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Hundeforum Der Hund
Milo-taurus:)

Blutige Hundeattacke

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Mir ist es schleierhaft, weshalb der angreifende Hund hier sooft in Schutz genommen wird- vllt. gerade weil er ein "Kampf"hund ist?!

Ich bin mir fast sicher, dass nicht so viele auf den wildernden Hund geschimpft hätten, wäre der angreifenden Hund kein Staff sondern ein Schäferhund gewesen.

Irgendwie löst die Nennung dieser Listenrasse aber den Beschützerinstinkt vieler Hundehalter.

Ich finde das wiederum auch absolut unfair.

Der Hund (egal welche Rasse er nun ist) hat einen unbeteiligten (!) Hund schwer verletzt.

Das ist eine Tatsache, die einfach nicht schönzureden ist.

Selbst WENN der jagende Hund dem Staff unterwegs begegnet wäre und dieser ihn so zugerichtet hätte, wäre das nicht normal und auch nicht zu rechtfertigen.

Gibt ein freilaufender Hund, der auf den eigenen zurennt, diesem plötzlich das Recht, ihn tierklinikreif zu beißen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Hund keinen anderen so zurichten würde- auch nicht, wenn dieser ungefragt ankommt.

Ob der Hund einem Hasen nachgejagt ist, steht hier überhaupt nicht zur Diskussion.

Dass das nicht erfreulich ist, dürfte jedem klar sein und ich denke das ist auch der Halterin bewusst.

Aber um den Tatbestand des Hetzens geht es nicht.

Hätte es nicht gereicht, der Staff hätte dem Hetzer im Höchstfall einen Watschen verpasst und wäre dann weiter?

Hat er aber nicht.

Er ist hinterher und stürzte sich dann auf einen unbeteiligten Hund und das massiv.

ich möchte diejenigen, die hier so auf den jagenden Hund schimpfen mal in der Situation sehen- da muss man sich doch wirklich an den Kopf fassen.

Aber wie schön, dass die, die hie am lautesten schreien nicht fehlbar sind.

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Das hat doch mit Unfehlbarkeit nicht zu tun (übrigens habe ich meine Punks im Wald an der kurzen Leine oder an der Schlepp, weil ich mir nur zu 98% sicher bin, dass sie nicht doch mal jagen würden), sondern einfach damit, dass beide Hundhalter sich nicht korrekt verhalten haben und dass es keinen Sinn macht, wenn der eine seinen freilaufenden Hund nicht unter Kontrolle hat, das ok ist, wenn der andere seinen freilaufenden Hund nicht unter Kontrolle hat, das dann ganz schlimm ist.

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Das hat doch mit Unfehlbarkeit nicht zu tun (übrigens habe ich meine Punks im Wald an der kurzen Leine oder an der Schlepp, weil ich mir nur zu 98% sicher bin, dass sie nicht doch mal jagen würden), sondern einfach damit, dass beide Hundhalter sich nicht korrekt verhalten haben und dass es keinen Sinn macht, wenn der eine seinen freilaufenden Hund nicht unter Kontrolle hat, das ok ist, wenn der andere seinen freilaufenden Hund nicht unter Kontrolle hat, das dann ganz schlimm ist.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69573&goto=1466025

Es geht ja aber nicht um das freilaufen der Hunde, sondern um das Endergebnis.

Ein normaler Hund hätte den anderen vielleicht getackert, zurechtgewiesen, wäre aber nicht auf einen unbeteiligten losgegangen.

Ich gebe mialour vollkommen Recht.

Edit.: Was wäre denn, wenn der zweite Hund jemand anderem gehört hätte? Dieser HH hätte keinerlei Schuld gehabt und der Hund (wäre es einer wie meiner gewesen) tot gewesen. Und nun?

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Der Unterschied ist für mich einfach:

Das eine Fehlverhalten hatte üble Folgen für einen völlig unbeteiligten Hund,

das andere Fehlverhalten hatte keine Folgen (geh ich jetzt mal von aus, oder kam der Hund mit einem verletzten Hasen in der Schnauze wieder?)

Und wer von Euch legt seine Hand dafür ins Feuer, dass dieser Hund seinen Frust dann eben NICHT auch an einem Kind zum Beispiel auslässt? Dann ist das Geschrei wieder gross, warum nicht vorher gehandelt wurde. Und ich diese Gedanken hätte ich ebenso, bei einem Hund einer anderen Rasse.

Dieser Hund braucht nicht mehr "Unterstützung" weil er ein Listenhund ist. Hund ist Hund und so ein Verhalten geht gar nicht.

Ebenso wie man als HH das wildern zu verhindern hat!

Und nochmal völlig rasseunabhängig!

Shit happens. Des weiteren macht für mich einfach die Reaktion des Halters den Unterschied.

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Und nun war trotzdem immer noch Milo der Auslöser der Situation. Wie schon mehrfach (auch von anderen) gesagt, Weder Staff noch dessen Halter sind schuldlos. Aber auch Milo war nicht unter Kontrolle, wie er es hätte sein müssen.

Edit: Niemand hat hier jemals gesagt bzw. geschrieben, dass es ok ist, wenn der Staff weiter ungesichert durch die Gegend rennt. (Was eine Anzeige ja bestümmmt verhindern würde :Oo ). Natürlich gehört der gesichert (genauso wie ein Jäger)!

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Natürlich war das Verhalten "falsch" aber wer sagt, dass der Hund nicht auch ohne Milos hinrennen Gas gegeben "hätte"?

Klar das weiss niemand. Aber wenn ein Hund mal ne Schramme verpasst bekommt, das kann passieren, aber einen Hund TK reif zu beissen, sorry da stimmt was nicht mit diesem Hund.

Und dann muss da halt ein Leinenzwang her wenn Herrchen das nicht von allein weiss.

Gegebenenfalls auch für den wildernden Hund.

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Zum Thema wildernder Hund: Ich gebe allen Kritikern recht, ein wildernder Hund ist kein Kavaliersdelikt. Ich bin mit Milo an 365Tagen im Jahr im Wald an ca jedem 3. Tag begegnen wir einem Tier, meist Rehen und Hasen. Ich konnte Milo bis auf 2 Mal immer zurückrufen (diese Vorfälle passierten als Milo noch kein Jahr alt war), darum dachte ich ich hätte Milo in der Extremsituation im Griff. Falsch gedacht, deshalb geht Milo seit dem Vorfall im Wald wieder an der Schleppleine. Die Vermutungen ich hätte meinen Hund grundsätzlich nicht im Griff, verbitte ich mir. Ich hatte ja schon in meinem Bericht eine gewisse Teilschuld eingeräumt.

Ich habe absichtlich betont dass es mir hier nicht um eine Rassenproblematik geht.

Der Staff hat wirklich 5-10 Min Ada im Wickel gehabt und sich in dem Vorderbein verbissen. Wäre der Besitzer nicht gekommen, wäre Ada jetzt tot. Wie schützt man seinen Hund vor einem aggressiven 25 Kilo Muskelpaket (nochmals für alle: EGAL WELCHE RASSE). Hätte ich den Staff gepackt, hätte er mir in die Hand gebissen, dessen bin ich mir sicher.Ohne meine rechte Hand bin ich erwerbsunfähig und dagegen nicht versichert. Einen Dackel hätte ich am Schlafittchen gepackt. Aber danke, wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Zu dem Besitzer: Als der Staff von Ada abgelassen hatte, rannte diese auf 3 Beinen ins Gebüsch. Daraufhin der Typ: "Dachte ich doch, dass es nicht so schlimm ist.Normalerweise können die nicht mehr laufen!" Hört sich für mich nicht nach dem ersten Vorfall dieser Art an.

Die angegebene Adresse ist auch falsch.

Was passiert wenn ich mich selbst Anzeige? Ich bezahle das Bußgeld und nehme Milo an die Schlepp (allein aus eigenem Interesse, wie gesagt ich finde wildernde Hunde auch scheiße). Ich finde es Ok, wenn man für seine Fehler auch die Konsequenzen tragen muss. Aber das sollte meiner Ansicht nach für beide Seiten gelten. Übrigens ist meine Freundin die Hundehalterin von Ada, ich bin der Halter von Milo.

Danke für alle konstruktiven Beiträge.

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MIt falscher Adresse sieht auch mit ner Anzeige schlecht aus :(

Wie geht es denn der Hündin?

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Die unterschiedliche Einschätzung hier im Thread scheint daraus zu resultieren, was im Fokus des Betrachters liegt.

Diejenigen, die für eine Anzeige plädieren, haben v.a. die Folgen im Auge.

Diejenigen, die eine Anzeige nicht forcieren, haben v.a. das vorherige Halterverhalten im Auge.

Edit: Sehe gerade, wie es weiter gegangen ist.

Die falsche Adresse ist schon ein dickes Stück!

Dass der Halter sich so aus der Affäre zieht, ist unverschämt. Für die Folgen muss er aufkommen und nach Problemeinsicht klingt das nicht.

Ohne Personalien des Halters wird es schwer, etwas zu unternehmen.

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Und einige, die nicht für Anzeige plädieren haben noch die Folgen für den angreifenden Hund im Auge ;)

Wobei ich gestehen muss, dass mir das in solchen Momenten ehrlich gesagt egal ist.

Weil ich dann weiter denke und mich frage, was mag beim nächsten Mal passieren vielleicht ältere Menschen mit einem Minihund oder gar ein Kind?

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