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Hundeforum Der Hund
Junie

Weiß ein Hund was er frisst?

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komische Frage, aber wenn man einem Hund Rehteile verfüttert, also nicht Fleisch, sondern Beine, Köpfe, Ohren mit Fell allem drum und dran.. weiß der Hund dass es ein Reh ist und dass man täglich seinem Mittagessen begegnet? Steigert das Verfüttern dann seinen Jagdtrieb, weil er den Geruch kennt? Also nimmt er eher eine Fährte auf, wird er eher ein Tier hetzen, wenn er es als Futter kennt?

Gund für die Fragen.. Bin mit einem Jäger befreundet und hab ihn um Abfälle gebeten, also Ohren, Knochen, Sehnen etc, was man eben von einem Reh, Damwild oder Hirsch nicht verwerten kann. Ich könnte über ihn schon einiges beziehen, aber er hat mir auch den Floh in den Kopf gesetzt, dass ich aufpassen soll, dass mein Hund nun nicht anfängt zu wildern. Andererseits versteht er auch nicht, dass ich meinen Hund barfe, weil man mit dem blutigen Fleisch den Blutdurst eines Hundes fördert und er dadurch aggressiv wird. Bei meinem Hund - welch Wunder - hat Barfen zu einer sehr positiven Wesensänderung geführt.. Nur leider klingt der Hinweis mit dem Rehgeruch doch recht logisch. Ich hab maximal einen Pseudojäger an der Leine, aber auch das Verhalten muss man ja nicht noch fördern. Mag einfach nichts falsch machen. Weil lieber kauf ich weiter Fleisch, das dem Hund nicht einfach so über den Weg laufen kann..

Liebe, verwirrte Grüße,

Junie

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Ich finde diese Theorie lustig. Es gibt Hunde, die jagen Rehe ohne je eins gefressen zu haben und Hunde, die jagen keine Rehe und kriegen sie dauernd zu fressen.

Über diese Theorie haben sich schon mal welche amüsiert :D

Hirschlauf nicht füttern?.....oder doch nur Jägerlatein?

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Nein... dieses denken wäre zu kompliziert für einen Hund.

Anders sieht es aus, wenn er Jagd und Tiere reißt und dann von ihnen frißt, dann ist die Verknüpfung Reh= Futter gegeben. Aber auch nur dann.

Reichst du ihm schon totes fehlt die Verknüpfung zur Jagd. Das verbindet der eher mit dir als seinen Ernährer.

Ist ähnlich falsch , wie die Behauptung das Hunde, wenn man sie mit Fleisch füttert "Blutrünstig/Bissig" werden. Denn auch hier fehlt wieder der Vorgang der Jagd vorher.

Gruß Iris

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Soweit ich weiß, gibt es keinen erwiesenen Zusammenhang, dass ein Hund, der Reh gefüttert bekommt verstärkt Rehe jagt. Ich halte das für ein Gerücht - denn gehört habe ich es auch schon.

Wenn Du regelmäßig Schwein und Rind ißt - läufst Du dann sabbernd an den Weiden vorbei? Ich weiß, der Vergleich hinkt - aber was hinkt, das geht.

Jedenfalls ist der Zusammenhang meines Wissens nach nicht erwiesen und je mehr ich darüber nachdenke (die ganzen letzten Jahre), desto unwahrscheinlicher erscheint es mir. Warum ist mein Hund ein leidenschaftlicher Mäusejäger? Sie bekommt von mir keine gefüttert und hat auch noch niemals eine Maus erwischt. Trotzdem stürzt sie sich mit vollem Einsatz Schnauze voran in jedes Erdloch.

Mein Hund bekommt regelmäßig Rind gefüttert (auch Ohren und Teile mit Fell dran). Eigentlich sollte ich an keiner Kuhweide mehr vorbeigehen können, ohne dass sie rein will - will sie aber gar nicht. Dasselbe gilt für Schafe und das, obwohl sie schon ihr Leben lang regelmäßig Rind und Schaf (auch mit Fell - auch ganze Beine etc.) bekommt - erkennen könnte sie es also demzufolge eigentlich schon als "Futter".

Viele Grüße Chrystal

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Mh, lass mal überlegen, mein Hund bekommt regelmäßig Hühnchen und lässt Nachbars Hühner n Ruhe...momentan bekommt sie Fisch und Aquarium ist langweilig, Kaninchen frisst sie mal die Schlachtabfälle und jagd unsere Kaninchen nicht - nagut, Nachbars Enten möchte sie hüten, aber Ente gabs auch eher selten bei uns - Mäuse stehen denke ich gar nicht auf Speiseplan auch nicht als tierische Nebenerzeugnisse, da es aber das einzige ist, was ssie jagen darf, kommt hin und wieder eine Maus ums Leben. Fazit --> Unfug

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Bin mit einem Jäger befreundet und hab ihn um Abfälle gebeten, also Ohren, Knochen, Sehnen etc, was man eben von einem Reh, Damwild oder Hirsch nicht verwerten kann. Ich könnte über ihn schon einiges beziehen, aber er hat mir auch den Floh in den Kopf gesetzt, dass ich aufpassen soll, dass mein Hund nun nicht anfängt zu wildern. e,

Junie
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70174&goto=1479901

Huhu Junie,

einfach nicht auf den Jäger hören...

Wir beziehen auch ab und zu Fleisch vom Jäger, aber nur für uns. Für die Hunde gibt es nichts, weil reines Fleisch so schädlich ist - sein Hund bekommt auch nur gutes Trockenfutter. :Oo:Oo

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Danke für die vielen Antworten.. wie war das gleich noch mal - ich soll auf mein Gefühl hören? :)

dass u.a. die Futterumstellung mit Barf aus unserem Wirbelind einen ausgeglichenen Hund gemacht hat, hat den Jäger doch recht verwirrt. Ne ist ein sehr lieber, netter Kerl, der nicht wirklich aus seiner Haut kann. Dann werd ich ihn um bisserl Futter bitten, was könnt ihr denn alles empfehlen?

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Ein Hund buddelt nach der Maus.

Ein Hund schnüffelt und bekommt über die Reiz-Wirkung

die Information das da sein Ihm bekanntes Beutemuster wohnt/anzutreffen ist

und fängt an die Maus zu jagen/auszugraben.

Auf seiner "Ihm angeborenen Festplatte" ist das Beute-Aussehen-und Geruch-Muster

fest eingebrannt, und das gezeigte Verhalten läuft völlig artgerecht dann ab.

Der Hund macht/buddelt artgerecht Löcher, auch dort, wo wir es nicht begrüßen!

Rehe-Außenhaut+Innereien/Blut werden (je nach Jagd-Passion des Hundes) eine entsprechende Wirkung auch haben, wie diese auf der Festplatte "Hinterlegt" ist.

Fördern wir das "Raubtier-Verhalten" brauchen wir uns dann nicht verwundern.

Hundeerfahrene Jäger/Jagdhunde-Führer machen Ihren Hund

nur mit der "auch vom Hund zur Strecke gebrachten rohen Wild-Beute "genossen" "

um seine Motivation-Zusammenarbeit mit seinem Jagd-Führer hoch zu halten.

WILD-Fleisch erzeugt eine Reiz-Auslösung?

Im Übrigen macht es aus verschieden Gründen viel Sinn, den Hund nur "zu Hause" zu füttern und die Leckerchen einfach Draußen weg zu lassen, wegen der überall lauernden falschen Verknüpfung!!!!!!!!!

LG :winken:

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Hm ,

in der logischen Konsequenz , dürfte ein "normal " gebarfter Hund , an keiner Kuhweide

mehr vorbeikommen , ohne im Trieb zu ersaufen...

Dies bezweifel ich.

LG Jörg

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Rehohren habe ich schon mal verfüttert, von futterfleisch sachsen. Silvi mag sie, Gwenda nicht, daher hole ich sie nicht mehr.

Rehbeine findet man hier manchmal am Wegesrand, genauso wie Kopf vom Wildschwein. Zu irgendeinem Zweck legen die Jäger die wohl aus. :??? Ich wundere mich dann immer, dass Silvi plötzlich mit einem "Stöckchen" stolz angetrabt kommt. Fressen wollte sie es aber nicht, insofern würde ich so etwas auch nicht füttern.

Es muss doch Fleischteile vom Reh geben, die Mensch nicht isst. Die wollte ich ja auch von besagtem Jäger haben, der aber meinte, das sei ungesund für Hunde.

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