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Hundeforum Der Hund
Stürmchen

"Das Einhalten von Grenzen und Verboten entspricht dem Naturell des Hundes..."

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Du kannst machen was du möchtest und ich sag ja nicht dass meine Weise die richtige ist! Ich finde es nur hündischer, weil kein Hund dem anderen sagt, dass es grad toll ist, dass er da liegt, wo er liegt oder ihm gar eine Wurst hinspuckt. Ich finde es um einiges angenehmer die wenigen Sachen zu verdeutlichen die nicht erlaubt sind als die zig Sachen, die erlaubt sind. Bei mir ist fast alles erlaubt... da wäre ich ja den ganzen Tag dran am Loben und Lohnen... @Stürmchen

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Warum kann ich dem Hund nicht genauso klar sagen, was er tun soll? Anstatt ihm zu sagen was er nicht tun soll?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69622&goto=1467618

Kann man machen. Dann bekommt der Hund jeden Schritt vorgegeben und muss nicht selbst nach einer sinnvollen Lösung suchen.

Meins ist sowas nicht.

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@Stürmchen:

Was verstehst du denn unter einem "Donnerwetter"?

Ich verstehe darunter eine normale Ansage, wie zb. Knurren, Rempeln, ein verbales "Nein" oder in den Weg stellen.

Ich denke nicht, dass das etwas mit einem Donnerwetter (sprich mit Krach) zu tun hat. Und unmittelbar danach ist es auch wieder gut.

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Das wäre meine nächste Frage auch gewesen Steffi. Denn ein Donnerwetter ist für mich irgendwie Sinnbild für laut und böse und das wäre ja alles andere als chefmäßig und souverän.

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Warum kann ich dem Hund nicht genauso klar sagen, was er tun soll? Anstatt ihm zu sagen was er nicht tun soll?

Ganz einfach: Weil das nicht IMMER möglich ist! Auch bei einem Kind wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.

Aber genau deswegen lehnt uns der Hund nicht ab: Im Gegenteil: Er wird sich zukünftig noch mehr an uns orientieren, weil wir klar und deutlich waren.

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Das wäre meine nächste Frage auch gewesen Steffi. Denn ein Donnerwetter ist für mich irgendwie Sinnbild für laut und böse und das wäre ja alles andere als chefmäßig und souverän.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69622&goto=1467643

Ja, irgendwie verwechseln die Leute immer das Wort "Strafe" oder "Donnerwetter" mit etwas BÖSEM.

Das ist eine klare Ansage aber für mich überhaupt nicht! Die Ansage erfolgt prompt, deutlich und vor allem nicht "böse"...

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Ganz genau. Denn wenn der Hund weiss wo er steht, dann reicht ja als Ansage schon der Blick oft und das ist alles andere als gemein. @Steffi

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Hund macht einen Fehler' von dem er nicht nicht mal weiß, dass es einer ist und wird bestraft. Hund lernt, dass darf ich nicht und macht es nicht mehr, das wird zur Kenntnis genommen!

Genauso machen es Hunde untereinander doch auch, oder? Will der eine an den Knochen des anderen, gibt es einen drauf, und fertig! Da gibt es als Belohnung auch keinen Knochen oder Streichler ... Rempelt ein Jungspund einen erwachsenen Hund an, gibt es einen drauf und fertig. Kommt er noch einmal rempeln, gibt es noch einmal einen drauf - und nicht die Spur einer Belohnung hinterher!

Ist das immer so? Hier nicht!

Hier gibt es Möglichkeit

a) der Hund überlässt dem anderen seinen Knochen und geht einfach weg! Man kan n hier tatsächlich beobachten, dass sich die Hunde untereinander Dinge aus dem Maul nehmen, ohne jeglichen Konflikt.

B) der Hund, der den Knochen hat, guckt den anderen Hund an und der geht

c) der Hund, der den Knochen hat, hebt die Lefze und der andere Hund geht!

Und deswegen komme ich bei euren Beschreibungen häufig ins Stutzen. Das was hier häufig als unumstößliches Hundeverhalten beschrieben wird, trifft hier nicht unbedingt so zu!

Hier gab es noch NIE eine körperliche Auseinandersetzung/ einen körperlichen Kontakt, um etwas -für meinen Hund- so "Unwichtiges" wie Nahrung oder Spielzeug! Dafür geht mein Hund keinen Konflikt ein!

Genauso wenig würde er von sich aus einen Konflikt eingehen, um die Gartenschwelle übertreten zu dürfen! Warum soll ich dies dann tun?

Das dies nicht die Regel ist, weiß ich! Aber auch solche Hunde gibt es und da sollte man sich durchaus fragen, ob der hier "gepredigte" und häufig pauschalisierte Umgang immer so treffend und so unumstößlich für jeden Hund ist.

Will der Hund also an meinen Teller, gibt es einen drauf oder ein Gewitter oder wie man es auch immer nennen will. Hund pöbelt an der Leine, also gibt es einen drauf und keine Belohnung hinterher.

Mein Hund hat vorab gelernt, dass es Dinge gibt, die er nicht haben darf und zwar durch negative Bestrafung. Wenn er was hatte, wurde es ihm weggenommen! Dafür gab es aber auch immer als Alternative etwas, was er durfte! (Mein Tischbein, dein Knochen) Hat wunderbar geklappt! Hier kann auch ein Schnitzel auf dem Boden liegen und er geht nicht dran!

Pöbelt er an der Leine, wird er nicht bestarft, pöbelt er nicht, wird er gelobt! Ergebnis ist, dass der letzte Leinenpöbler ewig her ist! Klappt also auch! Warum dann nicht so rum?

Ich weiß, dass dies nicht der Weg für alle Hunde ist!!! Und würde das auch nie behaupten! Aber es ist eben auch ein Weg! Und ein Weg, der eben auch funktionieren kann! Warum wird dies hier immer als schlecht oder unnatürlich dargestellt?

Das ist keine Strafe, sondern eine auf den Hund zugeschnittene Reaktion meinerseits, die das unerwünschte Verhalten abbricht. Bei dem einen Hund mag ein lautes "Hey!" reichen, der andere braucht vielleicht etwas mehr.

Abbruchsignale habe ich auch! Aber auch die wurden so aufgebaut, dass Hunde etwas tat, was er nicht tun sollte, das Abbruchkommando kam und er dann gelobt wurde, wenn er es ließ! Bzw. im Idealfall steht ein Abbruchkommando in meinen Augen auch selten für sich, sondern man bietet -wenn sinnvoll- eine Alternative! Mein Hund setzt sich anstatt den Hasen zu jagen! Nur das Abbruchkommando würde ihn wohl eher nicht dauerhaft davon abhalten!

Welche Beziehung baue ich damit auf? Hmmm, ich denke, der Hund lernt, dass er mich respektieren muss, weil ich sonst unangenehm werde. Und, was ich ganz wichtig finde, der Hund versteht, was ich meine. Also baue ich damit eine respekt- und verständnisvolle Beziehung auf. :)

Natürlich schließt das Ganze nicht aus, dass der Hund auch gestreichelt und gelobt wird (halt eben nicht, wenn er sich daneben benimmt) und man lauter schöne Sachen mit ihm macht.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=69622&goto=1467625

Ganz ehrlich, bevor ich in diesem Forum las, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob mein Hund mich respektiert! Für mich war immer die ausschlaggebende Frage, vertraut mir mein Hund...

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hallo,

will mich hier gar nicht einmischen (lese aber interessiert mit), aber...

c) der Hund, der den Knochen hat, hebt die Lefze und der andere Hund geht!

ist das nicht auch ein ganz klares "Hey, lass das! " ?

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Das hab ich ja auch grad gesagt, wenn der Hund weiss wer er ist und wer der Mensch in dieser Konstellation ist, dann muss man kein "rot" geben, dann reicht der Blick z.b. aus. Wenn der Knochen in dem Moment dem Hund nicht wichtig ist, dann wird er eben überlassen, aber halt ohne Hintergedanken. Nur wir Menschen haben immer einen Hintergedanken und machen uns einen Film. Ich finde wenn ich jemanden nicht respektiere, dann kann ich ihm auch nicht vertrauen.

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