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Hundeforum Der Hund
mandarine1984

7-jährige Hündin akzeptiert den neuen Hund nicht

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Hallo!

Ich bräuchte dringend einen Rat. Ich schildere mal das Problem: Ich habe seit 7 Jahren ein Shi-tzu Mädchen. Sie ist eine richtige verwöhnte Diva (ich weiss, mein Fehler) was aber eigentlich kein Problem ist, sie ist brav und umgänglich mit allen Hunden und Menschen.

Jetzt habe ich einen zweiten Hund (6 Jahre, Rüde, kastriert, Yorkshire), den ich aus schlechter Haltung gerettet habe. Ich möchte ihn auf keinen Fall zurück in diese Familie geben. (sie haben ihn von sich aus abgegeben aber würden ihn wieder zurücknehmen falls es bei mir nicht klappt).

Das Problem, es klappt tatsächlich nicht. Meine Hündin spielte mit ihm beim ersten Kontakt auf der Wiese mit ihm, aber in der Wohnung darf er keinen Schritt tun ohne dass sie ihn verbeisst, richtig agressiv wird sie. Sie war bis jetzt Alleinherrscherin und ich verstehe dass sie ihr Reich verteidigt.

Was soll ich jetzt tun? Ich möchte dass der Neue endlich ein schönes Leben hat, aber auch möchte ich meine enge Bindung zu meiner Hündin nicht gefährden.

Sollte sie lieber alleine bleiben oder kann sie ihn irgendwann akzeptieren ohne sich übergangen zu fühlen? Ich weiss dass sie die Dominante ist und das auch bleiben soll. Wie kann ich jetzt ein Zusammenleben herstellen das für alle harmonisch und friedlich ist? Der Rüde ist ein ganzer armer Kerl, er ist auch sehr unterwürfig und liebt mich jetzt schon über alles, so dass er meine Hündin nicht mehr an mich ranlässt.

Er ist auch ängstlich gegenüber anderen Hunden. Er wurde geschlagen, und gepiesackt, trotzdem ist er einfach ein Guter der sich nicht wehrt. Ich möchte ihn einfach behalten, aber auch meine Hündin nicht das Gefühl geben sie verstossen zu haben.

Bitte helft mir eine Lösung zu finden!

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Sie war bis jetzt Alleinherrscherin und ich verstehe dass sie ihr Reich verteidigt.

Ich möchte ihn einfach behalten, aber auch meine Hündin nicht das Gefühl geben sie verstossen zu haben.

Also die Wohnung ist DEIN Reich ;)

Und wieso sollte sie sich verstossen fühlen? In Deinem Herz ist doch sicherlich Platz für beide? :)

Ich finds nicht ungewöhnlich, dass die Hündin erstmal "ihr" Reich verteidigt, das sag ich gleich dazu.

Aber wenn Du den Kleinen behalten möchtest, musst Du Deiner Hündin sagen, dass sie da nix zu regeln hat.

Stress habt ihr sonst alle drei.

Wie ragierst Du denn, wenn sie den Rüden so attackiert?

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Du siehst das alles viel zu menschlich.

Die Ursache des Problems hast du ja aber auch gleich selbst geliefert: Die Hündin ist anscheinend sehr verwöhnt und genoß Narrenfreiheit bis der Rüde kam.

Indirekt überlässt du ihr alle Entscheidungen und suggerierst ihr, dass es tatsächlich "ihr Reich" ist.

Zunächst würde ich die Hündin vom Thron schubsen und für Ruhe sorgen.

Wie sehen die Situationen genau aus, in denen die Hündin ihn angeht/was ist die Ursache?

Geht es um Ressourcen (Futter/Spielzeug/Liegeplatz etc.) oder geht es um räumliche Beschränkung?

Wann genau reagiert sie wie?

Haben die zwei feste Plätze?

Dann würde ich sie z.B. beide nach dem Spazierengehen direkt auf den Platz schicken und zunächst (bis eine Grundruhe herrscht) alles selbst regeln und nichts den Hunden überlassen.

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Der Neue ist erst seit gestern bei mir, also vielleicht pendelt es sich es irgendwann ein. Bei den ersten beiden Attacken (Hündin war beim Napf, Rüde schlich sich nur hinten vorbei) hab'ich die Hündin gescholten (am Nacken genommen und pfui gesagt). Da kam der Rüde geduckt zu mir als würde er sich entschuldigen. Danach, (Attacke unterm Tisch) hab'ich mich rausgehalten..jetzt machen sie einen Bogen umeinander. Aber so kann es nicht bleiben, kann mein Hündin gar nicht mehr streicheln weil er dann auch möchte, was wiederrum im Zähnefletschen endet. (ist eher so "kalter Krieg": sie sehen sich an und knurren, berühren sich aber nicht, bis einer sich umdreht)

Es geht also um Futter, Spielzeug(liegt unterm Tisch). Liegeplatz gar nicht. Eine Freundin schlug vor, den Rüden in einen Welpenpark zu setzen, das dann sein fester Platz ist und die Hündin könnte sich frei bewegen und sich die Situation mal anschauen. Was haltet ihr davon?

Vielen Dank übrigens für die schnellen Antworten!

Ich weiss dass ich dass sehr menschlich sehe. ("oh der Arme, der immer nur Pech im Leben hatte, er möchte nur Freund sein mit ihr und sie verbeisst ihn")

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Ich würde wie gesagt erstmal genau darauf achten, dass es zu solchen Situationen und somit um Streit um Ressourcen gar nicht mehr kommt.

Dazu würde ich bspw. Spielzeug nicht mehr rumliegen lassen und beiden einen festen Platz zuweisen.

Das mit dem Welpenpark halte ich für gar keine gute Idee.

Er soll sich ja integrieren dürfen und die Hündin sich zurücknehmen lernen, wenn sie unangemessen reagiert.

Was du aber auf jeden Fall tun solltest ist: Regeln aufstellen und darauf achten, dass Ruhe herrscht und auch kein "kalter Krieg".

Die Hündin ist älter und auch schon länger da.

Wenn du möchtest und es ihr zutraust, würde ich ihr mehr Privilegien zukommen lassen aber auch nur in dem Maße, in dem sie damit umgehen kann und nicht "wahllos unterbuttert".

Der Rüde ist unsicher und das ist zum Teil auch deiner eigenen Unsicherheit geschuldet.

Gerade diese Hunde brauchen eine klare Linie und Struktur und niemanden, der sie bemitleidet und betüddelt.

Sage ihm genau was er tun und lassen soll.

Um Auseinandersetzungen nicht zu provozieren würde ich die Hündin aber auch nicht mehr unter dem Tisch liegen lassen, sondern auch ihr einen Platz zuweisen.

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Ok, dann versuche ich es mal so:) vielen Dank, ich halte euch auf dem Laufenden. Im Moment liegen sie beide friedlich hier aufm Boden, mit 3 Meter Entfernung. Ist ein Anfang. Das mit den Privilegien finde ich gut, ich glaub'sie kommt damit klar, sie ist es ja gewohnt:)

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Die Einhaltung von Konsequenz und Regeln ist das A+O.

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Hallo

Das selbe Habe ich mit meinem Rüden gehabt.

Die Hündin durfte sich keinen millimeter aus ihrem Korb entfernen und bei jedem Versuch es zu tun stand er mit gefletschten Zähnen vor ihr.

Ich habe ihn also sofort in seine Schranken gewiesen und selber ALLES geregelt.

Futter gab es für beide NUR aus der Hand.

Spielzeug wurde komplett weggeräumt , Knochen, Leckerchen usw. gab es NUR noch auf ihren Plätzen.

Das ganze hat 3 tage gedauert und die beiden sind nun seit einem Jahr ein tolles Päärchen.

L.G. Astrid

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Du hast den Kleinen ja noch nicht lange, da brauchst noch einiges an Geduld.

Aber du bist der Chef, das muss deine Hündin akzeptieren. Tipps hast du ja hier schon bekommen, sei konsequent!

Ich wünsch dir , dass es klappt!

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