

Ich finde auch völlig nebensächlich, welcher Rasse der Rüde zugehört. Der Hund hat einen anderen erheblich verletzt und nicht nur ein wenig getackert. Ich finde es nicht in Ordung, dies zu verharmlosen.

Hätte ein Dackel dies angerichtet, würde ich dasselbe raten.

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