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SimonKa

Eure Meinung wird von Neuling gebraucht

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Hihi, das mit dem Urlaub hat sich überschnitten...

Bei Züchtern wirst Du selten ehrliche Auskünfte über typische Rassekrankheiten erhalten. Viele wollen halt nur verkaufen und idealisieren "ihre" Rasse.

Vielleicht findest Du ein gutes Rasseforum der beiden Rassen, wo Du fragen kannst, worauf Du achten solltest.

Es gibt ja vermutlich auch verschiedene Verbände. Das ist oft nicht unwesentlich. Je strenger die Zuchtvoraussetzungen sind, desto höher ist eben die Wahrscheinlichkeit, dass schwarze Schafe, die mit kranken Hunden züchten, auffliegen.

Ich würde "meine" Rasse nur bei einem dem VDH angeschlossenen Verband kaufen, ohne zu glauben, dass es dort nur Heilige gibt, die gesunde Hunde verkaufen und in den anderen Verbänden alle böse sind und kranke Hunde verkaufen. Aber ich sehe halt die Zuchtvoraussetzungen, ich sehe, wie mit bekannten Rassekrankheiten umgegangen wird und kann mich darauf hin gar nicht anders entscheiden.

Der Preis eines Hundes sollte aus meiner Sicht niemals ausschlaggebend sein. Hier mache ich keine Schnäppchen, sondern schaue mir an, wie viel Aufwand ein Züchter treiben muss, um ab und an mal einen Wurf zu haben, mit dem er sich viel Arbeit macht, dem er eine super Kinderstube bietet, und dann bezahle ich auch 1000 Euro oder mehr für ein Tier.

LG Anja

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Meine ganz ehrliche Meinung zum Auslandshund oder generell zum Tierschutzhund:

Wenn jemand sehr flexibel ist, keine großen Ansprüche an einen Hund stellt, dann ist das sicher eine gute Option. Nur... man bekommt IMMER Überraschungseier. Ich kenne leider sehr viele Fälle, wo die Einschätzungen der Tierschützer, die die Hunde abgeben oder importieren, NICHT der Realität entsprechen. Du bist Existenzgründer, Du bist gut eingespannt, für Problemfälle wirst Du weder die Zeit noch die Nerven haben.

Einen Welpen kannst Du von klein an auf die bei Euch individuell vorherrschenden Anforderungen prägen und einspielen, einen Hund, der vielleicht schon Schlimmes erlebt hat, möglicherweise nicht oder nur mit sehr viel Mühe.

LG Anja

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Hallo :winken:

Zu den alternativen Rassen wurde ja hier schon viel geschrieben, ich möchte noch einmal auf den Beagle kommen.

Das ist eine wunderbare Hunderasse, intelligent, aufmerksam, freundlich und fröhlich.

Leider aber sind diese Hunde zur Zeit sehr in Mod gekommen, und immer mehr Menschen nehmen einen Beagle aus den Gründen die du auch nennst: nicht so groß und kurzhaarig.

Dabei wird immer wieder gerne vergessen, dass Beagle passionierte Jagdhunde sind, und sich oft (Ausnahmen gibt es natürlich immer) nicht mit "nur" Spazierengehen zufrieden geben. Sie brauchen Kopfarbeit, am Besten etwas um den Schnüffeltrieb zu befriedigen.

Manche sagen, Beagle seien stur, das ist sicher falsch. Sie sind nur eine sehr eigenständige Rasse, meiner Meinung nach, denn dazu wurden sie ursprünglich geszüchtet: ohne Kommando, ohne Anleitung in einer großen Meute über Stunden eine Spur verfolgen, dabei laut bellen um den nachfolgenden Reitern den Weg zu weisen, und auch das Wild aufzuschrecken (damit man nicht aus Versehen dran vorbeireitet...)

Bitte beachte, dass aus dieser ursprünglichen Nutzung eine Menge Verhaltensweisen vorhanden sind, die mehr oder weniger stark ein Individuum beeinflussen können.

Darauf sollte man gefasst sein!

Leider sind diese Hunde immer öfter bei Leuten zu finden, die darauf nicht gefasst waren, irgendwie in der Annahme, dass SIE nun einen Beagle aus einer Zucht (oder gar "Zucht") mit NUR nichtjagenden, nichtbellenden, nichtselbstständigen Hunden kommt.

Das ist Blödsinn, und führt sicher zu lauter unterbeschäftigten und entsprechend bockigen Beagles, die nicht von der Leine können, weil sie sich lieber was spannenderes suchen als Herrchen/Frauchen.

Sollte also dein Interesse am Beagle immer noch bestehen, dann informier dich gut über diese Rasse, ihre Eingeschaften und Fähigkeiten, und lass dich nicht von nur positiven Informationen leiten. Schau dir an, was schlimmstenfalls aus dem Hund werden KÖNNTE; und wenn du mit dem "schlimmsten" Beagle ganz ehrlich glücklich werden kannst, dann prima :)

Ansonsten rate ich für deine Situation auch eher zum Französischen Bulli, oder Boston Terrier.

Oh, und herzlich willkommen hier :)

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Meine ganz ehrliche Meinung zum Auslandshund oder generell zum Tierschutzhund:

Wenn jemand sehr flexibel ist, keine großen Ansprüche an einen Hund stellt, dann ist das sicher eine gute Option. Nur... man bekommt IMMER Überraschungseier. Ich kenne leider sehr viele Fälle, wo die Einschätzungen der Tierschützer, die die Hunde abgeben oder importieren, NICHT der Realität entsprechen. Du bist Existenzgründer, Du bist gut eingespannt, für Problemfälle wirst Du weder die Zeit noch die Nerven haben.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70260&goto=1482693

Man kann aber genau die Problemfälle vermeiden, wenn man sich gut beraten lässt und vielleicht einen Hund von einer Pflegestelle nimmt.

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also das mit den tierheim hunden da muss man sich klar drauf verlassen was einem erstmal erzählt wird.

Das man da die katze im sack bekommen kann ist mir auch klar.

Ich werde mich in der richtung mal erkundigen.

Das der Beagle wohl nicht das richtige für mich ist habe ich verstanden.

Wegen der problematik der Züchter die doch nur eine Rasse vergöttern bin ich hier gelandet, da ja in spezifischen foren doch jeder erzählt seine Rasse wäre die beste.

Und der Preis ist zweitrangig. Also dass es einige hundert Euro kosten kann ist mir klar. Tausende möchte ich allerdings nicht investieren ;-)

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Und der Preis ist zweitrangig. Also dass es einige hundert Euro kosten kann ist mir klar. Tausende möchte ich allerdings nicht investieren ;-)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70260&goto=1482737

Gute Einstellung!

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Einige Hundert Euro kostet aber schon der Tierheimhund bei einem Hund vom Züchter mußt du schon um die 1000 rechnen.

Ganz ehrlich, ich würde sowohl für einen Welpen, als auch für einen Tierschutzhund immer Urlaub einplanen. Mindestens eine Woche, besser mehr. du mußt den Hund erst kennenlernen und er dich, vielleicht hast du eine gute Pflegestelle wo der Hund war, was aber wenn der Hund sich, aus welchen Grund auch immer, doch anders entwickelt als gedacht. Hast du dafür die Zeit?

Gerade bei frischer Existenz und neuen Hund ist alles schwerer, besonders wenn man noch nicht so hundeerfahren ist.

Ich würde mir erst einen Hund holen an deiner Stelle wenn du die Zeit für den Urlaub hast den ein Hund benötigt bei seiner Ankunft und ich denke dem er auch auch zusteht. Auch ist so ein neuer Hund was total aufregendes und man will von sich aus mehr Zeit mit dem Hund verbringen.

Schließlich willst du deinen Hund erst kennenlernen, etwas einschätzen können usw. Wenn du jetzt dafür die Zeit nicht aufbringen kannst oder willst ist die Zeit für einen Hund noch nicht da.

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Ich habe seit Dezember 2010 meinen Max, eine franz. Bulldogge. Er ist ein toller Hund und es ist auch eine super Rasse. Sehr sozial, lernwillig und einfach zum liebhaben. Allerdings habe ich auch Glück gehabt. Er atmet sehr frei. Ich bin öfter auf einem Bullytreffen in meiner Nähe, da sind dann teilweise 30 von der Rasse, aber da sieht bzw hört man auch, dass einige Probleme mit der Atmung haben.

Max hat zwar auch Allergien, daran arbeiten wir gerade, das ist aber auch sehr oft bei der Rasse.

Ich denke schon, dass ein Bully schon in Deine Planung passen würde, allerdings würde ich da auch auf einen etwas älteren Hund gehen und keinen Welpen

LG Jessy mit Max

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Also, ich weiß nicht.

Wir haben Bootsmann mit 8 Wochen bekommen und er war vom ersten Tag mit in unserem Restaurant.

Am Anfang pennt ein Welpe eh unheimlich viel und wenn man sich alle 2 Stunden ca. 15 min mit dem kleinen beschäftigt reicht das m.M. nach völlig aus. Morgens, abends und mittags gibts mal etwas mehr Beschäftigung.

Außerdem kennt so Bootsmann die Regeln bei uns vom ersten Tag an und kann sich damit deutlich besser arrangieren, als z.B. Gasthund Barry, der erst mit 3 Jahren anfing bei uns zu sein.

Wenn Du gerne einen Welpen hättest, lass es Dir nicht ausreden, DU allein kannst einschätzen, wieviel Zeit Du zwischendurch erübrigen kannst und wenn es kein Drama ist, dass vielleicht auch mal ne Pfütze in deinem Laden ist, dann ist doch alles gut...

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Ich finde es echt toll, dass Du Dir vor der Anschaffung soviele Gedanken machst!!!!

Ich selbst habe verschiedene Hunde:

Parson Russel:

dieser könnte niemals mit ins Geschäft. Er kommt zwar sehr gut zur Ruhe, aber bei jeglichen Besuch ist es schlimmer als im Kindergarten ;) er braucht schon viel Aufmerksamkeit.

Spanischen Molosser Mix

ihn könnte ich mir gut in einem Geschäft vorstellen, aber ist eben keine 35cm groß

Continental Bulldogge

die könnte ich mir prima dafür vorstellen, denn eine Bulldogge will ich nicht immer beschäftig werden, sie will nur immer dabei sein ;)

Also ich würde eher zu einer Bulldogge tendieren, Du hast ja noch Zeit. Schaue Dich in aller Ruhe mal bei Züchtern um, besprich Deine Situation bzgl. Alltag Welpe ja/nein, vielleicht hat er auch einen halbwüchsigen der passen würde. Im Tierschutz sind mittlweile auch sehr viele zu finden.

Ihr werdet sicher etwas passendes finden... ;)

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